Warum sollte man nicht alles glauben was man in der Geschichte aufschreibt?

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5 Antworten

Hallo,

das die Geschichte von den Siegern geschreiben wird und die Verlierer und Verliererinnen dann kein "Mitspracherecht" beim Schreiben der Geschichtsbücher haben ist leider schon seit Jahrhunderten so.

Was die USA angeht: Klar, die USA (besser gesagt ein Teil) hatte die Sklaverei, dann kam die Rassentrennung; die Todesstrafe gibt es heute noch in einigen Bundesstaaten; die Irakkriege wurden von den zwei Bushs angezettelt und die USA haben sicher viel Mist gebaut (Vietnam, Korea, Afghanistan, die erwähnten Irakkriege,...), führen sich auf wie die Weltpolizei, obwohl dies den Vereinten Nationen zusteht.

Ich persönlich sehe die USA mit ihren erwähnten Missetaten und ihrem schlechten Sozialsystem sehr kritisch, aber ich persönlichs sehe sie auch als "Protektionsmacht" der freien Welt (Europa, Ozeanien, Japan, Taiwan, Südkorea, Thailand, die Philippinen und Israel) und sie haben den ersten Menschen auf den Mond geschickt. Wenn sie ihr Sozialsystem verbessern würden und nicht so "arrogant" wären könnte man sie als Weltpolizei respektieren.

Um auf die Frage zurück zu kommen: In unseren Geschichtsbüchern stehen manche Dinge gar nicht drin, wie die Mondlandung, die Definition von manchen politischen Ansichten, die Emanzipation der Frau. etc. 

Der Kommunismus/Sozialismus wird IMMER schlecht dargestellt, obwohhl die Grundidee, die Gleichheit aller Menschen, ob Mann, Frau, Asiate, Europäerin, Indianerin, Alt, Jung, Hell- oder Dunkelhäutig,...; wird vollkommen ausgelassen.

Kurz: Unsere Geschihctsbücher sind vollkommen einseitig geschrieben und das, das den Siegern nicht passt, wird weggelassen,  einfach übergangen oder schlecht dargestellt.

MfG

Steven Armstrong


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Ich antworte dir, wenn du in Zukunft "bitte helft mir" schreibst. Ich hab schon Magenkrämpfe davon.

Die Geschichte wird von den Siegern und den Herrschenden geschrieben, gibt also ihre Sicht der Dinge wieder.
Die Armen und die Besiegten haben keine Möglichkeit ihre Ansichten beizusteuern.

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Kommentar von ArnoldBentheim
10.12.2015, 22:07

In dieser Pauschalität: dummes Zeug!

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Hier weiß keiner, was dein Lehrer euch beigebracht hat und auch abfragt.

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Wie schon die anderen geschrieben haben: Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben.
Das mag zwar nicht immer stimmen, aber wie soll ein massakrierter Feind den Aussagen der Siegermacht widersprechen können? :)
Da fällt es natürlich leicht, den Toten die ganze Schuld an einem Krieg in die Schuhe zu schieben und Tatsachen wurden einfach erfunden.

"Ein gutes Beispiel dafür sind die USA. Während des Vietnamkrieges haben sie alleine über Laos 2 Millionen Tonnen Bomben abgeworfen und die zivilen Opfer übersteigen die der Nazis bei Weitem. Das bedeutet, dass im Schnitt über einen Zeitraum von 9 Jahren alle 7 Minuten ein Bomber der stärksten Klasse komplett vollgepackt seine Ladung über Laos abgeworfen hat.

Nur, da die USA die primären Kriegsgeschichtsschreiber und die selbsternannte Weltpolizei sind steht hier in keinem Lexikon etwas von Tyrannei geschrieben."

Mfg

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Kommentar von Dogvahkiin
10.12.2015, 22:51

Man kann (und sollte) zwar viel aus der Geschichte lernen, aber man muss auf die Quellen aufpassen. Man sollte beispielsweise nicht nur Aussagen der Sieger- und Verlierermacht lesen, sondern eventuell auch nach unparteiischen Geschichtsschreibern suchen

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Weil es meistens subjektive Meinungen sind, die in der Geschichte wieder zu finden sind. Ein Thema - mehrere Ansichten.

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