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Warum sollte man industriell hergestellte Lebensmittel und Fertiggerichte nicht allzu oft verzehren?

gefragt von Tobias23456789 am 20.08.2009 um 18:38 Uhr
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Nachtflug
beantwortet von Nachtflug am 20. August 2009 18:40
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Hilfreichste Antwort

Deshalb:Die Wirkung von Glutamat

Glutamat ist nicht so harmlos, wie es gerne hingestellt wird. Nach dem Ernährungslüge-Autor H.-U. Grimm ist Glutamat „vermutlich der Zusatzstoff, der die weitreichendsten Auswirkungen auf das Leben der Menschen, auf ihr Gehirn, ja sogar ihre Körperform hat. Und das auf eine heimtückische, ja hinterlistige Weise, ohne dass es den Menschen ins Bewusstsein tritt.“

Unmittelbare Folgen

Es gibt Menschen, die leiden unmittelbar durch Glutamat: Es kann Migräne und allergische Reaktionen wie Herzklopfen, Kopfschmerzen, Sehverlust, Schwächegefühle und sogar Atemnot auslösen. Möglicherweise sind viele Glutamat-Allergiker sich des Zusammenhangs ihrer häufigen kleinen Unpässlichkeiten (wie eben z.B. Kopfschmerzen, Verspannungen, Schwäche, Unkonzentriertheit, u.a.) und Glutamat gar nicht bewusst! Aber noch viel gravierender und dramatischer als die unmittelbaren Folgen von Glutamat sind die gefährlichen Langzeitschäden:

Glutamat macht dick

Glutamat beeinflusst die Appetitregulation des Sättigungszentrums im Gehirn und leistet damit dramatisch der Entstehung von Übergewicht mit all seinen gesundheitlich nachteiligen Folgen Vorschub! (siehe neuste Studie von Prof. M. Hermanussen, Uni Kiel). Wer kennt es nicht - das Chips-Syndrom: „Jeder kennt das: eigentlich wollte man nur eine Hand voll Chips naschen, doch schon nach wenigen Bissen überkommt einen die ganz große Gier nach mehr …“ (Zitat aus der Sendung Heißhunger in Planetopia Februar 2005). In einem Versuch mit Rattenbabys verdoppelten diese ihre Nahrungsaufnahme nach Zufütterung von Glutamat! Nicht umsonst braucht man Geschmacksverstärker in der Tiermast!

Glutamat und der grüne Star

Glutamat kann bei langjährigem und übermäßigem Verzehr möglicherweise auch zu Glaukom (grünem Star) führen, der dramatischen Augenkrankheit, die oft mit Erblindung endet! Ein Indiz dafür sind die irreversiblen Augenschäden (Abnahme der Sehkraft bis Blindheit, Entwicklung dünnerer Netzhäute), die japanische Forscher bei Ratten beobachteten, denen sie über einen Zeitraum von nur sechs Monaten regelmäßig höhere Mengen Glutamat ins Essen mischten!

Glutamat macht dumm

Glutamat ist ein Exzitotoxin, also ein Nervenzellengift! Seine wachsende Verwendung als Additiv ist aus der Sicht des Alzheimer Forschers Prof. Konrad Beyreuther „besorgniserregend“! „Zu viel Glutamat bringt uns um den Verstand.“ Es kann bei langjährigem oder übermäßigem Verzehr möglicherweise sogar zu Demenz führen! Jedes Jahr treten allein in Deutschland 30000 neue Fälle von Alzheimer auf. „Wenn Glutamat und Aspartat ins Gehirn gelangen entstehenden dabei Schädigungen, die denen der Alzheimer Demenz sehr ähnlich sind. Unter diesen Umständen könnte der Verzehr von Fertiggerichten mit Glutamatzusätzen oder von Aspartam-gesüßten Lightprodukten (Aspartam enthält Aspartat, Anm. d. Red.) ein Risiko darstellen“ (Russell Blaylock, Professor für Neurochirurgie, www.das-eule.de/1695). Achtung: Deklaration!

Damit der Verbraucher aber auch wirklich selber entscheiden kann, ist eine klare Deklaration von Glutamat nötig! Glutamat als Hefeextrakt oder als Würze oder als sogenannt gekörnte Brühe zu verwenden - oder gar ganz versteckt hinter den Begriffen Milchzucker, Maltodextrin oder Aroma usw. - und dabei noch scheinheilig damit zu werben, keine Geschmacksverstärker und kein Glutamat zu verwenden - auch wenn der Gesetzgeber diese Lücke noch offen lässt - erscheint in Anbetracht der Ernsthaftigkeit dieses Themas doch sehr anstößig. Übrigens: In Schweden ist Glutamat generell verboten!

Der Verbraucher entscheidet!

Wenn man alle diese potentiellen Risiken betrachtet, so kann man nicht mehr verstehen, warum Glutamat so ungeniert in Nahrungsmitteln verwendet wird. Nur noch die Geschmacksnot moderner Nahrungsmittel, bedingt durch schlechte Rohstoffqualität, und der krankhafte Preis- und Konkurrenzdruck im Lebensmittel-Sektor sowie die Unaufgeklärtheit und Naivität der Konsumenten kann die wachsende Zunahme dieses Additivs erklären.

Geschmacksverstärker verstärken entweder Geschmacksnoten oder unterdrücken Geschmacksfehler. Kennzeichen solcher Geschmacksverstärker ist ein "Kunstgeschmack", wie er typisch für zahlreiche Fertiggerichte ist. Vorsicht: Geschmacksverstärker regen zu übermäßigem Verzehr an und forcieren derart Übergewicht. Außerdem verdecken Geschmacksverstärker die Verwendung minderwertiger Zutaten. Geschmacksverstärker sind in allen Lebensmitteln erlaubt.

E 620 * (Glutaminsäure) Glutaminsäure wird synthetisch aus pflanzlichen, eiweißreichen Rohstoffen gewonnen, beispielsweise aus genmanipuliertem Mais.

E 621 * (Natriumglutamat) Natriumglutamat wird synthetisch aus pflanzlichen, eiweißreichen Rohstoffen gewonnen, beispielsweise aus genmanipuliertem Mais.

E 622 * (Kaliumglutamat) Kaliumglutamat wird synthetisch aus pflanzlichen, eiweißreichen Rohstoffen gewonnen, beispielsweise aus genmanipuliertem Mais.

E 623 * (Calciumglutamat) Calciumglutamat wird synthetisch aus pflanzlichen, eiweißreichen Rohstoffen gewonnen, beispielsweise aus genmanipuliertem Mais.

E 624 * (Ammoniumglutamat) Ammoniumglutamat wird synthetisch aus pflanzlichen, eiweißreichen Rohstoffen gewonnen, beispielsweise aus genmanipuliertem Mais.

E 625 * (Magnesiumglutamat) Magnesiumglutamat wird synthetisch aus pflanzlichen, eiweißreichen Rohstoffen gewonnen, beispielsweise aus genmanipuliertem Mais.

E 626 (Guanylsäure) Guanylsäure wird synthetisch auf pflanzlicher Basis erzeugt.

E 627 (Natriumguanylat) Natriumguanylat wird synthetisch auf pflanzlicher Basis erzeugt.

E 628 (Kaliumguanylat) Kaliumguanylat wird synthetisch auf pflanzlicher Basis erzeugt.

E 629 (Calciumguanylat) Calciumguanylat wird synthetisch auf pflanzlicher Basis erzeugt.

E 630 (Inosinsäure) Inosinsäure wird aus Pflanzen erzeugt.

E 631 (Natriuminosinat) Natriuminosinat wird synthetisch auf pflanzlicher Basis erzeugt.

E 632 (Kaliuminosinat) Kaliuminosinat wird aus Pflanzen erzeugt.

E 633 (Calciuminosinat) Calciuminosinat wird aus Pflanzen erzeugt.

E 634 (Calcium-5-ribonucleotid) Calcium-5-ribonucleotid wird natürlich erzeugt.

E 635 (Dinatrium-5-ribonucleotid) Dinatrium-5-ribonucleotid wird natürlich erzeugt.

E 636 (Maltol) Maltol vermittelt den Geschmack Karamel und trägt dazu bei, den süßen Geschmack entsprechender Lebensmittel zu steigern.

E 637 (Ethylmaltol) Ethylmaltol vermittelt den Geschmackseindruck "Karamel" und steigert den Geschmack entsprechender Nahrungsmittel.

E 640 (Glycin) Glycin verstärkt den Geschmack von Süßstoffen.

Kommentar von Ebb8f5df01a98adac6eeb7ab2bb9d4a6smallNachtflug am 20. August 2009 18:44

Sorry, ist ein langer Text. Quelle: Der Bio-Metzger in Frankurt/Main

Kommentar von Bdccf18a91c3ddac3710fd97a1d1cde1smallAlexGay am 20. August 2009 18:48

Ja, sehr lang und unpersönlich und nur auf Glutamat bezogen ...


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AlexGay
beantwortet von AlexGay am 20. August 2009 18:42
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Die meisten Fertiggerichte haben Zutaten drin, bei denen dir eigentlich der Appetit vergehen würde wenn Du es mal genau anschauen würdest.

Auch mit natürlichem Geschmack haben sie nicht viel zu tun. Und damit man seinen Körper nicht ständig diesen "Müll" zumutet gibt es diese Empfehlung.

Es gibt aber auch Ausnahmen, insbesondere bei Tiefkühlgerichten die ganz ordentlich gemacht sind. Die Firma Frosta z.B. verzichtet auf sämtliche künstlichen Zutaten und nennt jedes Gewürz etc. auf der Verpackung. Solche Fertiggerichte sind im Zweifel qualitativ deutlich hochwertiger (aber natürlich auch teurer).


anonym
beantwortet von Rhea00 am 20. August 2009 18:39
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Inhaltsstoffe sind dort nicht immer gut, z.B Lebensmittelfarbe oder Fettsäuren


DatNordlicht
beantwortet von DatNordlicht am 20. August 2009 18:39
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weil die Dinger nicht wirklich gesund sind.


cswosna
beantwortet von cswosna am 20. August 2009 18:39
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Weil sie schlicht und ergreifend einfach Ungesund sind!


rotblauhamster
beantwortet von rotblauhamster am 20. August 2009 18:39
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...wegen der enthaltenen Konservierungsstoffe...?


anonym
beantwortet von joschkaiser am 20. August 2009 23:43
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Also ich will ja jetzt nicht unbedingt ein Plädoyer für Fertiggerichte abhalten, hab die Antworten auch nur kurz überflogen und dabei schon soviel falsches gelesen. Allen voran in diesem Artikel von diesem Biometzger, das ist vorsichtig ausgedrückt Schrott. Wenn schon Milchzucker und Maltodextrin als Geschmacksverstärker ausgelobt werden stellen sich mir die Haare zu Berge. Auch was über Glutamat für Schreckensgeschichten erzählt werden kann ich so nicht glauben und halte das fast schon für kriminell. Wenn ich schon so einen Satz lese: Und das auf eine heimtückische, ja hinterlistige Weise, ohne dass es den Menschen ins Bewusstsein tritt. Hört sich nicht sehr professionell an und eher populistisch. Und wenn dann sowas noch 5 Daumen hoch kriegt, krieg ich das kot zen, aber jeder erzählt das, dann wird ja wohl schon stimmen, anstatt man sich mal richtig informiert. Hier mal ein Link vom Bundesinstitut für Risikobewertung zum Thema Glutamat, die bewerten das denke ich um längen objektiver: http://www.bfr.bund.de/cm/208/ueberempfindlichkeitsreaktionendurchglutamatinlebensmitteln.pdf Zum Thema: Industriell hergestellte Lebensmittel haben einen längeren Transportweg hinter sich, oder sind schon vorerhitzt oder teifgefroren. Durch diese Behandlungsmethoden gehen z.B. Vitamine verloren. Darin sehe ich den Hauptgrund wieso man eher frische Sachen essen sollte. Wirklich schlecht sind die ganzen "künstlichen" Zusatzstoffe nicht. Hier gelten strenge Auflagen und alle Zusatzstoffe haben ein Zulassungsverfahren hinter sich, daß ihre Unbedenklichkeit bescheinigt. Wenn man natürlich ohne auskommt dann isses auch gut, aber grundsätzulich alles schlecht zu machen ist auf jeden Fall völlig falsch. Ein Beispiel habe ich schon genannt: Milchzucker, das ist weder künstlich noch schädlich, es ist halt einfach Milchzucker, wie er in jeder Milch auch vorkommt.Oder will hier vielleicht jemand behaupten, daß Milch was künstliches ist. Anderes Beispiel aus der Wurstfabrikation. Hier kommt folgendes zum Einsatz: Säuerungsmittel Ascorbinsäure. Hört sich wieder fürchterlich schlimm und künstlich an, ist aber nix anderes als reines Vitamin C!!!! @Rhea: Inhaltsstoffe Fettsäuren??? Also bitte,jedes Fett ist aus Fettsäuren aufgebaut, also erzählt doch nicht so einen Müll wenn ihr keine Ahnung habt . So wenn ihr mehr wissen wollt könnt ihr ja nochmal nachfragen. Aber BITTE versucht doch objektiv zu bleiben und nicht immer einfach draufzuhauen. Und das scheinbar auch noch ohne die geringste Ahnung. Gruß Jochen


anonym
beantwortet von theStorm am 20. August 2009 19:14
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weil du damit umsomehr den kapitalismus und die globale ungerechtigkeit unterstützt. gehe zum biobauern um die ecke und koche selbst, das ist gesünder, wirtschaftlicher, sinnvoller, natürlicher, besser. nur ein bischen teurer und zeitaufwendiger.


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