Frage von ABDEFHIJ, 363

Warum sollte ich Vegetarier oder sogar Veganer werden?

Hallo,

-vorab, es geht nur um Kühe und auch nur deren Zucht, Gesundheitliche Aspekte so wie andere Lebewesen hier bitte auslassen-

auf meinem Weg zur Schule (irgendwo in Niedersachsen) fahre ich an mehreren Weiden vorbei auf denen Kühe grasen. Friedlich und ohne Massentierhaltung. Und ich wiederhole, es sind mehrere Weiden und nicht nur eine Ausnahme. Was also, sollte ich mich zu vegetarischer oder gar veganer Kost bewegen, wenn doch die Kühe gar nicht in Massentierhalten leben?

Ich möchte hiermit niemand angreifen, ich bin nur interessiert, weil hier das Massentierhaltung-Argument gar nicht greift.

Danke :)

Antwort
von flunky, 90

Die Kühe, die du siehst leben. Jedes Lebewesen hat den Wunsch nicht zu leiden, bei der Intelligenz von Kühen gehen wir auch von einem Wunsch zum Weiterleben aus.
Wird die Kuh jetzt geschlachtet, missachtest du mindestens den zweiten Wunsch, je nach Betrieb, Transport, Schlachter und Kuh auch den ersten Wunsch.
Das wäre der Grund Vegetarier zu werden.

Haben die Kühe auf der Weide Hörner?
Sind alles ausgewachsene Kühe oder siehst du auch Kälber?

Falls die Hörner fehlen, wurde dieser schmerzhafte Eingriff ohne Betäubung an der Kuh durchgeführt.

Um Milch zu bekommen, muss ein Rind kalben. Dieses Kalb wird jedoch der Mutterkuh nach kurzer Zeit weggenommen. Das ist sowohl für die Kuh als auch für das Kalb eine sehr schmerzvolle, leidverursachende Erfahrung.
Dies ist für Kühe besonders schwer, da diese eine starke Mutter-Kind-Bindung haben.
In diesem Abschnitt beziehe ich mich ausschließlich auf die Haltung von Milchkühen.

Das wäre dann auch der Grund keine Milch mehr zu trinken.
Aber da es nur um Kühe geht und das mit Eiern, Honig, etc. nochmal anders ist, ist das nur ein Teilaspekt für den Veganismus.

Antwort
von WildTemptation, 43

Wenn du nicht vegetarisch oder vegan leben willst, ist das doch in Ordnung. Musst du ja nicht. Aber ich kann dir erklären, wieso manche andere Menschen vegetarisch oder vegan leben.

Zunächst mal kann man diese "anderen Aspekte", wie du eingangs schreibst, nicht einfach außen vor lassen, aber gut.

Dann leben nicht alle Kühe, die später als Steak im Kühlregal landen, wie die Kühe auf deiner niedersächsischen Weide. Das müsste auch klar sein. Ganz abgesehen davon, dass du im Vorbeifahren wohl nicht beurteilen kannst, wie glücklich und friedlich die Tiere tatsächlich sind.

Und zuletzt geht es nicht nur darum, wie die Tiere leben. Sie leben und sie wurden nur für den einen Grund gezüchtet, um den Menschen als Nahrung zu dienen. Das reicht schon aus, um für einige Menschen als moralisch fragwürdig durchzugehen.

Siehst du, natürlich ist es der Kreislauf des Lebens. Fressen oder gefressen werden. Aber für den Menschen, als vernunftbegabtes Wesen, ist das nicht ganz so einfach.

Erstens macht der Mensch sich die Tiere untertan, wozu er meiner Meinung nach nicht das Recht hat.

Zweitens kann er, im Gegensatz zu anderen Tieren, über sein Handeln nachdenken und sich überlegen, ob es für ihn persönlich in Ordnung ist, andere Tiere zu töten (wenn auch indirekt).

Und drittens ist es heutzutage schlicht nicht mehr nötig, Fleisch zu essen. Früher war das überlebenswichtig, weil es besonders in Notzeiten nichts anderes gab. Heute leben wir in einer Überflussgesellschaft und können jederzeit auf unglaublich viele verschiedene Lebensmittel zugreifen.

Das sind so die Überlegungen der meisten Vegetarier und Veganer, denke ich. Am Ende muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, ob er Fleisch und tierische Produkte konsumieren will oder nicht. Da gibt es auch kein gut oder schlecht, solange man sich Gedanken gemacht hat.

Antwort
von Honeysuckle08, 63

Zunächst einmal "solltest" du gar nichts !

Die Gründe für Menschen, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren, sind vielfältig - fast immer jedoch ist es eine persönliche, freiwillige und überlegte Entscheidung und kein "Hype"...

Für die meisten erwächst diese Entscheidung aus Vernunft, gepaart mit der Stimme des Herzens, des Mitgefühls und der Bereitschaft, durch ihr Leben sowenig Leid als möglich zu verursachen...

Gerade Niedersachsen ist das Bundesland mit der höchsten Dichte an sog. "Nutztieren", gehalten in den größten Tierfabriken und getötet in den größten Schlachthöfen.

Zwar sieht man dort noch verhältnismäßig viele Rinder auf Weiden, allerdings ändert das nichts an der Tatsache, dass Fleisch- und Milch"erzeugung" immenses psychisches und körperliches Leid verursachen. Von Fisch und Eiern fange ich nicht an, da ich deinen diesbezüglichen Wunsch respektiere.

Hinterfragt man die Umstände näher, schaut man eben über den Tellerrand dessen, was offensichtlich scheint und so mancher zieht Konsequenzen für sein weiteres Leben daraus...

Lies mal das Buch

"Tierschutz in Deutschland - Etikettenschwindel ?" von Dr. vet. H. Focke - er war langjähriger Veterinäramtsleiter in Niedersachsen und hat beredte Erfahrungen gemacht, die sowohl ernüchternd als auch bezeichnend sind für die Mächte und Lobbies, die hinter der Tierausbeutung stehen.

Entscheiden kannst und musst du selbst, was du tust und lässt in deinem Leben und warum bzw. für wen - frag dein Herz und dein Gewissen, das sind die besten Ratgeber...:)

Antwort
von kiniro, 54

Wenn dir einer vorschreibt, warum du vegan werden solltest, kann ich mir vorstellen, dass du dich mit diversen Ausreden dagegen sträuben wirst.

Du denkst, weil du ein paar Kühe jetzt (!) auf der Weide siehst, haben alle anderen Kühe immer so ein Leben.
Der Großteil der Kühe stammt aus Massentierbetrieben. Ebenso wie andere Nutztiere.

Auch wenn Fleischliebhaber behaupten, das Umweltargument würde ja gar nicht stimmen, bringe ich es trotzdem an.

Kann aber auch sein, dass du weiterhin in deiner "alle Kühe leben bis an ihr Ende auf der Weide"-Blase leben möchtest.

Antwort
von Achwasweissich, 129

Viele Menschen entscheiden sich dafür das kein Tier für sie sterben soll, egal wie es gelebt hat. Andere gehen einen Schritt weiter und wollen ga nicht das Tiere gehalten werden, egal wie weil sie das als Ausbeutung ansehen.

Ich selbst lebe auch auf dem Land (irgendwo zwischen Oberbergischem und Sauerland), umgeben von Weiden mit Kühen, Ziegen und Schafen darauf die ich guten Gewissens esse und deren Milch ich konsumiere. Weil ich eben Wert darauf lege wo mein Essen (nicht nur Fleisch) her kommt kaufe ich halt beim örtlichen Metzger, im Supermarkt weiß man ja meistens nicht wo die Tiere her kommen. Weil man den Unterschied zwischen Leistungszucht und Weiderind auch schmeckt werde ich damit sicher nicht aufhören^^

Kommentar von Omnivore11 ,

Viele Menschen entscheiden sich dafür das kein Tier für sie sterben soll

Falsch! Sie GLAUBEN es nur! Eine Landwirtschaft ohne dem Tod von Tieren ist nicht möglich. Egal was angebaut wird

Kommentar von Achwasweissich ,

Ja, das sind aber nunmal die Argumente, nix zu löten an der Holzkiste^^ Es soll sogar Menschen geben die es besser fänden wenn alle Nutztierrassen ausstürben als das sie gehalten werden - dabei ist ihnen sogar egal *wie* diese Haltung aussieht.

Persönlich finde ich eine artgerechte (!) Haltung vertretbar, es gibt schließlich viele Flächen die zum Anbau von Lebensmitteln nicht taugen, die Rinder etc. werden vom Gras allerdings satt und zufrieden.

Kommentar von Omnivore11 ,

Richtig. Und diese Flächen zu Verschwenden ist pure Verschwendung. Dazu kommen noch die ganzen Koppelprodukte und Getreide minderer Qualität

Antwort
von Undsonstso, 63

Aus gar keinem Grund ... weil das Wort  "soll"  offenlegt, dass die Beweggründe der Befürworter der oben genannten Ernährungsweise für dich nicht greifen / nicht nachvollziehbar sind.

Es gibt noch mehr erwägenswerte Ernährungsmöglichkeiten zwischen vegan, vegetarisch und mischköstlich. Eine weitere Option stellt die flexitarische Ernährung dar.

Antwort
von DieserHahn, 178

Kannst du von deinem Standpunkt aus die Erdkrümmung sehen? Ist die Erde deshalb eine Scheibe?

Nur weil es auf deinem Schulweg allen Kühen bestens geht, muss es ja nicht auf jedem Bauernhof so aussehen.

Antwort
von wickedsick05, 28

Es gibt KEIN vernünftigen Grund dazu.

zum Vegetarismus gibt es eine SEHR gute alternative. Eine regionale
ökologisch nachhaltige Mischkost. Auch zum teil Slowfood genannt.

denn Vegetarismus macht kein sinn weder für Umwelt, Tiere, gesundheit
noch für den Mensch. Es ist ein Hype der hauptsächlich der profilierung
der eigenen Persöhnlichkeit dienst als der Gesundheit, Umwelt oder Menscht.

das Bild was Vegetarier/veganer meist propagieren ist lediglich ein
Ausschnitt denn es ist viel kopmlexer als die Frage ob mit oder ohne
Fleisch.

WAS aber sinn macht ist Regional zu kaufen und industriell
verarbeitete Produkte meiden. Das schließt der Fleisch/Tierprodukteverzicht aber nicht mit ein daher unnötig.

Umwelt:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.

Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem
Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten
Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders
hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer,
wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden
halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler
zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem
Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.

umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

VIEL wichtiger ist auf die Herkunft ALL seiner Lebensmittel zu achten als die Frage ob mit oder ohne Fleisch

jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich
nicht vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich
beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger?
Wenn Lebensmittel nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt
beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst.Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden. Es
kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden. möglichst
auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b Tofu,
Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand) Fleisch
nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der den Tieren
nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER auch kein
Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu kaufende ist mit
Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist und Tiere tötet
und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix denn man ist
schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet.
ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das
schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein
Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

Frau Wiener hat das mal gut erklärt:

Was mich aber stört, ist die Haltung vieler, die glauben, allein der
Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige Antwort. Vegane
Ernährung ist keine Lösung des Grundproblems! So mancher Veganer baut
sich da schlicht eine Parallelwelt auf. Er lässt zwar keine Tiere
melken, schreddern oder schlachten. Aber durch seinen Verzicht
verbessert er auch nichts an den üblen Verhältnissen in der
Nahrungsmittelproduktion. Denn: Vegan zu leben fördert weder die
Nachfrage
nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach
natürlichen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region.
Im Gegenteil:
Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden erodieren, versauen das
Klima und vergiften das Wasser. Das System, in dem sie entstehen, ist
ebenso grundlegend falsch wie das System der Fleischproduktion.
Natürlich gibt es auch unter Veganern Menschen, die auf Fertigprodukte
und industrielle Lebensmittel verzichten, die sich biologisch und
regional ernähren. Aber auf dem Trendmarkt Veganismus boomen eben auch
all die Kunstprodukte von Seitan-Truthahn bis zum Soja-Hamburger.

geht zwar um Vegan trifft aber genauso auf Vegetarisch zu.

Bis zu 70 Prozent der Äcker in China verseucht

Laut einer Studie sind die Äcker des Landes größtenteils mit Giften
und Herbiziden verseucht. Die gesundheitlichen Folgen sind dramatisch.

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article115177291/Bis-zu-70-Prozent-der-Ae...

Obst, Gemüse, Pilze oder Kräuter aus China landen
zunehmend in den Regalen der Supermärkte - eine Folge der
Globalisierung. Doch dem Verbraucher hierzulande ist oft nicht bewusst,
dass auch die Zutaten für Marmelade oder Joghurt häufig von dort
stammen.
Der zunehmende Import von Lebensmitteln aus Fernost birgt auch Risiken
für den Verbraucher. Denn Chinas Landwirtschaft setzt großzügig
Pestizide ein und die Umweltverschmutzung ist enorm.

feelgreen.de/pestizide-in-marmelade-saft-und-joghurt-stecken-oft-chinafruechte/id_69433032/index

auch hier:

Für den Anbau von Ölpalmen wird massiv der Regenwald gerodet - auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und indigener Bevölkerung.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt...

Die Globalisierung der Märkte ermöglicht uns den ganzjährigen Einkauf
von Obst und Gemüse. Der Import von Lebensmitteln, die auf der
Südhalbkugel der Erde erzeugt wurden, lässt uns das Wissen „was wächst
wann“ vergessen. Da gibt es Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel im März
und Weintrauben zu Pfingsten.

http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/D58A32E6A3826437C125772700472...

Für 1 kg Gemüse aus Übersee könnten 11 kg innerhalb Deutschlands
transportiert werden, im Vergleich zum Transport mit dem Flugzeug sind
es sogar fast 90 kg.

https://www.ugb.de/forschung-studien/hohe-umweltbelastung-durch-lebensmitteltran...

oder Spargel. Es dauert 3 Jahre bis er geerntet werden kann. Er hat
wenig Nährstoffe. Er besteht zu 95% aus Wasser. ABER es werden 22% der
Deutschen Nutzflächen dafür verschwendet. Ein Luxusgemüse.

Gleiches gilt für Salat. Hauptsächlich Wasser keine Nährstoffe aber verschwendestes Ackerland und Wasser.

Für Vegetarier/Veganer leiden und sterben also nur mehr ANDERE Tiere. Wichtig ist  Naturschutz also Artenschutz (das sind die Tiere die NICHT nachgezüchtet werden) und da hilft der alleinige Fleischverzicht/tirprodukteverzicht kein bischen.

kaufe deine Produkte bei Hofläden, bei Direktvermarktern regional
ein. Schau dass sie ohne Pestizide oder Kunstdünger angebaut wurden
sondern mit Tierischem Dünger. Meide industriell hoch verarbeitete
Produkte sondern bereite deine Mahlzeiten selbst zu.

warum siehste hier:

http://www.ardmediathek.de/tv/odysso-Wissen-im-SWR/Wie-viel-kostet-ein-Brot/SWR-...

Kommentar von wickedsick05 ,

i.d.R ist es so. Dir werden Extrembeispiele aufgezeigt und das
wird einfach auf ALLES umgelegt. Es fehlt also die bereitschaft zur
differenzierung. Dadurch entstehen ideologien und fanatismus. Zeigt man auf dass es alternativen gibt und eben nicht alles "düster" ist wird es heruntergespielt, geleugnet oder sarkastisch abgewertet weil die Ideologie so fest gefahren ist dass es eben keine alternativen gibt oder dass man keine alternativen zulässt. Man argumentiert immer mit Negativbeispielen und macht eben daran alles fest alternativ  lockt man auch mit "belohnung" wenn man verzichtet ala "dir geht es besser", "dein Gewissen ist rein", "du fühlst dich leichter" "du wirst gesünder" usw usf...

Das ist wie bei Religion dort lockt man ebenso mit belohnungen wie ewigem leben oder dem Paradies und schockt mit Hölle und teufel oder bei den Rechtsradikalen die nehmen sich auch ein bsp. und legen das auf alle ausländer um damit man sie hassen kann...

du wirst sehen eine differenzierte objektive antwort auf diese Frage wirst du vergeblich suchen. Es wird meist nur eine Traumwelt fantasiert ala "es sterben keine Tiere für mich" das ist naiver Populismus auf den die leicht gläubigen reinfallen weil sie kurze antworten wollen denn wer sich ERNSTHAFT informiert wird bemerken dass ein Leben OHNE den tot eines anderen Lebewesen NICHT möglich ist. DIES will man aber nicht akzepieren DAHER schustert man sich die Natur zu einer idyllischen harmonischen Paralellwelt in der der Mensch nichts zu suchen hat. Baume zu pflanzen ist gut, bäume zu fällen ist böse und der Fleischesser ist sowieso ein Mörder...

Antwort
von YessirG, 108

Ein Tier stirbt, ganz egal, wie es vorher sein Leben verbracht hat. Du fährst vielleicht an einer Weide vorbei, aber wenn du jeden Tag an einem Schlachthof vorbei kämst, würde sich deine Sichtweise vielleicht ändern
Im Prinzip besteht das ganze Leben dieses Tieres nur daraus, den Menschen zu dienen. Die Tiere bekommen nur zu essen, weil sie dem Menschen in irgendeiner Weise dienlich sind und werden nicht als eigenständige Lebewesen, sondern als Produkte angesehen. Generell frage ich mich, wieso wir einem Tier überhaupt irgendetwas wegnehmen dürfen sollen. Eigentum bleibt Eigentum, ob Tier oder Mensch. 

Wenn statt dem Menschen eine andere Spezies am oberen Ende der Nahrungskette stünde, wärst du damit sicherlich auch keineswegs einverstanden. Und wenn jetzt jemand sagt: "Aber die Tiere würden umgekehrt doch genau so handeln und Menschen einfach fressen; das ist eben der Lauf der Natur!" Das mag vielleicht sein, allerdings sind wir nun mal Menschen und verfügen eben über einen einzigartigen Sinn für Moral und Ethik. Wir können eben über unser Handeln nachdenken und entsprechende Maßnahmen treffen, genau das macht uns doch zu Menschen!

Und auch wenn man häufig hört: "Veganer/Vegetarier sollen anderen ihre Lebensweise nicht aufzwängen. Leben und leben lassen."
Dadurch, dass man "Nutztiere"(so ein abgef*cktes Wort) oder ihre Produkte konsumiert, beraubt man sie ihrer (Entscheidungs-)Freiheit und lässt sie eben nicht leben. 

Andere extrem wichtige Punkte:

  • Umwelt (geh doch mal auf cowspiracy.com/facts)
  • Gesundheit(auch wenn du's nicht hören möchtest)

P.S.: Ich kann nur aus persönlicher Erfahrung sprechen, wenn ich sage, dass ich vorher fast immer nur die gleichen Sachen gegessen habe und mir außer dem Fleisch die Beilagen meist komplett egal waren (und ich weiß aus meinem Freundeskreis, dass es bei Vielen nicht anders ist). Erst mit dem Vegetarismus (später Veganismus) kam bei mir eine viel größere Vielfalt und ein höheres Bewusstsein in meine Essgewohnheiten.

Kommentar von BrightSunrise ,

Tolle Antwort!!!

Kommentar von Tokeh ,

Ich bin vegetarier und musste was feststellen: eine Zeit lang wollte ich allen ihr Fleisch mies machen. "du tötest Tiere" oder ähnliches sagte ich zu oft. Das Ergebnis: Die Leute bewarfen mein Essen an einem Tag sogar mit Wurst.

Seit etwa einem Jahr tue ich das nicht mehr. Ich sag den anderen nichts zu ihrem Essen. Höchstens wenn mich jemand fragt warum, sage ich etwas. Ergebnis: Leute sagen mir dass das toll ist und sie selbst weniger Fleisch essen wollen oder mal eine Woche vegetarisch leben wollen.

Somit ist Leben und leben lassen wirklich angebracht.

Antwort
von BrightSunrise, 177

Jeder muss seine Entscheidung selbst treffen.

Vielen Veganern geht es auch allgemein darum, dass sie nicht wollen, dass für sie ein Tier (mit Absicht) sterben muss. Für jedes Fleischrind, egal aus welcher Haltung, endet das Leben im Schlachthof.

Wenn du mit deiner Lebensweise zufrieden bist, ist das vollkommen OK. Ich z.B. war es nicht.

Grüße

Kommentar von Tokeh ,

Für jeden Lebmensch endet das Leben tot.

Für jeden Fliegvogel endet das Leben tot.

Für jeden Klebgecko endet das Leben tot.

Für jede Quallfressschildkröte endedt das Leben tot.

Ich sehe das als sehr undurchdachtes Argument. Die Massentierhaltung war da schon ein besseres.

Kommentar von BrightSunrise ,

Es geht nicht um die Tatsache, dass ein Tier stirbt, sondern um die Tatsache, wo und wie ein Tier stirbt.

Kommentar von Omnivore11 ,

Was hat das wo und wie damit zu tun?

Du findest es also besser, wenn ein dutzend Schnecken kurz vor der Erdbeere unbedacht eine Linse futtern und daran elende verrecken, anstatt ein Rind (egal bei welcher Haltung) zur Schlachtbank geführt wird, betäubt wird und dann entblutet wird?

Da ist der Schneckentod also besser oder wie? äääääähm ja...okay...ich denk mir mein Teil

Kommentar von BrightSunrise ,

Nein, das hast du falsch verstanden. Jedes Tier muss sterben, das ist mir bewusst, aber ich denke, dass ein Tier auf natürliche Art und Weise sterben sollte, also z.B. an Altersschwäche, durch Fressfreinde oder auf Grund von Krankheit.

Ich bin der Meinung, dass ein Tier die Chance haben sollte, zu überleben, das ist bei den (meisten) Tieren in der Fleischtierhaltung (Gibt es dieses Wort überhaupt? ^^) nicht der Fall.

Kommentar von Omnivore11 ,

Schädlingsbekämpfung ist kein Tod durch Altersschwäche oder Krankheit. Und angenehmer ist das erst recht nicht.

"Fleischtierhaltung"? Offiziell nicht. Allerhöchstens "Masttiere" steht in den Gesetzen.

Kommentar von BrightSunrise ,

Das befürworte ich doch auch nicht. Mittlerweile ist ja die Biologische Schädlingsbekämpfung im Kommen, möglicherweise ist das ja eine Alternative.

Ja genau, das Wort hab ich gesucht. Danke.

Kommentar von Omnivore11 ,

biologische Schädlingsbekämpfung? Meinst du die Pestizide, die im Zulassungsdokument über 93 Seiten füllt und teilweise aus Kupferoxiden besteht und die Böden belastet?

Große Unterschiede zur konventionellen Schädlingsbekäpfung sehe ich da nicht. Ist wie mit Pest oder Cholera

Kommentar von BrightSunrise ,

Nein, google das mal bitte.

Das heißt z.B. dass man Blattläuse durch Schlupfwespen bekämpft.

Kommentar von Omnivore11 ,

Blattläuse sind aber nicht die einzige Art der Schädlinge. Gibt noch haufenweise Käfer, Milben, Fliegen, andere Insekten und Schnecken im Gemüsebau

Kommentar von BrightSunrise ,

Das war doch nur ein Beispiel... für alle Schädlinge gibt es wohl (noch) keine "biologische Beseitigung", aber das ist schon mal ein Anfang.

Gegen Schnecken könnte man Laufenten einsetzen, wobei das wohl nur im eigenen kleinen Garten Sinn macht, sonst bräuchte man ganz schön viele Laufenten... ^^

Kommentar von Omnivore11 ,

Vielen Veganern geht es auch allgemein darum, dass sie nicht wollen, dass für sie ein Tier (mit Absicht) sterben muss.

Veganer die das glauben haben keine Ahnung von LW.

Für Obst und Gemüse sterben mit Absicht deutlich mehr Tiere als im Schlachthaus! Oder denkst du Schneckenlinsen und Insektizide haben andere Aufgaben als Tiere mit Absicht zu töten?

Für jedes Fleischrind, egal aus welcher Haltung, endet das Leben im Schlachthof.

Für jeden Kartoffelkäfer gibt es irgendwann den Tod. Egal bei welcher Kartoffelzucht!

Kommentar von BrightSunrise ,

Alles klar.

Kommentar von MissLeMiChel ,

Vegetarier wollen nicht das Tiere für sie sterben... Veganer wollen das+ keine Tiere ausnutzen..

Kommentar von BrightSunrise ,

Das wollte ich damit ausdrücken.

Kommentar von Omnivore11 ,

Dann solltest du den PC ausmachen. Für Kupfer benötigt man Knochenleim in der Raffination.

Kommentar von BrightSunrise ,

Das weiß ich, aber danke für den Hinweis.

Kommentar von YessirG ,

Classic Kommentar. Nach dem Motto "Wenn ich ein Leid nicht verhindern kann, dann kann ich's auch komplett sein lassen." 

Antwort
von lsfarmer, 139

Also wenn Vegetarisch, dann bitte ohne das ganze Hormon-Soja Zeug.

Denn ich baue mir ja auch keine Frikadelle aus Salat nach.

Also es gibt viele Gründe warum man es machen kann.

Angesichts des Großen Fleischbedarfs der Welt, wäre es eine Entlastung.

Aber auch Gesundheitlich kann es gut sein, wenn man etwas zu Gicht neigt oder andere Zippelchen hat.

Und um meine Aussage am Anfang aufzugreifen: Es gibt viele Rezepte, die auch ohne dieses ganze Qorn und so auskommen, da ja nicht sicher ist, was da drin ist. Zum Beispiel ist in Sojawürsten ein Hormon ähnlicher Stoff enthalten, der sehr ähnlich wie das Östrogen ist. 

Nur so am Rande.

Kommentar von Tokeh ,

Also mir schmeckt dieses Quornzeug. Ist aber auch das einzige! Auch der teils nicht vegetarische Rest meiner Familie isst das und bei uns gibts das auch viel schon in Fertigsandwichs.

Das ist aber auch nicht so künstlich wie veganeier oder extra blutige Fakeburger.

Kommentar von tJustDavid ,

Shit! Habe heute Soja Würsten gegessen 😱 Ist östrogen schlecht für meinen Körper (bin männlich 13)?

Kommentar von flunky ,

Soja enthält sogenannte Phytoöstrogene und wenn du am Tag etwas Mahr als 2kg pures Soja ist (am besten ungekocht), dann verweiblicht ein männlicher Körper.
Östrogene sind übrigens auch in Fleisch, Milch und Eiern enthalten.

Antwort
von eostre, 41

Du solltest dich fleischlos ernähren, weil du es willst und nicht, weil dich jemand überredet. 

Antwort
von Tonydi, 61

Ich muss sagen ich verstehe beide Seite

Zum einen wird zuuuu viel fleisch produziert und in folge dessen auch weggeschmissen... der grad der Verschwendung an Lebensmitteln generell ist pervers.

Aber wie viele veganer verlangen: artgerecht ist nur die freiheit. Müssen wir jetzt geschätzt 70 Milliarden nutztiere freilassen .. dann ist das Ökosystem im arsch.

Was mich auch sehr nervt is die etwaige doppelmoral von manchen veganern. Denn sie sagen... ich ernähre mich ohne das tiere leiden und und und.. ABER was wohl oft gerne vergessen wird.

Das was veggis essen wird irgendwann geerntet. WIE? Mit richtig fetten Landmaschinen die abertausende Mäuse, Fasane und andere kleintiere plattmachen.

Wo fängt also der tierschutz bei veganern an? Wo ist Die grenze? Oder sind diese Opfer ok, weils nicht anders geht.

Ich bin keineswegs gegen veganismus. Nicht falsch verstehen. Jeder wie er will. Aber etwas mehr bescheidenheit wäre angebrachter.

Antwort
von Milena1911, 62

Ich sehe für mich keinen Grund, Vegetarier zu werden. Ich als eine Person kann in solchen Dingen sowieso nichts bewirken. Und das Thema mit dem Ekel... Ihr alle habt wahrscheinlich schon schlimmeres getan. Ich war als kleines Mädchen auf dem Schlachthof... Danach gab es eine Woche lang abends nur Dosenwurst. Es war gar nicht so schlimm! Und ich weiß auch nicht, was ich ohne Bratwurst oder Kalbsleberwurst machen würde! Bitte nicht haten, es ist einfach meine Meinung dazu. ;)

Kommentar von kiniro ,

Du bist damit nicht alleine - das machen schon mehr Leute.

Wenn die alle so gedacht hätten wie du, hätte sich vieles nicht geändert.

Antwort
von ApfelTea, 134

Und dennoch werden sie ausebeutet und geschlachtet.

Kommentar von Omnivore11 ,

beantwortet nicht die Frage!

Kommentar von ApfelTea ,

Doch, denn genau deswegen bin ich veganerin.

Kommentar von MeisterWayne ,

Das ist die natürliche Ordnung der Natur dein 'ausbeuten' und schlachten

Kommentar von ApfelTea ,

Total natürlich.. genau so natürlich wie die Nutzung von Klopapier und Kaffeemaschine ;) wenn du natürlich leben willst, leb in der Natur, kack in den Wald und sei Frugivore.. natürlicherweise

Antwort
von tJustDavid, 79

Es ist doch gal ob die Tiere in engen Käfigen gehalten werden oder ob sie auf einer Wiese leben. Beide leben ungefähr gleichlang und landen letztendlich beim Schlachter und auf deinem Teller. Das ist für mich schon ein Grund kein Fleisch zu essen.
Außerdem soll Fleisch das Darmkrebsrisiko erhöhen.

Zudem ist die Fleischproduktion extrem Umwelt belastend, es bestehen nur noch 47% der ursprünglichen Regenwälder - 91% der zerstörten Fläche wird für die Viehhaltung genutzt.
Durch die ganzen Abgase erwärmt sich das Klima.

Kommentar von Omnivore11 ,

91% der zerstörten Fläche wird für die Viehhaltung genutzt. 

Schwachfug!

Schon mal was von E85 Bioethanol gehört? Brasilianer lachen über unser E10

Kommentar von Tonydi ,

was essen wir denn wenn alle Menschen vegan werden? getreide soja und co. genau das gleiche was jetzt auch die nutztiere fressen ^^.. klar gibts mehr nutztiere als menschen, geschätzt 70 Milliarden ... aber wohin mit denen.. freilassen? dann ist das Ökosystem im ars*h.

Kommentar von eostre ,

Einfach nicht mehr nachzüchten?

Kommentar von Chris10021999 ,

Die restlichen Tiere in Massentierhaltung sollte man dann schon noch schlachten, und die Massentierhaltung abschaffen.

Antwort
von Blacksnow87, 107

Du weisst schlussendlich ja ned ob du diese kühe auf dem teller hast am ende...

Diese Kühe wo du auf der weide am grasen siehst sind meistens milchkühe und nicht schlacht kühe.

Meisetens geben diese nur milch und die kälber werden dann verkauft

Antwort
von MarkusJaja, 117

Den meisten Veganern etc. geht es nicht so sehr um Sachargumente oder reale Kühe, sondern um Distinktion. Das bedeutet, Menschen versuchen sich aus ihrer jeweiligen materiellen/sozialen Lage heraus höherwertig darzustellen und sich dabei nach unten abzugrenzen.

Die jetzt in Mode gekommenen Essgewohnheiten dienen der eigenen Identitätsstiftung mit der man sich von anderen sozialen Gruppen/Millieus abgrenzt. Dabei wird das eigenen "moralische Konto" aufgeladen und der Bezug zur eigenen sozialen Gruppe verstärkt.

Noch vor einigen Jahrzehnten galt Fleisch als Luxusgut und was ein Distinktionsobjekt der Wohlhabenderen. Seit Fleisch für fast alle Beölkerungsschichten bezahlbar wurde, suchten diese Gruppen nun neue Wege, sich abgrenzen zu können.

Kommentar von BrightSunrise ,

Kannst du deine Behauptung mit einer Studie belegen? Oder woher nimmst du diese?

Kommentar von MarkusJaja ,

eine Studie? Ich empfehle dir von Bourdieu "Die feinen Unterschiede" als Standard in der Soziologie.

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_feinen_Unterschiede

https://de.wikipedia.org/wiki/Distinktion_(Soziologie)

Kommentar von BrightSunrise ,

Aber auch eine Studie, dass das auf die meisten Veganer zutrifft?

Das ist einzig und allein eine These, aber kein Beweis.

Kommentar von MarkusJaja ,

letztendlich sind alle gesellschaftswissenschaftlichen Erkenntnisse "Thesen". ;)  Die Frage ist, inwieweit sie plausibel sind.

Im Fall der Veganer musst du dir nur anschauen, welche Bevölkerungsgruppen auf diesen Zug aufspringen. Das sind nicht die "kleinen Leute", Arbeiter, etc, sondern ein (lautstarkes) Bürgertum, dass seine begrenzten ökonomischen Ressourcen gegenüber der Oberschicht versucht, moralisch zu substituieren.

Kommentar von BrightSunrise ,

Das ist mir neu, aber ich werde mal darauf achten. ;)

Kommentar von Omnivore11 ,

letztendlich sind alle gesellschaftswissenschaftlichen Erkenntnisse "Thesen". ;)  Die Frage ist, inwieweit sie plausibel sind. 

Das ist zu wissenschaftlich beschrieben. Du musst noch so Wörter wie "Qual", "Leid" und "Antibiotika" einbauen, sonst versteht das keiner ^^

Kommentar von BrightSunrise ,

Omni, hier geht es darum, dass Menschen Veganer werden, um sich als besser darzustellen und nicht, weil sie "Qual", "Leid" und "Antibiotika" doof finden.

Kommentar von Omnivore11 ,

Aber solche Wörter gehören doch zu euren Standardwortschatz...

Kommentar von BrightSunrise ,

Schon, aber in diesem Post geht es nicht darum.

Antwort
von DUHMHAITTUHTWEE, 121

Gute Haltung = teure podukte
Schlechte Haltung (Massentierhaltung)=günstige Produkte

Da die meisten Menschen aber wenig Geld ausgeben wollen , kaufen Sie das günstige Produkt.Mehr als
90% der deutschen Rinderzüchter sind übrigens Massentierhaltung.

Kommentar von Undsonstso ,

Und was machen Menschen, die generell nur wenig Geld zur Verfügung haben....? Wie HarzIV-tauglich ist vegane Ernährung für arme Familien, die ihre  Kinder auf Pflanzen-Drinks anstelle Milch usw. umstellen wollen

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Verfolgst du mich ?:D
Aber nur ein kleiner Teil sind Hartz IV  Empfänger, wobei auch viele von ihnen arbeiten könnten.
Ich spreche Vorallem von den Leuten , die genug Geld hätten um sich einen Bauernhof zu kaufen , aber trotzdem im Aldi des billigste vom billigsten kaufen.
Ps:gerade bei Hartz IV würde ich auf vegetarische Ernährung umsteigen, immerhin hat man ja viel Zeit um seinen Ernährungsstil zu überarbeiten.
Ich will niemanden angreifen.

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Da gebe ich dir recht, DUHMH...!

Es gibt gute Bücher und Seiten, wie man günstig und dennoch vollwertig und gesund vegan leben kann, auch mit kleinem Geldbeutel...

Leider legen viele  Leute ( nicht alle) mehr Wert auf Zigaretten, Alkohol und Naschzeug als auf gesunde Ernährung, obwohl auch Kinder da sind - da liegt das Problem.


Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Genussmittel sind halt extrem teuer,aber dafür ist natürlich trotzdem immer genug Geld da!

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Stimmt - leider ! :(

Antwort
von aimee2010, 56

Was würden denn hier unsere vegis oder Veganer den mit den Tieren tun wenn die ganze Welt plötzlich so leben sollte? ? ?

Kommentar von eostre ,

Nicht nachzüchten wäre eine Möglichkeit. 

Kommentar von aimee2010 ,

dann sterben sie aus...

Kommentar von Honeysuckle08 ,

aimee:

Erstens wird niemals "plötzlich" die ganze Welt "so" leben und zweitens hätten sich "Hochleistungs-Nutztiere" sicher gewünscht, niemals geboren worden zu sein.

Diese bedauernswerten Wesen sind derart gezüchtet und manipuliert, dass sie in kürzester Zeit - meist als Kinder - ausgelaugt sind und an Leib und Psyche demoliert... 

Würdest du so leben wollen ? Ich nicht !

Kommentar von aimee2010 ,

Ich weiß nicht wo du wohnst. aber ich Sitz im tiefsten allgäu. und das umdenken der Landwirte auf bio und artgerechter Haltung ist hier angekommen. ich helfe den Tieren mehr indem ich heimisches Fleisch aus artgerechter Haltung kaufe. kein Fleisch zu essen hilft nicht, außer dir selbst!

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Ich lass dich gerne in deinem Glauben - immerhin etwas...:)

Kommentar von aimee2010 ,

Das ist wieder typisch vegitarier!!!

Antwort
von MissLeMiChel, 120

Also 1. Ist das was du da siehst ja meist die Bio Haltung... Außerdem sind Kühe auf der Weide auch oft Kühe die nur zur Fleischgewinnung da sind!
2. Kühe leiden SEHR unter der Trennung von ihrem Kind! Sie schreien mehrere Tage und haben ein Hoch aktives Sozialleben!
3. Kühe leiden stark unter Hormonproblemen (frag mal Frauen die stillen)
4. Die Kühe der Milchkühe sind oft entzündet!
5. Milchkühe müssen damit sie Milch geben oft Kälber kriegen heißt sie sind andauernd trächtig was eine hohe Belastung ist!
6. Milchkühe werden nicht alt! Wenn sie so ca. 5 sind werden sie geschlachtet da sie weniger Milch geben!
...

Kommentar von Omnivore11 ,

Also 1. Ist das was du da siehst ja meist die Bio Haltung

Quatsch!! Bei Rinderzucht ist der Bioanteil etwa bei 2 oder 3%. Weidehaltung dagegen liegt bei Milchkühen (saisonal natürlich) bei 43% und bei Fleischrindern bei 35%.

Der aller größte Teil der Rinder auf der Weide stammen eben NICHT aus Biohaltung, sondern aus ganz normaler konventioneller Haltung!

Schock für alle Veganer!

Außerdem sind Kühe auf der Weide auch oft Kühe die nur zur Fleischgewinnung da sind!

Das stimmt nur bedingt, nämlich bei Mutterkuhhaltung. Jedoch stehen auch 43% der 4mio Milchkühe auf der Weide.

Kühe leiden SEHR unter der Trennung von ihrem Kind!

Das ist Quatsch! Man macht das ja sehr früh, damit eben keine Bindung aufgebaut wird. Probier das mal bei Mutterkuhhaltung nach 6 Monaten: DANN siehst du mal eine Kuh, die ihr Kalb verteidigt!

Sie schreien mehrere Tage und haben ein Hoch aktives Sozialleben!

Ach gottchen....Nur weil sie "muh" macht, heißt das nicht, dass sie trauert und schreit. Die haben ganz andere Probleme: Es ist mal zu heiß, der Euter ist voll, sie haben Hunger, sie haben irgendwo Schmerzen, usw.

Bist du Kuh-Dolmetscher oder was?

Die Kühe der Milchkühe sind oft entzündet!

Kühe sind entzündet? äääää was?

Milchkühe müssen damit sie Milch geben oft Kälber kriegen heißt sie sind andauernd trächtig was eine hohe Belastung ist!

Wer sagt dir das?

Dann stell mal einen Bullen und 5 Kühe auf die Weide und ich WETTE mit dir, dass die Kühe auch ständig trächtig sind!

Wenn sie so ca. 5 sind werden sie geschlachtet da sie weniger Milch geben!

Mit 5 haben die gerade mal 3 Laktationsphasen hinter sich. also 5 kannst du Milchkühen schon eingestehen!

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Gebe dir absolut recht, möchte nur einen Tippfehler berichtigen: Bei Punkt 4 meintest du:

Die "Euter" der Milchkühe sind oft entzündet !

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Ergänzend möchte ich anmerken, dass häufig auch die Klauen, Gelenke und Mägen (Rumen) von schmerzhaften Entzündungen betroffen sind...

Meine Kommentare gelten übrigens "MissLeMiChel".

Kommentar von MissLeMiChel ,

upps wie kam ich den auf den Fehler :/ naja... im Zweifel wird leider omni geglaubt denn wer möchte sich auch seinen Konsum schlecht reden lassen

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Du - kein Thema !

Tippfehler passieren - ich hab es nur korrigiert, weil sich gleich wieder einer dran festgebissen hatte...;) 

Ich denke nicht, dass hier nur dem Omni geglaubt wird...

Kommentar von MissLeMiChel ,

ich habe das schon öfter mitgekriegt... Fragesteller informieren sich hier statt auf "seriösen" Seiten und Glauben was sie glauben wollen..

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Ja, diese Trollfragen, um zu provozieren und den eigenen Konsum zu verteidigen, gibt es schon - demgegenüber stehen jedoch ungleich mehr Fragen von Menschen, die wirkliches Interesse haben...

Darauf sollten wir uns in der Hauptsache konzentrieren...:)

Antwort
von Andrastor, 136

Veganismus bzw. Vegetarismus ist so gering, dass er der Fleischproduktion keinerlei Schaden zufügt.

Du tust niemanden einen Gefallen damit Vegetarier oder Veganer zu werden, ganz besonders nicht dir selber.

Wir Menschen sind Omnivoren und als solche auf den Verzehr von Fleisch für eine gesunde Ernährung angewiesen.

Und selbst Massentierhaltung ist weitaus humaner als das natürliche Leben dieser Tiere, was missionierende Veggies gerne vergessen, bzw. übersehen.

Und zusätzlich, worüber sich die meisten Veggies auch keine Gedanken machen: Sollte die Menschheit wirklich von einen Tag auf den anderen Vegetarisch, bzw. Vegan werden, würden etliche Tierarten aussterben. Aber darüber machen sie sich keinerlei Gedanken.

Daher auch das Motto:

Meat is murder, veganism is genocide.

(Fleisch ist Mord, Veganismus ist Genozid).

Kommentar von BrightSunrise ,

Massentierhaltung ist also artgerechter als ein Leben in Freiheit? Na das erklär mir mal.

Dass ein Huhn in freier Natur womöglich nicht allzu lange überleben kann, ist mir bewusst, aber das tut es ja in der Massentierhaltung auch nicht.

Den Tieren dürfte es herzlichen egal sein, ob sie aussterben. Ich sehe das so: Lieber nie geboren sein als ein Leben voller Qual und Schmerz.

Der Artgenosse hat dazu ein schönes Video gemacht.

https://youtu.be/PApmvCJKzps

Kommentar von Andrastor ,

Massentierhaltung ist also artgerechter als ein Leben in Freiheit?

Hat das irgendjemand behauptet? Meine Worte waren:

Und selbst Massentierhaltung ist weitaus humaner als das natürliche Leben...

Es ging nicht um artgerechtigkeit, sondern um Humanität, das ist ein gewaltiger Unterschied!

Den Tieren dürfte es herzlichen egal sein, ob sie aussterben.

Aber die Frage ist ob den Veggies das auch egal sein sollte.

Lieber nie geboren sein als ein Leben voller Qual und Schmerz.

Super, dann rotten wir am Besten alle Tierarten aus, denn Qual und Schmerz ist genau das was das Leben für Tiere in freier Wildbahn bedeutet.

Je nach Art erreichen nur eta 10% der Nachkommen das fortpflanzungsfähige Alter. Sie leiden und kämpfen vom ersten Augenblick ihres Lebens an, bis zum letzten.

Kälte, Hunger, Fressfeinde, Artgenossen, Futterneid, Revierkämpfe, Wind und Wetter, Krankheiten, Parasiten, Vergiftungen etc.etc.

Das artgerechte Leben von Tieren ist eine einzige Odysee der Höllenqualen und -ängste.

Das einzige Problem das Tiere in Massentierhaltung haben, ist dass es eng ist.

Das Video ist der größte Mist. Der Typ sieht einfach nur krank aus. Physisch krank, und das Video selbst ist langweilig und unkreativ gestaltet. Lächerlich.

Kommentar von BrightSunrise ,

Human bedeutet, dass es menschengerecht ist. Ein Leben in Massentierhaltung ist also menschengerechter als ein Leben in Natur?

Na klar ist die Natur grausam, aber da haben die Tiere wenigstens eine Chance. Kein Tier lebt von Natur aus nur, um verspeist zu werden.

Kommentar von Andrastor ,

human bedeutet nicht menschgerecht, sondern menschlich. Was immer man unter Menschlichkeit versteht. Ich beziehe mich auf die Definition "gütig, umsichtig, großmütig".

Na klar ist die Natur grausam#

Die Natur ist mehr als grausam, sie ist qualvoll. Und hast du nicht selbst gesagt dass es besser wäre gar nicht zu leben als ein Leben in Qualen zu führen?

Was ist jetzt mit deiner Einstellung? Wo sind deine Bemühungen alle Tierarten der Welt auszurotten?

aber da haben die Tiere wenigstens eine Chance

Eine Chance worauf? Ewiges Leben? In Schlacht- und Zuchtbetrieben ist es wichtig den Bestand aufrechtzuerhalten, bzw. gegebenenfalls zu vergrößern. Wenn du also die Chance auf Nachkommen meinst, die ist in Zuchtbetrieben weitaus größer als in der Natur.

Kein Tier lebt von Natur aus nur,...

Frag mal Fuchs und Katze was für eine Meinung sie zu Nagetieren haben!

Es gibt Tierarten die anderen Tierarten als Nahrungsquelle dienen. Das ist der Lauf der Natur, wir Menschen haben nur das Jagen durch ein behütetes und gesichteres Umfeld für die Beutetiere ausgetauscht.

Kommentar von BrightSunrise ,

human bedeutet nicht menschgerecht, sondern menschlich. Was immer man unter Menschlichkeit versteht. Ich beziehe mich auf die Definition "gütig, umsichtig, großmütig".

Na ja, wenn das so ist, dann kann wohl jeder eine eigene Definition von "menschlich" haben.

Die Natur ist mehr als grausam, sie ist qualvoll. Und hast du nicht
selbst gesagt dass es besser wäre gar nicht zu leben als ein Leben in Qualen zu führen?


Was ist jetzt mit deiner Einstellung? Wo sind deine Bemühungen alle Tierarten der Welt auszurotten?

Das Leben eines Tieres in der Natur besteht aus Qualen, aber eben nicht nur aus Qualen. Ein Leben, welches nur aus Qualen besteht, ist in meinen Augen nicht lebenswert.

Eine Chance worauf? Ewiges Leben? In Schlacht- und Zuchtbetrieben ist es wichtig den Bestand aufrechtzuerhalten, bzw. gegebenenfalls zu vergrößern. Wenn du also die Chance auf Nachkommen meinst, die ist in Zuchtbetrieben weitaus größer als in der Natur.

Nein, keine Chance auf ein ewiges Leben, sondern eine Chance auf Überleben. Ein Zebra, welchesvon einem Löwen gejagt wird, hat die Chance, zu entkommen. Ein Rind in der Massentierhaltung hat diese nicht.

Frag mal Fuchs und Katze was für eine Meinung sie zu Nagetieren haben!


Es gibt Tierarten die anderen Tierarten als Nahrungsquelle dienen.
Das ist der Lauf der Natur, wir Menschen haben nur das Jagen durch ein behütetes und gesichteres Umfeld für die Beutetiere ausgetauscht.

Es ist ja schön und gut, dass du meine Textpassagen kopieren kannst, aber dann beachte doch bitte den gesamten Satz.

"Kein Tier lebt von Natur aus nur, um verspeist zu werden."

Natürlich gibt es Arten, die anderen Arten als Nahrungsquelle dienen, aber das ist sicherlich nicht ihre einzige Aufgabe. Eine Maus lebt, um Insekten im Zaum zu halten (oder was weiß ich), ein Rind in der Fleischindustrie lebt ausschließlich, um vom Menschen verspeist zu werden, es erfüllt dort keinen anderen Zweck. Und das ist meiner Meinung nach nicht in Ordnung.

Kommentar von Andrastor ,

dann kann wohl jeder eine eigene Definition von "menschlich" haben.

so ähnlich verhält es sich auch.

Das Leben eines Tieres in der Natur besteht aus Qualen, aber eben nicht nur aus Qualen.

Nein, es besteht aus Qualen, kurzen Pausen dazwischen, Qualen, ein Fünkchen Freude und dann wieder Qualen.

Das Leben in der Natur ist in keinster Weise lustig, angenehm, erfreuich, erbaulich oder andersartig lebenswert.

Ein Rind in der Massentierhaltung hat diese nicht.

Das ist wieder falsch. Zeigt sich ein Tier in der Massentierhaltung besonders produktiv, wird es zur Zucht verwendet und nicht geschlachtet.

sondern eine Chance auf Überleben

Bis der nächste Löwe kommt. Oder ein Krokodil, oder ein wütendes Flusspferd, oder eine Dürre, oder eine Flut, oder ein Parasit der es langsam von innen heraus zerfrisst.

das ist sicherlich nicht ihre einzige Aufgabe.

Es gibt keine "Aufgaben" in der Natur. Der Kampf ums Überleben folgt einem einfachen Prinzip: Fressen und versuchen nicht gefressen zu werden. Tiere haben keine "Jobs" denen sie nachgehen müssten.

Die Rinder in der Fleischindustrie leben genauso wie ihre wilden Verwandten. Sie fressen und versuchen nicht gefressen zu werden. Nur mit dem Unterschied dass ihre Lebenserwartung in Gefangenschaft deutlich höher ist und sie ohne Stress und Sorgen leben können.

Deine Meinung basier auf der romantischen und falschen Vorstellung Tiere würden gewisse Aufgaben erfüllen und wären in freier Natur glücklicher, wobei du die Gefahren und das Leben in der Wildnis verkennst.

Das Leben ist kein Glücksbärchenland!

Kommentar von BrightSunrise ,

Das Leben in der Natur ist in keinster Weise lustig, angenehm, erfreuich, erbaulich oder andersartig lebenswert.

In der Massentierhaltung ist es das aber noch weniger.

Das ist wieder falsch. Zeigt sich ein Tier in der Massentierhaltung
besonders produktiv, wird es zur Zucht verwendet und nicht geschlachtet.

Als Chance würde ich das nicht bezeichnen. Aber aus Neugier: Stirbt das Tier dann an Altersschwäche?

Bis der nächste Löwe kommt. Oder ein Krokodil, oder ein wütendes Flusspferd, oder eine Dürre, oder eine Flut, oder ein Parasit der es langsam von innen heraus zerfrisst.

Und es hat immer noch eine Chance.

Es gibt keine "Aufgaben" in der Natur. Der Kampf ums Überleben folgt einem einfachen Prinzip: Fressen und versuchen nicht gefressen zu werden. Tiere haben keine "Jobs" denen sie nachgehen müssten.

Damit ein Ökosystem funktioniert, müssen Tiere bestimmte Aufgaben übernehmen. Sie wissen sicherlich nicht, dass wenn sie diese nicht erledigen, das Ökosystem zusammenbricht, aber sie handeln aus Instinkt so. Fehlt ein Tier und kann somit einer bestimmte Aufgabe nicht mehr nachgehen, kann das Ökosystem zusammenbrechen, was dazu führt, dass noch mehr Arten aussterben. Ein extremes Beispiel wären z.B. die Bienen. Die Aufgabe von Bienen ist es, Blüten zu bestäuben. Das machen sie sicherlich nicht mit Absicht, sondern unbewusst während der Nahrungssuche. Sterben die Bienen aus... Ja, ich denke, du weißt, worauf ich hinaus will, dann sind wir alle am A*sch.

Deine Meinung basier auf der romantischen und falschen Vorstellung Tierewürden gewisse Aufgaben erfüllen und wären in freier Natur glücklicher, wobei du die Gefahren und das Leben in der Wildnis verkennst.

Ich habe nirgendwo behauptet, dass in freier Natur keine Gefahren lauern. Ich bin lediglich der Meinung, dass ein Leben in Massentierhaltung nicht artgerechter (humaner) sein kann als ein Leben in freier Wildbahn. Wenn Rinder auf einer riesengroßen Weide gehalten werden, ist das sicherlich artgerecht, aber das, was am Ende mit ihenen passiert, missfällt mir dennoch.

Das Leben ist kein Glücksbärchenland!

Leider nicht.

Letztendlich muss doch jeder selbst seine Entscheidung treffen und sich eine Meinung bilden.

Liebe Grüße und gute Nacht, ich muss morgen früh schon um halb 6 aufstehen und habe echt keinen Bock... ^^

Kommentar von Andrastor ,

In der Massentierhaltung ist es das aber noch weniger.

Das behauptest du nur, weil du das Leben in der Natur durch eine rosarote Brille siehst.

Was bietet die Massentierhaltung den Tieren? Niemals Sorge um Futter, Feinde, Wind, Wetter, Krankheiten, Parasiten. Ein längeres Leben und für nicht wenige sogar Nachkommen.

mehr als die Natur ihnen bietet.

Stirbt das Tier dann an Altersschwäche?

Je nachdem wie gut ein Tier als Zuchttier ist, steigt sein Wert und nicht wenige gute Zuchttiere sterben tatsächlich an Altersschwäche oder werden zumindest kurz bevor es soweit ist eingeschläfert.

Mit einem guten Zuchttier kann der Betrieb gewaltigen Gewinn erzielen, daher werden diese gehütet wie ein Schatz.

Und es hat immer noch eine Chance.

Die mit jedem Mal geringer wird. Das Tier muss jedes Mal aufs Neue das Glück haben zu entkommen. Der Jäger muss nur ein einziges Mal das Glück haben es zu erwischen.

Von einer lebensgefährlichen Situation in die nächste zu hechten ist kein schönes Leben.

müssen Tiere bestimmte Aufgaben übernehmen.

Größter Blödsinn der Geschichte.

aber sie handeln aus Instinkt so

Dann ist es keine Aufgabe mehr.

Fehlt ein Tier und kann somit einer bestimmte Aufgabe nicht mehr nachgehen, kann das Ökosystem zusammenbrechen

Das ist ja mal sehr interessant, was ist dann die Aufgabe von Nagetieren? Richtig, als Nahrung für Jäger zu dienen, damit diese ihren anderen Aufgaben nachkommen können.

Sagtest du nicht vorher noch, kein Tier wäre nur dazu da um gefressen zu werden?

Die meisten Tierarten haben keine andere Aufgabe als Hauptnahrungsquelle anderer Tiere zu sein.

Deine Aussagen sind derart widersprüchig, dass es schon fast weh tut.

missfällt mir dennoch.

Interessiert niemanden ob es dir missfällt. Vermische deine persönliche Meinung nicht mit Tatsachen!

Ich hab langsam immer mehr das Gefühl mit einem/r 13-Jährigen zu reden...

Kommentar von Omnivore11 ,

Euch ist schon klar, dass "Massentierhaltung" ein Unfugsbegriff mit Unfugssuggestionen ist?

Laut B.U.N.D. Brandenburg ist mein Schweinezüchter Massentierhalter. Frage an die ganzen Massentierhaltungs-Fachexperten: WAS zum Geier sagt das über meinen Züchter aus, wenn er 2.500 Schweine hält?

Kommentar von Andrastor ,

Danke für die Aufklärung, ich bin da wohl einfach ins Vokabular gerutscht :P

Kommentar von BrightSunrise ,

Eine Sache möchte ich nochmal klarstellen, da du diese wohl erneut überlesen hast: Ich sagte, "Kein Tier ist da, NUR um verspeist zu werden." NUR! Aber du kannst dir meine Aussagen natürlich so zurechtrücken, wie du willst.

Ich bin im Übrigen 17, keine Ahnung, weshalb du denkst, dass ich jünger wäre. Ich dachte immer, meine Art und Weise mich auszudrücken wäre recht "erwachsen". Na ja, egal.

Ich habe nichts vermischt, meine eigene Meinung habe ich deutlich durch ein "Ich bin lediglich der Meinung, dass [...]" abgegrenzt.

Nagetiere sorgen übrigens durch das Bunkern von Samen und Nüssen dafür, dass neue Pflanzen an anderen Orten wachsen, das kann man z.B. bei Eichhörnchen beobachten, die vergessen haben, wo sie z.B. ihre Eicheln vergraben haben.

Gute Nacht

Kommentar von Andrastor ,

Schon fast stereotypisch dass du dich selbst für reifer hältst als du bist.

Nicht deine Art dich auszudrücken, sondern deine mangelhaften Fähigkeiten sinnerfassend zu lesen und deine widersprüchigen Aussagen sowie deine kindische Einstellung zur Natur lassen auf dein Alter schließen und lass dir gesagt sein, das ist weit unter deinem tatsächlichen Alter, wenn das überhaupt dein Alter ist.

Dir fehlen objektive Betrachtungsweise, Wissen und die nötigen Schlussfolgerungen um zu verstehen was ich sage und daher wird sich dieses Gespräch nur im Kreis drehen.

Vielleicht können wir es eines Tages fortsetzen wenn du erwachsener geworden bist.

Kommentar von BrightSunrise ,

Na wenn du das sagst. ;)

Ich würde erwachsen nicht mit reif gleichsetzen.

Kommentar von Andrastor ,

ein weiterer Punkt der gegen dein Alter spricht. Was machst du übrigens noch hier? Wolltest du nicht schon vor einer Stunde schlafen gehen?

Kommentar von BrightSunrise ,

Keine Ahnung, was du damit zu bezwecken versuchst.

Sobald ich 21 bin und offiziell als "erwachsen" eingestuft werde, werde ich mir diese Diskussion noch einmal durchlesen, vielleicht kommt ja dann die Erleuchtung.

Das ist eine gute Frage. Das Problem ist einfach, dass ich überhaupt nicht müde bin, aber morgen vor Übermüdung wohl regelrecht sterben werde.

Kommentar von Andrastor ,

Ich habe das ganze Gespräch über versucht dich zu belehren in dem ich dir eine unverklärte Sichtweise präsentierte, während ich dir gleichzeitig deine Mängel in Sachen Einstellung und Perspektive vor Augen führte.

Aber ich bin offensichtlich daran gescheitert. Wie gesagt, vielleicht eines Tages.

Geh ins Bett. Wenn du 20 Minuten lang still liegst, schläfst du automatisch ein.

Kommentar von Omnivore11 ,

Sobald ich 21 bin und offiziell als "erwachsen" eingestuft werde

rechtlich bist du mit 18 erwachsen. Mit 21 bist du nur vollständig Geschäftsfähig.

Kommentar von BrightSunrise ,

Omni, ab dem vollendeten 21. Lebensjahr gilt man in Deutschland in allen "Bereichen" als erwachsen.

"Entgegen landläufiger Meinung wird man in Deutschland jedoch nicht automatisch mit dem Erreichen der so genannten Volljährigkeiterwachsen. Zwar tritt mit Vollendung des 18. Lebensjahres das wichtigste Zeichen der Entwicklung des Menschen zum Erwachsenen ein, nämlich die volle Geschäftsfähigkeit, sowie einige wichtige andere Rechte wie die freie Bestimmung über den eigenen Aufenthaltsort und das uneingeschränkte Wahlrecht.

Jedoch zeigt sich nicht nur dort, aber insbesondere im Strafrecht, dass unter-21-jährige Volljährige noch nicht in jedem Fall als Erwachsene gesehen werden, dass ihr Reifeprozess noch nicht abgeschlossen sein muss. Denn bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres wird dort geprüft, ob sie gemäß ihrer Entwicklung noch einem Jugendlichen gleichzusetzen sind, also Jugendstrafrechtzur Anwendung kommen muss, oder ob sie bereits die Reife eines Erwachsenen besitzen, also Erwachsenenstrafrecht zur Anwendung kommen muss. Eine Person, die das 18. Lebensjahr, aber noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet hat, wird als Heranwachsender bezeichnet."

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Erwachsener

Kommentar von Omnivore11 ,

Der Wikipedia-Artikel muss von einem geschrieben sein, der 1,8 auf dem Kessel hatte. Die Volljährigkeit spricht dir das BGB bereits in §2 mit 18 zu.

Und das was der Wikipedia-Autor über das Jugendstrafrecht schrieb ist sehr vorsichtig zu betrachten. Er spricht von "muss", dabei gehört da ein "KANN" hin. Erwachsene bis (ausschließlich) 21 "KÖNNEN" nämlich noch nach Jugendstrafrecht verurteilt werden, wenn Entwicklungsstörungen festzustellen sind. Das ist i.d.R. aber nicht so.

Du kannst mit 18 wählen gehen, ein Autoführerschein machen, Pornos produzieren, starken Alkohol erwerben, Leuchtfeuerkörper kaufen und wenn du sogar Lust hast bei uns in Sachsen Bürgermeister werden.

Kommentar von Omnivore11 ,

Eine Sache möchte ich nochmal klarstellen, da du diese wohl erneut überlesen hast: Ich sagte, "Kein Tier ist da, NUR um verspeist zu werden." NUR!

Drei Sachen:

1) Falsch! Deine Worte in deiner Antwort waren folgende (Zitat):

Vielen Veganern geht es auch allgemein darum, dass sie nicht wollen, dass für sie ein Tier (mit Absicht) sterben muss.

Quelle: https://www.gutefrage.net/frage/warum-sollte-ich-vegetarier-oder-sogar-veganer-w...answer-218394173

2) Hast du das Thema in diesem Kommentarstrang angerissen. Ich hab mich nur um das Wort "Massentierhaltung" lustig gemacht, weil ich es belustigend finde

3) Ansichtssache: Für Allesfresser sind Tiere nun mal um zu sterben. So funktioniert das Ökosystem. Du kannst es auch gern rein wissenschaftlich mathematisch haben: Siehe Lotka Volterra Prinzip. Auch bekannt unter dem "Hasen Fuchs Modell". Ein Ökosystem ohne einem Fleischessenden "Feind" funktioniert nicht. Ohne dem Fuchs würde der Hase aussterben, weil er sich vermehrt wie ein Kanickel und dann es soviel gibt, dass das Futter fehlt. Das ist ein gesunder Kreislauf. Und diesen Kreislauf muss auch der Mensch betrachten.

Ein Negativ-beispiel ist die Insel Queimada Grande vor der Küste Brasiliens. Da leben so viele Schlangen, dass sie sich schon gegenseitig das Futter weggefressen haben, dass die Schlange auf dieser Insel demnächst aussterben wird. Gleiches gilt für die bewohnte Insel Guam im Pazifik. Da leben auch eine nicht einheimische Schlange, die schon etliche Vogelarten ausgerottet hat. Auch diese Schlange wird ihre Population dort bald verlieren.

Ein Ökosystem ohne natürliche Feinde ist ein Untergang. Für diesen Zweck haben wir Angler und vor allem Jäger. Und Viehzucht reiht sich da auch ein. Denn eine rein pflanzliche Landwirtschaft ist aus dem Grund des Nährstoffkreislaufs nicht möglich. Humus benötigt ordentlichen Dünger. Und Humus besteht aus toter Materie: Tiere, wie auch Pflanzen.

Wenn wir uns also unser eigenes landwirtschaftliches Ökosystem schaffen, indem wir Felder bewirtschaften, dann muss dass auch mit Viehzucht gemacht werden: Vorallem wegen der Nährstoffe, der Landschaftspflege von Weiden und anfallenden Koppelprodukte, die Tiere nun mal wegputzen wie nichts. Viehzucht und Ackerbau ergänzt sich nicht nur, sondern dreht sich.

Wenn du vegan lebst....von mir aus....aber Alle geht nicht.

Kurzum: Tiere sind dazu gefressen zu werden, wenn eine stärkere Spezies über ihr herscht.

Ich bin im Übrigen 17, keine Ahnung, weshalb du denkst, dass ich jünger wäre.

Wo bitte habe ich jemals dein Alter beurteilt? Mir ist ein Alter bei einer Argumentzation völlig egal. Ob du 7, 17, 27 oder 70 bist: Entscheidend ist, was aus deiner Futterluke fällt, wenn ich das mal so frech sagen darf.

kann man z.B. bei Eichhörnchen beobachten, die vergessen haben, wo sie z.B. ihre Eicheln vergraben haben.

Nix neues...Zu Grundschulzeiten gab es bei uns noch Gartenarbeit :)

Gute Nacht

Nacht

(BG)

Kommentar von Omnivore11 ,

Achso....Andrastor....Sie hat dich gemeint ^^

Upps ^^ Ich Dummerchen

Kommentar von BrightSunrise ,

Oh, hast es ja gemerkt. :D

Kommentar von Andrastor ,

errare humanum est, kein Thema

Kommentar von BrightSunrise ,

Omni, das ging gar nicht an dich...

Ich hab doch nur behauptet, dass kein Tier lebt, NUR um gefressen zu werden... dass Tiere leben, um auch anderen Tieren als Nahrung zu dienen, ist vollkommen richtig, aber es ist eben nicht der einzige Grund (aus Sicht der Natur). Nicht mehr und nicht weniger habe ich behauptet.

Auch habe ich nirgendwo behauptet, alle fleischfressenden Tiere sollen aussterben oder so, das wäre katastrophal.

Ich glaube, ich werde missverstanden. Vielleicht drücke ich mich auch einfach nur blöd aus oder bin zu blöd, um zu verstehen. Na ja, Einsicht ist ja bekannterweise der erste Schritt zur Besserung.

Kommentar von Omnivore11 ,

Ich lass das mal so stehen, nur mit dem Vermerk, dass "das Tier" nicht den Anspruch hat gefressen zu werden, aber "die Natur" schon, sonst hätte sich nämlich "das Tier" evolutionär erst gar nicht entwickelt.

Kommentar von Omnivore11 ,


Der Artgenosse hat dazu ein schönes Video gemacht.

Der Artgenosse beschreibt 2 schöne Beispiele:

a) Nicht jeder Veganer scheint voll gesund auszusehen ^^

b) ein wunderbares Beispiel wie er alle konventionellen Bauern über einen Haufen haut und als Tierquäler beschimpft! Der Typ ist einfach nur grottenschlecht im argumentieren. Außerdem betreibt er auf seinem Kanal Zensur!

Antwort
von CraftUltimate, 113

Ich zwing meine Mutter dazu nur vom Dorfschlachter zu kaufen. Der machts selber und es schmeckt super. Supermarktfleisch kommt nicht auf den Tisch wegen der Haltung, Schächtung, etc. Also warum solltest du vegetarisch leben wenn du nicht willst?!

Antwort
von LordThorin, 124

Vielleicht magst ja vegetarisches Essen

Antwort
von FeeGoToCof, 109

Es ist völlig uninteressant, was Du "solltest", oder nicht -

Du alleine bestimmst, womit Du Dich ernährst, oder wie Du Dein Leben gestaltest.

Das ist die Freiheit, die jeder Mensch in Deutschland hat (haben sollte).

Kommentar von ABDEFHIJ ,

Ja, das wahr eine unglückliche Wortwahl. Ich meine damit, dass ich mich frage welche Argumente bei meiner Situation greifen könnten. :)

Kommentar von FeeGoToCof ,

Du brauchst doch keine vorgekauten Argumente.

Entweder Du hast dazu Deine Sichtweise, dann ist die auch unantastbar für andere, oder Du hast sie eben nicht und lässt alles, wie es ist.

Man sollte sich nicht selbst verbiegen.

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