Frage von Qochata, 86

Warum sollen im Idealfall alle wähler ihre stimmen abgeben - es reichen doch 1tausend wählerstimmen?

denn die 1tausend wähler führen praktisch zum gleichen Ergebnis wie 1mio wähler

Antwort
von minecrafter0505, 48

Ich weiß nicht wie du darauf kommst, aber 1000 Stimmen kommen nicht zum gleichen Ergebnis wie 1000000. Was wenn 1000 Partei A Wähler in deinem ersten Fall Wählen gehen es aber 999000 Partei B Wähler gibt?

Antwort
von DieOffenbarung, 20

Das ist recht simpel erklärt und hat was mit Prozentrechnung zu tun. Beispielsweise ist es in der Politik so das mehr Prozent dir auch bei Entscheidungen mehr Spielraum und Entscheidungskraft geben. Du fragst dich eventuell, was macht es für einen Unterschied ob nun 1 der 1.000 für jemand Speziellen abstimmt oder 50 von 50.000!? Der Unterschied liegt in der Repräsentativität, also in dem Fall wie sehr die Wahl die Volksmeinung wiederspiegelt. Da muss man also feststellen das 1.000 weniger repräsentativ sind als beispielsweise 50.000 oder eine Millionen Wähler.

Antwort
von Question2922, 42

Und wenn von den 1000 Wählern besonders viele dabei sind die gerne Partei XY wählen, die aber eigentlich kaum Chancen hat? Dann ist das Ergebnis nicht repräsentativ und die Politiker vertreten das Volk, dann muss auch das Volk wählen und nicht nur ein kleines Kuhdorf.

Antwort
von DinoSauriA1984, 2

Dass das Ergebnis einer Umfrage nur die Richtung, nicht aber das tatsächliche Wahlergebnis widerspiegeln kann, beweist die Spiegel-Puplikation unter nachstehendem Link:

Die Sonntagsfrage von 6 verschiedenen Meinungsforschungsinstituten liefert 6 verschiedene Ergebnisse - alle ähnlich, aber mit teilweise deutlichen Abweichungen.

Fazit: Eine Umfrage kann eine Wahl nicht ersetzen!!!


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sonntagsfrage-umfragen-zu-bundestagswa...

Antwort
von DinoSauriA1984, 19

In einer Demokratie hat jeder (der nach dem Gesetz wahlberechtigt ist) das RECHT zu wählen. Das wirst Du jawohl niemandem absprechen wollen. Wie kannst Du jetzt 1000 Wähler aussuchen, die für das Volk, die für Dich die Regierung wählen sollen?

Wenn aber eine Wahl nicht durch 1000 Repräsentanten, sondern durch beliebig viele Bürger entschieden werden soll, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis tatsächlich dem Willen der Mehrheit des Volkes entspricht um so größer, je mehr Leute zur Wahl gehen.

Kommentar von Qochata ,

niemanden soll etwas abgesprochen werden. nur würden 1000 wähler reichen. das könnte man auch mit einem zufallsgenerator ermöglichen. und würde nebenbei noch viele mio euro Steuergelder einsparen!.....ich muss mich leider jetzt verabschieden, sorry

Kommentar von DinoSauriA1984 ,

Hochrechnungen geben nur Wahrscheinlichkeiten wieder! Die tatsächlichen Ergebnisse weichen oft von der Hochrechnung ab.

Abgesehen davon ist der Vorschlag schlicht verfassungswidrig!

Kommentar von Qochata ,

Was ist daran aber widrig, wenn z.b. jemand aus dem Bundes Telefonverzeichnis 1000 berechtigte Wähler willkürlich herauspickt (das kann auch ein Zufallsgenerator sein), und wenn diese Art der Wahl zum gleichen Endergebnis bei den Wahlen führt, wie wenn 40 Mio. wahlberechtigte Personen gewählt hätten? Hinzu kommt noch der delikate Umstand, dass dies zig Mio. Steuergelder einsparen würde.

Kommentar von Qochata ,

P.S.: Ist es nicht ein Witz in Vollendung, wenn eine Partei, die schlecht bei der Wahl abgeschnitten hat, mit der Begründung daher kommt: "Es lag anscheinend an der zu geringen Wahlbeteiligung"....Und das glauben auch noch einige Bürger, dumme Bürger.

Kommentar von DinoSauriA1984 ,

Ich wiederhole mich:

Das Ergebnis der 1000 Zufallswähler würde vom tatsächlichen Wahlergebnis abweichen!!!

Das Vorgehen wäre Verfassungswidrig!!!

Der Bürger hätte noch mehr den Eindruck, dass seine Stimme nicht zählt.

Demokratie kostet nun mal Geld!

Wenn Deine Idee funktionieren würde, dann reichten mit der gleichen Begründung auch 100 Wähler. Warum nicht nur 10? Wäre billiger!

Antwort
von McSaege, 29

Dann müsste aber die 1 Millionen im gleichen Verhältnis wie die tausend wählen, sehr unwahrscheinlich....

Kommentar von Qochata ,

doch, denn unter den tausend findest du den gleichen prozentualen Anteil wie bei 1mio (ich muss zu bett, s.klein-großschreibung)

Kommentar von pythonpups ,

So weit die Theorie... ;-)

Kommentar von McSaege ,

Auf welcher Grundlage basiert deine Aussage?

Kommentar von Qochata ,

Das habe irgendwo mal von einem Mathematiker gelesen. Außerdem kennst du ja bestimmt diese Umfragen, z.b. Wenn heute Wahlen wäre: wen würden Sie wählen?...Man befragt da zwischen 1000 und 2000 Leute und erhält dann das sehr genaue Ergebnis, wie wenn tatsächlich Wahlen stattgefunden hätten.

Antwort
von HamiltonJR, 24

nein, die anderen Stimmen werden gleichmäßig auf die Parteien aufgeteilt...

Antwort
von Technochronik, 28

um Unrecht zu legitimieren.
Können die Politiker sagen "Ihr habt uns doch gewählt".

Eigentlich ist rechtlich alles illegal in Deutschland,
aber wenn die Wähler zustimmen ist es wieder teil-legal.

Nenn sich im Völkerrecht "normative Kraft des Faktischen".

Antwort
von MarcTheKingIII, 22

nein was wäre wenn nur 1000 Afd wähler zur wahl gehen ?

Kommentar von Qochata ,

es gehen aber nicht nur 1000 wähler der afd. wählen, es sei denn sie werden ausgewählt.

Antwort
von Peter501, 30

Das ist eine Milchmannrechnung die so nicht aufgeht.

Kommentar von Qochata ,

das ist Logik, frage deinen matheprofessor

Kommentar von Peter501 ,

Aus dem alter bin ich raus,ich spreche aus Erfahrung.

Antwort
von Januar07, 16

Meinst Du diesen repräsentativen Querschnitt durch die Wählerschaft, oder wie sollen wir die Frage verstehen?

Kommentar von Qochata ,

angenommen du befragst 1000 leute, wer alles raucht. Es werden z.b. 200 vsein. frage jetzt 1mio leute, wer alles raucht. das werden dann 200 000 sein. so ist es

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