Frage von SiebenSiebenAQ, 51

Warum soll es Wildtieren nicht gefallen in einer anderen Umgebung / Wohnung etc zu leben?

Ich frage mich warum es dem Tier nicht gefallen würde in einer anderen Umgebung/ Wohnung zu leben .

Abgesehen von der Einzelhaltung

Ist es nicht eher menschliche Einbildung die dieses Denken verursacht ?

wenn ich einem Tier alles gebe was es brauch 5 sterne Menü wärme zuneigung weiche Kissen etc .

Ich habe bei mir ein Wildtier aufgenommen weil es ohne mein einwirken gestorben wäre seine Mutter hatte sich aus dem staub gemacht, es war total ausgehungert und schwach dazu hatte es noch parasiten (zecken) die er ohne mich nie losgeworden wäre was ihm wahrscheinlich auch das leben gekostet hätte..

Dazu kommt das dieses Tier kaum Nahrung findet also müsste es ständig hungern bzw es wäre sicher verhungert .

Mit seinen zahlreichen Feinden da draußen und den Parasiten da draußen wäre das Leben für ihn die Hölle geworden und er hätte wahrscheinlich max 1 - 2 Jahre überlebt bis ihn irgendwer tot gefahren hätte ohne es zu merken .

Ich kann die allgemeine Meinung NICHT gelten lassen ! Vielleicht mag das auf viele andere Tiere zutreffen wie z.b Wildschweine , da verstehe ich es Diese Tiere sind sehr überlebensfähig und haben sicher ihren "Spaß" in der Wildnis, obwohl ich das auch schon herzlos finde aber sie sind ja auch keine Einzelgänger . aber sie haben eher kaum Feinde, der Mensch an sich ist auch kein wirklicher Feind

Mein Tier ist auch kein Einzelgänger doch es wurde zu dem als ihn seine Mutter verstoßen und zurückgelassen hatte!

Sein größtes Glück war es sich mit seinen letzten Kräften den Weg zu mir zu bahnen.

Nun gibt es wahrscheinlich Leute die behaupten dass die Mutter nur Essen holen gegangen ist aber das ist alles Quatsch weil mein kleiner Freund kaum laufen kann/ tut und so weit wie er gegangen ist muss das Nest einen oder Zwei Tage entfernt gewesen sein (aus seiner Sicht ). Bis er sich zum Wegrand geschleppt hatte

Was wahrscheinlich unter 100 m gewesen sein muss. Dass die Mutter ihn in der langen Zeit von über 2 tagen nicht wieder gefunden hat braucht mir keiner erzählen .

Der Arme konnte nur sich ganz langsam bewegen, erst heute geht es ihm wieder besser und er ist 3x so agil wie zuvor.

Nun zurück zu meiner Frage wieso sollte ihm diese Hölle besser gefallen als eine Umgebung in der er eig nichts fürchten braucht und keine Schmerzen hat?!

Ein paar Bäume wiegen nicht die ganzen Schmerzen, den Hunger, die zahllosen Feinde und ein kurzes Leben auf!

Erklärt mir dass, wer auch immer das behauptet nicht nachgedacht hat!

Mein kleiner Freund ist ein Waschbär

Bitte geht auf die Frage ein und diskutiert nicht drum herum !

Antwort
von Wannabesomeone, 31

Du wirst viel spaß mit dem Waschbären haben, wenn er mal Hunger oder einen rappel bekommt. Deine schränke und deine Möbel werden es dir danken.

Zudem ist es in Deutschland nicht erlaubt, einfach wildtiere aus ihrem habitat zu entreissen und als Haustiere zu halten.
Für viele braucht man Genehmigungen und natürlich artgerechte haltungebedingungen die du garantiert nicht liefern kannst. Oder hast du einen 30 qm großen Freilauf im garten, wo er Leben kann? Artgenossen, ein ausgewogenes nahrungsangebot, Beschäftigung, Auslauf? Nein.

Tiere brauchen Artgenossen um die Kommunikation zu erlernen etc. Übrigens sterben wildtiere Für gewöhnlich nicht an ein paar zecken. Ich war dabei, als rehe abgezogen wurden, da sind ganz andere Viecher herabgerieselt und die rehe waren trotzdem quietschfiedel.

Wenn es den Tieren so schlecht gehen würde, wie du es darstellst, wären die meisten schon ausgestorben. Tiere sind nunmal dafür gebaut, weite Strecken zurück zu legen, ihr Gehirn einzusetzen, um zu überleben, nach Futter zu suchen und sich zu vermehren. Ein Mensch kann einem wildtier niemals eine "perfekte" Haltung garantieren. Es wird Träger, hat verhaltensauffälligkeiten etc. Und ja, auch zuneigung zu dir/ einem menschen, ist eine verhaltensauffälligkeit, da ein tier, welches richtig aufgezogen wurde, sich niemals einen menschen so nähern würde, da die angelernten Instinkte normalerweise dagegen gehen, um längeres leben zu garantieren. Dein "kleiner Bär " nähert sich dir, weil er jung ist und keine anderen bezugswesen hat. Er wird ein sozial komplett unfähiges, verhaltensgestörtes Wesen werden, wenn du ihn weiter so hälst und nicht an eine auffangstation abgibst. Und nur weil es länger lebt, weil es nicht von einem anderen Tier erbeutet wird (diese Tiere haben auch eine Existenzberechtigung und müssen sich ernahren) heisst es lange nicht, dass es besser gelebt hat.

Die Natur als Hölle zu bezeichnen, ist sehr sehr fragwürdig. Nur weil so zu leben bequemer ist, ist es um Längen nicht besser. Menschen vergiften sich in großen Städten übrigens langsam selbst, genauso wie durch die Nahrung die wir zu uns nehmen. Warum du dann die Natur und nicht unsere, sich selbst zersetzende Lebensweise als Hölle bezeichnest, ist mir unschlüssig. Die Natur ist ein natürlicher Ablauf. Alles stirbt und dient danach einem anderen Zweck, spendet etwas anderem leben. Das ist ein Kreislauf, in dem nichts verschwendet wird. Ein Kadaver bietet Vögeln, Carnivoren und tausenden von Insekten leben. Es ist keine Hölle, es ist Natur. Natur mag dir grausam erscheinen, weil du dich zu weit von ihr entfernt hast.

Wieso fragst du überhaupt nach Meinungen, wenn du dir eh so sicher bist, dass du das richtige tust?

Antwort
von michi57319, 31

Ich stelle mir gerade vor, wie ich einem Rehkitz das verwaiste Hundekissen hinlege und ihm in der Küche das von dir gewünschte 5-Sterne-Menü serviere.

Bei aller Liebe zur Natur und allem Verständnis für Naturschützer, auch ein Waschbär kackt dir die Bude voll, wird in deiner Einzelhaft niemals Sozialverhalten und arttypisches Verhalten erlernen, wird dich nachts in den Wahnsinn treiben.

Vergiss nicht, ihm einen ausreichend großen Napf mit viel Wasser bereitzustellen, damit er seine Nahrung "waschen" kann.

Viel Spaß beim Putzen sag ich da nur :-D

EDIT: Hat er das freilaufende Nagetier eigentlich schon entdeckt?

Und noch ein EDIT: Leider killt ein Waschbär keine Vögel, sonst hättest du die totale Ruhe vor dem überaus nervenden Gezwitscher, du Tierfreund.

Kommentar von SiebenSiebenAQ ,

du kunde ich hab den waschbären doch nicht damit er die vögel killt ausserdem kann er das gar nicht weil die vögel auf dem parkplatz sind ich habe leider keinen garten oder so wie manch sonst ein schmock

Vögelgezwitscher mag ich halt nicht da dreht sich mir der magen um weil ich dann weiß das die Nacht vorbei ist 

vllt mag ich keine vögel und spatzen so wie du dafür eulen und tauben

Antwort
von keineideekeinei, 31

ich hab mir jetzt deine frage nicht ganz durchgelesen (bin mega müde :/) aber ich denke schon das tiere da so ähnlich sind wie menschen

klar, eingesperrt, mit 5* essen und jeden tag knuddeln hört sich für 3 tage schön an, dann wirds langweilig auch wenn man spielzeug besitzt

ich hab mich vor kurzem über raben informiert und wenn man einen selber großzieht und irgendwann frei lässt kommt er immer wieder zurück, so wie er es auch in seiner familie machen würde

bei katzen ist es auch so, bei hunden... na gut... es gibt halt intelligentere und weniger intelligentere tiere ;P

ich denke nicht das sie ein problem mit dem "vermenschlichten" leben haben, solange ihnen nichts getan wird (also kleidung angezogen wird, obwohl die tiere das nicht leiden können)

aber action wollen tiere schon noch haben... wobei das wohl eher die jäger, statt die gejagten wollen :D

hoffe meine antwort hat irgendwie zum thema gepasst und war hilfreich^^

Kommentar von SiebenSiebenAQ ,

ich habe einfach ein krasses problem den kleinen bär weg zu geben ich könnte damit nicht leben wenn ich ihn weggebe und er mich traurig und fragend anguckte 

genauso wenig könnte ich ihn in der natur aussetzen

ich kann es nicht 

Kommentar von lilialaa ,

Das ist nicht gut wenn du noch nicht mal einen Garten hast auch wenn du es gut meinst aber er wird so nicht glücklich tu ihm einen gefallen und bring ihn in eine gescheite auffangstation 

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