1000Fragen am 25.08.2008 um 15:09 Uhr
In Hundeforen und - wie ich bei meiner Frage nach einem bestimmten Hundefutter feststellen musste, hier scheinbar auch -, taucht bei einer Frage nach Hundefutter sofort mindestens einer auf, der mich von BARF überzeugen will. Mein Tierarzt rät aber dringend davon ab. Er hat mir überzeugende Argumente gegen BARF genannt. Aber was soll denn nun an rohem Fleisch angeblich so viel besser sein als an gekochtem Fleisch?
Der Begriff BARF kommt aus den USA. Er wurde von Debbie Tripp benutzt, um sowohl einen Hundebesitzer zu bezeichnen, der seine Hunde nach dieser Methode ernährt, als auch das Futter selbst. Zunächst stand die Abkürzung BARF für "Born Again Raw Feeders" (neugeborene Rohfütterer) dann "Bones And Raw Foods" (Knochen und rohes Futter).
Als der Trend dann nach Deutschland überschwappte, erkannte eine findige Geschäftsfrau sofort das Potential und erfand ganz schnell den tollen Namen "Biologisches Artgerechtes Rohes Futter" zu den Buchstaben. Sie schrieb Bücher dazu und verdient viel, viel Geld damit. Sie ist weder Tierärztin, noch Ernährungswissenschaftlerin oder Biologin, aber sie kann sich brilliant verkaufen. Bücher, Seminare, Magazine... Da klingelt die Kasse! Und ihre "Jünger" blöken blind alles nach, was sie so von sich gibt. Da sieht man mal, dass es den amerikanischen Traum a la "vom Tellerwäscher zum Millionär" auch in Deutschland geben kann.

stimmt auf gar keinen fall! rohes fleisch kann einen erreger enthalten, der hunde umbringt! frag mal deinen veterinär! gekochter pansen plus gekochter reis: das schadet ihm nicht und schmeckt ihm. oder dosenfutter. enthält alle nährstoffe, die er braucht. es muß ja auch ausgewogen sein.
Hi,
ich barfe selber meinen Hund seit dem ersten Tag, als er zu uns gekommen ist. Der Züchter hat vorher auch gebarft.
Die Argumente des Barfens sind, dass in dem Fertigfutter Stoffe und Zutaten enthalten sind, die nicht gesund für den Hund sind und das in Dosen und Trockenfutter logischer Weise weniger natürliche Vitamine und nicht so hochwertige Bestandteile enthalten sind.
Im Trockenfutter und Dosenfutter sind logischer Weise Konservierungsstoffe und sonstige Stoffe enthalten, damit sich das Futter länger hält. Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Salze, Zucker und ... findet man in fast jedem Fertigfutter. Zudem besteht das Fertigfutter meistens aus wenigen Prozenten Fleisch und zu sogenannten Nebenerzeugnissen. Damit das Futter günstig hergestellt werden kann, werden auch Bestandteile verwendet, die aus Hufen, Haaren, Haut ... bestehen. Außerdem sind in vielen Fertigfuttern Getreide und sonstige schlecht verträgliche Lebensmittel enthalten, die bei Hunden teilweise zu schweren Nierenproblemen führen können.
Hautprobleme, Gelenkprobleme, Allergien, Fettleibigkeit, Apetitlosigkeit, Nierenprobleme ... und bei Welpen ein viel zu schnelles Wachstum sind oft Folgen von schlechter Ernährung mit Fertigfuttern.
Wer schon einmal gebarft hat, merkt sofort den Unterschied. Die Hunde werden vitaler und bekommen nach bereits kurzer Zeit ein schöneres Fell.
Tierärzte haben meistens etwas gegen Barfen, weil sie selber Fertigfutter vertreten und verkaufen.
Egal, ob man Rohfleisch oder Fertignahrung füttert, sollte einem das Argument der Natürlichkeit überzeugen. Warum wir bei Hunden meinen, dass sie sich gesund ernähren, wenn sie nur aus der Dose essen, verstehe ich nicht. Ein Mensch, der sich nur aus der Dose ernährt, ernährt sich sicher nicht gesund. Obwohl man auch hier klar zwischen Menschlichen Nahrungsmittel aus der Dose und tierischen Nahrungsmittel aus der Dose unterscheiden muss. Es wäre sicher nicht erlaubt, eine Dose Linsensuppe zu verkaufen, in der z.B. 10 Prozent Linsensuppe und 90 Prozent Nebenerzeugnisse ohne nähere Angaben enthalten sind.
Ich barfe lieber und weiß, was ich füttere. Wem es egal ist bzw. wer den Herstellern vertraut und Fertigfutter füttert, sollte zumindest darüber nachdenken, dass für die Fertigfutterherstellung Tierversuche gemacht werden.
Ich möchte nicht, dass ein anderer Hund für meinen Hund sein Leben lang im Labor leben muss.
1000Fragen am 26. August 2008 10:40 Danke für die ausführliche Antwort, aber die Frage war nicht warum es besser sein soll als Dosenfutter, sondern warum so viele ROHES Fleisch für besser halten als GEKOCHTES. Bei rohem Fleisch kann sich der Hund tödlich Viren einfangen, darum frage ich mich warum es so oft empfohlen wird. Wo soll der große Vorteil gegenüber gekochtem liegen, der diese tödliche Gefahr überwiegt? Das war die Frage.
die Antwort ist richtig gut ! Auch wir Menschen werden krank, wenn wir nur Dosenfutter oder industriell bearbeitete Nahrung essen. Das wird vom "modernen" Menschen total vergessen, weil wir uns schon so sehr daran gewöhnt haben. Vor dem Zweiten Weltkrieg wäre kein Hundehalter auf die Idde gekommen Dosenfutter zu verfüttern,höchstens mal Essensreste.
1000Fragen am 26. August 2008 12:20 Ameise, auch wenn du die Antwort gut findest, sie geht leider voll an der Frage vorbei! ;-)
Du hast natürlich recht, ist bloss ein Lieblingsthema von mir. Aber jetzt mal konkret : ich habe vorhin mit einer Bekannten, darüber gesprochen - Hundebesitzerin - und die meinte, Du sollst Schweinefleisch immer gekocht geben. Die tödlichen Viren werden anscheinend hauptsächlich durch Schweinefleisch übertragen, hat wohl auch irgenwas mit Ratten zu tun... ( ? , Rattenfleisch also auch tabu... ) Rind und Kalb kann man aber bedenkenlos roh geben.
1000Fragen am 26. August 2008 10:47 Danke für die ausführliche Antwort, aber die Frage war nicht warum es besser sein soll als Dosenfutter, sondern warum so viele ROHES Fleisch für besser halten als GEKOCHTES. Bei rohem Fleisch kann sich der Hund tödlich Viren einfangen, darum frage ich mich warum es so oft empfohlen wird. Wo soll der große Vorteil gegenüber gekochtem liegen, der diese tödliche Gefahr überwiegt? Das war die Frage. Und mein Tierarzt verkauft übrigens gar kein Futter, er rät wegen der tödlichen Viren von rohem Fleisch ab. Er verdient nicht mehr dadurch, das er mir rät das Fleisch zu kochen.
Hunde bekommen von gekochten Sachen häufig Darmprobleme. Und wenn man sie ausschließlich mit Gekochtem füttert, werden sie einen Nährstoffmangel bekommen, weil durch das Kochen alles gute aus dem Fleisch vrschwindet. Es macht dann eigentlich nur satt.

Lies einfach mal.
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Gekochte Knochen kann der Hundemagen nicht verarbeiten. Sie werden zu hart, da sich durch die Hitze die Kalziumstruktur verändert.
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Aber wenn Du möchtest, dann fütter doch gekochtes Futter - das ist doch auch gesund. Und wenn es Dir lieber ist, dann mach es doch einfach! Hauptsache, das Tier ist ausgewogen ernährt.

Ganz einfach. Kochen ist nicht NATUR. Die Tiere zehren aus den Nährstoffen im rohen Fleisch.
1000Fragen am 25. August 2008 15:20 Könntest du das etwas fachlich fundierter erklären? Nährstoffe sind ja auch in gekochtem, nur mit weniger Krankheitsrisiko.
Pestopappa am 25. August 2008 15:24 Natur; Fachlich ? Nein... Dann würde ich mich selbst erst erkundigen müssen und mich wieder reinlesen um dem präzisen Nachfragen gerecht zu werden... MIR reicht der Aspekt der Natur... Alles andere lässt sich ergooglen. Aber... nur soviel... Das Kochen zerstört einiges an Mineralien, Kalcium usw...
Ist angeblich besser verdaulich für die Hunde, da näher an der "Ursprungsernährung" (der Wölfe?) dran. Unsere bekommen nur ab und an Rohes. Bes. wenn ich da an Salmonellen denke duck. Habe auch keine Lust jeden Tag zum Metzger zu gehen. Unsere Tiere waren immer sehr gesund und sind sehr alt geworden auch ohne BARFen. Soll jeder Hundebesitzer machen wie er denkt. Du wirst deinen Hund schon nicht vergiften, wenn du nicht BARFst.
Wie siehts eigentlich mit deiner Ernährung aus (scherz)? Wenn ich sehe, wie manche Hundebesitzer einem immer die hitzigsten Diskussionen aufzwängen wollen und sich dabei selber tütenweise Chips reinstopfen... duckundwech
1000Fragen am 25. August 2008 15:47 Na ja... so ab und zu mal ne Tüte Chips... rotwerd Aber rohes Fleisch esse ich nicht. Mein TA hat zum vergiften eine andere Meinung. Er hatte schon 2 Todesfälle in seiner Parxis. Deswegen verstehe ich nicht was der Vorteil gegenüber dem großen Risiko sein soll. Die Erklärungen hier überzeugen mich bis jetzt auch nicht so wirklich...
@1000Fragen
Die Wahrscheinlichkeit, dass mein Hund sich mit Neosporose/ Toxoplasmose beim Verzehr von Rindfleisch ansteckt und sogar dran schwer erkrankt, ist unglaublich gering. Dafür muss der äußerst unwahrscheinliche fal eintreten, dass mein Hund infiziertes Fleisch ißt und sein Imunsystem so geschwächt ist, dass er daran erkrankt. Viel wahrscheinlicher ißt es, dass ein hund auf anderem Wege erkrankt durch den Verzehr von Hundekot oder Kot von Nagtieren (z.B. Ratten) und sonstigen Tieren, die Träger dieser Krankheiten sind. Noch viel wahrscheinlicher ist, dass der Hund durch den Verzehr von ungeeigneter Nahrung an folgeschweren Erkrankungen erkranken. Frage mal Deinen Tierarzt, wie viele Hunde er jährlich mit Neosporose/ Toxoplasmose behandelt, die durch rohes Fleisch erkrankt sind. Und dann kannst Du ihn mal fragen, wie viele Hunde er wegen Erkrankung behandelt hat, die auf eine schlechte Ernährung zurück zu führen sind. Wenn er ehrlich ist, wirst Du über das Ergebnis erstaunt sein. Deine Argumente sind wie die eines Rauchers, der sich über Passivrauchen beschwert. Du kannst mit dem Kochen des Fleisches Deinen Hund nicht vor solchen Erkrankungen schützen. Der einzig sichere Weg, um seinen Hund zu schützen, ist ihn in folie zu schweißen und ins Regal zu stellen.
@Condor131
Welpen, die z.B. mit Rohfleisch gefüttert werden, wachsen langsamer und leiden viel seltener an Gelenkproblemen. Zum anderen frage ich mich, ob es wünschenswert ist, dass mein Hund durch "Powernahrung" leistungsstärker wird. Mag sein, dass Hunde mit Fertigfutter leistungsfähiger sind, weil die Nahrung voll mit künstlichen Nährstoffen ist. Für wen das wichtg ist, sollte das machen. Entschuldigung, wenn ich jetzt das Beispiel eines gedopten Sportlers nehme, aber die sind auch leistungsstärker als die jenigen, die sich natürlichen Mitteln bedienen. Das heißt aber noch nicht, dass diese Leute gesünder sind, oder?
Generell ist mir egal, was wer füttert. Meine Logik sagt mir, dass Hunde nie ihre Nahrung gekocht haben. der Hund ist zwar kein Wolf, aber nicht weit davon entfernt. Auch vor hunderten und tausenden Jahren wird niemand seinem Hund das Essen gekocht haben. In früheren Zeiten, in denen Essen/ Nahrung sehr viel kostbarer war als heute, wurden Hunde mit Sicherheit nicht von gekochten Fleischresten oder speziellem Hundefutter ernährt. Küchenabfälle wie z.B. rohe minderwertige Fleischreste (Fett, Haut, Knorpel, Knochen)... waren da sicher eher üblich.
@1000Fragen und alle anderen
Ok, wenn es Dir nur um gekocht oder roh geht, kann ich Dir erklären, dass gekochtes Fleisch sich durch das Kochen verändert (klingt logisch, oder?). Es wird ja nicht nur warm gemacht, sondern es verändert die Struktur der Zellen, es werden Nährstoffe zerstört und aus dem Fleisch geschwämt und vor allen Dingen gehen Enzyme verloren, die für die Gesundheit des Hundes (und jedes anderen Lebewesens) sehr wichtig sind. Ohne es ganz genau zu wissen, sorgen Enzyme dafür, dass Stoffe im Körper umgewandelt und richtig transportiert werden.
Bei zu wenig Enzymen oder Mangel an Nährstoffen drohen diverse schwere Erkrankungen.
Wer erzählt, dass gekochtes Fleisch die selben Nährstoffe hat und sich nicht großartig verändert, irrt sich entweder, oder erzählt absichtlich Märchen.
Viren, die gefährlich für Hunde sein können, finden sich nur im Schweinefleisch. Wer barft und sich auskennt, füttert eh kein Schweinefleisch. Rindfleisch, Fisch und Geflügel kann man ohne jede Gefahr roh füttern. Es gibt bestimmte Gemüsesorten, die man roh nicht füttern darf/sollte und die sogar nur gekocht gefüttert werden können/sollten.
Wer barfen will, sollte sich eh vorher bestens und umfänglich informieren.
In jedem Fall ist gekochtes Fleisch nicht so nahrhaft, wie rohes Fleisch. Eigentlich sollte dies jedem klar sein, da sich viele Nährstoffe im Kochwasser befinden, nachdem man das Fleisch gekocht hat. Nur gekochtes Fleisch zu füttern, kann zu Mangelernährung führen.
Unabhängig davon, sind gekochte Knochen für Hunde sehr gefährlich, da diese viel leichter splittern und Verletzungen hervorrufen.
Wie auch immer, finde ich es gut, dass sich alle so viele Gedanken um die Ernährung ihres Hundes machen. Allerdings werden absichtlich viele Märchen im Internet über das Barfen geschrieben.
Ich kann nur von mir selber und sehr vielen anderen mir bekannten Hundehaltern sprechen, die auch barfen und sehr zufrieden damit sind.
1000Fragen am 27. August 2008 09:21 Procten, frag mal deinen TA nach Neosporose und Toxopalsmose (die Namen von den anderen Viren hab ich leider vergessen). Aber diese Viren können eben NICHT NUR IM SCHWEINEFLEISCH sein! Und ehrlich gesagt "ohne es genau zu wissen" klingt für mich auch nicht sehr überzeugend... sorry. Dann müssten ja auch alle Hunde, die kein rohes Fleisch kriegen Mangelerscheinungen haben? Das halte ich für ein Gerücht...
Condor131 am 28. August 2008 02:31 Heisst, wenn ich meinen hund mit rohfutter fuettere, entwickelt er sich besser? ... Verstehe ich das richtig?
Dann habe ich mal eine einfache frage: Warum werden hunde im einsatz nicht mit rohfleisch gefuettert ....... der energiebedarf der hunde ist doch enorm.
Dann noch einen satz zu besser und zufrieden .... ich selbst und einige andere haben das mit dem rohfleisch schon lange vor dem BARFEen versucht und sind zu anderem futter zurueckgekehrt, weil die leistung der hunde abgenommen, nicht aber zugenommen hat.
Im uebrigen ... alle mir bekannten hunde koennen die weichgekochten knochen sehr wohl verdauen ... warum eigentlich Deine nicht .... und ich whalte es auch fuer ein geruecht, dass rohe knochen nicht splittern, das tun einige sehr wohl. Gekochte knochen, sofern diese weichgekocht sind, splittern nicht .......
ganz einfach : das ist die "Natur". Hunde stammen von Wölfen ab und die fressen rohes Fleisch.
Wolpertinger am 25. August 2008 15:21 Wölfe haben aber in der freien Wildbahn eine deutlich geringere Lebenserwartung als Wölfe die z.B. in Gefangenschaft leben.
Wie kommt das wohl???
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Wölfe in Gefangenschaft bekommen hauptsächlich ROHES FLEISCH; klar, daß die Lebenserwartung höher ist, wenn man nicht ständig auf Futtersuche ist und in Revierkämpfe verwickelt ist.
1000Fragen am 25. August 2008 15:24 Der Mensch stammt vom Affen ab, aber er schwingt auch nicht mehr von Baum zu Baum und ernährt sich von Blättern und Früchten. Wenn ich einen Dackel oder Pekinesen sehe, erinnert das nicht mehr so sehr an den Wolf...
Der Vergleich Pekinese / Wolf hinkt, das sind reine Äußerlichkeiten. Der Vergleich Mensch / Affe hinkt ebenso. Warum ? Menschen haben Gebiß und Verdauungstrakt für verschiedenartige Nahrung. Allesfresser ! Raubtiere haben Reißzähne und einen kurzen Verdauungstrakt, der optimal auf rohes Fleisch eingestellt ist. Warum lässt Du nicht Deinen Hund entscheiden ? Tiere lehnen minderwertige Nahrung in der Regel ab - was jetzt natürlich nicht heißen soll, daß gekochtes Fleisch per se minderwertig ist !
Condor131 am 26. August 2008 04:44 Das ist so falsch ... richtig ist, dass die rein fleischhliche ernaehrung insbesondere durch rohes fleisch sowohl bei den wildtieren als acuh und insbesondere bei hunden zu mangelerscheinungen und kuerzeren lebenserwartunge fuehrt. Das belegen alle unabhaengigen studien. Ohne zugabe von anderen elementen, selbst, wenn es nur der anverdaute mageninhalt eines pflanzenfressers ist, lebt kein wolf besonders gut und lange. Dies gilt auch fuer den hund. Einen haushund mit einem wolf zu vergleichen ist im uebrigen sehr weit her geholt, die zucht hat da sehr viel veraendert, nicht nur im aeusseren.
Condor : in der Frage geht es um "rohes Fleisch" versus "gekochtes Fleisch" ! Es geht nicht um die rein fleischliche Ernährung !!!!! Daß wilde Raubtiere neben Ihrer rohen Beute noch ein paar pflanzliche Stoffe brauchen, steht außer Frage ( Mageninhalt Beutetiere, Gras etc. ) Das kann man dem Hund ja immer noch in Form von Zusatzfutter / Trockenfutter oder was auch immer geben. Ich bin übrigens keine Tierhalterin.
Condor131 am 28. August 2008 02:25 Richtig und rohes fleisch als alleinfutter ist KEINE optimale ernaehrung, das ist eine legende. Selbst rohes fleisch als teil des normalen futter ist fuer hunde aus einem ganz einfachen grund eher zu meiden, das gezuechtzete tier hat, wenn auch in spueren medikamente und krankheitserreger in sich, was durchs kochen als gefahrenquelle minimiert werden kann.
Nein, ein hund ist KEIN wolf, wenn dann eher mit einem wildhund zu vergleichen, wenn ueberhaupt, denn die lebens- und ernaehrungsgewohnheiten dadurch bedingt der koerperbau sind unterschiedlich.
Deine Behauptung, Woelfe bekaemen hauptsachliches rohes fleisch bezog sich im uebrigen dem verstaendnis nach auf das gesamte futter ... nun ,wie war das doch ... es stimmt weder fuer Wolf noch fuer hund?
Daneben ... ein hund und ein wolf sind im gegensatz zu den legenden keine reinen fleischfresser, koennen also sehr wohl mehr als nur fleisch verdauen ....
1000Fragen am 26. August 2008 10:45 Ameise, das Tiere minderwerige Nahrung grundsätzlich ablehnen halte ich aber für ein Gerücht. Das unterscheidet den Hund auf jeden Fall vom Wolf. Ich kenne viele Hund, die auch Pommes/Currywurst oder Marzipankartoffeln fressen würden, wenn man das in den Napf legen würde. Auch hört man immer wieder, dass Hunde Giftköder fressen und daran sterben. An deine Theorie "Tiere fressen nur was ihnen gut tut" kann ich daher nicht so ganz glauben.
tja, der "moderne" Mensch hat auch verlernt auf seinen gesunden Appettit zu achten, der ihm normalerweise anzeigen würde, welche Nahrung gut für ihn ist. Und da Hunde in Gesellschaft dieser Menschen leben wird da wohl was weitergegeben ( Marzipankartoffeltraining ? ;-) )

Vorab ich füttere meinen Hund auch nur mit Trofu. Die Anhänger von BARF sind halt der Meinung das es argerechter ist seinen Hund mit Biologischem Artgerechtem Futter zu füttern. Manchmal verstehe ich diesen ganzen Hype ums Futter sowieso nicht. Mein Hund macht immer einen zufriedenen, fitten Eindruck obwohl ich nicht das teuerste Hundefutter kaufe!

rohes fleisch ist sogar für menschen besser
p.s. können sich wölfe fleisch kochen?
Wolpertinger am 25. August 2008 15:19 Wölfe haben aber in der freien Wildbahn eine deutlich geringere Lebenserwartung als Wölfe die z.B. in Gefangenschaft leben.
Wie kommt das wohl???
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Wölfe bekommen in der Gefangenschaft auch ROHES Fleisch. Sie werden nur medizinisch besser versorgt (Entwurmung, Impfung..)
nein, rohes Fleisch ist für Menschen NICHT besser ! Das Feuer war durchaus eine segensreiche Erfindung, da der Mensch keine Reißzähne hat und einen viel zu langen Darm - die Ausscheidung würde viel zu lange dauern bei einer Ernährung, die aus viel rohem Fleisch besteht !
Harte Worte, aber da ist was dran. Wer mehr dazu wissen will kann auch mal hier gucken, da ist ein ganz ausführlicher Artikel übers BARFen: http://hundeinfos.googlepages.com (Und viele andere gute Artikel zu Hundefutter) Muss jeder selbst wissen was er füttert, aber zumindest sollte man sich erstmal schlau machen.