Frage von stonedE, 83

Warum soll man das Handy in Ruhe lassen, wenn es am Ladekabel hängt?

._.

Expertenantwort
von andie61, Community-Experte für Handy, 16

Der Ladevorgang sollte nicht unterbrochen werden,aber es kann auch genutzt werden wenn es am Ladegerät hängt.

Antwort
von WeinWasser, 10

Früher hat es den Akkus geschadet, wenn man sie zum Beispiel nicht in eins durchgeladen hat. Da wäre es am besten gewesen, das Handy beim Aufladen auszuschalten.

Theoretisch ist das zwar auch heute noch richtig, aber heutigen Akkus macht das nichts mehr aus.

Antwort
von lsfarmer, 51

Damit der Akku in einem Flow geladen wird und es keine Unterbrechung gibt.

Hält dann länger.

Antwort
von derBattleGamer, 43

Das weiß ich auch nicht so richtig ich machs trozdem.

Antwort
von Rosswurscht, 25

Das kommt von früher ... das haben die Akkus nicht so vertragen.

Heutzutage kannste mit Akkus so ziemlich alles machen ... pflegst du sie, halten sie 3 Jahre. Pflegst du sie nicht, halten sie auch 3 Jahre.

Antwort
von Eisenkatze, 32

Lithium-Ionen-Batterien: Richtiges Laden und Entladen von Handy- und anderen Akkus

Es tut den Batterien nicht gut, immer vollständig entladen zu werden. Tiefenentladungen können den Akku zerstören.
Fast alle Lithium-Ionen-Akkus und -Batterien sind allerdings mit einem Schutz vor Tiefenentladung ausgestattet, man kann den Akku also zum Glück nur schwer zerstören oder ihm ernsthaften Schaden zurüfgen, aber trotzdem kann man es vermeiden, den Akku immer bis zu diesem Schutz zu entladen, das kann nämlich die Lebensdauer verkürzen – wenn auch nicht sonderlich stark.
Zwischen 20 und 80 Prozent sollte man den Akku „cyclen“ (also ungefähr in diesem Bereich halten), dann hält er am längsten durch.
Flache Ladezyklen sind für Handy- und andere Akkus empfehlenswert (also nicht immer ganz leer und dann wieder ganz voll laden).
Ein Ladezyklus entspricht entweder einer kompletten Entladung mit anschließendem Vollladen.
Aber auch, wenn man den Akku 20-mal zu fünf Prozent entlädt und anschließend wieder fünf Prozent nachlädt, ist insgesamt erst ein Ladezyklus “verbraucht”.

Konditionierung und Kalibrierung, Ladespannung, Ladegeschwindigkeit

Muss man einen neuen Handy-Akku erst einmal konditionieren oder kalibrieren? Es gibt viele Mythen, die im Internet herumschwirren. Korrekt sind davon allerdings die wenigsten.

Es ist nicht nötig, einen Lithium-Ionen-Akku mehrmals voll zu ent- und wieder aufzuladen, um seine volle Kapazität ausschöpfen zu können. Dieser Mythos kommt ebenfalls noch von älteren Akkumulator-Technologien.
Richtig schnell geladen wird ein Lithium-Ionen-Akku lediglich bis ungefähr 80 Prozent, danach nimmt die Geschwindigkeit deutlich ab.
Das liegt daran das zunächst mit ansteigender Spannung bei gleicher Stormstärke (beispielsweise 2 A) geladen wird, danach erfolgt kein Spannungsanstieg mehr, die Stromstärke mit der geladen wird, nimmt langsam ab.
Die Ladeschlusspannung liegt meist bei 4 bis 4,2 Volt (mehr dazu weiter unten im Artikel).
Liegt der Ladestrom unter einem gewissen Niveau, ist der Akku voll, die Ladeelektronik schaltet sich ab. Erst wenn die Batterie wieder unter einem gewissen Wert liegt, wird das Smartphone erneut bis zur maximalen Kapazität geladen. Ein dauerhaftes Laden sorgt also sogar dafür, dass sich die Lebensdauer des Akkus langsam, aber stetig verringert, da Lithium-Ionen-Akkus nur eine bestimmte Anzahl an Ladezyklen “mitmachen”.
Lithium-Ionen-Akkus müssen auch nicht kalibriert werden – die Akkustandsanzeige eines Smartphones wird allerdings über die Zeit etwas genauer, da die Ladeelektronik besser “abschätzen” kann, wie viel Energie der Speicher noch enthält. Um diese Anpassung zu beschleunigen, kann man sein Handy natürlich ent- (bis 20 oder 30 Prozent) und anschließend wieder aufladen. Nötig ist das allerdings nicht.

Lebenserwartung von Lithium-Ionen-Akkumulatoren

Auch moderne Akkus verlieren über die Zeit an Leistung, das ist ein ganz normaler Prozess.
Generell gilt: Akkus möchten regelmäßig benutzt werden, sonst können sie schneller an Kapazität verlieren.
Aber auch übermäßige Nutzung senkt natürlich die Lebenserwartung, überleben Lithium-Ionen-Batterien doch “nur” 400 bis 1200 Ladezyklen.
Wenn man ihn richtig pflegt und nutzt, kann man die Lebenserwartung deutlich erhöhen – trotzdem gilt: Li-Ion-Akkus sind “verderbliche” Produkte.
Viel länger als fünf Jahre wird auch ein moderner Lithium-Ionen-Akku bei intensiver Nutzung nicht durchhalten.
Lithium-Ionen-Akkus der ersten Generation halten nicht viel länger als 2-3 Jahre. Diese werden aber aktuell kaum noch eingesetzt.
Die Lebensdauer der Akkus wird von Herstellern in Ladezyklen angegeben. Wenn ihr euer Smartphone oder einen externen Akku um 10 Prozent aufladet, ist noch kein kompletter Ladezyklus erfolgt, erst wenn man insgesamt 100% entladen und geladen hat.
In welchem Prozentbereich das passiert, ist dem Akku relativ egal (nur eben im besten Fall nicht zu hoch und zu tief).
Übrigens: Ihr müsst den Akku nicht aus eurem Laptop nehmen, wenn der mit dem Netzteil ans Stromnetz angeschlossen wird. In diesem Fall wird der Akku auf 100 Prozent geladen – und fertig. Den Strom, den das Notebook in dieser Zeit benötigt, erhält es ebenfalls vom Netzteil, der Akku ist in dieser Zeit inaktiv.
Aber: Übermäßige Wärme schadet den Akkus auf der anderen Seite. Wenn man sein Modell also so lange wie möglich nutzen möchte, kann es Sinn ergeben, ihn also trotzdem aus dem Laptop zu entfernen.

Kommentar von anonymeGans ,

Schreib halt einen Roman...

Kommentar von WeinWasser ,

Schreib doch nächstes Mal einfach den Link hier rein anstatt alles zu kopieren. Das liest sich ja keiner durch.

Kommentar von anti45 ,

@Eisenkatze,wer soll das lesen ?

Antwort
von floorian1312, 36


Außer dass das Laden länger dauert, kann es noch überhitzen und du kannst dich verheddern :D


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