Frage von RobertRa, 134

Warum soll ich an Jehova glauben?

Ich habe noch nie Jehova gesehen, gehört, gespürt, aber ihn gesucht. Ich habe keinen Jehova gefunden. Warum also soll ich an einen Jehova glauben?

Antwort
von Maarduck, 52

Pro Religion: 

Man lernt irrational zu denken und zu argumentieren. Wenn man Jurist werden will hilft einem das enorm. 

Manchmal ist es sehr nützlich sich selbst zu belügen. Wer sich z.B. einbildet ein besonders guter Liebhaber zu sein, hat häufig auch viele gut aussehende Freundinnen. Wer sich z.B. einbildet ein besonders guter Geschäftsführer zu sein, kommt häufig in einem Unternehmen ganz nach oben und verdient (bekommt) dann SEHR viel Geld. Wer sich einbildet dass alle Dinge ihm zum Besten dienen müssen, weil er ja von Jehova protegiert wird, der reagiert auf Schicksalsschläge besonders zäh und gibt niemals auf.  

Man kann häufig soziale Verbindungen knüpfen, die einem im späteren Leben nützlich sein können.

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Contra Religion:

Es gibt keinen Hinweis auf einen Gott.

Wenn es doch einen Gott geben sollte, dann wissen wir mit Sicherheit von ihm, dass er nicht will dass man an ihn glaubt, denn andernfalls hätte er ja nicht alle Hinweise auf seine Tätigkeit gelöscht.

Es mag in seltenen Ausnahmefällen nützlich sein sich selbst zu belügen, aber in den meisten Fällen ist die Wahrheit und das Wissen um sie sehr nützlich. 

Soziale Kontakte kann man auch in politischen Parteien oder sogar bei den Atheisten knüpfen. 

Antwort
von Philipp59, 19

Hallo RobertRa,

darf ich fragen, wo und wie Du ihn gesucht hast? Auch wenn es Dir bisher noch nicht gelungen ist; Jehova lässt sich finden, wie das auch aus folgendem Bibeltext hervorgeht: "Und er hat aus e  i  n  e  m [Menschen] jede Nation der Menschen gemacht, damit sie auf der ganzen Erdoberfläche wohnen, und er verordnete die bestimmten Zeiten und die festgesetzten Wohngrenzen der [Menschen], 27  damit sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und wirklich finden mögen, obwohl er tatsächlich einem jeden von uns nicht fern ist" (Apostelgeschichte 17:26,27). Aus diesem Text geht also hervor, dass man Gott zum einen finden kann und dass er uns nicht fern ist. Was aber kannst Du tun, um Gott näher zu kommen, ihn also gleichsam zu spüren?

Es geht beim Glauben um mehr als nur das Überzeugtsein von Gottes Existenz. Es geht vor allem um eine Freundschaftsbeziehung zu Gott. Es ist natürlich nicht das Gleiche wie bei einer Beziehung zwischen zwei Menschen, dennoch gibt es da gewisse Parallelen. Wenn man einen Menschen genauer kennenlernen will, dann muss man sich mit ihm unterhalten, um seine Denkweisen und Wertvorstellungen kennenzulernen. Möchte man Gott genauer kennenlernen, dann muss man sich näher mit seinem geschriebenen Wort, der Bibel, beschäftigen.

Durch sie lernst Du seine Gedanken und seine Einstellung kennen, doch nicht nur das. Durch die Bibel lernst Du auch kennen, wie sich Gott gegenüber Menschen verhält, wie er sie liebt, beschützt, geduldig mit ihnen ist, mitfühlt, rücksichtsvoll und sogar demütig ist. Du erfährst von seiner grenzenlosen Macht und seiner Weisheit, die er immer wieder zu unserm Wohl gebraucht und einsetzt. Ja, je mehr Du diesen einzigartigen Gott kennenlernst, desto mehr entsteht ein Gefühl der Bewunderung, Faszination und des Hingezogensein - allerdings nicht zwangsläufig, sondern nur dann, wenn Du Dein Herz dafür öffnest.

Ganz konkret kann das bedeuten, dass Du bereit sein musst, Dich von gewissen eigenen Vorstellungen, falschen Gedanken und Handlungsweisen zu lösen, die im Widerspruch Gottes Wort stehen. Du musst bereit sein, ihm vollständig und bedingungslos zu vertrauen und Dich ihm schließlich hingeben. Wenn dann im Laufe der Zeit auch noch die persönliche Erfahrung hinzukommt, dass das in Gott gesetzte Vertrauen niemals zu Enttäuschung führt, sondern ganz im Gegenteil die Lebensqualität auf ein höheres Niveau bringt, dann wächst Deine persönliche Bindung an Gott mehr und mehr.

Da ist noch ein wichtiger Punkt zu erwähnen. Du hast durch das Gebet die Möglichkeit, eine direkte Verbindung zu Gott herzustellen. Zu wissen, dass dieser große Schöpfer, nie zu beschäftigt ist, sich Deine Gedanken, Deine Sorgen und Nöte anzuhören und auch darauf zu reagieren, schafft in Dir ein Gefühl tiefer Verbundenheit. Besonders seine Liebe zu uns Menschen und auch zu Dir ganz persönlich, ruft ein Gegengefühl hervor: Zuneigung und Liebe. Denke nur einmal an das große Opfer, das Gott dadurch erbracht hat, dass er seinen Sohn für uns geopfert hat. Im Johannesevangelium heißt es darüber: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe" (Johannes 3:16). Wenn Du diese Wort auf Dich ganz persönlich beziehst und Du somit davon überzeugt bist, dass Gott seinen Sohn auch für Dich hingegeben hat, wächst nicht nur Deine Dankbarkeit ihm gegenüber, sondern auch Deine Liebe.

Die Freundschaft zu ihm wird außerdem auch dadurch intensiviert, dass Du seinen persönlichen Namen kennst (was Du ja tust) und auch gebrauchst. In den Urschriften der Bibel erschien dieser Name ungefähr 7000 mal in der hebräischen Form JHWH, im Deutschen ist er in der Form "Jehova" bekannt. So heißt es in einem Psalm: "Damit man erkenne, dass du, dessen Name Jehova ist, du allein, der Höchste bist über die ganze Erde" (Psalm 83:18).

Den Namen Gottes zu kennen und zu gebrauchen ist in der Beziehung zu ihm nicht unwesentlich. Stell Dir einmal vor, Du lernst einen sehr sympathischen Menschen kennen, zu dem Du eine nähere Beziehung aufbauen möchtest. Wäre es da nicht ganz natürlich, dass Du irgendwann nach seinem Namen fragst? Und hätte diese Beziehung Aussicht intensiver zu werden, wenn der andere nicht bereit wäre, Dir seinen Namen zu nennen? Genau aus diesem Grund hat auch Gott sich einen Namen gegeben und möchte auch , dass wir ihn gebrauchen. "Gott" und "Herr" sind eben nur Titel, die jedoch den göttlichen Namen nicht ersetzen können.

Mit der Liebe zu Gott ist es ähnlich wie mit einer Pflanze. Am Anfang mag sie noch klein und schwach sein. Doch wenn Du sie regelmäßig gießt und düngst und sie an einem günstigen Standort aufstellt, dann wächst sie größer und größer. Deine Liebe zu Gott mag im Moment noch dieser kleinen Pflanze gleichen. Doch je mehr Du Deinen Glauben an Gott stärkst, indem Du sein Wort, die Bibel, kennenlernst, darüber nachdenkst und danach handelst, desto mehr fühlst Du Dich zu ihm hingezogen. Ich wünsche Dir sehr, dass Dir das gelingt! Dabei ist es von Vorteil, die Hilfe eines Bibellehrers in Anspruch zu nehmen, die bekannterweise überall kostenlose Bibelkurse anbieten.
Viel Erfolg!

LG Philipp

Antwort
von stine2412, 15

Tja, RobertRa, was machen wir denn nun?  Kannst du deinen Verstand sehen? Den Wind, die. Erdanziehungskraft, deine Sinne und vieles, vieles mehr? Kannst du so ohne weiteres an einem Samenkorn erkennen,  welche Frucht es bringen wird? Durch welche Kraft arbeitet der Wasserkreislauf und andere Kreisläufe, die Photosynthese? Und du erwartest,  dass Jehova sich extra bei dir vorstellt?

Er hat sich in der Bibel vorgestellt und uns wissen lassen, dass wir ihn durch seine Schöpfungswerke erkennen können. Deshalb ist auch niemand entschuldbar, der ihn leugnet!

Antwort
von Schnoofy, 29

So wie Dir geht es vielen.

Einige haben sich deshalb entschlossen an das Fliegende Spaghettimonster zu glauben.

Spaghetti sind sichtbar, aus ihnen lassen sich im gekochten Zustand wunderschöne Monster formen und wenn man sie wegwirft fliegen sie wunderbar durch die Luft.

Also kurz gesagt - fliegende Spaghettimonster sind greifbar und konkret.

Antwort
von Halbkornbrot, 58

Dass brauchst du nicht, niemand zwingt dich dazu an irgendetwas zu glauben an das du nicht glauben willst.

Du brauchst nicht an einen Gott zu glauben bzw. kannst an jeden anderen Gott glauben und trotzdem ein Glückliches und erfülltes Leben führen.

Zwing dich nicht an etwas zu Glauben, an das du nicht glauben willst oder kannst.

Antwort
von Dxmklvw, 24

An "Jehova" oder sonstwen als Gott glauben, um sich ein Grundstück im Himmel zu sichern, daneben aber jedes und alles in Regeln zu packen, die in der Religion Gesetzescharakter haben, halte ich für unsinnig.

Es genügt vollkommen, zu glauben, daß z. B. Wahrheit besser ist als Lüge, Gerechtigkeit besser als Ungerechtigkeit usw. Hat man das als innere Überzeugung, dann genügt man bereits so ziemlich jeder von Religionen gepredigten Gottesforderung.

Hat man es aber nicht in sich und unterwirft sich stattdessen den von fragwürdigen Religionsherrschern erfundenen Gesetzen, dann ist man eigentlich nur wie ein Psychopath, dem Empathie nahezu fremd ist und der ersatzweise alles darüber lernt, wie man solche Empathie vortäuscht.

Eine ganz andere Sache ist es, ob man an die Existenz eines Gottes glaubt, d. h., ob man daran glaubt, daß es eine ewig existierende Ursache dafür gibt, warum überhaupt etwas gibt und nicht einfach nur "nichts". Um sich darüber Gedanken zu machen, ist aber jedwede Religion überflüssig.

Antwort
von Schwimmakademie, 46

ich denke, dass wir für diese Fragen wahrscheinlich die falschen Ansprechpartner sind. Gewiß ist ein Geistlicher, oder womöglich deine Eltern, sofern sie dich damit in Berührung gebracht haben besser geeignet dir diese Frage zu beantworten.

Ich selbst denke folgendes:

Für mich gibt es eine höhere Macht, die aber nicht meines Glaubens bedarf oder gar meiner Anbetung. Deshalb braucht diese Macht für mich auch keinen Namen. Ich weiß dass alles was wir auf Erden tun einmal gemessen und gerichtet wird, und danach versuche ich zu leben. Was du glaubst oder nicht, kann dir niemand raten oder vorschreiben, meiner Meinung nacvh musst du deine Erkenntnis in dir suchen.

LG

Kommentar von Meatwad ,

Ich weiß dass alles was wir auf Erden tun einmal gemessen und gerichtet wird

Nein, das glaubst du nur bzw du wünscht es dir.

Antwort
von Blindi56, 34

Da noch niemand den gesehen, gespürt oder sonst einen Beweis für die Existenz hat, kann man ja nur glauben oder nicht.

Aber es gibt ja "Zeugen" Jehovas, die können es Dir sicher erklären.

(aber selber auch nicht mehr als glauben....)

Antwort
von comhb3mpqy, 21

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Antwort
von Viktor1, 18
Warum also soll ich an einen Jehova glauben?

Du tust so, als würde dich Jemand dazu drängen oder zwingen.
Wo ist dein Problem ?

Ich habe noch nie Jehova gesehen,..

Wenn dem nicht so wäre, brauchtest du ja nicht an ihn glauben.

Antwort
von eni70, 61

Die Bedeutung des Wortes "glauben" ist dir klar?  Sollen ist ganz schlecht indem Zusammenhang;-)

Kommentar von RobertRa ,

Wie sag ich richtig? Warum glaube ich an Jehova glauben?

Antwort
von Ursusmaritimus, 56

Diese Antwort liegt ausschließlich in dir, keiner kann sie dir geben.

So steht es dir auch frei nicht zu Glauben......

Antwort
von xXPredator, 59

Denkst du, du findest ihn einfach in irgendeinem laden? Wenn du nicht am Gott glaubst, ist das doch okay, ist ja deine sache.

Kommentar von RobertRa ,

Wartet Jehova in einem Laden auf mich?

Kommentar von xXPredator ,

Nein. Du hast aber geschrieben das du ihn noch nicht gefunden hast. Ja klar, weil man ihn ja nicht sehen kann!

Antwort
von DjangoFrauchen, 55

Dann lass es doch einfach.

Kommentar von RobertRa ,

Ist das beste.

Antwort
von fricktorel, 10

Wenn du unserem ewigen Schöpfer (Jes.45,22) "glaubst", liegst du richtig (Joh.17,17).

Er gibt dir durch Seinen Sohn (Joh.1.14) ewiges Leben ((Offb.20,4).

Antwort
von Aleqasina, 37

Du schreibst, du hättest Gott* gesucht. Wie hast du ihn gesucht?

_____________________

*"Jehova" ist eine scheußliche Verbalhornung des hebräischen Gottesnamens. Das sollte man vermeiden.


Kommentar von Hauer20 ,

Aleqasina, 

deine Unkenntnis die du hier zum besten gibst ist bemerkenswert.

Kommentar von Aleqasina ,

Wieso? Wenn man weiß, warum die hebräischen Konsonanten des Tetragramms mit Vokalzeichen markiert wurden, dann wird man beides nicht zu einem Wort zusammenmömpeln.

Antwort
von gottesanbeterin, 17

Wie kommst du denn auf die Idee, dass du das sollst?

Wer sollte das denn verlangen (können)?

Antwort
von DinoSauriA1984, 37

Wer verlangt das von Dir?

Kommentar von RobertRa ,

Niemand.

Kommentar von DinoSauriA1984 ,

Dann kann man auf Deine Frage nur antworten: "Weil Du es willst!" Das ist dann der einzige Grund, warum Du an ihn glauben solltest.

Antwort
von Sero00, 44

Wie andere erfundene Sachen muss man nur daran glauben, es ist wie einen unsichtbaren Freund zu haben, du glaubst dran, also siehst du es auch.

Antwort
von joergbauer, 12

Wie kommst du auf "Jehova"? Dieser Name ist nicht der Name Gottes, sondern ein Kunstwort was aufgrund eines Missverständnisses seit dem Mittelalter irrtümlich verwendet wird (JHWH und Adonai - was man vermischt hat). Deine eigentliche Frage ist warum du glauben sollst? Mit "sehen" hat das weniger zu tun, sonst müsste man ja nicht "glauben". Mit "spüren" ist das so eine Sache. Gefühle können einen auch in die Irre führen. Aber jeder Mensch hat zumindest ein Gewissen und vielleicht dadurch auch innerlich eine Ahnung, daß das Leben mehr beinhaltet als nur geboren zu werden, eine Weile zu leben, und dann zu sterben!? Ob man das "fühlen" kann ist schwer zu beantworten. Aber irgendwie wahrnehmen bestimmt.

Was hast du denn gesucht? Gott lässt sich finden und hat sich nicht versteckt. Aber heutzutage ist die Begegnung mit Gott eine andere als früher in den frühchristlichen Zeiten, als es die Bibel in der jetzigen Form noch nicht gab. Heute ist das Wort Gottes die Art und Weise, wie wir in Kontakt mit Gott kommen. Einmal sicherlich durch den Verstand und das Lesen und Nachdenken, aber darüber hinaus durch Gottes Geist. Die Bibel ist inspiriert und Gott redet dadurch zu den Gläubigen, die er zu sich zieht.

Die Informationen der Bibel beantworten viele Fragen die man als Mensch so hat. Und im Evangelium wird auch aufgezeigt, was das Problem des Menschen ist und wie Gott es gelöst hat (Johannes 3,16). Darum geht es. Also nicht darum, was ich mir vorstelle wie Gott sein soll und was ich meine ER mir zu sagen hat und was nicht, sondern was Gottes offenbarter Wille ist in Bezug auf die Menschen allgemein, aber auch, was er mir ganz persönlich sagen will. Das ist spannend und in jeder Hinsicht lohnend und richtig. Frage die Christen, die können das bestätigen. Gott existiert und wir brauchen IHN mehr als wir ahnen. Alles Gute!

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