warum soll ich ALG2 bekommen?

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5 Antworten

Ja du würdest ja nur ca70% deine nettolohns erhalten,demnach wirst du alg2 aufstocken müssen.

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Zur Bemessung wird nur auf
Arbeitsentgelt aus versicherungspflichtigen Beschäftigungen im
Bemessungszeitraum zurückgegriffen. Andere Zahlungen oder Leistungen
(zum Beispiel Krankengeld) werden nicht zur Bemessung herangezogen.

Ausbildungsvergütungen, die im Rahmen
eines Berufsausbildungsvertrages nach dem Berufsbildungsgesetz in einer
außerbetrieblichen Einrichtung zur Berufsausbildung erzielt wurden, sind
ebenfalls Arbeitsentgelt und werden bei der Bemessung des
Arbeitslosengeldes für Ansprüche auf Arbeitslosengeld ab 01.08.2016 zu
Grunde gelegt. War eine Ausbildungsvergütung nicht vereinbart, ist als
Arbeitsentgelt für die Bemessungsgrundlage ein monatlicher Pauschbetrag
maßgeblich (397,-- Euro bis 31.07.2016 und 425,-- Euro ab 01.08.2016).

Für
die Bemessung wird aus den versicherungspflichtigen
Arbeitsentgeltabrechnungszeiträumen, die im letzten Jahr vor Eintritt
der Arbeitslosigkeit liegen (Bemessungsrahmen) und am Tag Ihres
Ausscheidens abgerechnet waren, zunächst ein Bemessungszeitraum
ermittelt. Umfassen diese

mindestens

150 Tagen mit Anspruch auf Arbeitsentgelt, wird aus dem gesamten

Arbeitsentgelt im Bemessungszeitraum ein tägliches Durchschnittsentgelt

(Bemessungsentgelt) ermittelt.nicht mindestens 150 Tage mit

Anspruch auf Arbeitsentgelt, wird der Bemessungsrahmen auf zwei Jahre

verlängert. Können auch in diesem verlängerten Bemessungsrahmen keine

150 Tage mit Anspruch auf Arbeitsentgelt festgestellt werden, wird der

Berechnung des Arbeitslosengeldes ein fiktives Arbeitsentgelt zugrunde

gelegt. Die Höhe des fiktiven Arbeitsentgelt ist in vier

Qualifikationsstufen gestaffelt und von der Beschäftigung abhängig ist,

auf die sich die Vermittlungsbemühung der Agentur für Arbeit für Sie

erstrecken.

Haben Sie eine „kurze“ Anwartschaftszeit erfüllt, treten an die Stelle der in den vorigen Absätzen genannten 150 Tage 90 Tage.

Das Bemessungsentgelt,
nach dem sich die Leistung richtet, wird errechnet, indem die Summe der
beitragspflichtigen Arbeitsentgelte im Bemessungszeitraum durch die
Zahl der Tage geteilt wird, die die Entgeltabrechnungszeiträume im
Bemessungszeitraum umfassen (tägliches Bemessungsentgelt).
Bei der
Bemessung wird das beitragspflichtige Arbeitsentgelt einschließlich
Einmalzahlungen (z. B. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld) berücksichtigt.
Arbeitsentgelt, das wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses oder
im Hinblick auf ein höheres Arbeitslosengeld gezahlt worden ist, wird
nicht in die Bemessung einbezogen.

Sollten Sie Arbeitsentgelt erst
nachträglich erhalten, z. B. nach einem arbeitsgerichtlichen Verfahren,
legen Sie bitte Ihrer Agentur für Arbeit eine berichtigte
Arbeitsbescheinigung vor und fügen Sie Unterlagen bei, aus denen die
Agentur für Arbeit erkennen kann, für welche Zeiträume das Entgelt
gezahlt wird und ob der Anspruch auf das nachgezahlte Entgelt bereits
bei Ausscheiden bestanden hat. Diese wird dann prüfen, ob Ihnen
nachträglich eine höhere Leistung bewilligt werden kann. Arbeitsentgelt,
das Sie wegen rückwirkender tariflicher Lohnerhöhungen erhalten, wird
nicht berücksichtigt, wenn die Erhöhung erst nach Ihrem Ausscheiden
vereinbart worden ist."

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er Leistungssatz beträgt 67%
beziehungsweise 60% des pauschalierten Nettoentgeltes
(Leistungsentgeltes). Ein erhöhter Leistungssatz von 67% wird gewährt,
wenn Sie oder Ihre Ehegattin/ Ihr Ehegatte oder Ihre Lebenspartnerin/Ihr
Lebenspartner, die/ der ebenfalls unbeschränkt einkommensteuerpflichtig
ist, ein Kind im Sinne des § 32 Absatz 1, 3 bis 5 Einkommensteuergesetz
(EStG) haben. In den übrigen Fällen wird der allgemeine Leistungssatz
von 60% zugrunde gelegt.

Für den erhöhten Leistungssatz (67%) werden grundsätzlich

leibliche Kinderangenommene KinderPflegekinder

berücksichtigt.
Auf die Zahl der Kinder kommt es nicht an. Es geht also nur um den
Nachweis, dass Sie oder Ihre Ehegattin/ Ihr Ehegatte oder Ihre
Lebenspartnerin/Ihr Lebenspartner mindestens ein zu berücksichtigendes
Kind haben.

Ein Kind unter 18 Jahren können Sie am einfachsten
dadurch nachweisen, dass Sie Unterlagen vorlegen, die belegen, dass der
Kinderfreibetrag im Lohnsteuerabzugsverfahren zu berücksichtigten ist
(z. B. Verdienstbescheinigung) bzw. beim Finanzamt als
Lohnsteuerabzugsmerkmal gespeichert ist (z. B. Ausdruck/ Bescheinigung
des Finanzamtes mit den aktuellen Lohnsteuerabzugsmerkmalen).

Haben
Sie oder Ihre Ehegattin/ Ihr Ehegatte oder Ihre Lebenspartnerin/Ihr
Lebenspartner kein Kind unter 18 Jahren, aber ein Kind oder mehrere
Kinder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, müssen die besonderen
Voraussetzungen des § 32 Absatz 4 und 5 EStG für ein Kind erfüllt sein, damit Sie den erhöhten Leistungssatz erhalten können.

Ein
Kind ab 18 Jahren kann durch den Bezug von Kindergeld nachgewiesen
werden. Geben Sie deshalb die Kindergeldnummer und die Familienkasse an,
bei der Sie Kindergeld beantragt haben. Die Familienkasse prüft das
Vorliegen der Voraussetzungen des § 32 Absatz 4 und 5 EStG; darauf
greift die Agentur für Arbeit  zurück. Andernfalls wird die Agentur für
Arbeit Ihnen einen Fragebogen zur Prüfung der Voraussetzungen übergeben.

Bitte
berücksichtigen Sie, dass Sie eine Änderung des Zeitraums, für den Sie
oder Ihre Ehegattin/ Ihr Ehegatte oder Ihre Lebenspartnerin/Ihr
Lebenspartner Kindergeld beanspruchen können, Ihrer Agentur für Arbeit
mitteilen müssen.

Es gilt das Monatsprinzip.

Sie können den
erhöhten Leistungssatz nur bis zum Ende des Monats erhalten, in dem das
Kind 18 Jahre alt wird oder danach die Voraussetzungen des § 32 Absatz 4
und 5 EStG vorliegen. Es
kommt nicht darauf an, ob im Lohnsteuerabzugsverfahren der
Kinderfreibetrag weiterhin bis zum Ende des Kalenderjahres für Sie oder
Ihre Ehegattin/ Ihr Ehegatte oder Ihre Lebenspartnerin/Ihr Lebens"

(quelle: www.arbeitsagentur.de)

Zu dem aufstocken hier:

https://www.forium.de/redaktion/kann-ich-mein-arbeitslosengeld-durch-andere-leistungen-aufstocken/

Schau aber doch bitte mal vorher ob ihr mit kinderzuschlag und Wohngeld nciht besser dasteht.

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Wenn du 12 Jahre Versicherungspflicht nachweisen kannst dann steht dir auch Arbeitslosengeld ( ALG - 1 ),es sei denn du hast deine Kündigung selber verursacht oder gar selber gekündigt,dann würde in der Tat erst mal das Jobcenter zuständig sein,denn dann würdest du in der Regel von der Agentur für Arbeit erst mal eine Sperre deiner Leistungen von 12 Wochen bekommen !

Dann stünde dir ggf.nur eine sanktionierte Leistung zu,es würde dann dein Regelsatz vom 30 % gekürzt und das für einen Zeitraum von 3 Monaten.

Hast du denn einen ALG - 1 Antrag gestellt bzw. dich arbeitslos gemeldet,oder aus welchem Grund hast du da angerufen ?

Es kann natürlich durch die Änderungen seit 01.08.2016 passieren das jetzt in diesem Fall tatsächlich das Jobcenter zuständig ist,weil dein ALG - 1 ja euren Bedarf eh nicht deckt und das Jobcenter dann volle Leistungen zahlt und sie einen Antrag auf Erstattung stellen.

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Meines Wissens sind tatsächlich für Arbeitslose, die Aufstockung erhalten (was ja sicher bei Dir der Fall sein wird) die Jobcenter grundsätzlich zuständig. Dieses Vorgehen steht schon seit einiger Zeit in der Kritik, ist aber wohl bisher unverändert...

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Vermutlich müssen die Deinen Zuschuß nun neu berechnen, auch wenn Du ALG 1 bekommst.

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Du für dich bekommst ALG1. Aber als Familie seid ihr eine Bedarfgemeinschaft/Aufstocker und werdet zusammen berechnet.

Deswegen ist das Jobcenter für euch zuständig.

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