Warum soll es so schlimm sein, wenn man "intolerant" ist?

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17 Antworten

Hallo!

Bezogen auf Autohändler und Handwerker ist es mir egal, welcher Nationalität jemand ist ---------> solange er fachlich was drauf hat & die Rechnungen korrekt sind, er nicht versucht mich zu betrügen, ist mir das total Banane ob's ein Deutscher, Jugoslawe, Italiener, Russe oder Filipino ist z.B. ;)

Als ich 'nen gebrauchten alten Mercedes suchte, habe ich einige alte C- und E-Klassen und 190er auch bei "arabischen Händlern" besichtigt. Und ich muss sagen: Das waren durchweg faire Autos zu realistischen Preisen, mit plausiblen Vorgeschichten, nachvollziehbarem Scheckheft & ich hatte NIE das Gefühl, dass mich einer "besch..." will --------> und glaubt mir, ohne angeben zu wollen.. bezogen auf alte Benz der 80er/90er habe ich wirklich viel Fachwissen & weiß nahezu alles.. und wenn mich da jmd. reinlegen will, merke ich das SOFORT^^

Bezogen auf Roma, die Häuser und Gärten in verheerendem Zustand hinterlassen gab's hier in der Wohnsiedlung auch schon Probleme.. war sogar vor 10-12 Jahren mal im Fernsehen wg. Mietnomadentum. Sowas wöllte ich auch nicht wirklich im Haus haben, weil Ausnahmen leider die Regel bestätigen.

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Die Kultur unserer Gesellschaft ist auf einem Miteinander verschiedener Menschen ausgerichtet. Das gilt nicht nur für Menschen verschiedener ethnischer und religiöser Herkunft.

Deutschland bestand schon immer aus verschiedenen Kulturen. Die Lebensweise eines Fabrikarbeiters, eines Adeligen und eines Chefarztes waren schon immer sehr unterschiedlich.

Deshalb wurde schon nach den traurigen Erfahrungen mit Intoleranz bei Gründung der Bundesrepublik auf ein Nebeneinander der Kulturen geachtet.

Du solltest versuchen, dich mehr mit der Kultur dieses Landes zu befassen. Vielleicht einen Integrationskurs belegen.

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Ehrlichkeit wird nicht negativ gesehen, das was du ehrlicherweise zugibst ist was nicht geht.

Mal rein von der Logik her, ohne alle von anderen gegebenen Gründe, währe es (nicht nur) Ideologischer Selbstmord (für westliche Demokratien) Intoleranz einfach so zu tolerieren. Das Stigma gegenüber eher intoleranten Menschen hilft, dass viele Bevölkerungsschichten besser miteinander Leben können (wenn sie denn gegen polarisierende und Segregierende Stimmen vorgehen...).

Btw. das Grundgesetz schützt dich solange in deiner Meinungsfreiheit, bis du das Gesetz aufgrund deiner Ansichten brichst - es ist also dennoch kein ideologischer Faschismus (oder eine ähnliche hirnverbrannte Idee) wenn du das denkst.

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Kommentar von BTyker99
13.07.2016, 00:52

Es ist wohl eher ideologischer Selbstmord, dass wir aktuell völlig tolerant sind gegenüber den intoleranten Einwanderern, die z.T. am liebsten wieder die Juden und Schwule jagen würden.

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weil die menschen selber nicht gerne in eine Schublade geschoben werden wollen, also tun sie es auch nicht mit anderen.

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Ich finde es nicht schlimm so zu denken. Man muss halt immer auf zwei Dinge achten (und das fällt vielen leider schwer):

1) deine Einschätzung einer Bevölkerungsgruppe darf nicht zu einem Einzelurteil führen. Also konkret meine ich damit, man darf meiner Meinung nach ruhig Stereotypen einer Personengruppe haben. Da aber klar ist dass nicht alle gleich sind, darf man dieses Stereotyp bei Begegnung nie im Vorraus auf Individuen anwenden und sie vorurteilsbehaftet behandeln. Wenn dir also z.B. ein Araber begegnet, und du automatisch denkst "oh man, der ist bestimmt -...- ", dann ist das rassistisch und unfair der Person gegenüber.

2) Nicht die Einwanderer sind schuld, sondern der Staat. Sofern du etwas gegen Einwanderung hast, darfst du diesen Unmut nicht auf die Einwanderer selbst richten, denn sie sind bloß normale Menschen mit normalen Bedürfnissen die versuchen ihre Situation zu verbessern. Wenn der Staat zulässt dass sie kommen, dann haben sie erstmal nichts falsches getan und du darfst sie nicht verurteilen.

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Das ist keine Intoleranz sondern schlicht und ergreifend Rassismus: Du hast nicht mal mit diesen Menschen geredet sondern wertest sie aufgrund ihrer Herkunft ab obwohl sie dir nichts getan haben. Rede mit den Leuten. Das ist nämlich der Punkt du nennst deine "Standpunkte" kannst aber nicht erklären (bzw. keine Argumente nennen wieso alles an denen schlecht ist.)

Doch deine Aussage wird vom Artikel 5 GG geschützt.

Allein diese Aussagen:

"Ich meine wer kauft sein Auto bei Arabern ?" (sic)

"Und wer möchte gerne mit Roma(Zigeunern) im Haus leben ?" (sic)

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Kommentar von BTyker99
13.07.2016, 01:01

Ich vermute, dass er es nicht gut findet, dass Araber und Roma sich in Deutschland ausbreiten, das ist doch völlig legitim? Einen Rassismus kann ich daran nicht direkt ableiten, da es sein kann, dass er Araber akzeptiert, die sich im arabischen Raum aufhalten.

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Kommentar von DerKleineRacker
13.07.2016, 01:23

Er schreibt doch selbst dass es auch Ausnahmen gibt. Legitim ist es m.M. wenn er sagt "ich ziehe nicht in jenes Haus, weil dort viele Roma Familien wohnen, und somit eine hohe Chance existiert, dass einige von ihnen sich asozial verhalten werden". Das ist keine Vorverurteilung, sondern eine Prognose.

Rassismus ist es erst, sobald er in Person auf einen Roma trifft, und ohne jegliche Vorkenntnisse sofort davon ausgeht, dass dieser asozial ist.

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Warum soll es so schlimm sein, wenn man "intolerant" ist?

Das Leben in einer zivilisierten Gesellschaft beruht auf Gegenseitigkeit! Wenn du Intoleranz nicht schlimm findest, dann solltest du es auch nicht schlimm finden, wenn dich jemand nicht toleriert? Ist das nicht so, bist du nichts weiter als ein rechter Vollid***.

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Kommentar von Marlonbassr
12.07.2016, 23:37

Ist mir doch egal, ob mich jemand meidet, weil er mich rechts findet. Ich meide ebenso gewissen Menschen, wenn es möglich ist.

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Die meisten würden öffentlich nicht zugeben, dass sie so handeln, aber ich gebe dir vollkommen Recht damit, vor allem mit dem Roma-Beispiel. Es gibt nunmal extrem viele Beispiele, bei denen ein Haus praktisch unbewohnbar und wertlos wurde, nachdem im Nachbarhaus eine Roma-Großfamilie eingezogen ist. Dem Klische nach halten sie sich ständig draussen auf, haben laute Kinder die ständig nackt rumlaufen und keinen Respekt vor fremden Eigentum haben. Für einen Hausbesitzer ist das der Super-GAU. Dass hier so viele das verneinen liegt vermutlich daran, dass sie selbst kein Wohn-Eigentum besitzen, oder diese Roma nicht kennen. Es gibt sicherlich auch 10-20% der Roma, die nicht als "Roma" auffallen, aber die Vorurteile haben sich deshalb festgebrannt, weil sie sich ständig bestätigen.

Das mit dem Araber sehe ich nicht als Rassistisch, sondern als Beitrag zur Gesellschaft. Wenn man langfristig denkt, stellt man fest, dass es nicht verkehrt ist, mit seinem Geld die lokale Wirtschaft anzukurbeln. Ich habe auch schon osteuropäische Handwerker beschäftigt, mit denen ich voll zufrieden war, aber eigentlich hatte ich schon ein schlechtes Gewissen, da ich weiß, dass die heimischen Handwerker es bei dem Preisdruck schwer haben. Wenn ich bedenke, dass ich selbst meinen Arbeitsplatz nicht aus einem solchen Grund verlieren möchte, gehe ich da in Zukunft mit gutem Beispiel voran.

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Bin Deutscher und Moslem, was ist daran jetzt schlimm? Religion geht andere Mitmenschen gar nichts an, das ist meine Privatsache woran ich glaube und woran nicht, was hat das mit dir zu tun?

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Kommentar von BTyker99
13.07.2016, 00:58

Darf ich fragen, aus welchem Grund du zum Islam konvertiert bist?

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Kommentar von Pr1nzAlbert
13.07.2016, 01:40

Gute Einstellung sofern du das als deine Privatsache die niemandem was angeht auch tatsächlich konsequent durchziehst und man dich in der Öffentlichkeit weder an deiner Kleidung noch an deinem Verhalten als Moslem identifizieren kann.

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Schlimm ist daran nix, es wiederspricht bloß halt dem derzeit propagierten Zeitgeist.

Wenn du so lebst, daß niemand anderes besonders darüber nachdenken muß dich  zu tolerieren, dann besteht auch kein Grund für dich anderen Menschen  erlauben zu müssen, deine Grenzen zu überschreiten.

Nach mehr " Toleranz " plärren vorwiegend diejehnigen die meinen, sich über die Befindlichkeiten anderer Menschen hinwegsetzen zu können um sich selbst ungehindert ausbreiten zu können.

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Naja es ist deine persönliche Meinung und unser Grundgesetz schützt dich ,,eig nur die öffentliche Meinung gibt das nicht wieder mir ist das eig alles Egal solange ich in Ruhe gelassen werde und jede art Mensch meiden kann ist ja alles Cool

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Negativ ist die offensive Äußerung deiner Fremdenfeindlichkeit.

Normalerweise beschreibt man, wo man kauft und nicht, wo man nicht kauft.

Es ist also mal wieder einer dieser tendenziösen Beiträge, die in keinster Weise hilfreich zur Debatte beitragen, aber maximale Unruhe stiften können.

Was möchtest du eigentlich damit bezwecken? Applaus? Zustimmung? Zusammenrottung?


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Kommentar von MzHyde1
12.07.2016, 23:40

Ich komme aus der Großstadt und verstehe nicht, was du meinst. Was meinst du eigentlich mit deutscher Kultur ? Eine Insel Spaniens komplett einnehmen *Achtung Doppelmoral* und aus Eimern trinken?

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Kommentar von BTyker99
13.07.2016, 00:55

Was ist daran negativ, wenn man ehrlich ist? Ich finde es eher schlecht, dass viele Themen aktuell tabu sind und kaum Diskussionen stattfinden. Als fremdenfeindlich betrachte ich die Äußerung auch nicht, ich denke einfach, dass der Autor die Fremde nicht in seiner Nähe haben will, nicht aber, das er grundsätzlich negativ gegenüber Fremden eingestellt ist.

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Sehe ich genauso wie du. Wegen der Sache mit moslems in großer Zahl würde ich dich nicht mal fremdenfeindlich (oder so) nennen, weil es ja deine Meinung ist. Du könntest auch sagen, dass du die Farbe grün niemals anziehen würdest und die Leute würden nichts dagegen sagen, weil es ja nicht in den Nachrichten großgeschrieben wird. Wenn im Fernsehen kommen würde "LEUTE DIE KEIN GRÜN MÖGEN SIND TERRORISTEN", würde es anders aussehen. Außerdem hast du ja nichts gegen Moslems allgemein, denk ich mal

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du verwechselst da 2 begriffe

intoleranz und vorurteil.

da läßt sich die frage schlecht bewerten.   :(


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Was erwartest du? das du für deine widerlich rassistische, intolerante und kurzsichtige Gesinnung auch noch den Kopf getätschelt bekommst?

Warum sollen andere nicht mit dir konkret das tun dürfen, was du pauschal unter Absehung des Individuums mit anderen machst? Deine Ansichten kritisieren?

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Definieren wir doch zuerst einmal den Begriff Toleranz.

Tolerieren bedeutet, etwas zu dulden was man eigentlich ablehnt. Das sollte man niemals mit Akzeptanz verwechseln!

Insofern bist du doch tolerant. Du magst keine Moslems/Araber, tolerierst aber daß der arabische Händler sein Geschäft hier betreibt, weil du es ohnehin nicht verhindern kannst. Aber du kaufst halt nicht bei ihm. Das ist dein gutes Recht in der Marktwirtschaft. Ebenso wie es dein gutes Recht ist, deine Entscheidung und Meinung anderen Leuten mitzuteilen.

Ideologisch verstrahlte Aktivisten oder naive Medienkonsumenten mögen das bestimmt anders sehen, wie ich leider auch an einigen Kommentaren hier feststellen mußte. Doch darüber sollte man stehen und niemals Angst zeigen, seine Meinung offen und ehrlich zu sagen.


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Sind auch nur Menschen wieso sollte man nur weil sie aus einem Land kommen sie direkt verurteilen?

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