Frage von Daeraech, 276

Warum soll der Islam nicht zu Deutschland gehören?

Warum soll der Islam nicht zu Deutschland gehören das Christentum aber schon? Wenn man sagt, dass die Muslime erst später nach Deutschland gekommen sind sollte man daran denken, dass wir alle ursprünglich Germanen waren und an Wald-Götter und so geglaubt haben.

Der Islam ist zwar jünger als das Christentum, allerdings nur um wenige hundert Jahre. Außerdem wurde das Christentum genauso wie der Islam von Fremden "eingeschleppt" (z.B. Zwangschristianisierung durch die Römer) und ist damit genauso wenig "heimisch" in Deutschland wie der Islam.

Und bitte was unterscheidet den Islam denn von den Christen? Beide haben einen Gott, einen Messias und Jesus hat auch im Islam eine Nicht unwichtige Rolle als Prophet.

Antwort
von Klaraaha, 159

Da hat doch mit dem Christentum nicht viel zu tun. Auch bei den "heidnischen" Germanen gab es keine Geschlechtertrennung. Da konnten Frauen und Männer die nicht verwandt waren durchaus im gleichen Zelt sitzen mit und ohne Kopfbedeckung und sich auch gegenseitig die Hand geben. Bier tranken die natürlich auch schon und singen und tanzen waren auch kein Problem. Sind jetzt nur Beispiele aber da treffen unterschiedlich geprägte Weltanschauungen aufeinander.

Kommentar von Daeraech ,

Im ursprünglichen Islam ist die Frau mit dem Mann gleichgestellt.

Im Katholischen zum Beispiel nicht. Einfachstes Beispiel: eine Frau kann dort keine Pfarrerin werden.

Kommentar von Christian45xxx ,

Ursprünglich oder Ist-Zustand was ist ihnen wichtig.

Kommentar von marylinjackson ,

Aber Du kennst sicher eine Imamin

Wenn schon Gleichstellung der Frau, dann aber auch im Islam!

Antwort
von MaggieSimpson91, 155

Das aktuelle mediale "Image" des Islam, verursacht durch eine vergleichsweise kleine Gruppe von Muslimen, stellt ein Problem dar. Gewisse Bevölkerungsgruppen verallgemeinern dann , weil es den temporären Stimmenfang so einfach macht, et voilà, der Islam gehört nicht mehr zu Deutschland.

Kommentar von Daeraech ,

Aber wie konnte es dazu kommen? Es gibt auch Christen die Krieg führen und sich an Frauen vergehen. Und obwohl das jeder weis, erleben Parteien wie AfD momentan einen unguten Aufschwung.

Kommentar von MaggieSimpson91 ,

Unbestritten ist, dass der Islam momentan mehr im Fokus steht. Und die Meldungen schüren Ängste. Klar ist auch, das die Menschen durch diverse islamistische Terroranschläge verunsichert sind. Und wenn man die Angst eines Menschen bedient, worauf auch immer sie begründet ist, hat man ihn schnell auf seiner Seite.

Antwort
von Mastrodonato, 90

Man kann es auch anders antworten: Nachdem bald fünf Jahrzehnten muslimische Immigration weiss man, dass es mit ihnen die meisten Schwierigkeiten gibt, und, wie Thilo Sarrazin nachwies, dass das auch nicht in der dritten Generation besser wird, im Gegenteil.

Viele Deutsche kennen jetzt die Moslems, nicht mehr aus Vorurteilen, sondern einfach aus Erfahrung. Deshalb weiss man auch, dass man keine weitere Immigration aus diesem Kultur- und Religionskreis will.

Antwort
von salamandertwo, 120

Ja es ich persöhnlich bin garnichts und mir ist es egal woran jemand glaubt aber beide richtungen haben mir weiß mchen wollen wie falsch mein weg ist und da liegt mein Problem die Muslime noch schlimmer, ich glaube an nichts was Frauen unterdrückt und bei Christen genauso. Alles ist mal entstanden und jeder kann sich seines aussuchen, es geht darum dass zwang nicht mehr dazu gehört.

Es kommt immer an welche Religion in dem Land von der Regierung verbreitet wurde, in der Türkei ist es ja auch der Islam und in England Christlich, egal wie viele dort wohnen.

In Rumänien gab es früher stätig ein Wandel von dem Islam zum Christentum, es ging um den Sieg und eroberungen, der der es erobert und welcher Religion diese angehören dieser Staat ist es dann, so der Geschichtliche Hintergrund.

Wir waren zwar mal anderer Glaubensrichtung und wenn wir von den Römern ausgehen die Christen wurden damals verfolgt und hielten es geheim, bis eines Tages ein Römer, der heimlich christlich war, Cesar wurde wandelte es schleunigst. Die Römer wurde Christlich bis heute und nur wegen dem Herscher.

Antwort
von AnnnaNymous, 148

Ich fühle mich mehr mit dem Christentum verbunden, weil ich es besser kenne. Ich lehne den Islam ab, wenn es darum geht, dass Frauen unterdrückt werden und im Namen Gottes Gewalt ausgeübt wird. Darüber wird halt ziemlich häufig in den Medien berichtet und davor haben die Leute Angst, die in Frieden ihr Leben leben wollen. In Deutschland spielt die Religion keine so große Rolle mehr und ich finde das gut so und das soll für mich so bleiben.

Kommentar von Daeraech ,

Man muss aber auch sehen, dass es Christen gibt die Frauen unterdrücken und im Namen Gottes Krieg führen.

Außerdem steht im Koran nichts von Verschleierung der Frau oder dass sie sich dem Mann zu unterwerfen hat. Man kann sowhl den Koran als auch die Biebel gegen die Frau auslegen.

Kommentar von AnnnaNymous ,

Das ist mir völlig wurscht. Ich halte nichts von Religion und mir sind die Leute suspekt, die sich so verhalten, wie ich es oben beschrieben habe. Ansonsten soll jeder nach seiner Facon selig werden.

Kommentar von Jessy74 ,

Außerdem steht im Koran nichts....

oder dass sie sich dem Mann zu unterwerfen hat



Vielleicht solltest Du den Koran besser lesen? Das Du als Muslim so eine Aussage triffst ist schon etwas merkwürdig.

LG

Kommentar von Nunuhueper ,

Was ist denn das für ein Statement? Hast Du schon mal den Koran gelesen?

"Außerdem steht im Koran nichts von Verschleierung der Frau oder dass sie sich dem Mann zu unterwerfen hat. Man kann sowhl den Koran als auch die Biebel gegen die Frau auslegen."

Antwort
von Mark1616, 90

Diese Phrase wird und wurde bisher nur dazu verwendet um zu polarisieren und auf Stimmenfang zu gehen. Ohne eine nähere Definition darüber was genau mit "der Islam" und "Deutschland" gemeint ist kann man keine genaue Aussage dazu treffen.

Wenn man die ganze Situation aber vernünftig angeht, dann gehört der Islam genausowenig zu Deutschland wie das Christentum. Deutschland ist ein (eigentlich) säkuläres Land, deswegen gehört keine Religion zu Deutschland. Nichtsdestotrotz sind es die Muslime mit deutscher Staatsbürgerschaft, die genauso wie auch deutsche Christen oder Atheisten, zu Deutschland gehören.

Kommentar von Daeraech ,

Genau das will ich sagen

Kommentar von Christian45xxx ,

Mit einer Frage etwas aussagen ...^^

Antwort
von 3plus2, 78

Der Islam lebt noch im 7. Jahrhundert und wer will schon in so eine müh- und armseelige Zeit zurück.

Kommentar von Daeraech ,

Auch das Christentum orientiert sich an einem Buch über einen Mann der vor 2000 Jahren, also im 1. Jahrundert, gelebt hat. Die Orientierungsbasis von Judentum und Hinduismus ist sogar noch älter. So viel dazu...

Antwort
von 716167, 137

Aber es ist doch so schön einfach mit platten Verallgemeinerungen Stimmung zu machen.

Lass es mich so ausdrücken: A---löcher gibt es überall, ob nun Christ oder Moslem. Nur bei den Moslems führt es dazu, dass ein A---loch aus der Gruppe dafür sorgt, dass gleich alle Moslems als A---loch angesehen werden.

Kommentar von Daeraech ,

und genau das finde ich daran unlogisch

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