Warum sind wir Menschen überhaupt auf der Welt wenn wir eh alles zerstören, verpesten und die Welt zu einem grausamen Ort machen, obwohl sie keiner ist?

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22 Antworten

Hallo perfectingday,

ich wurde von NewKemroy auf deine Frage aufmerksam gemacht und möchte mich anschließen.

Dass an allen von Menschen verursachten Dingen von denen Du sprichst 

Terror, Extremismus, Macht, Ausbeutung, Politik, Verpestung der Erde, Demonstrationen und Erfindungen die die Welt eigentlich nicht gebraucht hätte. [...]

der, die oder ein Mensch dran Schuld ist, kann nicht widerlegt werden. 

Aufgrund von ökonomischen Radikalen (Gier, politischer, finanzieller, oder sonstiger Machterhalt sowie Funktionalitätskontrolle in jeder Form) hat der Mensch in einer sozial und ökologisch unnatürlichen Form Versucht sich den Ängsten (Das Fremde, Unbekannte, Unzubändigende,...) der Natur zu stellen, diese zu besiegen und zu bändigen.

Heraus kamen viele politische Herrschaftsformen. Sehr gut beschrieben werden diese u.a. in Prof. Dr. Llanque, Markus (2016) Geschichte der politischen Ideen - Von der Antike bis zur Gegenwart, Beckverlag, 125 Seiten, die ich sehr empfehle. Aber weg davon.

Du beschreibst zudem dass da noch die Politik ist. Du sprichst von Machtausnutzung und mehr. Wir sind alle Gegner davon und deshalb haben wir (mittlerweile leider) die Qual der Wahl. Einige wenn nicht alle Parteien - das bleibt jedem selbst überlassen wie er das empfindet - sind für einige Menschen nur "Sch**** in verschiedenen Farben oder Geschmacksrichtungen" Volker Pispers - Bis Neulich 2016. Meine Erfahrung ist, aus erster Hand mit Politikern, dass sich die kleinen und lokalen Kommunalgrößen, Vorstände, etc mehr um die Bürger kümmern, als die ganz Großen.

Es gibt hierzu eine Ausnahme, aber da es viele Trolle gibt, werde ich diese nicht nennen, das muss wie gesagt jeder für sich heraus finden, wer den Menschen gut tut. :)

Du sprichst weiter über die Missstände in anderen Ländern und deren Problemen: 

[die] kann man gerade in nahezu fast jedem Land beobachten, egal ob es Russland, Türkei, Syrien, Iran, Irak oder ein Kontinent wie Europa oder Amerika ist. 

Wenn ich an Trump, AfD, Terror und Krieg denke, entwickelt sich beinahe zeitgleich ein Synonym dazu names: menschliches Versagen. Aufgrund ebendessen, sehen wir keinen Ausweg mehr und kognitiv schwächere wählen dann das scheinbar kleinere Übel. 

Wenn es um außenpolitische Themen wie o.a. geht, ist dem ebenfalls menschliches Versagen geschuldet, denn für mich ist die bewaffnete Auseinandersetzung in egal welcher Form (Besatzungs-, Verteidigungs- Untersützungskrieg) die letzte Form, welche angewandt wird. Die allerletzte und das sollte sie an sich auch bleiben. 

Schauen wir uns nur mal die letzten 100.000 Jahre Geschichte und Archäologie an, ist belegbar, dass es nur wenige Jahre Weltfrieden gab. Die verallgemeinerte Aussage, dass wir nichts gelernt haben ist (meiner Meinung nach) somit hinreichend belegt - man betrachte das Verhältnis von 0,01 % der Kulturzeit des Menschen in Frieden.

Du schlägst zudem die Brücke zwischen Geld und Erfindungen, die das Leben erleichtern aber der Natur schaden. Hierzu möchte ich sagen, dass es nicht einfach ist viele Millionen von Menschen gerecht und gleich zu versorgen, aber das Problem hierbei ist, dass es wieder ein Kompromiss ist, der in der Politik getroffen wird.

Was kann ich meinem Land (als Staatsoberhaupt) Gutes tun? Das fängt bei den alten Griechen und den Römern an. Diese haben sich überschlagen mit Neuerungen und Wohlstand für das Volk, einfach darum, weil das Volk sonst rebelliert hat. Wir sind heute soviele mehr, dass man meinen könnte, die Obrigkeiten müssten noch mehr Angst haben, statt dessen aber sind die Menschen in den modernen westlichen Ländern in Lethargie, Faulheit und Dummheit verfallen. 

Wenn schon ein attischer Bauer 3 Tage Marsch auf sich nimmt nur um in der Hauptstadt am politischen Symposium mitreden oder zumindest zuhören zu können - frage ich mich was die wesentlichen Punkte sind, warum wir das heute nicht mehr tun im Bundestag. Ich glaube das liegt an den maßgeblichen Variablen wie "Zeit", "Arbeit", "Druck" und "Alltag".

Du suchst die Schuld bei den Menschen in Bezug auf das Geld, da stimme ich dir größtenteils zu. Das Geld hat uns abhängig gemacht, weil es neben dem alten Werte- und Tauschhandel (der letzte nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland) für alles eingetauscht werden kann. Ich erhalte es als "Lohnquittung" für meine Arbeit, weil es leichter ist als Türen, Käse, Fleisch, ... und kann es für alles eintauschen. Das ist aber auch schon alles - bräche das System zusammen, sind diejenigen Könige, die wirklich nützliches Produzieren (Lebensmittel, Medizin, kurzum: Konsumgüter) und diejenigen die Sicherheit anbieten können.

Dass die Macht Menschen verdirbt gilt nur wenn diese Menschen keine Katharsis erlebt haben. Sprich, Lebenserfahrung, die mich davon abhält schlechtes oder unüberlegtes zu tun. Meiner Meinung nach liegt das auch hier wieder an der fehlenden Zeit, diese auch erhalten zu können. Wir gehen als Kinder in die Schule, machen Abitur, mittlerweile gehen Kidner studieren, kommen nach drei Jahren als ältere Kinder aus der Uni und werden auf Kinder los gelassen. 

Wo bleibt da der Erfahrungswert für die Menschen in unserer von Zeit und Leistung gepeitschten Gesellschaft? Man muss sie sich nehmen. Ich habe nur davon profitiert mit 30 das Studium begonnen zu haben. Ich hoffe das zahlt sich auch weiterhin aus.

Du sprichst von Mutter Erde und von dem, was wir durch sie erhalten haben:

[...] sie hat uns warmes Essen, Trinken, Kleidung spendiert. Die Erde ist eigentlich kein schlechter Ort, doch die Menschen machen es leider zu einem. Warum denn? [...]

Du hast erkannt, dass nicht alle Menschen schlecht sind. Das ist schonmal was, halte dich an diese Leute, denn wenn du das nicht tust, fütterst du nur den Dämon un der wächst weiter.

Dass viele Menschen nur an sich denken hat viele Gründe. Unendliche viele. Wir können uns nicht anmaßen die Welt zu verstehen oder gar auch nur einen Menschen. Jeder der das Behauptet meint, dass Hinter dem Horizont die Welt zu Ende ist. 

Da es viele Menschen gibt, gibt es auch verhältnismäßig größere Mengen von guten und schlechten. Diejenigen, die so schlaue Fragen stellen und so schön differenzieren können wie du, müssen sich zusammentun und nicht separieren lassen aufgrund von Kleinigkeiten.

Einige Leute hier im Forum tun das auch. Sind Blitzgescheit und fangen Streitereien an wo gar keine sind. Aber akademisch und fachliche Intelligenz hat eben wenig mit sozialer, emotionaler, haptischer uvm. Intelligenzen/Kompetenzen/whatever zu tun. Dafür ist das Leben außerhalb der Arbeit eigentlich da - das haben wir nur aufgrund unseres Standart nicht!

Und für mich liegt auch da der Hund begraben.

Zu deinem letzten Absatz:

[...] wieso sind wir Menschen überhaupt auf der Welt, wenn wir eh alles hier verschmutzen oder ruinieren und gibt es Lebewesen, die es besser gemacht hätten als wir? Es ist einfach unbegreiflich, weshalb manche Menschen keine Menschlichkeit besitzen.

Diese Frage möchte versuchen zu kommentieren, denn beantworten kann ich sie nicht.

Wir sind hier, weil es der Zufall, das Universum und Gott so wollte. Jeder wie er meint. Alle natürlichen Wesen auf dieser Welt leben in Symbiose mit ihrer Umwelt - von daher gäbe es Lebewesen die es besser machen!

Was dem Menschen fehlt um genau so gut zu sein, wie ein Tier ist der Bezug zur Natur. 

Wir haben einen immensen Nachholbedarf an Sympathie, Nachhaltigkeit, Respekt, Erhalt und Harmonie mit der Natur. 

Es ist länger geworden als ich dachte - ich hoffe ich konnte zu deiner Frage etwas beisteuern.

LG

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Kommentar von perfectingday
17.10.2016, 17:28

Na endlich mal einer von denen die meine Frage verstehen. Danke und diese Antwort hier hat als einzige den Stern verdient. Weil das sind gute Argumente die du da im Endeffekt miteinbringst. Tja leider haben wir noch nicht den Status erreicht, der eigentlich viel besser wäre. Und ein DH zusätzlich!

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Kommentar von perfectingday
17.10.2016, 22:35

Das bedeutet hier Daumen hoch, also ich habe dir vorhin einen Daumen nach oben gegeben, kann übrigens auch positive Bewertung bedeuten. Und danke :)

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Zu deinen beiden Abschlussfragen:

Ich sage ja und nun frage ich euch, wieso sind wir Menschen überhaupt auf der Welt, wenn wir eh alles hier verschmutzen oder ruinieren

Unsere Art hat sich nun einmal auf diesem Planeten entwickelt und im Verlauf dieser Entwicklung eben auch verschiedene Kulturen hervorgebracht.

und gibt es Lebewesen, die es besser gemacht hätten als wir

Ich habe jedenfalls noch kein gleichermaßen intelligenzbegabtes Wesen getroffen, dass eine derartige Kultur entwickelt hätte.

Fragen nach dem "wäre, hätte, möglicherweise" führen meiner Meinung nach ohnehin zu nichts - es ist nun einmal so gelaufen und nicht anders.

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Warum sind wir Menschen auf der Welt?

Weil die Evolution so gelaufen ist. Wir waren als Spezies extrem erfolgreich was das Fortbestehen und die Ausbreitung unserer Art angeht.

Was das ganze mit Krieg und sozialer Ungerechtigkeit und so angeht, so sagte schon Hobbes "homo homini lupus est" (der Mensch ist des Menschen Wolf). Der Spruch stammt aber eigentlich schon aus dem alten Rom.

Da ich Atheist bin glaube ich aber nicht, dass wir irgend etwas von irgendwem bekommen und es dann versaut haben. Was nützt wird gemacht und zwar nicht das was der Masse nützt, sondern das was dem Einzelnen nützt. Es ist glücklicherweise oft so, dass das was der Masse nützt langfristig gesehen auch dem Einzelnen nützt.

Aber schon mehrfach in der Geschichte der Erde sind 50 - 80% aller Arten ausgestorben und zwar lange bevor es auch nur menschenähnliche Wesen gab. Alle 50 - 100 Millionen Jahre passiert irgend etwas, was mal eben mindestens die Hälfte aller Lebewesen auslöscht. Wir leben in einem wilden Universum. Da gibt es für die Erde (und alle darauf befindlichen Lebewesen) viel bedrohlichere Dinge als den Menschen.

So ein Befall mit Homo Sapiens geht auch wieder vorbei. ;-)

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Hallo. Ich sehe, dass hinter deinen Fragen ein Unverständnis gegenüber dem Falschen/Schlechten/Bösen steht und ich denke, dass da auch Mitgefühl und Sorge mitschwingt, gegenüber der Erde und ...- deshalb schreibe ich dir. Die Erde ist nicht die Welt. Nicht jeder ist geerdet.

Aber die Menschen sind nicht gleich, einige entscheiden sich für dieses, andere für jenes, einige streben nach Macht und nehmen Kriege in Kauf, andere wollen Harmonie und Frieden. Es ist nicht alles so leicht zu erklären. Es gab Zeiten, da haben Menschen über Generationen nur in Kriegszuständen auf der Erde gelebt. Wie haben die das Leben auf der Erde empfunden? Religionen sprechen von Erlösung.

Innerhalb der Dualität gibt es immer die zwei Kräfte, die gegeneinander kämpfen oder sich beide in eine Richtung bewegen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.  Wer hat die Wahl, wer nicht?

Die Ureinwohner Australiens sagen: der Mensch lebt das, was in seinem Inneren ist. Viele werden aber auch verführt und leben gar nicht ihr eigenes Leben. Deine Sorge ist in meinen Augen berechtigt, aber der Einzelne ist für solche großen Sachen zu klein. Diese Kultur hat auch eine Wurzel, die viele nährt und in eine gewisse Richtung lenkt. Sehr viele Menschen sehen das Leben in der heutigen Zeit als gut und schön für sich selber an, weiter wollen sie nicht gehen, denn dafür fühlen sie sich nicht verantwortlich. Versuche herauszufinden, was du tun willst/kannst, um ES besser zu machen. Man kann nicht alles sagen, einiges muss man selber herausfinden und wird es auch erfahren, wenn man reif genug dafür ist. Das Mensch-Sein hier, ist auf dem Weg, es ist noch nicht fertig. Die Schöpfung kann auch von Neuem beginnen, die Erde kann dieser Mensch nicht zerstören, auch wenn er gerade sehr sehr viel Leid produziert. Alles Gute.

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Kommentar von perfectingday
15.10.2016, 21:58

Vielen Dank. Darüber werde ich auch nachdenken :)

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Wieso soll die Erde ohne den Menschen weniger grausam sein? Die Tier- und Pflanzenwelt ist sehr grausam, es geht sehr oft um Leben und Tod und das ohne Narkose!

Auch wenn in den Medien immer von den schlechten Dingen berichtet wird, was ja deren Job ist, wird es im großen Ganzen tatsächlich immer besser. Armut, Hunger, Analphabetismus etc. nehmen stetig ab! Fortschritt sind halt 1000 Schritte vor und 999 zurück.

Muss aber zugeben, dass ich in den nächsten 20–30 Jahren, auf Grund des Rechtspopulismus und mangelnder Bildung, in Europa eine Stagnation erwarte.

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Wir sind als Menschen auf der Welt, genauer auf der kleinen Erde, ein Pünktchen im Weltraum, weil uns die Evolution ausgespruckt hat. Wir sind gerade mal ca. 8 Millionen Jahre auf der Welt, wenn man ganz großzügig rechnet. Das ist ein Wimpernschlag. Ob wir es noch weitere Millionen Jahre schaffen, ist offen. Die Evolution hat Zeit. Die Dinosaurier waren wahrscheinlich auch keine Supererfindung, und batsch, waren sie weg. Doch immerhin hat die Erde sie ca. 170 Millionen Jahre geduldet. Das müssen Menschen erst mal schaffen. Die Evolution ist geduldig. Geduldiger als Du. Die Evolution ist auch nicht in irgendeinen Idealismus vernarrt. Das hat sie Dir voraus.

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perfectday, für mich, um deine Frage auf den Kern zu bringen: Durch irgendeinen, bis jetzt unbekannten Umstand, haben einige unserer UR-Vorfahren die Vorstellungskraft in ihr Wesen aufgenommen, aber alle anderen Lebewesen nicht. Somit wurde der Mensch der Herr der Dinge weil Vorstellungskraft es ermöglichte Gefahren zu erkennen und somit das Überleben sicherer zu machen. Warum wir überhaupt hier auf der Erde sind ist dieselbe Frage warum es überhaupt Leben gibt.

Diese Gabe der Vorstellungskraft  nutzt der Mensch aus um möglichst angenehm mit dem möglichst niedrigstem Energieaufwand zu (über)leben. Das sieht man täglich und wir alle tun das, du auch.

Es kann sein dass irgendwann der Mensch sich selbst ausrottet. Aber selbst das ist egal weil irgendwann alles zu Ende geht und wieder neu entsteht.

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Komm mal wieder runter. :)

Es gibt tausende Beispiele dafür, dass sich Menschen für andere Menschen einsetzen. Das fängt an, dass man beim gehbehinderten Nachbarn den Rasen mäht, wir haben "Ärzte ohne Grenzen", wir sehen erfolgreiche Vereinbarungen bei der Klimakonferenz, usw.

Jeder von uns kann einen kleinen Kosmos der Mitmenschlichkeit errichten. Stofftiere ins Flüchtlingsheim bringen. Für die Omas in der Straße einkaufen. Kindern kostenlos Nachhilfe geben...

Also bitte nicht so negativ. Du bist gefordert, erst dann kommt die Menschheit.

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Kommentar von perfectingday
15.10.2016, 20:02

Ja, doch im Ernst. Siehst du denn auch nicht was angerichtet wurde? In den Nachrichten sieht, liest und hört man es überall. Achja und dann sind auch einige dabei, die nur Lügen verbreiten wollen.

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Kommentar von perfectingday
15.10.2016, 20:20

Man kann hoffen. Ich weiß und ich hoffe auch das es vorbei geht, nur man hörts doch auch immer wieder das es nunmal irgendwie auch keinen ewigen Frieden auf der Erde geben kann, was leider auch so ist. Also kann man einfach nur hoffen, ich bin nicht sauer nein, aber manche von euch sagen doch selbst, irgendwann geht die Welt eh unter und dann muss ich das eh alles nicht mehr ertragen. So what? Auch wenn ich es verstehen kann, was ist das dann für eine Logik, wenn man dann sterben will und keine Lust mehr auf diese Welt hier hat?

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Kommentar von perfectingday
15.10.2016, 20:37

Ich habe in keinster Weise gesagt das ich nicht leben möchte! Und ich hasse mein Leben auch nicht, im Gegenteil. Ich sehe auch positive Dinge im Leben und ich habe nie gesagt das ich keine Lust auf das Leben habe.

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Kommentar von felixuser
15.10.2016, 23:03

wir haben "Ärzte ohne Grenzen", wir sehen erfolgreiche Vereinbarungen bei der Klimakonferenz, usw.

Ich hab schon wesentlich bessere Beispiele gehört, um sich sein "Gewissen rein zu Waschen", aber egal wie kreativ, mehr ist es halt auch nicht.

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Wir zerstören nur uns selber.
Die Erde kommt damit klar, schließlich gibt es sie schon seit mehreren Billiarden Jahren.

Die Erde passt sich ihrer Umgebung an, sie findet einen Weg.
Wir Menschen hingegen zerstören uns.
Unsere Körper und Organismen sind dafür nicht gemacht.

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Kommentar von perfectingday
15.10.2016, 20:07

Ja das ist trotzdem jedoch einfach unbegreiflich.

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Kommentar von SturerEsel
15.10.2016, 20:22

Wir Menschen hingegen zerstören uns.
Unsere Körper und Organismen sind dafür nicht gemacht.

Das sehe ich anders. Ein Umdenken und das Wertschätzen der Natur gibt es erst seit ca. 50 Jahren. Ja, es steht uns noch ein langer, vielleicht manchmal schmerzhafter Weg bevor.

Dennoch ist die Evolution das bisher "beste", was sie hervorbringen konnte. Der Homo sapiens hat die Fähigkeit, über sich selbst zu reflektieren. Wir haben also die Erkenntnis gewonnen, wie wir es besser machen können - sogar innerhalb kurzer Zeit.

Falls es dich tröstet: selbst wenn sich die Menschheit selbst umbringt und noch dazu 99 % von Flora und Fauna, das Leben selbst können wir nicht vernichten. Stichwort: Prokaryonten. Das Leben findet immer einen Weg.

Selbst bei hoch radioaktiv verseuchten Umgebungen wie z.B. in Tschernobyl hat man solche Prokaryonten gefunden.

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Wir sind möglicherweise einfach ein Irrweg der Entwicklung, einer von unzähligen Entwicklungszweigen der Evolution, die in einer Sackgasse endet, nur, dass wir da auch noch andere Arten mit hineinziehen in den Strudel.

Nicht ausgeschlossen, dass es nur ein Zwischenschritt in der Entwicklung sind, der so destruktiv ist, vielleicht sieht die Zukunft ja doch besser aus ;o)

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Das ist die natur. Jedes lebendige wesen wird seine macht ausnutzen. Wir sind halt einfach die schlausten und können es daher weiter treiben als tiere

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Wir haben nicht umsonst die Erde bekommen und sie hat uns warmes Essen, Trinken, Kleidung spendiert.

??? Gut, Süßwasser ist in weiten Teilen der Erde vorhanden, aber warmes Essen und Kleidung sind wohl nur im Glücksbärchi-Land einfach so da, ohne dass jemand etwas dafür tun muss.


Und nicht nur Menschen sind machthungrig und führen Kriege. Ameisen und unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, tun das auch.



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Kommentar von perfectingday
15.10.2016, 19:59

Okay, aber woher bekommst du dein Essen und Trinken denn sonst her? Aus dem Nichts?

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Kommentar von perfectingday
15.10.2016, 20:04

Ich meine, viel viel viel früher gabs auch keine automatische Maschinen die das Essen produziert haben.

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Kommentar von perfectingday
15.10.2016, 20:05

Ja genau und das meine ich, hätten wir keine Tiere, könnten wir nur noch was anderes außer Fleisch essen.

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Kommentar von perfectingday
15.10.2016, 20:14

Das Essen muss von irgendwo herkommen, du kannst nicht einfach so sagen, wir Menschen hätten das Essen erfunden. Ja klar, natürlich haben wir einiges zubereitet und das ist durch uns Menschen entstanden, doch ganz im Ernst ein Mensch allein konnte nicht einfach so das Essen herbei zaubern. Er muss oder musste es erst zubereiten.

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Erst einmal hat unsere Existenz mit unserem Verhalten auf dem Planeten garnichts zutun. Wie kommst du darauf? Dann fragst du dich also auch warum es Mücken gibt wenn sie nur Krankheiten übertragen und alles und jedes Lebewesen nerven? 

Und zu deiner Frage ob es Lebewesen gibt die es besser gemacht hätten, da andere Lebewesen nicht auf unserem Intelligenz Level sind und Ihnen garnicht die Möglichkeit besteht die Erde so zustören wie wir es tun, ja sie hätten es besser gemacht. Wenn aber sagen wir Löwen oder sonst welche Tiere so intelligent wie der Mensch wäre und einen Daumen hätte dann würde es wohl aufs selbe hinauslaufen wie bei uns Menschen. 

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Kommentar von perfectingday
15.10.2016, 20:42

Nein und nochmals nein. Vermutlich kann man meine Frage irgendwie nicht verstehen. Woher kommt dann also die Kritik, ach die Menschen sind angeblich an allem schuld und ich möchte am liebsten das die jetzt untergeht, dann muss ich das hier gar nicht mehr ertragen. Nicht jedenfalls von mir.

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"  .... Hallo, diese Frage stellen sich bestimmt die meisten von euch. ",...

Ende des Zitats ----

Neee,

ich stehe zwar oft vor dem WC, denke aber bei der Betätigung der Spülung nicht daran, mit einem "Sprung in die Schüssel" der grausamen Welt ade zu sagen!

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Wir zerstören nicht alles, wir verpesten nicht alles. Wäre dem so, wären wir nicht mehr da.

Und machen wir die Welt zu einen grausameren Ort? Manchmal machen wir Orte grausamer, manchmal aber nicht. Ich sehe nicht, dass es eindeutig in irgendeine Richtung geht.

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Klar. Du hast komplett recht. Aber ich denke, wenn Du möchtest, dass sich etwas daran ändert musst Du es selber machen.

Ein Grund ist sicher das Geld und ein anderer Grund ist die Gesinnung der Menschen.

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Mal wieder das sterotypische Geheule über die bösen Menschen, welche die liebe liebe Welt zerstören. Langweilig abgedroschen und vor allem absolut nicht wahr.

Wir Menschen verhalten uns in keinster Weise anders als andere Tiere, was die Zerstörung des Lebensraumes betrifft. Im Gegensatz jedoch sind wir die einzigen Tiere die ihre Fehler ausbessern und wieder gut machen können und genau das tun wir auch.

Die Welt ist ein grausamer Ort, sie hat uns niemals "warmes Essen" spendiert, wie du es nennst, es sei denn man denkt an die Tiere die gerade noch gelebt haben und immer noch warm waren als unsere Vorfahren sie gegessen hatten.

Wie alle Viecher auf dieser Welt geht es uns Menschen rein ums Überleben und das war die meiste Zeit ein harter Kampf und keine rosarote Glücksbärchi-Welt in der Menschen 105 Jahre alt werden konnten ohne sich anstrengen zu müssen.

Du siehst die ganze Welt aus einer absolut engstirnigen, voreingenommenen Sichtweise, die dir im Weg steht die wahre Natur der Dinge zu durchschauen. Ich rate dir daher mit der sinnlosen Jammerei und der Einstellung Lebewesen wären zu einem bestimmten Zweck geboren aufzuhören und dich mal objektiv über die Sachlage zu informieren!

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Kommentar von perfectingday
15.10.2016, 20:32

Ich heule? Ach und was ist dann mit einigen los die genau das Gegenteil behaupten? Ich war bisher auch immer dieser Meinung, doch als dann einige daherkamen und sagten, ich will eh nicht mehr auf diese Welt leben, soll sie doch eh untergehen und wir Menschen sind da doch sowieso an allem schuld. Ja was dann? Es ist einfach meine Meinung und zu der stehe ich. Ich heule nicht rum, woran willst du das erkennen? Ich bin auch eher der Mensch der mehr positiv denkt und ich jammere nicht. :) Deine Meinung ist auch sehr gut, keineswegs. Nur woher sollen wir wissen, dass das nicht wahr ist? Eigentlich kann man es doch gut erkennen, doch genaues wissen wir doch nicht. Mag sein das es uns ums Überleben geht, jedoch ändert das nichts an der Tatsache.

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Kommentar von perfectingday
15.10.2016, 20:52

Ich jammere nicht und ich habe nie gesagt, dass ich mich nicht weiterbilden möchte. "Weil du wie ein Teenager in einem billigen Drama metaphorisch auf die Knie fällst und Warum? in den verregneten Nachthimmel brüllst" Nein niemals und das war auch nie der Fall. Es ging mir in der Frage einfach um etwas anderes und mich stört auch einfach nur der Gedanke das gesagt wird: Ach die Menschen richten genug Schaden an und ich will am besten das die Welt untergeht, nur um das nicht mehr zu ertragen. Vermutlich sagst du mir wieder, ich würde pessismistisch denken, betrachte alles negativ und sehe alles schwarz. Doch so bin ich nicht und das ist einfach nur falsch. Aber naja ich habe einfach keine Lust dich mit dir hier zu streiten.

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Kommentar von perfectingday
15.10.2016, 21:05

Mir ging es in der Frage eigentlich um etwas anderes und ja ich passe mich wohl sehr an. Es hat mich einfach nur gestört das einige so denken und ich wollte einfach nur mal wissen warum solche Leute so denken.

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Kommentar von perfectingday
15.10.2016, 21:09

Warum diese Frage so lang geworden ist, weiß ich vielleicht nicht so genau. Aber naja so einen langen Text wollte ich normalerweise nicht schreiben. Was ich wissen wollte ist, warum einige einfach so einen Hass erzeugen, der irgendwie nicht zu verstehen ist.

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Eigentlich sind die Medien daran Schuld. Durch die ganzen RTL-Sender bildet sich die Menschheit zurück,da wir nur hauptsächlich [Zensiert] wie DSDS , Adam sucht Eva, Familien im Brennpunkt,Bauer sucht Frau, Frauentausch, Berlin Tag und Nacht ect. gucken. Dadurch wird jeder Mensch [Zensiert] und die Medienkonzerne profitieren davon

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Wir üben noch.

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Tue Dich doch mit Utopiosus zusammen! Der hat gerade einen ähnlichen Beitrag geschrieben.

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