Frage von Gawithsilver, 263

Warum sind viele so fremdenfeindlich zu Asylanten?

Hallo ich möchte die Frage stellen und keine hate Kommentare sehen. Seit 2 oder 3 Jahren fliehen Leute in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Deutschland und ich bin auch dafür ,dass sie Schutz und Hilfe von uns bekommen aber einige anscheinend nicht, woran liegt das, an dem Umgang mit Fremdem? An dem Rassismus(Hitler) Deutschland's ,den viele gut finden, was dieser aber nicht ist oder woran sonst? Ich will nämlich diese Leute umstimmen und muss erst mal den Grund für ihre Seiten Wahl kennen, danke.

Antwort
von Fuchssprung, 92

Wir haben uns seit der Steinzeit nicht wirklich weiter entwickelt. Traf damals eine Gruppe von Menschen auf eine andere Gruppe, dann kam es oft zu einem freundschaftlichen Austausch, aber hin und wieder eben auch zu Kämpfen. Diese wurden manchmal nur durch einen Blick ausgelöst, den eine junger Mann einer jungen Frau zuwarf. Die Angst die eigene Sexpartnerin an einen Außenstehenden zu verlieren, steckt noch heute in uns. Wer also damals nicht zur eigenen Gruppe gehörte, wurde als potenzielle Bedrohung gesehen. Daran hat sich seit der Steinzeit nichts geändert. Wir können so aufgeklärt daher schwafeln wie wir wollen. Das ändert nichts daran, dass wir uns in diesem Fall nicht von den Neandertalern unterscheiden.

Kommentar von DasWeiseKind ,

Dem kann ich nur sehr begrenzt zustimmen. Zu solchen Gedanken gehört schon ein sehr schwaches Selbstvertrauen der beschriebenen männlichen Protagonisten. Dann müssten die Menschen im fernöstlichen Raum aufgrund ihrer durchschnittlichen körperlichen Beschaffenheit ja die größten Fremdenhasser sein. ;-)

Kommentar von Fuchssprung ,

Frag doch mal deinen türkischen Nachbarn ob du seine Tochter heiraten darfst ;-)

Antwort
von DasWeiseKind, 87

Hallo Gawithsilver,

Wenn ein paar Feen das Tor zum Schlaraffenland öffnen und alle Menschen durch flitzen, wer ist dann Schuld, wenn nach einer Woche alles kahl gefressen ist? Die Feen oder die Menschen,  die ihre Chance ergriffen haben? Die meisten Menschen erkennen, dass die Antwort "die Feen" lautet.

Nur kann man an unseren Politikern nur schwer seinen Unmut auslassen, also projizieren viele diesen auf die Asylsuchenden.

Ich persönlich verstehe nicht warum Asyl bei uns in Deutschland gleichbedeutend mit Integration und sicherlich darausfolgender Einbürgerung sein muss.

Anstatt den IS zu bekämpfen wird hier über Burkaverbot diskutiert.  Seit über einem Jahr sammelt unsere Marine Flüchtlinge aus Schlauchbooten auf.

Diese ganze IS-Geschichte hätte schon längst militärisch beendet sein können.

Man könnte eigene (europäische) Truppen schicken, man könnte aber auch in den betroffenen Ländern das Volk militärisch ausbilden und selbst gegen den IS kämpfen lassen.

Warum viele Menschen hier frustriert sind, liegt daran, dass sie das Gefühl haben, dass "Ihres" jetzt an Flüchtlinge verschenkt wird. Ein Hartz-IV-Empfänger z.B. bekommt einen Staplerschein nur dann, wenn er ein Schreiben eines Arbeitgebers vorlegt, dass diesen Staplerschein als notwendige Bedingung für eine Anstellung bescheinigt. Aber ein Flüchling kann hier ein (relativ/vergleichsweise leichtes) Abitur machen und dann zur Universität zum Studieren gehen.

Dass das einigen deutschen Bürgern nur schwer zu vermitteln ist, sehe ich als selbstverständlich. 

Kommentar von michael3888 ,


Warum viele Menschen hier frustriert sind, liegt daran, dass sie das
Gefühl haben, dass "Ihres" jetzt an Flüchtlinge verschenkt wird. Ein
Hartz-IV-Empfänger z.B. bekommt einen Staplerschein nur dann, wenn er
ein Schreiben eines Arbeitgebers vorlegt, dass diesen Staplerschein als
notwendige Bedingung für eine Anstellung bescheinigt. Aber ein Flüchling
kann hier ein (relativ/vergleichsweise leichtes) Abitur machen und dann
zur Universität zum Studieren gehen.


dazu möchte ich mal was sagen ich versuche sachlich zu bleiben. Ich warte heute noch auf meinen Fallmanager dem ich eine Weiterbildungsmaßnahme oder Umschulung angeboten habe.

Da wird dann ein riesen Verwaltungsakt gemacht, und zum schluss ist das ganz einfach warte 6 Monate dann kannst du etwas tun.

Bei Flüchtlingen geht das heute einfacher, gehen hin Umschulung oder Weiterbildung wird finanziert okay noch fragen

Ich bin nicht Ausländerfeindlich, aber zuerst einmal das eigene Volk kümmern und nicht ständig versuchen irgendwelche Weltproblem zu lösen.

Und es braucht sich niemand auf den Schlips getreten zu fühlen

Antwort
von loema, 124

Die Hackordnung in Deutschland hat durch Asylsuchende/Kriegsflüchtlinge ein neues unteres Ende gefunden.
Und alle, die schon immer gefrustet waren, haben jetzt endlich ein Ventil gefunden, nach unten zu treten.

Und eine Partei und viele  Bewegungungen springen auf den Zug auf, um alle zu sammeln und nach oben zu kommen.
Und als Gruppe fühlt man sich stark und tritt noch viel mehr nach unten.

Antwort
von SaveD, 5

Hallo Gawithsilver,

leider kann ich dir diese Frage nicht direkt beantworten. Ich selbst schlage mich aber auch schon länger mit dieser Frage herum.
Vor knapp einem Monat, waren einige Freunde und ich deswegen in Stuttgart unterwegs und haben für unser Online-Talk-Format 'Artig & Barsch' eine neue Folge gedreht - das Thema war 'Fremdenhass im Netz'.

Als wir die Passanten interviewten, ergab sich ein größtenteils einheitliches Bild - nämlich, dass die meisten Leute genau wie du und ich überhaupt kein Verständnis für Hassparaden gegen Flüchtlinge haben!
Eine etwas andere Ansicht haben wir aber auch zu spüren bekommen.
Vielleicht kann dir dieses Video bei der Suche nach Antworten auf deine Fragen weiterhelfen.

Liebe Grüße!

Antwort
von Frankfurt71, 90

Hi eine sehr gute Frage.

Aus meiner Sicht lässt sich das einfach erklären. Eine Vielzahl der Deutschen oder der hier lebenden Arbeiter findet das nicht gut wenn man unseren Sozialstaat ausnutzt. Vor 2015 waren es die Harzt4 Empfänger über die gemeckert wurde, jetzt sind es Asylbewerber. Dabei geht es garnicht um ihre Nationalität. Sondern darum das die Presse die ganze Geschichte zu sehr in den Vordergrund gerückt hat. Lieder haben sich unter Kriegsflüchtlinge auch Wirtschaftsflüchtlinge gemischt. Männer die Ihre Familie im Stich gelassen haben. Und Menschen, die unsere Materiellen Spenden nicht zu würdigen Wissen. Erinnere dich an alle Medien Berichte über Wasser und Kleidung die an den Straßen zurück gelassen wurden. Unser Land lebt seit dem 2. Weltkrieg und auch davor mit Ausländischen Mitbürgern. Geht es dem "Deutschem" gut, teilt er gerne und ist sehr hilfsbereit. Doch wenn man sieht das zur Zeit gerade Asylbewerber bevorzugt werden und das "eigene" Volk in den Hintergrund gestellt wird, dann ändert sich die Stimmung im Land. Dazu kommen noch Falschmeldungen der Presse und Medien und die angebliche Anzahl von Flüchtlingen die über kurzer Zeit ins Land gekommen sind oder zu uns wollen. 

Zum Schuss eine Frage die du dir selber stellen kannst: 

In deinem Land ist Krieg, du willst raus, deine Familie schützen! Würdest du wirklich 3 Länder durchqueren? Wenn in dem ersten schon Frieden ist. Wärest du nicht froh dort zu sein? Nein du nimmst den Weg auf dich um nach Deutschland zu kommen.

Eins sollte uns allen klar sein, die seit Jahren hier in Deutschland leben und geboren sind: wir kennen keinen Krieg, Also urteilen wir nicht über Menschen die vor diesem Krieg in ihrem Heimatland fliehen. 

Kommentar von DasWeiseKind ,

"In deinem Land ist Krieg, du willst raus,..."

Warum kämpft man dann nicht selber? Man kann doch nicht immer einfach weglaufen. Wenn die "guten" Menschen nie für das "Gute" gekämpft hätten, dann gäbe es das jetzt nicht.

Kommentar von Frankfurt71 ,

Diese Frage sollte man den Kriegsflüchtigen stellen, zumindest denen die den Anschein machen fit genug zu sein um für Ihr Land zu kämpfen.

Kommentar von DasWeiseKind ,

Ja, es ist schon merkwürdig,  dass die meisten Asylbeantragenden hier männlich sind um dann irgendwann die Familie nach zuholen. Ich persönlich würde doch meine Familie in Sicherheit schicken und selbst dort verbleiben zum Kämpfen oder zumindest um meiner flüchteten Familie Zeit zu verschaffen.

Kommentar von Gawithsilver ,

aber jeder hat nach Artikel 16 des Grundgesetzes dann ja das Recht auf Asyl in Deutschland

Kommentar von DasWeiseKind ,

Zum einen hat das nichts mit den Aussagen davor zutun und zum anderen ist das so nicht richtig. Nicht "jeder" hat das Recht.

Antwort
von 1988Ritter, 56

Ich finde es schonmal total daneben wenn man Gegner und Kritiker als fremdenfeindlich, Nazi, Rassist oder ähnliches bezeichnet.

Ich habe auch was gegen die angeblichen Asylanten. Meine halbe Familie besteht aus Ausländern. Alles Migranten die hier sämtliche Regularien durchgemacht haben, und fleissig ihre Zukunft gestaltet haben.

Und.....was machen diese "Asylanten"....?

Wieviele kommen da überhaupt aus einem Gefahrenbereich der einen Anspruch auf Asyl rechtfertigen würden ? Wer ist denn da bedroht ?

Kann mir mal ein Algerier, Tunesier oder Marokkaner seine lebensbedrohliche Lage erklären ?

Wenn hier Syrier ankommen und aufgrund des Bombenhagels um Hilfe bitten, ja...kein Thema...kann man helfen.

Aber wo regnet es denn jetzt in Afrika Bomben ?

Jeder Mensch hat hier die Möglichkeit einen regulären Aufenthalt und Arbeit zu finden.

Was hier abgeht, dass ist die Umgehung der Regulariern und Gesetze.

....und weil ich den direkten familiären Bezug zu Migranten habe, kann ich Dir versichern, dass sich so manch einer veralbert fühlt, der im Rahmen der Gesetze sich um Visa, Brot und Arbeit gekümmert hat.

Kommentar von SchIaufuchs ,

Und was machst du "Ausländer" aus deinem Glück? Du dankst es Deutschland, dass du hier sein darfst, durch fremdenfeindliche Propaganda.

Kommentar von DasWeiseKind ,

Hast du die Antwort überhaupt gelesen, Schlaufuchs? Was ist da fremdenfeindlich und was Propaganda?

Antwort
von Schulle01, 26

Fremdenfeindlich ist auch so ein pauschaler Begriff. Ich denke die breite Masse hätte kein Problem mit Asiaten, Kanadiern, Schweden, Franzosen, Italienern....etc. 

Aber Araber, Afikaner, Nordafrikaner, Zigeuner möchte nicht jeder in seiner Nähe oder um sich haben. Gründe dafür sind ihre Mentalität, fanatische Religion oder Lebensweise, die einfach komplett entgegen unserer freien, aufgeklärten und zivilisierten Welt ist. Und jeder der das trotzdem nicht gut findet ist ein Nazi oder Rassist. Und das ist halt zu einfach. 

Antwort
von ManuViernheim, 15

Die Asylanten wurden und werden immer noch mit offenen Armen in Deutschland empfangen.

Wenn in Deutschland wirklich soviel Fremdenfeindlichkeit herrschen würde, dann würden die Asylanten nicht 3 sichere Länder durchqueren um in das hochgeliebte Deutschland zu gelangen.

Antwort
von DoktorBlues, 14

Weil wir nicht ahnen können wieviele Terroristen drunter sind.

Antwort
von GravityZero, 118

An den vielen die sich daneben benehmen und die nicht wegen Krieg fliehen.

Kommentar von Gawithsilver ,

aber das ist doch nur ein kleiner Teil und viele schimpfen wegen allem was die tun, wenn sie z.B. nicht arbeiten sagen sie die nutzen unsere Steuern aus und wenn sie arbeiten dann nehmen sie die Arbeitsplätze weg, was eigentlich völliger Blödsinn ist um es nicht zu negativ auszudrücken.

Kommentar von MickyFinn ,

Die sich nicht benehmen ist ein kleiner Teil? Sorry, aber ich werf dir mal Realitätsferne vor.... -.-

Siehe beispielsweise Silvester in Köln. Rund um den Dom waren ca. 500 Asylbewerber.. von denen aber vielleicht 50-100 sich an Frauen vergingen und sie buchstäblich ausraubten. Das erschreckende -> Die anderen 350 - 400 haben einfach zugesehen, oder das vielleicht belächelt und sich sogar solidarisiert.

So benehmen sich keine Menschen die in höchster Not waren. Diese Solidarisierung wird Parallelgesellschaften nach sich ziehen und die Integrationsbemühungen im Keim ersticken.

Übrigens kenne ich keinen einzigen, der behauptet, dass die Flüchtlinge unsere Arbeitsplätze streitig machen (auch kenne ich keine Protestwähler).

Was aber wirklich stimmt, ist das gezielt nach Deutschland gewandert wurde, weil wir den höchsten Standard zu bieten haben... ein Rundum-Sorglospaket. Anders kann man es nicht nennen.

Kommentar von GravityZero ,

Solche gibts natürlich, denen ist es egal was sie machen. Das nennt man dann Rassismus. Aber eines kannst du mir glauben, es ist nicht nur ein kleiner Teil der sich daneben benimmt - ich erlebe es regelmäßig wenn ich mich mit Leuten unterhalte die beruflich mit Flüchtlingen zu tun haben. leider

Kommentar von Susanne88 ,

"...es ist nicht nur ein kleiner Teil der sich daneben benimmt - ich erlebe es regelmäßig wenn ich mich mit Leuten unterhalte, die beruflich...."

Ich hab zwar nicht beruflcih, sondern nur ehrenamtlich mit Flüchtlingen zu tun, aber seltsamerweise erlebe ich nicht von den Leuten, die mit Flüchtlingen zu tun haben, dass sich diese daneben benehmen, sondern von jenen, die _nicht_ mit ihnen zu tun haben.

Die, welche nichts machen, schimpfen am meisten.

Kommentar von MickyFinn ,

Wie hilfst du Flüchtlingen?

Wie viele sind es.. wo ist es (nur in etwa.. keine Sorge.. ich lauer keinen auf, sondern möchte nur wissen ob Kleinstadt, oder eher Großstadt... oder auf dem Land)... und was machst du Hauptberuflich?

Kommentar von Susanne88 ,

München. In der Aufnahmeeinrichtung in meiner Nähe mit 160 Bewohnern.

Elektronikerin.

Zur zeit Elternzeit, erstes Baby zu erziehen versuchen...

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