vlaardingen am 19.06.2007 um 8:43 Uhr
Das könnte daran liegen, das sie eine Arbeit haben, die ihnen kein Spaß macht, aber sie das Geld brauchen. Am besten ist immer, man sucht sich eine Arbeit, die Spaß macht und wo man genügend Geld verdient.

Hi elkera!Zu deiner AW: Es ist die einfachste Variante- aber sicher nicht der einzigste Punkt! Es gab mal jemanden der äußerte es so: "Arbeit ist der Fluch; mit dem uns das Leben gesegnet hat!!".Unterdessen wären viele Menschen froh in diesem Sinne "verflucht" zu sein..............leider siehts halt nicht so gut aus auf dem Arbeitsmarkt.Bis jetzt hat es keiner der unterschiedlichsten Parteien geschafft, dieses Übel"Langzeitarbeitslosigkeit" langwierig in den Griff zu bekommen.Es ist gut wenn man als junger o. auch älterer Mensch eine Aufgabe hat- wenn diese noch einigermaßen nachvollziehbar bezahlt wird ist das die halbe Miete.So aber wird man auf Grund von Maßnahmen in einen Job gedrückt (befristet) und muß mit fremden Kollegen einen Job ausüben, nur um die Arbeitsmarktpolitik-Statistiken gut aussehen zu lassen.Das Wort Solidarität innerhalb des Teams, welches zu meiner Berufstätigkeit ja noch Kollektiv hieß,ist lang schon passè!Jeder ist sich selbst der Nächste,eben bedingt durch die ständigen Existenzängste.Das ist vom Arbeitgeber bewußt so gewollt, ein "UN-KLIMA" im Team- denn Einigkeit macht bekannterweise STARK- genau das will sich der AG nicht antun,denn Einigkeit innerhalb des Teams führt zu eventuellen Streiks. MFG
-Weil Aufgrund der Arbeitsteilung das Ergebnis der Arbeit nicht positiv erlebt werden kann - negativ hingegen schon.
-Weil der Lohn der Arbeit nicht bar auf die Hand ausgezahlt wird und der Effekt der Belohnung und der Freude für das Erreichte durch einen Überweisungseingang auf dem Konto verpufft.
-Weil die meisten Leute mit Arbeit nicht darüber nachdenken, wie gut es uns eigentlich geht, sondern sich nur über Probleme ärgern.
...weil sie einfach nicht den Ernst der Lage erkannt haben. Viele haben doch einfach nur irgendetwas genommen und das, weil der Traumberuf nicht erreicht wurde. Hinterher regen diese sich dann auf. Da sage ich aber: Pech gehabt! Bei vielen liegt es nur an deren Faulheit sich etwas zu suchen, was denen gefällt und auch Spaß macht. Das Finanzielle sollte möglichst nur an zweiter oder dritter Stelle stehen.
...weil der erfolgsdruck immer höher wird, ...weil die arbeitsquantität ständig steigt, ...weil es immer weniger selbstbestimmtes arbeiten gibt, ...weil hohes engagement nicht gedankt wird (mehr im umgang als in geld gemeint), ...weil menschen und aufgaben ständig neu verteilt werden, ohne rücksicht auf sinnhaftigkeit, ...weil sie nicht den mut haben, ihre situation selbst in die hand zu nehmen ...mit anderen Worten: LOVE IT, CHANGE IT OR LEAVE IT!
Präzise Antwort wie immer, elkera!
Zu Deiner Empfehlung: leichter gesagt als getan für viele Zeitgenossen.