Frage von desime, 269

Warum sind viele gegen die Flüchtlinge warum wollen viele Sie nicht im Land haben?

Flüchtlinge

Antwort
von klugshicer, 118

Weil sie einem natürlichen Instinkt folgen - man kann dieses Revierverhalten bei nahezu allen Tieren beobachten. Ich kann nur vermuten das damit die Ressourcen und das Überleben der eigenen Sippe gesichert werden soll.

Antwort
von Fun92, 95

Ich bin nicht gegen Flüchtlinge, hinterfrage die ganze Geschichte aber sehr stark. Falls ich total falsch liege korrigiert mich bitte, ich bin in meiner (sich sowieso von Zeit zu Zeit ändernder) Meinung nicht festgefahren.

Wir haben nicht umsonst ein eigentlich funktionierendes Asylrecht (hab es mal durchgelesen/überflogen). Wer Hilfe braucht soll Hilfe bekommen. Soweit sollte eigentlich jeder zustimmen können.

Asyl beschränkt sich eigentlich auf eine Zeit, bis es im eigenen Land wieder sicher ist. Es geht darum das überleben zu sichern, nicht das Leben nachhaltig zu verbessern. Einige fliehen vor der Armut und das ist kein Asylgrund. Das klingt hart, aber so wie unsere Welt momentan "funktioniert", ist es nicht möglich jedem auf dieser Welt ein gutes Leben zu ermöglichen. Je mehr Menschen es gut geht, umso schlechter geht es den anderen. Wenn ich vor hätte auszuwandern würde ich andere Wege gehen.

Viele Flüchtlinge haben vor sich hier ein neues Leben aufzubauen. Doch das ist eben nicht der eigentliche Sinn hinter dem Asylverfahren. Wir haben doch alle das Video bzw die Sendung mit dem weinenden Mädchen, welches in Deutschland studieren will jedoch abgeschoben wird, und Frau Merkel gesehen. Es erscheint hart und unfair, aber das Asylrecht ist nicht umsonst so aufgebaut, wir können nicht jedem das bieten was er verdient und es zeigt, dass viele eine falsche Vorstellung zu der ganzen Thematik haben.

Einige Flüchtlinge sind enttäuscht, wahrscheinlich wurde ihnen etwas falsches versprochen, jedenfalls sind sie mit den falschen Vorstellungen nach Deutschland und sind bereits wieder zurück in ihre Heimat. Heißt es war wohl doch nicht so gefährlich Zuhause und man hatte einem bedürftigen Flüchtling evtl den Platz streitig gemacht.

Mit den "Einzelfällen" will ich mich nicht so stark befassen, sie werfen ein schlechtes Licht auf alle anderen und ich weiß nicht warum es ihnen erlaubt sein sollte unsere Luft zu atmen. Wer sich undankbar zeigt sollte mit harten Strafen und schnellen Verfahren rechnen. Das macht mich wirklich richtig wütend, doch ich versuche dabei den Überblick zu behalten.

Mein letzter Punkt ist, wir haben die Falschen Signale gesendet. Es kommen so viele, die Zahlen können einem echt Angst machen. Die Medien... Die Politiker... alle haben unterschiedliche Meinungen, jeder schafft neue Ängste. Flüchtlinge kosten Geld. Es kommen so viele zu uns. Andere Länder machen dicht. Es gehen einem so viele Fragen durch den Kopf. Will sich der Großteil überhaupt integrieren? Hat die Politik versagt? Bekommen wir das überhaupt alleine hin? Warum gibt es keine globale Lösung? Wie lange dauert der Krieg?

Ich finde es seltsam, sich über Flüchtlinge zu freuen. Die Hintergründe sind meist gar nicht so erfreulich man sollte sich meiner Meinung nach nicht freuen, dass es Flüchtlinge gibt. Ich für meinen Teil finde es richtig, dass geholfen wird und hoffe, dass es sich in den Krisengebieten bald wieder erholt. Dass man bald mit dem Wideraufbau beginnen kann, was vermutlich auch eine große langwierige Aufgabe wird.

Kommentar von Fun92 ,

Wer mir ein Downvote gibt soll mir bitte sagen was ich falsch sehe :)

Kommentar von Steffile ,

(Ich habe dir kein Downvote gegeben, aber...)

Du gehst von einer einmaligen Krise aus, aber leider sieht die Realitaet nicht so aus. Es ist ja nichtmal, dass Deutschland den groesste Teil der Last tragt, Migration ist eine globale Realitaet.

Die Frage ist auch, ob Wirtschaftsfluechtlinge tatsaechlich Fluechtlinge zweiter Klasse sind, ist das realistisch das zu sagen, wenn Armut die Menschen toetet, z.B. wegen falscher Afrikapolitik und Klimakrise? 

Ich stimme dir zu, dass das Asylreht nicht zeitgerecht ist und ueberdacht werden muss.

Kommentar von Jewi14 ,

Dann werde ich dich mal korrigieren! Du schreibst, es geht darum, dass der Sinn von Asyl  ist, zu überleben, aber nicht weil sie arm sind.

Dazu schaute ich mir gerade die neusten Zahlen vom BAMF an, von Jan 2016. Gerundet 77% kommen aus Syrien, Irak, Iran, Afghanistan und Eritrea. Alle Staaten sind dafür bekannt, dass in denen Krieg, Gewalt, Unterdrückung, Folter und totalitäre Regime  herrschen.

Von den restlichen 23% ist gerade mal 3,5% Staaten, die als wirklich sicher gelten wie Albanien oder Serbien. Es ist leider das Problem von Rechtspopulisten, dass man sie eben nicht mit diesen Daten überzeugen kann.

Ja, Flüchtlinge kosten Geld, da hast du Recht. Aber man muss auch schon den Blick was vor Jahren war. Assad wurde jahrelang vom Westen hofiert, Mubarak genauso und das obwohl man wusste, dass es eben keine lupenreine Demokraten sind. Warnungen damals, dass das irgendwann schief geht, wurden ignoriert, Geschäfte mit Assad und Co. waren wichtiger und haben Geld eingebracht.

Kommentar von Fun92 ,

Ok ich verstehe nicht warum sich das jetzt mit meinen Aussagen widerspricht :)

Kommentar von Fun92 ,

Ich verstehe nicht warum du versuchst mich mit Zahlen, die in keinem Widerspruch mit meinem Text stehen, in die rechte Ecke zu schmeißen und jetzt nicht mehr antwortest :(

Notsituationen wie Armut, Bürgerkriege, Naturkatastrophen oder Perspektivlosigkeit sind damit als Gründe für eine Asylgewährung ausgeschlossen.

http://www.bamf.de/DE/Migration/AsylFluechtlinge/Asylrecht/asylrecht-node.html

Das ist einfach Fakt, das hab nicht ich erfunden. Über 20% der Weltbevölkerung haben nicht ein mal 1 US-Dollar zur Verfügung. Wir können nicht alle Menschen aufnehmen.

http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2016/20160204-asylgeschaeftsstatistik...

Alleine Albanien und Serbien machen 2218 Antragssteller aus, bei gesamt 52103 Anträgen im Januar macht das 4,26%. Klar das ist vielleicht die Einwohnerzahl eines Dorfes, aber warum darf man das nicht ansprechen?

Ich glaube, dass die Mehrheit primär vor der Armut nach Deutschland flüchtet, verständlich aber dennoch nicht die Lösung aller Probleme.

Antwort
von 2001Jasmin, 103

Weil sie Angst vor Kriminalität haben.

Antwort
von ManuViernheim, 17

Weil die meisten Wirtschaftsflüchtlinge sind.

Deutschland hat  genug mit Altersarmut zu kämpfen.

Viele Rentner müssen trotzdem noch nebenher arbeiten.

Es ist kein Geld für Kindergärten und Schulbücher da.

Krankenkassen schlagen auf weil ihre Ressourcen erschöpft sind.

usw usw


Antwort
von melinaschneid, 63

Ich denke man muss bei diesem Thema klar differenzieren.

Die meisten Leute haben nichts gegen Kriegsflüchtlinge. Diese sind für gewöhnlich dankbar dafür das sie hier sein dürfen. Sie haben wirkliche Not gelitten und ihnen sollte man helfen.

Das Problem sind eher die Wirtschaftsflüchtlinge die in Massen kommen. Diese Leute haben kein recht auf asyl da sie keine wirkliche Not leiden. Sie erhoffen sich nur ein besseres Leben. Viele sind aber wenn sie dann in Deutschland sind enttäuscht weil sie sich mehr erhofft hatten.

Jeder Mensch sollte das recht haben sein leben zu verbessern. Aber nicht indem man alles umsonst bekommt sondern indem man es sich selbst erarbeitet. Leider kommt Deutschland im moment für tausende solcher Nutznießer auf. Und das macht das Volk, zu recht, wütend.

Einreisen sollte nur der dürfen der auch ein recht auf asyl hat. Im Moment darf jeder kommen. Hier müsste eine Kehrtwende eintreten.

Antwort
von Schnoofy, 71

Zitat von desime:

sorry aber bin selber gegen Flüchtlinge

Irgendwie grotesk. Du bist gegen Flüchtlinge, weißt aber nicht warum.

Das muss man jetzt nicht kommentieren, das spricht für sich.

Antwort
von Ghost12041995, 82

Weil europa so viel budegt nicht besitzt und weil die Wachstumsrate bei ihen pro kind steigen wird wenn sie sich hier ansiedelt. dadurch wird europa nicht mehr durch Europäer besiedelt sondern von Südländern die unsere Kultur zerstören können.

Kommentar von DolphinPB ,

Aha, woher hast Du denn diese Theorie ?

"Südländer" - nee, is klar.

Mann oh Mann.

Kommentar von Sachsenbruch ,

Ach, das ist doch nur wieder so ein kulturloser Brüller, der keine Ahnung hat, dass quasi seine gesamte Kultur (die er dennoch nicht kennt) aus dem Süden kommt.

Antwort
von Blazee449, 131

Egal ob feind oder freund wir sind alle Brüder und Schwestern.

Familien mitglieder lässt man nicht im stich das verstehen die meisten nicht, sie wollen lieber mehr Geld als eine Familie.

Kommentar von Deamonia ,

Es geht nicht nur ums Geld... Stimmt, Familie lässt man nicht im Stich, aber man kümmert sich gewöhnlich erst um die eigene, engste Familie, und wenn dann noch was übrig ist, um "entfernte Verwandte" 

Antwort
von TheLegendary, 135

Genau das. Die Flüchtlinge brauchen eine Unterkunft, Versorgung etc. Und das muss jemand bezahlen und das sind die Steuerzahler. Und bei großen Zahlen kriegen die dann Angst. Vorallem weil es ja auch Fremde sind, andere Kultur andere Sitten, Veränderung. Davor haben Menschen ja immer ganz viel Angst, Veränderung. Alles soll bleiben wie es ist, wenn diese dumme Volk nur wüsste, dass wir dann immer noch besten Falls in der Steinzeit leben würden.

Kommentar von desime ,

sorry aber bin selber gegen Flüchtlinge ausserdem da könnten is kämpfer dabei sein

Kommentar von luisa1mini ,

Die Leute die gegen Flüchtlinge sind die sind dumm ,doof ,gemein und egoistisch

Kommentar von Deamonia ,

Menschen, die ein halbes Volk generell als dumm, doof, gemein und egoistisch bezeichnen, haben einen geringen IQ...

Ist DAS dein Niveau?

Meine güte was ein Kindergarten...

Kommentar von bmw325iyxcvbnm ,

Und du bist so ein typischer "Gutmensch" und "Bahnhofsklatscher" ?? 

Kommentar von Cakusso ,

Die vom IS gehen eher weg zum kämpfen :)  du darfst dir deine eigene Meinung hierzu bilden ! Das ist oligatorisch.  Ich bin nicht dagegen , aber auch nicht dafür ... stell dir vor ... diese Menschen wurden zerbombt, wissen nicht mehr weiter , ohne essen und Schlafplatz, und angst dem Tod gegenüber!viele haben die Eingeweide ihrer Geschwister gesehen ... und diesen Leuten sollen wir den rücken zukehren? Was ist wenn uns das passiert ? Und uns niemand aufnimmt ? Wie denkst du Dan darüber :) versetzt dich immer in die Lage der betroffenen. Aber einerseits sind sie wie der Kollege angab eine finanzielle last . Die Lösung in meinen Augen wäre , das es eine gerechte Aufteilung in den EU Ländern gibt . Und kein Land eine Begrenzung der Aufnahmen erhebt !  Wir nehmen  täglich 10 000 am und die Österreicher 80 .* ist nur ein Beispiel . Wir sind einfach überfordert versteht du :)

Kommentar von TheLegendary ,

So du bist also dagegen, das Leben von Flüchtlingen zu retten, weil IS Kämpfer sich als Flüchtlinge ausgeben könnten? Du willst Millionen von Leuten Hilfe verwehren, um das Risiko, dass ein IS Kämpfer ins Land kommt, zu verringern? Dir ist schon klar, dass die Grenze eines Landes nur eine rechtliche Grenze ist? Es ist nicht schwer bewaffnet nach Deutschland zu kommen auch ohne sich als Flüchtling auszugeben.

Desweiteren darf ich dir verkünden, dass IS Kämpfer schon hier im Land als Schläfer waren, bevor der Krieg überhaupt angefangen hat und Flüchtlinge eine Thema wurde.

Kommentar von desime ,

außerdem bin selber Ausländer falls ihr jetzt mit Nazi ankommt

Kommentar von implying ,

du bist also selbst gegen flüchtlinge, aber natürlich kein nazi, und fragst, warum leute gegen flüchtlinge sind? wtf

Kommentar von luisa1mini ,

Ich bin gebürtige deutsche aber auch halb Spanierin und was hat das mit den Nationalitäten zu tun alle haben das gleiche Recht 

Kommentar von Sachsenbruch ,

Na, dann ... Es ist ja schließlich auch unausdenkbar, dass ein Ausländer Nazi sein könnte ... :)

Spaß beiseite: Normalerweise outen Nazis sich genau so. Nicht, dass sie es wollten; aber ihre eigene Gesinnung ist ihnen dermaßen peinlich, dass sie sie einfach nicht wahrhaben wollen.

Kommentar von Deamonia ,

Ich sehe das ein wenig anders ^^ Ich meine, ich wurde mittlerweile auch schon als Nazi beschimpft, nur weil ich eine differenzierte Meinung zu dem Thema habe, nämlich das man natürlich den Flüchtlingen helfen soll, aber das besser geprüft werden muss, jeder Straffällige sofort abgeschoben gehört, und mehrfach-Registrierung und immer neu einreisen (nach Abschiebung) verhindert werden müssen.

Immerhin ruinieren die paar Prozent (Was in absoluten Zahlen wieder wie "viele Menschen" erscheint) die Mist bauen den Ruf aller Flüchtlinge. 

Da fängt man dann irgendwann zwangsläufig an, vor seine Meinung "Ich bin kein Nazi" oder "ich hab nichts gegen Ausländer" zu setzen. 

Traurig aber wahr... 

Kommentar von Sachsenbruch ,

Und was meinst du, wie erst "die paar Nazis" den Ruf derer ruinieren, die - wie sie - das vorgesetzte "Ich bin kein Nazi" dauernd beteuern wollen! :)

Kommentar von Deamonia ,

und was soll mir das jetzt sagen? Die Nazis ruinieren den Ruf der Deutschen und die Kriminellen Flüchtlinge den der Flüchtlinge, da geben sich beide Seiten nix...

Es gibt auch Flüchtlinge die sich hinstllen und sagen "ich bin kein vergewaltiger" wo ist der Unterschied zu "ich bin kein Nazi"?

Kommentar von Karl37 ,

Auch ein Ausländer kann ein Nazi sein. da war doch zu Zeiten des 3. Reiches der Obermufti von Jerusalem ein Obernazi.

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