Warum sind Tränen so befreiend?
Warum fühlt man sich besser, wenn man geweint hat? Jeder gerät mal in eine miese Situation oder das Schicksal schlägt mal zu und man ist völlig am Ende, fühlt sich wie ein Luftballon, der jede Sekunde platzen könntet. Aber sobald die ersten Tränen geflossen sind, fühlt es sich so an, als würde einem ein Stein vom Herzen fallen und man glaubt, dass es einem etwas besser geht, obwohl sich an der Lage nichts geändert hat oder die Siutation nach wie vor vollkommen ausweglos erscheint.
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Wer etwas für seine Gesundheit tun will, sollte seine Gefühle nicht unterdrücken und ruhig öfter in Tränen ausbrechen. Forscher in den USA und in Europa haben nach einem Bericht der Zeitschrift VITAL entdeckt, dass Tränen für Seele und Körper ein regelrechter "Naturdoktor" sind. Wenn sich der Gefühlsstau beim Weinen löse, sinke der Blutdruck und das Gehirn werde stärker durchblutet. Eine Dusche aus Hormonen und Proteinen ströme durch den Körper. Entspannende Antistresshormone wie ACTH, Endorphin oder Prolaktin werden produziert, Bakterienkiller wie das Enzym Lysozym freigesetzt. "Weinen kurbelt auch die Produktion des Anti-Schmerzmittels Encephalin an. Sogar Wunden schließen sich durch die Tränenflut besser, weil der Körper vermehrt heilungsfördernde Eiweiße aussendet", heißt es weiter in VITAL. Menschen, die sich das Weinen ständig verkneifen, leben laut Tränenforschern ganz ungesund. Tränen schwemmten auch Giftstoffe aus dem Körper. Allerdings spielt der Grund für die Tränen auch eine große Rolle. Werden sie vergossen, weil ein superscharfes Currygericht der Grund ist, sind sie nur halb so gesund. Sie enthielten längst nicht so viele Proteine und Hormone wie beim Tränenausbruch vor Freude, Wut, Schmerz oder Kummer. "Entsprechend sind stresslösend nur die Tränen, die fließen, wenn man leidet, trauert oder plötzlich im siebten Himmel schwebt", berichtet VITAL. Absolut ohne gesunde Wirkstoffe seien filmreif effektvolle, aber gefühlsarme Krokodilstränen.
Quelle: http://www.presseportal.de/pm/7515/285902/forscher-heul-doch-weinen-sorgt-fuer-d...
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Weil der ganze Schmerz, die Enttäuschung oder die Verzweiflung mit den Tränen ausgeschwemmt werden.
Aber das hilft (bei mir) leider nicht immer. Einmal angefangen zu weinen, kann ich oft lange nicht aufhören bzw. muss immer wieder damit anfangen. Und befreit fühle ich mich danach auch nicht unbedingt, sondern eher nur noch mieser.
Wenn irgendwann nach einer gewissen Zeit keine Tränen mehr vorhanden sind, fühle ich mich nur leer, aber nicht unbedingt besser. Vielleicht ein ganz klein bisschen gelassener oder ich versuche, es in Wut / Entrüstung umzuwandeln.
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altes sprichwort :
Es tut so gut , im Mitleid zu versinken -vom Tränenmeer zu trinken -danach ist man wie ausgeruht .- lg.
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Tränen sind ein Ventil der Emotionen. Sie fließen nicht nur bei Trauer, sondern auch bei Freude. Tränen vermindern den Druck der in uns herrscht wenn wir von unseren Emotionen überschwemmt werden. Wenn wir sie zurückhalten entsteht ein Kloß im Hals. Alles was heraus will wird zurück gehalten. Wir halten unsere Gefühle in Schach indem wir unsere Tränen verstecken. Unser Körper verkrampft sich, weil es unnatürlich ist seine Gefühle zu verstecken. Wenn Tränen fließen, dann fließt auch der Druck aus uns heraus...Wir lassen unsere Gefühle zu und das empfinden wir als befreiend.
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Psychologen der niederländischen Universität Tilburg haben jetzt herausgefunden, wieso Weinen eine so befreiende Wirkung hat.
An 3000 Probanden wurde getestet, welche Auswirkungen Tränen auf den menschlichen Körper haben. Medizinisch gesehen ist ein haltloser Gefühlsausbruch samt fließender Tränen im ersten Moment purer Stress für den Körper. Beginnt der Mensch zu schluchzen, steigt der Puls und die Drüsen produzieren Schweiß. Auf diese Stressreaktion folgt jedoch ein beruhigendes Moment, das eine andauernde Wirkung hat. Aus diesem Grund bewirkt der oftmals an Hyperventilation grenzende Gefühlsausbruch ein befreindes Gefühl. Doch einen Nachteil hat das Ganze: heult man sich still und leise im verschlossenen Kämmerlein aus und lässt sich von Niemandem trösten, setzt der Befreiungsschlag viel seltener ein!
Kommentar von browneyedangelbrowneyedangel 02.09.2012ui, danke für deine Antwort ^^
Kommentar von Lilly2643Lilly2643 04.09.2012heult man sich still und leise im verschlossenen Kämmerlein aus und lässt sich von Niemandem trösten, setzt der Befreiungsschlag viel seltener ein!
Eben!
Kommentar von beemayabeemaya 30.10.2012das ist denk ich ähnlich wie wenn man sich etwas "bewusst" macht, das man im unterbewusstsein verdrängte, ob nun gewollt oder durch die automatische schutzfunktion der psyche. im ersten moment durchlebt man es vllt nochmal , aber am ende befreit es
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Es ist eine Art Ventil
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Weinen löst Spannungen, physische und psychische.
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Weil es die Sprache der Seele ist.
Kommentar von browneyedangelbrowneyedangel 02.09.2012Kannst du das bitte näher erläutern?
Kommentar von Mariechen1984Mariechen1984 02.09.2012Wenn sich deine Seele wie Blei anfühlt,dann platzt es raus.Beim Lachen ist es das Gleiche.
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weil man aleine ist und durch weinen seine schmerzen seinen frust rauslässt einfach darüber nachdenkt wie die welt ist (:
TOP ANTWORT - DH!
Danke, Emelina :)
Bitte gerne :)
Ich schätze mal wegen dem Satz "Sogar Wunden schließen sich durch die Tränenflut besser ...", dass das Weinen an sich nur dazu dienen soll um andere Menschen auf die eigene Notlage aufmerksam zu machen, und daher nur als ein zusätzlicher Schutz-Mechanismus, bzw. als "Auslöser" dienen soll.
Stimmt, weinen löst bei anderen Menschen normalerweise Mitgefühl aus. Auch Babys zum Beispiel weinen, um auf sich aufmerksam zu machen, wenn sie Hunger haben, krank sind oder Zuwendung brauchen. Das löst bei der Mutter das Bedürfniss aus, sich zu kümmern.
Danke für den Stern :)
Bitte, den haste verdient :-)