Dexter93 am 23.05.2009 um 17:08 Uhr
Wäre es nicht besser,wenn sie es wären?

Liebe/r Dexter93,
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Warum sollte es besser sein?
Siehst doch was bei den Menschen raus kommt

Wenn Dir die Frage ernst ist, bitte ich um eine Antwort hierzu: Woher weisst Du, dass sie es nicht sind, und was verstehst Du überhaupt unter "religiös"
VerenaFlensburg am 23. Mai 2009 17:10 DH!

wer sagt, dass sie es nicht sind? elefanten z.b. gehen viele jahre später zu den stellen, wo ihre angehörigen starben und trauern. schwäne sind ein leben lang treu.

Weil sie nicht so falsch wie die Menschen sind.
abibremer am 23. Mai 2009 18:04 du hast offenbar noch nie den hinterhältigen blick des hundes gesehen, der besagt: wenn chef draußen, dann butterbrot vom tisch meins!

Weil sie kein Bewusstsein haben, wie wir Menschen.
Das haben wir ja damals, vor ca. 5700 Jahren, als Adam und Eva von der Frucht der Erkenntnis genascht haben, bekommen.
Diese "Wissenschaft" behauptet, es wäre ein Nebenprodukt unserer Hirnentwicklung.
abibremer am 23. Mai 2009 18:00 wenn ich mir den weltweiten wahnsinn so betrachte, war das mit der"erkenntnis" nicht so weit her: was für erkenntnisse hats denn gegeben? Wenns nur "huch, ich bin nackt" war, war`s ja nicht so dolle.da hat der alte zausel mit dem paradies-rauswurf doch etwas überreagiert!
Gegenfrage: warum gehen Tiere nicht arbeiten? Falls du dies weißt, weißt du auch die Antwort auf deine Frage!

Um religiös zu sein, bedarf es ein gewisses Maß an Intelligenz, welche wiederum Vorraussetzung ist für Vorstellungskraft und Fantasie. Als letzte Voraussetzung gilt dann nur noch die Vernachlässigung von Vernunft und Verstand.
Bei allen anderen Tieren, sind diese Voraussetzungen (zumindest nicht alle) nicht gegeben, was die Gattung Mensch zum höchstwahrscheinlich einzigen Tier macht, welches die Eigenschaft Religiösität entwickeln kann.

Um religiös zu sein bedarf es weitergehender analytischer Fähigkeiten des Bewusstsein. Es bedarf mehr, als ein Ich-Bewusstsein zu entwickeln (was schon eine Taube kann, die – vor einen Spiegel gestellt – recht schnell begreifen kann, dass sie sich selbst sieht!): Man muss sich selbst abstrakt in Relation zur Umwelt sehen können.
Diese Fähigkeit ist nicht erst vor 5700 Jahren entstanden (siehe jujuotbots). Sondern der Monotheismus ist bereits die Weiterentwicklung dieser Fähigkeit, wie es auch die Polytheismen sind (z. B. ägyptische Hochkulturen!). Unter dem Thema "Religiösität" muss man aber auch alle Formen des Geist- und Ahnenglaubens von menschlichen Urgesellschaften sehen!
Weshalb sind Tiere nicht religiös?
Nun, zum einen ist das eine nicht überprüfbare Unterstellung! Denn wer sagt denn, dass nicht verschiedene Tiere sich durchaus in einer für sie nicht begreifbaren Umwelt sehen und sich deshalb im Rahmen einer abstrakten Überordnung verstehen? Das wären dann eben äußerst individuelle abstrakte Denkmuster, denn die Kommunikationsmittel der Tiere dürften nicht reichen, um sich darüber auszutauschen. – Zum anderen, wiederum unterstelltermaßen, brauchen Tiere keine Religion, weil sie aufgrund eines bestimmten, fehlenden Bewusstseins keinen Mangel darin empfinden, nur von einem Tag in den nächsten einfach Teil eines Naturkreislaufs zu sein. Ein Kreislauf im übrigen, der nur in der Detailsicht des Individuums als Kreislauf erscheint, tatsächlich aber Teil einer langen Entwicklung ist: Die Erde entsteht, Lebensformen entstehen, Evolution fasst Fuß, aber am Ende wird die Sonne nach höchst dramatischen kosmischen Ereignissen nicht mehr scheinen – und dabei nicht nur dem Leben auf der Erde den Motor entziehen, sondern die Erde voraussichtlich einfach verschlingen, weil sie der Sonne zu nahe ist.
Ich stelle abschließend mal die Frage in den Raum, ob nicht schon dieser Gedanke des Natur-"Kreislaufs" Teil der Religiösität ist. Nämlich, um sein Umfeld und seine Existenz überschaubar zu machen: Das Anliegen der Religiösität ist die Vereinfachung des Unbegreifbaren.

warum wäre es besser? anscheinend kannst du deine gedanken nicht sammeln..
Wäre schon besser, weil so kommen sie alle in die Hölle. :-) Außerdem, hast Du schonmal mit einem Tier gesprochen und es hat Dir gesagt, dass es nicht religiös ist?

Die Tiere haben keine Kultur. ich bin fest davon überzeugt, weil hast du schon mal einen Bären gesehen der sich Bilder in seiner Höhle aufhängt?
und vlt. sind sie ja gläubig aber in einer anderen Form... =)
ach quatsch ... was soll das den bitte bringen ich mein die können nicht mal reden dann brauchen die auch nicht religiös sein !

tiere verstehen den tod nicht,wir dagegen schon.
wenn wir ewig leben wuerden wären wir höchstwahrscheinlich auch nicht religioes/würden an keine hohe allmacht glauben!.?
lg
Berggarten am 23. Mai 2009 17:13 Das ist nicht wahr! Es gibt Tiere die trauern richtig um die Artgenossen die gestorben sind! z.B Elefanten! PS den Tod zu verstehen hat nichts mit religiös sein zu tun!
superkorrekt am 23. Mai 2009 17:14 ich meine damit ,das sie nicht darueber nachdenken was wohl danach kommen könnte.
und es ist nur meine mneinung.
lg
Berggarten am 23. Mai 2009 17:26 Ach so, ja da hast du recht. Tut mir leid dann habe ich dich falsch verstanden!
superkorrekt am 23. Mai 2009 17:28 für mich war der gedankengang bis vor kurzem auch neu.
auf der cd reihe von gerhard staguhn/gott und die götter...sagt er das wenn wir eben ewig leben wuerden ,wir uns auch nich mehr gedanken ueber diese besagte allmacht machen wuerden...
hab etwas länger gebraucht das zu verdauen aber je mehr ich drueber nachdenke ,denke ich das er recht hat.
gruss andreas
abibremer am 23. Mai 2009 18:06 du "verstehst" den tod?? boooaah- ich bin beeindruckt!
superkorrekt am 23. Mai 2009 18:22 ..ähhh @ abibrem eben nicht.
vielleicht solltest du es nochmal lesen.
lg

Warum warum? Sie gehen nicht arbeiten, sie bezahlen keine Steuern, sie können nicht Autofahren...
wim50 am 23. Mai 2009 17:12 Das sind alles keine Voraussetzungen, um religiös sein zu können.

weil tiere zufrieden sind in ihrer welt--weil tiere nicht mit dem schicksal hadern-weil tiere lebensumstände hinnehmen. der mensch "braucht" den glauben--als schutz-als ausrede-zum schuldzuweisen. "das ist gottes wille" ( als mensch hast du den hinzunehmen ) du brauchst keine andere erkärung suchen ( wie einfach ) zb. von gott gewollt----das weiss nur der herr--sein wille geschehe--usw. wenn bei nem sturm ein vogel sein nest verliert--der klagt nicht-hadert nicht mit dem schicksal-will die frage nach dem "warum" nicht beantwortet haben----er fliegt weg und baut sich ein neues. lg
Woher weißt du das?

Weil sie vor der Kirche angebunden werden müssen und nicht rein dürfen.
Ich würde gern noch die Frage von Agnes10 beantworten:
Warum gehen Tiere nicht arbeiten?
Diese Frage hat nämlich, wenn auch nicht auf den ersten Blick, sehr wohl etwas mit der Frage nach Religiosität zu tun.
Zumindest aus soziobiologischer Sicht.
Diese bietet ja eine sehr einfache, und zwar evolutionspsychologische, Erklärung für das Entstehen von Religiosität:
Der Mensch ist demnach ja ein Gruppen"tier". Menschliche Gruppen zeichnen sich dabei dadurch aus, dass sie arbeitsteilig aufgebaut sind. Das heißt, jedes Gruppenmitglied hat seine ganz spezielle Aufgabe, auf die es sich eben spezialisiert. Dadurch werden aber die Gruppenmitglieder extrem abhängig voneinander, weil eben nicht mehr jeder autonom ist, und theoretisch alles selber kann, sondern jeder auf irgendwelche Fähigkeiten von einem anderen angewiesen ist.
Damit das alles reibungslos funktioniert, und die Menschen miteinander auch wirklich solidarisch umgehen, und es nicht zu unmoralischem und trittbrett-fahrerhaftem Verhalten kommt, hat sich die Religion herausgebildet.
Diese stellte die effektivste Möglichkeit dar, alle Gruppenmitglieder auf "einen gemeinsamen Kurs" einzuschwören, unmoralisches Verhalten für alle verbindlich zu sanktionieren usw usf.
Das nur noch als weiteren Aspekt, der zur Religionsentstehung beim Menschen beigetragen haben könnte.