Frage von Derhase19, 261

Warum sind so viele Menschen rassistisch?

Hallo! Kann mir jemand vielleicht sagen, warum so viele menschen rassistisch sind? Ich rede nicht von Kritik ausüben. Ich verstehe es einfach nicht, ich zum Beispiel habe Freunde/ Bekannte aus vielen verschiedenen Ländern, die eben auch an eine andere Religion glauben als ich. Wenn ich mir manche Politiker ansehe, oder Kommentare im Netz lese, denk ich mir nur "was soll das, sind wir nicht alle Menschen?" Ich für meinen Teil finde es sehr schade, weil ich der Meinung bin, dass die Menschheit sehr viel erreichen könnte, wenn alle zusammenhalten würden. Aber welchen Zweck hat es, alle immer in einen Topf zu werfen und zu sagen (z.B) " Muslime raus aus meinem Land"? ( Hab ich als Beispiel genommen, weil es m.E aktuell ist)

Ich habe den Text geschrieben, weil es mich zurzeit sehr beschäftigt.

Ich hoffe auf verschiedene Meinungen, ob ihr es als Rassismus sieht, oder nicht, wann für euch Rassismus beginnt, wozu es eurer Meinung Nach führen kann, wie die Zukunft aussehen könnte, etc....

MfG

Antwort
von Andrastor, 84

Rassismus ist die negative Entartung eines natürlichen Menschlichen Sozialtriebes, des Triebs der Gruppenbildung nämlich.

Es ist für uns Menschen wichtig Teil einer Gruppe zu sein und die Mitglieder dieser Gruppe haben das Bedürfnis den Zusammenhalt untereinander zu stärken.

Das wird zum Einen durch soziale Interaktionen innerhalb der Gruppe erreicht und zum Anderen durch Abgrenzung von anderen Gruppen und Ausgrenzung von Individuen welche der Gruppe nicht angehören.

Diese Ausgrenzung kann am leichtesten stattfinden wenn sich Individuen oder andere Gruppen leicht von der eigenen Gruppe unterscheiden lasen.

Im kleinen Rahmen sieht man das oft in der Schulzeit, wenn sich Cliquen bilden, die bewusst andere ausgrenzen oder sogar mobben und im großen Rahmen kommt es zur Ausgrenzung von Angehörigen bestimmter Länder oder Hautfarben.

In einer modernen, aufgeschlossenen Gesellschaft hat derartiges Verhalten nichts verloren, aber solange die Menschen nicht beginnen sich gegenseitig als Ebenbürtige zu betrachten, wird sich daran leider so schnell nichts ändern.

Kommentar von Haldor ,

"....beginnen, sich gegenseitig als Ebenbürtige zu betrachten..." - eben, darauf kann man lange warten, bis zum St. Nimmerleinstag!

Antwort
von voayager, 56

Ein Teil der Gesellschaft wird dann zeitweilig offen rassistisch, wenn es wirtschaftlich kriselt, bergab geht, die Gesellschaft als solche krisengeschüttelt ist. Das sind dann Leute, die einen Weg nach Links teils nicht kennen, teils diesen für sich nicht wünschen, ergo suchen sie die falschen Bltzableiter, um so ihren Frust auszutoben.

Antwort
von Ruffy5286, 61

Das Beispiel mit den Muslimen möchte ich mal aufgreifen. Ich mag keine Religionen, weil ich der Meinung bin, dass sie die Menschen A nicht zusammen bringen, B eine potentielle Rechtfertigung für Gewalt sind, C viel zu viel Einfluss auf die Menschen haben, aber mit dieser Macht nichts Gutes bezweckt wird und D auch in z.B. der Bibel Rassismus präsent ist.

Das führt zu keinem guten Miteinander. Zudem sind mir die meisten religiösen Ansichten zu konservativ und festgefahren. Trotzdem halte ich den Islam für noch mit am gefährlichsten. Vor 80 Jahren war es sicher die Römisch Katholische Kriche, die am gefährlichsten war, durch ihre Verbindung zu den Faschisten, aber heute ist es nuneinmal der Islam, durch die Aussage, dass der Islam die letzte finale Religion ist und danach nichtsweiter kommt (siehe Argumentation von Christopher Hitchens). Ich möchte niemanden verurteilen, nur weil er einer Religion angehört. Es ist aus meiner Sicht Privatsache was man mit seinem Glauben anstellt, aber dabei sollte man es auch belassen und man sollte Missionieren auf eine aggressive Art und Weise unterlassen. Der Islam tritt in dieser Weise nicht gerade friedlich auf, zumindest im Großen und Ganzen.

Hier ist Rassismus sehr unangebracht, aber Kritik ist dafür umso angebrachter. Wenn man eine Religion kritisiert hat das nichts mit Rassismus zu tun und das scheint in Deutschland etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Ich finde es abstoßend, wenn man Menschen für ihre Herkunft oder ihre Religion verurteilt, genauso abstoßend finde ich es aber auch, wenn das andersherum passiert und dann solche Sätze Fallen wie: "Wenn du nicht an <hier bitte eine Gottheit einsetzen> glaubst, dann bist du verloren". Sowas ist mir auch schon untergekommen. Nur weil die Kritik an der Religion den Religionsanhängern nicht passt ist das aber auch kein Rassismus und es ist noch lang keine Rechtfertigung dafür den Kritiker zu töten (siehe Charlie Hebdo). Alle anderen monotheistischen Religionen haben auch ihre Schattenseiten, in denen Völkermord auch mit Teil der Geschichte ist.

Man muss eine klare Grenze ziehen zwischen Diskrimminierung und Kritik an der Sache. Nur weil ich nicht zufrieden bin, wie die Flüchtlingskrise gehandhabt wurde heißt das noch lange nicht, dass ich Ausländer hasse. Die Flüchtlingskrise wird nicht gut gehandhabt, weil das keine dauerhafte Lösung sein kann. Man muss die Ursachen bekämpfen. Ich denke, dass einige gar nicht hier sein wollen, aber der Krieg sie zur Flucht gezwungen hat. Sie deshalb aber in der Türkei verzuhalten ist keine Lösung.

Du siehst: gerade die Sache mit den Muslimen ist ein zweischneidiges Schwert, so wie jede Religion. Es ist falsch zu sagen, dass alle so sind, man kann aber auch nicht die Augen verschließen und sagen, dass alle nicht so sind (jetzt bezogen auf die Religionsanhänger). Generell sind Verallgemeinerungen auf Menschen bezogen nicht gut und das waren sie auch noch nie. Mit einem Blick nach Übersee und in die Türkei scheint aber der gesunde Menschenverstand so oder so verloren. Türkei hat Züge von Deutschland vor 80 Jahren, was ich traurig und beunruhigend zugleich finde. Hat die Welt denn nichts aus der Geschichte gelernt? Sind Millionen Menschen mal wieder umsonst gestorben?  Das sind Fragen die mich zur Zeit beschäftigen.

Kommentar von Ruffy5286 ,

Schade... Ich hatte auf weniger schweigende Zustimmung und mehr Diskussion gehofft, zumal meine Aussagen zum Teil doch etwas provokant waren.

Kommentar von MickyFinn ,

Ich finde deinen Kommentar recht gut und ist für mich nicht zu ergänzen. Hmm... warum du noch keine mit der Nazikeule übergebraten bekommen hast ,wundert mich schon^^.

Kommentar von Ruffy5286 ,

Danke und wundert mich auch XD. Ich hatte es eigentlich auch erwartet die Nazikeule zu sehen. Tja man kann nicht alles haben ^^

Antwort
von Kunfilum, 77

Rassismus zeugt von Unwissenheit. Genau da liegt das größte Problem, die Menschen wissen zu wenig voneinander. 

Früher, also vor rund 30.000 Jahren war das noch nützlich, um in der Natur zu überleben. Doch heute haben wir diesen Zustand nicht mehr. Wir kämpfen nicht mehr ums Überleben - heute können wir durchaus gut und böse unterscheiden, weil wir einfach mehr wissen. Die Voraussetzung dafür ist aber erstmal, das man den Schritt auf das "Fremde" zugeht und sich ernsthaft damit beschäftigt und es nicht gleich als "böse" abstempelt. 

Rassismus kann aber auch einfach Hass sein. Z.B. wenn man mit bestimmten Menschen schlechte Erfahrungen gemacht hat und dabei verallgemeinert oder einfach einen Sündenbock sucht.

Dieses Problem ist leider menschlich und daher gibt es das schon seit Beginn der Menschheit. Wie gesagt kann man dabei leider nur versuchen beide "Parteien"  aufeinander zu zuführen und somit Vorverurteilen vorbeugen.

Antwort
von peace1287, 69

Ich kann das auch nicht nachvollziehen! Ich meine, dieser Planet ist im Verhältnis zu Kosmischen Größen, nur ein Staubkorn. 

Dann dieses Staubkorn in lauter kleine Zonen zu unterteilen. Und zu sagen, dass ist mein Land, dass ist dein Land, halte ich für eine höchst altmodische, mittelalterliche Denkweise! 

Wir sind eine Spezies! Wir alle sind auf die Ressourcen dieses Planeten angewiesen! Ich bin sicher, dass diese Spezies weit mehr erreichen könnte, wenn sie als Einheitliches Kollektiv aggieren würde! 

Aber leider ist die Spezies Mensch in ihrer Geistigen Evolution immer noch auf einem primitiven Standart! Kaum klüger als Primaten!

Manchmal frage ich mich, was wohl eine wirklich Hochentwickelte Spezies denken würde, wenn sie die Menschheit beobachten würde...

Kommentar von Ruffy5286 ,

Staubkorn ist übertrieben groß in diesem Zusammenhang^^

Kommentar von peace1287 ,

Ich weis! Aber um es Sinnbildlich darzustellen, passt es ganz gut!

Antwort
von DBKai, 4

Ich sehe das so wie du... durch den Rassismus sucht man wohl eher ein gemeinsames Feindbild, gegen das man sich verbünden kann... man zeigt mit den Finger auf sie und braucht an sich selber nichts zu verändern... wenn man diese Leute nun ausrotten würde, dann würde man neue Feindbilder in den eigenen Reihen erschaffen... 

Das hat etwas mit Angst zu tun - mit Überforderung... die Leute arbeiten nicht an sich selbst...

Wenn man hingegen gemeinsam an einer besseren Welt arbeiten würde, dann könnte Zusammenhalt entstehen und da ist die Hautfarbe egal... denn Einigkeit ist vorhanden - ein gemeinsames Ziel, von dem alle profitieren.

Antwort
von kekstierr, 70

Rassismus heißt, dass man denkt, dass die Menschen verschiedene Rassen haben.

Was du beschreibst sind aber eher Ausländerfeindliche.

Ich habe absolut nichts gegen Ausländer, aber Rassismus finde ich nicht unbedingt falsch. Ja, wir sind zwar alle Menschen, aber du kannst nicht behaupten, dass hellhäutige gleich zu eher dunkelhäutigen sind.

Stempelt mich nicht als fiesen Rechten ab, aber wenn man jetzt mal den typischen gebürtigen Deutschen mit dem typischen gebürtigen Südafrikaner vergleicht, würde mann bei einem die Gene finden, welche die Hautfarbe des Anderen in der nächsten Generation reproduzieren könnten? Ich bezweifle.

Am Ende des Tages bin ich aber nur ein blöder Sesselfurzer auf gutefrage.net

Los, stempelt mich als ignoranten Rassisten ab!

Kommentar von Derhase19 ,

wieso sollte ich :-D ? ich sehe garnichts falsches an deiner antwort! Im Gegenteil, danke dass du ehrlich bist!! 

LG

Antwort
von brummitga, 67

es käme erst mal drauf an, wie "rassistisch" definiert wird.

Beispiel: die Bemerkung des Herrn Gauland zu Boateng. Welch einen Aufstand gab es !

Gegenteil: hat jemand auch nur den kleinsten Ton gehört zur Bemerkung des bay. Finanzministers Söder zu Özil während der EM ?

Wenn man also in der falschen Partei ist,ist es Rassismus; in der "richtigen" Partei interessiert eine solche Äußerung kein Schw....  

Antwort
von Haldor, 11

Es hängt mit einer von Natur aus eingeprägten Haltung der Menschen - aller Menschen, nicht nur der Deutschen - zusammen: dem Misstrauen und der Abneigung gegen alles Fremde. Früher, in der Steinzeit, war dieses Misstrauen überlebenswichtig. Der Fremde könnte ein Feind sein, der die eigene Sippe massakrieren will. Auch heute ist diese Abneigung und dieses
Misstrauen nicht nur im Verhältnis der Völker untereinander zu beobachten. Man komme mal als Norddeutscher (Preuße) nach Bayern („Saupreiß!“) oder als Deutscher nach Österreich („Piefke“) und will sich dort niederlassen. Man stößt allerorten auf Misstrauen und scheele Blicke.

In den anonymen Großstädten ist dieses „Fremdeln“ wohl nur schwach ausgeprägt, jedoch flammt es gegenüber Angehörigen fremder Völker überall auf. Im Unbewussten wittert man eine Gefahr, obwohl man sich das als vernünftiger Mensch meist nicht eingesteht. Aber der Mensch ist nun mal kein reines Vernunftwesen. Wer in der Politik so tut, als sei der Mensch ein
(reines) Vernunftwesen, und glaubt eine Politik betreiben zu können,
indem man Einheimischen einen Haufen Fremder in seiner unmittelbaren
Umgebung platziert, hat die Rechnung ohne das genannte natürliche
Misstrauens- und Abneigungsgefühl der Einheimischen gemacht. Das
kann – in Krisenzeiten – noch mal böse Folgen haben.

Antwort
von HeyMr, 85

Wann ist es Selbstschutzt wann ist es Rassismus? Wenn ich weiß, dass Menschen nur dies und das sagen, weil sie Angst haben, kann man sie da wirklich als Rassisten bezeichnen?
Würden diese Personen die selben Ansichten haben, wenn es Ihnen gut ginge? Da unterscheide ich persönlich zwischen echten Rassismus und vermeintlichen.

Kommentar von SamOthy ,

Interessanter Blickwinkel

Antwort
von Modem1, 50

Muslime gehören zu einer Glaubensgemeinschaft . Es gibt keine Muslimische Rasse . Daher wäre streng genommen ein Mensch der was gegen Muslime hat kein Rassist.Ein Rassist hat was gegen Anders aussehende Menschen: Wegen seiner Hautfarbe beispielsweise.

Antwort
von Messerset, 38

Das hängt davon ab, wie man Rassismus definiert.

Ich persönlich habe eine sehr enge Definition von Rassismus. Und zwar ist jemand dann und nur dann rassistisch, wenn er einem Menschen nur aufgrund seiner Rassenzugehörigkeit (und natürlich gibt es es unter Menschen verschiedene Rassen, wer etwas anderes behauptet, hat noch nie die Augen aufgemacht) den Zugang zu Ressourcen jeglicher Art unterbindet. Zum Beispiel zu einem Arbeitsplatz oder zu anderen wirtschaftlichen Gütern.

Das heißt für mich, wenn ich einem Menschen aus einem bestimmten Kulturkreis zunächst, ohne ihn zu kennen, bestimme Eigenschaften zuordne, ist das für mich kein Rassismus in meinem Sinne, sondern höchstens Voreingenommenheit.

Wenn ich einen Menschen aus einem Bestimmten Kulturkreis nicht in meinem Freundeskreis haben möchte, ist das auch kein Rassismus, weil ich ihm keinen Zugang zu Ressourcen verwehre. Das ist einfach nur mein persönliches Recht.

Wenn ich jemanden nicht einstelle nur weil er einem bestimmten Kulturkreis nicht angehört, zum Beispiel, wenn ich fordere, dass der nächste Bundespräsident unbedingt einen Migrationshintergrund haben soll. Und am besten noch eine Frau sein soll.

DANN bin ich ein Rassist. Und zwar nur dann,

Und jetzt prüfe noch mal deine Überlegungen anhand dieser Definition. 

Kommentar von Derhase19 ,

Danke für deine Antwort! Ich bin offen für verschiedene Perspektiven, aber dein letzter Satz klingt befehlerisch und ich habe meine Überlegung nicht zu prüfen, nur weil es deiner Meinung nach falsch ist, zu wenig ist oder etwas anderes! :) LG 

Antwort
von Geraldianer, 50

Fremdenfeindlichkeit, und die meinst Du wohl mit Rassismus, ist wohl eine jüngere Erscheinung.

Wir leben in einer Welt der internationalen Vernetzung. Verschiedene Religionen, Kulturen und Menschen haben unausweichlich Kontakt.

Menschen die diesen Kontakt real haben, beispielsweise durch Arbeit im Ausland, haben da auch kein Problem.

Sie erfahren, dass es überall kluge und dumme, nette und fiese Menschen gibt.

Aber diese Kontakte stellen natürlich auch unsere Werte in Frage. Wenn es neben dem Christentum auch Atheisten und viele andere Glaubensformen gibt, ist es schwer, einfache Wahrheiten zu behalten.

Schwächere Menschen sehnen sich nach einer Phantasie-Vergangenheit zurück. Als alles noch klar und einfach war.

Sie werden zu Islamisten, Rassisten, AfD-Anhängern und anderen Pegidioten.

http://t1p.de/bt5v

Kommentar von Derhase19 ,

Du sprichst mir aus der Seele! 

Antwort
von JTKirk2000, 21

In Medien werden immer wieder Feindbilder aufgegriffen und diese zugunsten von Zuschauerzahlen bzw. Käuferzahlen von Printmedien immer weiter bestärkt. Wen wundert es da, dass die Meinung derer, die durch diese Beeinflussung entsprechend erreicht werden, zunehmend feindseliger wird?

Glücklicherweise habe ich momentan kein Fernsehen und wenn ich hier lese, was hin und wieder in dieser Hinsicht hier bei gutefrage.net an Fragen aufkommt (Deine ist damit nicht gemeint, sondern jene, die sich auf Attentate und dergleichen beziehen), dann bin ich echt froh darüber, kein Fernsehen zu haben. 

Interessant fand ich neulich zum Beispiel das "Attentat" mit dem LKW. Als ich im Krankenhaus wegen meinem durch einen Arbeitsunfall gebrochenen rechten Arm war, dass auf N24 darüber ein Bericht erschien. Ich habe da nur wenig zugehört, auch da ich immer wieder abgelenkt wurde. Zu dem Zeitpunkt wusste man noch nahezu nichts über den LKW-Fahrer, sondern nur dass diese Tat 84 Menschen das Leben gekostet hat. Keinen Tag später "wusste" man bereits, dass dieser Fahrer offenbar dem Islam angehörte und nicht nur das, sondern der IS soll sich zu dieser Tat bekannt haben - logisch, was denn auch sonst. So werden Feindbilder bestärkt und die Anhänger des IS bekommen genau das, was sie wollen, nämlich die Verbreitung von Terror, egal ob sie tatsächlich ihre Finger im Spiel hatten. Die Medien machen sich dadurch also zu Marionetten solchen Terrors, denn indem sie die Allgemeinheit darüber informieren, stärken sie nicht nur Feindbilder, sondern sie verbreiten den Terror indem sie Angst in der allgemeinen Bevölkerung schüren. Letzteres schaffen sie sogar weit umfangreicher, als es die Einzeltaten jemals allein bewirken könnten.

Kommentar von MickyFinn ,

Also sollte man die Terrorakte nicht in den Medien bringen? Weiterhin so tun, als ob NUR Menschen mit unschuldigen Rehaugen zu uns gekommen sind ?

Das wäre ein Schlag ins Gesicht für die Angehörigen.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Also sollte man die Terrorakte nicht in den Medien bringen?

Ich habe nicht geschrieben, dass es falsch ist, Fakten darzulegen, ich habe nur geschrieben, dass es falsch ist Feindbilder zu stärken, besonders dann wenn es unbewiesene Behauptungen sind. Und jemand, dessen Ziel es ist Terror zu verbreiten, kann man wohl kaum ohne jeden Beweis glauben, dass eine Tat, mit der dieser nicht einwandfrei in Verbindung gebracht werden kann, von diesem herbeigeführt wurde, denn durch seine Aussage und dadurch dass man diese Aussage verbreitet macht man nichts weiter als das, was in dessen Interesse ist. Wenn man so etwas verbreitet, sollte es sich aber auch tatsächlich um Fakten handeln.

Weiterhin so tun, als ob NUR Menschen mit unschuldigen Rehaugen zu uns gekommen sind ?

Erstens habe ich das nirgends geschrieben, also verdrehe gefälligst nicht meine Aussage und zweitens sind es wohl weit weniger anteilige Attentäter unter den Flüchtlingen als wir ohnehin Gewalttäter im jeweiligen Land haben. Für die Flüchtlinge ist bei uns auch nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen.

Das wäre ein Schlag ins Gesicht für die Angehörigen.

Ist es weniger für die Trauernden ein Schlag ins Gesicht, wenn sie in ihrer Trauer von Journalisten belagert und ihre Story immer weiter in den Medien breitgetreten und Dinge hinzugedichtet werden? Ich denke, dass es sich genau anders herum verhält, denn wenn ich um eine geliebte Person trauern würde, würde ich meine Ruhe vor Paparazzi und der Presse haben wollen.

Antwort
von Rubezahl2000, 65

Rassisten sind einfach nur beschränkt im Kopf und suchen ein Ventil für ihren Frust darüber, dass sie selbst nichts auf Reihe kriegen.

Antwort
von KommandoJDI, 66

Du solltest die Frage hinterfragen was genau damit gemeint wird. Denn vielleicht wurde das halt auch nur so provokant geschrieben weil Beispielswiese die Religion unmenschlich ist oder gegen unsere Deutschen Grundrechte verstößt.

Alles als rassistisch abzustempeln weil es irgendetwas einschränkt ist auch nicht besonders Intelligent den einige Einschränkungen wie das ermorden von menschen ist ja verboten. Und wenn es das nicht gäbe hätten wir ein extremes Chaos.

Kommentar von Derhase19 ,

Hallo! Danke für die Antwort. Ich versuche es zu hinterfragen und beschäftige mich zurzeit sehr damit, deshalb auch meine Frage heute hier. Jeder kann eine Religion bewerten wie er will. Wenn ich jetzt von deiner Aussage ausgehe, dass eine Religion unmenschlich ist oder gegen die Grundrechte verstößt. In Österreich (bin aus Österreich :-D) gibt es die anerkannten Religionen, darunter auch der Islam. Wieso sollte man diesen anerkennen, wenn die Religion gegen die Grundrechte verstößt ? Das österreichische B-VG gibt es seit 1920 und es wurde oft novelliert, da hätte man doch z.B die Anerkennung zurück ziehen können. Zudem gibt es ja die Strafen für Delikte gegen Leib und Leben. Das zeigt mir eigentlich, dass Straftaten und die Herkunft oder die Religion eines Menschen voneinander absolut getrennt werden müssen und man nicht alle in einen Topf werfen kann, weil eben alle ihre Religion (auch wenns die selbe ist) anders ausleben, nur weil ein Muslim jemanden umbringt , heißt es nicht, dass alle Muslime so sind. 

Ich möchte außerdem, darauf hinweisen, dass ich nicht alles als rassistisch abstemple :) 

Kommentar von KommandoJDI ,

Das potenzial eines Mörders steckt in jedem und wer das aufgrund von Religion oder sowas macht und wenn sowas sogar öfters vorkommt sollte man hinterfragen kann es wirklich daran liegen?

Und meistens leben jene, die Menschen aus ihren Religiösen gründen töten, ihre Religion auch genau so aus wie es bei ihnen steht. In so einem falle würde ich auch sagen man sollte nicht alle Muslime ausweisen, man sollte aber eine andere Lösung finden.

Kommentar von Derhase19 ,

Meiner Meinung nach stimmt das so nicht, dann könnte man auch alle in Israel als Mörder abstempeln, oder ? 

Kommentar von KommandoJDI ,

Ne nur jene die über Leichen gehen würden für Religion oder sowas.

Kommentar von Derhase19 ,

Hat ja nicht nur was mit Religion zu tun, Menschen aus Israel töten ja auch "ziemlich oft" Muslime. Das zeigt ja eigentlich, dass die dann auch als Mörder abgestempelt werden müssen. Unabhängig davon, weswegen sie töten. Mord ist Mord, das hat für mich nix damit zu tun woher ein Mensch kommt und welche Religion er hat. 

Antwort
von 1988Ritter, 37

Nehmen wir den Islam.

Haben wir nicht über Jahrzehnte in Deutschland in Frieden gelebt ?

Nun kommen Muslime und stellen Ansprüche. Sie verlangen Rechte. Wir haben es mit einer Vielzahl von Unerfreulichkeiten zu tun. Parallelgesellschaften, Kriminalität, terroristische Umtriebe, salafistische Bestrebungen usw. 

Ist es da etwas nicht mein Recht, wenn ich auf meine Kultur und mein bisheriges Deutschland bestehe ?

Bin ich rechtlos ?

Wenn ich sage, ich will nicht was Muslime wollen, bin ich dann ein Rassist ?

Unsere Werte und unsere Kultur sind derartig angenehm und schön, dass alle Welt nach Deutschland kommen wollen. Warum soll ich das jetzt aufgeben um es islamkompatibel zu gestalten ?

Muslime sind aus den islamischen Staaten geflohen um dann hier islamische Verhältnisse zu fordern ?

Soll das logisch sein ? 

Ich habe den Islam ergründet, und bin für mich zur Einsicht gelangt, der Islam ist einen faschistische Religionsideologie. Faschismus will ich nicht in Deutschland. Das hatten wir schon.

Kommentar von Derhase19 ,

Hallo! Danke für deine Antwort, finde deine Antwort super und nein m.E ist das nicht rassistisch, verstehe dich absolut! Wobei ich natürlich sagen möchte, dass eben nicht alle gleich sind, die die selbe Religion oder die selbe Herkunft haben! 

Antwort
von schnoerpfel, 11

Radieschenmus hat wenig bis gar nichts mit Religion zu tun. Radieschenmus heißt deshalb so, weil es um Radieschen geht. Und da steht Biologismus im Vordergrund, keine Steinzeit-Ideologien, die man sehr wohl ablehnen darf, wenn man sie als theokratisch und faschistoid entlarvt.

Antwort
von MehrPSproLiter, 40

Ganz genau. Ich würde es definitiv als Rassismus bezeichnen. Hass und unangebrachte Kommentare kommen aber nicht nur aus der rechten Ecke, das darf man nie vergessen.

Antwort
von Wernerbirkwald, 36

Es gibt einige Länder, auf die dein Vorwurf zutrifft.

Auf Deutschland nicht.Die große Welle der Hilfsbereitschaft,die den vielen Flüchtlingen entgegen geschlagen ist,kann du nicht übersehen haben.

Lange bevor es dieses Flüchtlingsproblem gab ,war Deutschland schon das spendenfreudigste Land der Erde.

Die Deppen die auf der Strasse Zirkus machen,und rassistisch auftreten,sind eine kleine Minderheit,vom unserem Volk.

Kommentar von Derhase19 ,

Hi :-) vielen dank für die antwort! Ich bin aus Österreich, gerade deshalb bewundere ich euch Deutschen so, weil bei euch nicht so viele so sind, wie bei uns!!! 

MfG 

Kommentar von Wernerbirkwald ,

Und ich habe Freunde in Österreich,und finde ihr seid ein tolles Volk.So wenig Einwohner und trotzdem so viele gute Künstler.

Kommentar von Derhase19 ,

:-D ich mag uns als Volk auch sehr haha! Kritisiere die Politik einiger Parteien und deren Anhänger manchmal :P 

Kommentar von Wernerbirkwald ,

Das ist auch gesund,ohne Kritik,herrscht geistiger Stillstand.

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