Frage von AnonymLoder123, 136

Warum sind so viele gegen die Homoehe?

Ich bin 14 Jahre jung und bin schwul. Meine Frage ist warum sind so viele gegen die Homoehe?

Antwort
von LisaSophie32, 71

1. Möglichkeit: weil es nicht ihrer Gewohnheit entspricht und somit automatisch abgelehnt wird. 'Anders' ist generell am Anfang erstmal komisch.

2. Möglichkeit: Religionen, da es dort nicht natürlich ist gleichgeschlechtlich zu lieben.

Das fällt mir jetzt spontan dazu ein.

Kommentar von AnonymLoder123 ,

Klingt einleuchtend danke :)

Antwort
von chouchocolate, 41

Zuerst einmal hatte das religiöse Gründe, Gott hat Mann und Frau geschaffen, diese sollten auch zusammen sein. Alles andere erschien den Menschen unnatürlich und nicht Gottes Willen. Man sah Homosexualität als Krankheit, die man heilen sollte. Angst hat dies auch sehr geprägt, die Menschen waren besorgt, dass die "Krankheit" verbreitet werden könnte und dass die Homosexuellen die "normalen" (ja, so sah man das) beeinflussen könnten. Die Religion verbietet es also, weil es gegen die Natur ist und die Ehe auch zwischen Mann und Frau sein sollte.

Menschen können schwer mit Veränderungen umgehen, viele hängen noch an dieser veralteten Idealvorstellung von Mann und Frau. Zudem können sie nicht verstehen, wenn etwas nicht so ist, wie sie es sich gewöhnt sind. Viele Heterosexuelle können sich nicht in die Lage einfühlen und verstehen nicht, wie man so fühlen kann ("die sind doch krank im Kopf" usw.). Viele hatten wahrscheinlich nie wirklich Kontakt mit jemandem der homosexuell ist, aber sie hängen sehr an den Stereotypen, die sie davon haben.

Mehrheiten haben schon immer Minderheiten unterdrückt, dadurch bekommen sie das Gefühl stärker und wichtiger zu sein. Nur sie selbst, sind die Besten. Das sieht man auch, wie oftmals über Schwule geredet wird.

Persönlich kann ich diese Denkweise nicht verstehen und hoffe das sich dies in naher Zukunft so schnell wie möglich aus den Köpfen der Menschen verschwindet und dass man sich als Homosexueller genau so wohl fühlen kann wie als Heterosexueller.

Kommentar von AnonymLoder123 ,

Vielen Dank für deinen sehr ausführlichen und interessanten Kommentar <3

Antwort
von Ysosy, 39

Ach das wird heißer gegessen als es gekocht wird. Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind erlaubt und eine „Ehe“ auch und das schon seit Jahren. Nur der Steuerliche Vorteil wurde Gleichgeschlechtlichen Paaren nicht anerkannt. Und die Beziehung wurde / wird nicht „Ehe“ nach Gesetzlichen Maßstäben genannt.

Will man nun eine Wirkliche „Gleichberechtigung“ sollten auch Singles den Steuervorteil erhalten. Oder zumindest Jedes Alleinerziehende Elternteil. Mal sehen, womöglich wird es ganz abgeschafft.

Kommentar von AnonymLoder123 ,

Das wusste ich bis jetzt gar nicht mal, danke! :3

Antwort
von pinked, 26

"Früher" war das noch nicht üblich schwul zu sein bzw sich zu outen. Ich habe keine keine Probleme mit Schwulen (haben sogar einen in der Familie) doch mein Opa zB kann sich noch nicht ganz damit "anfreunden" er sagt immer das es früher noch nicht üblich war und er sich noch nicht ganz dran gewöhnt hat das es sowas auch gibt.

Antwort
von dennybub, 64

Weil viele Menschen leider einfach noch rückständig sind.

Du hast die gleichen Rechte wie alle und das ist auch gut so!

Kommentar von AnonymLoder123 ,

Okay, danke für deinen tollen Kommentar <3

Antwort
von valvernakes, 21

Ich verstehe das auch nicht. Viele sagen "ja klar ist homosexuell sein okay, es ist natürlich!", aber wenn man sie über ihre Meinung über das Heiraten von Homosexuellen fragt, sagen sie sowas wie "Oh Gott, nein! Das ist unnormal, das geht nun echt zu weit!" Und ich finde das wirklich komplett sinnlos. Wenn man einfach nur sagt "ne, ich bin gegen die Homosexualität (und das in allen aspekten)", dann ist das einfach jemand homophobes und man kann es "mehr verstehen" als jemanden, der einer seits sagt dafür ist, aber wenns um das Heiraten geht dagegen. 

mich regt beides schrecklich auf, aber zweiteres verwirrt mich einfach nur noch zusätzlich komplett.

Kommentar von AnonymLoder123 ,

Mich regt es auch sehr auf, vor allem weil ich auch schwul bin. 😉

Kommentar von valvernakes ,

Ich bin nicht wirklich "homosexuell". Ich finde ich will mich nicht definieren, denn ich bin eher straight, aber ich hätte kein problem ein Mädchen zu daten und könnte es mir auch vorstellen, hab mich halt noch nie in eins verliebt, ich bezeichne mich einfach als "queer", was im grunde bedeutet, dass ich mich nicht in das Geschlecht, sondern in die Person verliebe. Trotzdem bin ich eher zum männlichen Geschlecht hingezogen, als zum weiblichen.

Antwort
von 6Dschinniya9, 12

Es gibt eine Geschichte über Götter, dass sie es untereinander mit sich trieben und es bei denen normal war.

Homosexualität gab es schon vor den Menschen. 

Antwort
von Lionrider66, 31

Habe nix gegen diese Art von Lebensform.  Nur da es bei dieser keine Reproduktion gibt und damit keine Kinder die später das Rentensystem stützen, sollte diese Lebensform finanziell nicht einer Ehe gleichgesetzt werden

Kommentar von AnonymLoder123 ,

Aber schwule adoptieren meist Kinder also für mich ist das im Prinzip das selbe

Kommentar von Lionrider66 ,

Was an Reproduzieren verstehst du nicht?

Kommentar von Ysosy ,

Der Sinn und Zweck ist „Mehr“ Kinder hervorzubringen. Adoptierte Kinder gibt es schon. Eine Betreuung dieser von Liebenden Eltern ist immer gut. Aber ob diese Single, Gleichgeschlechtlich oder unterschiedlichen Geschlechts sind ist bedeutungslos.

Deutschlands Geburtenraten ist seit 20 Jahren eine Katastrophe. Eine Bevölkerungs „Pyramide“ sollte eine Pyramide darstellen.

http://www.geolinde.musin.de/fertigkeiten/PYR_2050kl.jpg

Man muss anreiße schaffen damit der Deutsche wieder Nachwuchs zeugt. Und zumindest in einer Mann – Mann Beziehung ist Nachwuchs völlig ausgeschlossen.

Die Alternative wäre, 20-30 Mio. Emigranten nach Deutschland zu holen.

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