Frage von MarliesMarina12, 92

Warum sind Raubtiere gegenüber Beutetieren so stark und überlegen?

Man sagt, Raubtiere sind darauf angewiesen bei der Jagd oft Erfolg zu haben damit sie nicht verhungern und darum hat die Natur und die Evolution sie so stark und überlegen gemacht. Alle Raubtiere verfügen über gefährliche Waffen zb Zähne, Krallen, Gift während Beutetiere völlig wehrlos sind. Manche jagen auch im Rudel zb Löwen, Wölfe um mehr Erfolg zu haben also wenn sie von allen Seiten zugleich kommen kann sich das Beutetier weniger wehren. Manche zb Büffel können für sie schon gefährlich werden. Aber wenn man zb in Dokus aus Afrika sieht , wie zb ein Krokodil mit großem Maul und Zähnen ein Zebra oder ein Gnu frisst sieht man wie stark und überlegen die sind und die Opfer keine Chance haben oder auch Löwen, Bären, Eisbären; Haie die zb Robben jagen sieht man wie stark und überlegen sie sind und meist immer Erfolg haben. Und wenn soe ein großes Raubtier einen Menschen angreift der auch selbst ein Jäger ist hätte der auch keine Chance mehr und könnten ihn leicht töten. Und viele kleinere Tiere zb Schlangen, Spinnen, Seeschlangen , Seeschnecken oder Warane haben starkes Gift weil ihre Beute sonst zu schnell wäre und darum muss sie schnell betäubt sein damit sie sie fangen können zb haben ja Schlangen auch Zähne und Gift und ihre Beute zb Kaninchen ist ganz wehrlos. Warum hat es die Natur also so gemacht, dass Raubtiere so stark und überlgen sind aber ihre Beute so schwach und wehrlos. Raubtiere haben immer eine Jagd Taktik aber Beutetiere haben so gut wie keine Taktik zur Verteidigung oder Flucht. Warum ist das so?

Antwort
von Andrastor, 37

Die Beutetiere haben mehr als genug Waffen und Möglichkeiten um sich zu verteidigen.

Rudelbewegung, Hörner, Kraft, Größe, Gifte, Panzerungen, alles vorhanden.

Durch Tierdokus wird oft ein falscher Eindruck vom Jagdterfolg vermittelt. Es ist natürlich dramatischer und bringt eine größere Einschaltquote wenn man ein Raubtier filmt, welches seine Beute fängt. Was nicht gezeigt wird sind die rund 5-7 Versuche in denen die Beute entkommt.

Soweit ich weiß ist das so ziemlich das Verhältnis zwischen Erfolg und Misserfolg. Sprich auf jede erlegte Beute kommen 5-7 Fehlschläge.

Antwort
von Greenwolf19, 49

Da muss ich dich korrigieren, Beutetiere haben durchaus Verteidigungs- oder Fluchtmöglichkeiten. Zebras hast du als Beispiel genannt. Sie sind schnell und leben in Herden (was bedeutet das es immer ein paar Tiere gibt die Wache halten), außerdem haben sie Streifen, was es schwer für Raubtiere macht sich ein Einzeltier rauszupicken. Die Natur hat die Tiere nicht so "gemacht", die einzelnen Raffinessen sind durch die Evolution entstanden. Tiere die besonders aufmerksam sind werden seltener gefressen und können sich daher vermehren und ihre Gene weitergeben...So werden die Tiere immer mehr "optimiert".

Anderes Beispiel das du nanntest: Kaninchen. Kaninchen haben einen guten Geruch- und Gehörsinn und können Feine oft schon von weitem erkennen. Dazu sind sie recht flink, und bestimmt hast du schon mal davon gehört dass sie mit ihren Hinterpfoten auf den Boden klopfen um Artgenossen vor Feinden zu warnen.

Des weiteren sind manche Tiere wirklich leichte Beute, Mäuse etwa, aber sie vermehren sich dafür sehr schnell, wodurch das Überleben ihrer Art gesichert ist.

Kommentar von Everklever ,

Außerdem vermehren sich die Karnickel geradezu sprichwörtlich, was gewisse Verluste durch Jäger locker ausgleicht. Mäuse, Ratten und andere Tierarten halten das genau so.

Expertenantwort
von Buckykater, Community-Experte für Tiere, 17

Sind sie gar nicht. Oft ist bei Raubtieren wie Löwen Tiger Gepard oder Wölfen nur einer  von zehn Jagdversuchen erfolgreich. in den meisten Fällen entkommt die Beute. Eisbären warten oft tagelang an einem Atemloch auf eine Robbe und öfter ist es dann noch nicht mal das richtige. Das Glück ist öfter auf der Seite der Beute. und ein Walross kann einen Eisbär schwer verletzen und sogar töten. Eisbären greifen sie zwar manchmal an und sie fliehen dann auch aber ein gesundes ausgewachsenes Walross können sie kaum erlegen. Zebras oder Giraffen können einen Löwen mit einem Fußtritt töten wenn sie ihn am Schädel erwischen und Große Schweine können einer Tiger mit ihren Hauern tödlich verletzen. Kaninchen haben feine Sinne und könne durchaus auch öfter entkommen außerdem vermehren sie sich eben wie die Karnickel und auch bei Mäusen liegt die Stärke vor allem in ihrer Fruchtbarkeit.  Jungtiere von Antilopen oder Rehen zb haben keinen Eigengeruch und sind gut getarnt. Ein Raubtier muss schon direkt über sie laufen um sie zu entdecken. Die meisten überleben. 

Antwort
von friesennarr, 20

Sind sie doch gar nicht.

Ein Raubtier kann nicht so lange laufen wie ein Beutetier. Je nach Größe kann ein Beutetier auch in einer Höhle verschwinden wo das Raubtier nicht hinterher kommt. Auch werden die Räuber oft genug ausgetrickst - noch nie National Geographics angesehen?

Deine ach so armen schutzlosen Beutetiere sind alles andere als das. Es gibt Hörner, Masse, Größe, Fight or Flight auch bei den Beutetieren.

In der Regel erwischt das Raubtier nur das Beutetier, das nicht ganz in Ordnung ist. Zu jung, krank, abgesondert, dumm oder leider einfach Pech hatte.

Du stellst die Raubtiere hier dar, als seien ihnen alle anderen schutzlos ausgeliefert, wäre das so gäbe es nur noch Raubtiere. Mensch ist schlau genug sich Waffen auszudenken.

Ich schätze du hast noch nie eine Zebramutter ihr Junges verteidigen sehen. Bei Weidetieren ist ihre Anzahl ihr Schutz.

Die Jäger fressen aber auch nur wenn sie schlau genug sind (waren), und auch nur 2 bis 3 mal die Woche und nicht jeden Tag, weil das kommt nicht vor. Auch müssen sich Jäger oftmals mit Aas zufrieden geben, weil nichts anderes übrig ist.

Du brauchst mit den "armen" Beutetiere kein Mitleid zu haben, sie sind nicht so arm dran, wie du das hier hin stellst.

Antwort
von haus360, 43

Wenn die Raubtiere nicht so stark wären würden sie ja nicht überleben. Ihre Fähigkeiten haben sich im Laufe der Evolution immer weiter entwickelt und die weniger entwickelten raubtiere sind ausgestorben.

Antwort
von Imkerforbees, 30

Beutetiere haben auch Taktiken, die beschützen z.B. ihre Jungen

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