Nach dem für die Postzusteller nun ein Mindestlohn vereinbart wurde, heule allerorten die getroffenen Hunde auf. Pin will 1000 Leute entlassen, andere sagen, dass sie geplante Investitionen stoppen etc. Warum definieren sich denn so viele Dienstleister über Dumpinglöhne, und nicht über die Qualität der Dienstleistung? Warum wollen diese Unternehmen nicht, dass ihre Mitarbeiter wenigsten so viel Geld für ihre elementaren Grundbedürfnisse bekommen, dass der Staat nicht helfend eingreifen muss?
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Rechtlich ist der Postmindestlohn ja auch nur über einen juristisch zweifelhaften Trick eingeführt worde, nämlich durch Aufnahme in das Entsendegesetz, obwohl es "Entsendungen" im Postbereich überhaupt nicht gibt.
boriswulff am 5. Dezember 2007 15:33 Leider schreibst Du nicht warum Du gegen Mindestlöhne bist. Ich hätte ja gerne mal Deine Gründe gewusst.

Entschuldigung, "elementare Grundbedürfnisse" ist wohl "doppelt gemoppelt"!


Es kann nicht sein das eine Firma Wettbewerbsvorteile hat, nur weil der Staat und damit der Steuerzahler sie auf solchem Wege subventioniert.



Die Frage ist suggestiv und unfair gestellt.
Die Gewerkschaft fordert seit Jahren 7,50 Mindestlohn -- und die Post hat einen Mindestlohn von 9,80 bekommen.
Das ganze ist reiner Lobbyismus und Schutz des Monopolisten Post, der bei ausgesprochen schlechtem Service seine Stellung nur durch solche Schutzgesetze aufrecht erhalten kann.

