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Es liegt an den Fangspiegelstreben von Spiegelteleskopen. An dieses wird das Licht gebrochen und dadurch werden helle Objekte entlang der Streben quasi in die Länge gezogen.

Manche erzeugen solche sogenannten Spikes auch künstlich, indem sie dünnen draht vor die Öffnung des Teleskops spannen.

Solche Spikes sind somit eine typische Charakteristik von Spiegelteleskopen. Im Anhang mal eines meiner Bilder aus dem Sternbild Schwan, da sieht man das auch recht gut.

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Hallo,

das liegt daran, dass dieses Bild mit Hilfe eines Spiegelteleskops aufgenommen wurde. Bei Spiegelteleskopen befindet sich am vorderen Ende der sog. Fangspiegel. Der Fangspiegel ist an vier Punkten mit der Außenhülle des Teleskops verbunden - dies geschieht mit vier Streben. Hier sprechen wir von der Fangspiegelspinne.

Das von dir gezeigte Bild von M45 wirkt in meinen Augen erst so richtig schön durch diese Spikes - Spikes sind die Strahlen die von den Sternen ausgehen.

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Das sind in der Regel Bilder, die mit Spiegelteleskopen aufgenommen wurden. Spiegelteleskope haben einen Sekundärspiegel, der vor dem Hauptspiegel hängt. Da er aber nicht frei in der Luft schwebt, braucht er Befestigungsteile. Hier sind kreuzförmige Streben weit verbreitet. Und was Du dann in den Bildern siehst, das sind die Beugungsartefakte dieser Streben.

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