gartenfee am 02.03.2009 um 12:15 Uhr
ich habe mir jetzt seit längerem immer wieder gärten angeguckt, in kleingartenvereinen etc. mit vereinsvorsitzenden gesprochen usw., weil ich gerne endlich einen richtigen garten haben will.
aber irgendwie komme ich immer wieder mit dieser vereinsmeierei in konflikt. auch wudnere ich mich, daß in deisen vereinen fast immer wieder der gleiche typ mensch den vorsitz übernimmt. ich gestehe, daß ich bei denen nicht besonders gut ankomme, weil ich nicht der typ gärtner bin, der seine hecke genau 1,80 cm hoch schenidet, den rasen jeden sonntag mäht und was so spießige angewohnheiten mehr sind. ich mache das alles auch, halte meinen garten in ordnung, bin aber eher die lockere variante, eher der experimentierende gärtner, der spaß am gärtnerischen hat - und mit einer soliden grundausbildung, kein stümper.
trotzdem beiße ich meist bei denen auf granit, weil ich nicht so spießig drauf bin wie die. ich frage mich, warum gerade solche leute sich in einem gartenverein sammeln. garten und natur muß nichts spießiges sein. man kann da ganz anders ran gehen. aber warum sammeln sich gerade da solche typen? liegt das an der geschichte der kleingärtnerei, an der wurzel in der arbeiterschaft, die manchmal ein bißchen zu spießbürgerlichkeit neigt? oder woran?
Ich denke, dass liegt daran, dass der typische, deutsche Kleingärtner hier eine Oase von Zucht und Ordnung vorfinden möchte.
Alleine die Anordnung der Pflastersteine umfasst in manchen Grundsatz-Papieren schon 10 DINA4 Seiten.
Ich denke, dass ist ein typisch deutsches Problem. Aus anderen Ländern ist mir sowas nicht bekannt.
Ach Gartenzwergin, dieses Phänomen beleuchte ich seit Jahren. Allein diese Begehungen bringen mich an den Rand eines Brechreizes. Die Hecke, ja das Thema haben wir auch immer wieder. Gucken wir aber bei den Vorstandsmitgliedern, so sind diese grundsätzlich höher als uns erlaubt. Ich denke mittlerweile, dass die sich in den Vorstand wählen lassen um die Genehmigungen für ihre Gärten durchzuboxen und ein wenig Chef zu spielen, weil sie vll sonst nichts zu sagen haben. Früher gab es ja Wartelisten und da waren Abmahnungen echt schlimm. Heute sind ca 30% der Gärten nicht verpachtet. Da greift für mich dieses Gedrohe nimmer so recht. Ich mag einige Wildkräuter und liebe Naturgärten. Vielleicht sollten wir uns in den Vorstand wählen lassen und da so ein bischen mit- und aufmischen. :-)
gartenfee am 2. März 2009 12:43 gerne. mal ne andere linie in die kleingärten reinbringen, also modern egärten. das wärs, was mir vorschwebt. (hab seit 2 jahren ein beet in einem gemeinschaftsgarten, daß mir immer aus den nähten platzt. aber da gibt es diesen typus von kleingärtner gar nicht. nur die veriensvorsitzende ist auch so ein typ "ich will was zu sagten haben, weil ich sonst nichts zu sagen habe". aber die wird eigentlich von allen beetinhabern geschnitten, was dazu führen kann, daß die gemeinschaft zerbricht. auch ein eigenes thema. jedenfalls sind da ganz andere "gärtner" dabei, solche wie ich, die spaß am gärtnern haben.)
würd auch gern dieses vereinsmeierische "aufmischen". und was du sagst, daß so viele gärten leerstehen. das eben stimmt. diese typen von kgv-vorsitzenden führen aber auch dazu, weil sie so stur an ihren überholten regeln festhalten, daß die gärten leer bleiben. ich z.b. suche schon seit 2 jahren. udn abgesehen vom wenigen geld, daß bei mir vorhanden ist, scheitere ich an dem "njet" der kgv-vorsitzenden.

Spießigkeit hat Tradition und ist immer noch Kult in Kleingartenvereinen. Das Beste sind immer noch die Vereinssitzungen. Da werden in mühseliger Kleinarbeit Erbsen gezählt und Korinthen gekakkt.
gartenfee am 2. März 2009 12:46 oh ja!!!
unserer nicht, können machen was wir wollen

warum stehen so viele Gartenzwerge in den Kleingärten?
Alles klar ?
gartenfee am 2. März 2009 12:21 ja, also hüstel mein nick hier ist zwar auch so, hat aber eigentlich mit gartenzwergen gar nichts zu tun, eher mit meiner begeisterung fürs gärtnerische + meiner größe. vastehste?
Raimund1 am 2. März 2009 12:23 war nicht persönlich gemeint!
Aber es gibt so schöne Schubladen und der Gartenzwerg passt in so eine Spießige Ecke rein...
gartenfee am 2. März 2009 12:45 ich denke schon länger, daß ich meinen namen hier wechseln sollte, vielleicht in "gartenfee". ist zu klischeebelastet. (vermutlich kommt gar keiner drauf, warum ich den namen so gewählt habe)
das ist es! Wir haben nämlich nicht einen Gartenzwerg und bestimmt nur darum diesen Stress.
Weil die über ihre Satzung ein Schema haben, in das passt du oder nicht. Also finden sich da immer die die passen und so wird es über Generationen wieter vermittelt !
gartenfee am 2. März 2009 12:37 da ist wohl was dran. und wo finde ich nun mit meiner eher lockeren gärtnerischen einstellung einen garten? (ich bin keine, die ihren garten "verlottern" läßt, beileibe nicht. manche behaupten schon, ich wäre auch zu übergenau und arbeitsam dabei. aber mir macht es halt spaß udn ich tobe mich da im garten aus, weil ich sonst zu viel am schreibtsich bin etc.)
Sieh das bitte aus Kleingärtnersicht...er möchte RUHE und ORDNUNG..und möglichst Leute um sich - die das auch wollen..da hat man sich zusammengeschlossen...
gartenfee am 2. März 2009 12:50 da ist wohl was dran. was ist denn aber, wenn ich eigentlich auch ruhe haben möchte (die ordnung auch, aber die sieht einw enig anders aus, ist aber auch eine sinnvolle ordnung). drum geh ich ja in den garten, in die natur etc. weil ich da m eine ruhe finde, meinen asugleich.
Man hat einen Standard geschaffen..wenn Du einen Garten hast - bist 70...und der Nachbar hat 3 Dackel und 3 Kreischende Kinder , die weitere 5 einladen....in ein Wassserbecken ..da ist mit Ruhe nichts mehr. Wenn dann noch ein Wohnungsloser das Unkraut spriessen lässt und die Laube als Lager für "gefundenes" einrichtet..ist Schicht im Schacht.
gartenfee am 2. März 2009 14:17 na ja, aber das sind ja wohl die extremfälle. muß man deswegen denn ALLE so in die mangel nehmen? da hat doch auch keiner was von. schon gar keine ruhe. macht doch nur streß. und nachbarschaftsstreite. gegen extremfälle hat man auch andere möglichkeiten.
Was zwingt dich dazu, unbedingt einen Garten in einem Kleingartenverein zu nehmen?
gartenfee am 2. März 2009 12:20 was sollte ich sonst machen? ein grundstück kaufen? von welchem geld? kgv ist die kostengünstigste variante, oder besser gesagt die einzige, die ich mir leisten kann (und dann noch nicht mal in jedem kgv, manche sind auch da schon so teuer...) es sei denn, jemand investiert in mich,d amit ich ein altes haus mit garten kaufe und es ausbaue. das ginge natürlich auch udn wäre mir viel lieber. aber kennst du so jemanden? falls ja: hier bin ich!
Ich kenn da jemanden. siehe weiter unten.

Es gibt halt Leute, die brauchen strenge Regeln und fühlen sich sicher, wenn sie diese genau befolgen können. Diese Menschen sammeln sich in solchen Vereinen. Es klingt villeicht etwas weit hergeholt, aber meiner Meinung nach funktionieren auch Religionen genauso.
Such Dir lieber ein brach liegendes Grundstück zur Miete und werde dort glücklich!
Da darf man aber nicht so einfach ein Gartenhäuschen aufstellen!
gartenfee am 2. März 2009 12:27 das kann ich mir leider nicht leisten, mein einkommen als freiberufler ist so unregelmäßig und zusammen genommen recht mager, daß mir wirklich nur der kleingartenverien bleibt. es sei denn, du hast eine idee, wie ich zu einem häuschen mit land komme (muß nicht mal alles heil sein), was ich mir ausbauen kann. das wäre ja eigentlich mein traum, ist aber mangels geld nicht drin.
Bei mir ist es umgekehrt, Garten vorhanden, Haus mit kleineren Macken vorhanden, habe mir damit die Gesundheit und mein Leben ruiniert.
Und außerdem gibts doch auch noch Gärten, die man ohne Verein pachten kann.
gartenfee am 2. März 2009 14:23 ich kenne das. meine eltern halten mir das schon seit jeher vor. wie anstrengend so ein haus ist. und wieviel arbeit udn so weiter. die haben gut reden. die leben in nem eignen haus, während ich hier in so nem loch, was sich wohnung nennt, in der großstadt vor mich hin schmore. da würde ich lieber für mein haus arbeiten, als in so ner bude zu hausen, für die ich auch noch teuer miete zahlen muß.
wo gibts denn gärten, die man ohne verein pachten kannß so weit ich mich kundig gemacht habe, ist bei denen die pacht so hoch, daß sie eine zweite miete wären monatlich. das ist bei mir nicht drin. aber vielleicht gibt es ja ausnahmen. hab ja schließlich noch nicht alles "abgegrast". also meine informationen ebschränken sich auf das,w as bisher für mich erreichbar war. da gibts bestimmt noch vieles, was ich gar nicht kenne. (und vielleicht sogar leute, die ihren garten loswerden wollen, zb. altersbedingt, einfach in gute hände abgeben. wo findet man die bloß?)
Wahrscheinlich soll halt alles genau und gleich aussehen, hab das auch schonmal irgendwo gelesen, dass die da absolute Ordnung wollen. Und, naja, wenn Du machen willst, was Du willst, dann solltest Du dir vielleicht irgendwo in der freien Natur einen Garten kaufen, da darfst Du dann aber kein Gartenhäuschen aufstellen...
gartenfee am 2. März 2009 12:28 na ja, das wäre schon das, was ich gern möchte. aber dafür fehlt mir leider das liebe geld. na und ein häuschen wäre schon wichtig dabei. muß ja irgendwo über nacht bleiben können.
Soweit ich informiert bin, darfst Du da nur Sachen aufstellen, die Du am Abend wieder wegtransportieren kannst, leider! Ein Bekannter von mir hatte auf seiner Wiese so ein Häuschen aufgestellt und musste es abreissen...
gartenfee am 2. März 2009 13:07 schon wieder so ein blödsinn. da höre ich irgendwie den amtsschimmel wiehern, wenn ich so etwas lese.

Beu unserem ist das nicht so. Es gibt halt ein paar Vorschriften, wie zB keine Thuja-Hecke pflanzen oder die Verpflichtung zu 10 h Gemeinschaftsarbeit pro Jahr, aber ansonsten ist es jedem selbst überlassen, was er aus seinem Garten macht.
wo????
Bella73 am 2. März 2009 12:28 Augsburg
gartenfee am 2. März 2009 12:30 keine thuja-hecke finde ich sympathisch. es gibt so ein paar pflanzen, die ich gar nicht mag. thuja gehört dazu, wegen des geruchs. gemeinschaftsstunden sind ok. und wenn der zusammenhalt stimmt, also die leute auch mal übern gartenzaun schwatzen können, finde ich das auch ok.
wo ist denn dein garten? ich suche in meckpomm, und am liebsten an der küste oder am see. wasser zieht mich magisch an, das brauche ich in der nähe.

Bei uns geht es eigentlich recht locker zu. Aber jede Gemeinschaft braucht auch seine Regeln, wenn jeder machen würde was er will, was meinst du denn wie es in so einer Kolonie aussehen bzw. zugehen würde!
nicht so spießig?
warndreieck am 2. März 2009 12:28 Bei uns nicht, trotz gewisser "Auflagen"
gartenfee am 2. März 2009 12:35 na ja, nur daß dieses "alles muß seine regeln haben", was ja prinzipiell erst mal richtig ist, dazu geführt hat, daß mittlerweile alles übergeregelt ist, so daß man sich gar nicht mehr wohl fühlt.
warndreieck am 2. März 2009 12:41 Im Grunde hast du ja recht, aber bei uns gibt es "Gummiparagraphen" mit denen man gut leben kann

tja, das sind alteingefahrene statuten der vereinssatzung, meistens zig jahre alt. such dir nen modernen campingplatz, auch da gibt es rgeln. nur nich ganz so krass wie du geschildert hast. gruss akademikus
gartenfee am 2. März 2009 12:33 campingplatz wäre schon auch ok. damit habe ich kein problem. aber mir gehts um das gärtnern, also ich brauche schon ein stück land zum beackern. das ist auf diesen campingpätzegar nicht vorhanden, bzw. man muß zum saisonende alles räumen, kann also nur einjährige pflanzen.

Entweder Du findest DEINEN Verein oder Du must Dir ein Grundstück jwd (janzweitdraussen)kaufen, da wo es keine Auflagen der Gemeinde gibt.
gartenfee am 2. März 2009 12:34 kaufen gut und schön. würde ich schon gern, eigentlich sogar viel lieber. nur fehlt mir leider das nötige kleingeld dafür. (woher kennst du denn das gute "jwd"?)
JoScho am 2. März 2009 13:34 Lies mal Zille - aus Berlin natürlich
gartenfee am 2. März 2009 14:24 stammt denn das jwd von zille? also ich kenne jwd natürlich, war so ziemlich das erste, was ich hier rein sprachlich gelernt habe, als ich vor nun schon unendlich langer zeit hergezogen bin.

also,wenn du deinen rasen sonntags mähst,hast du schon verloren!(verboten) hecke nur 1.25m erlaubt!33% nutzfläche....so ist es leider.finde ich auch schrecklich aber es steht in der satzung.
gartenfee am 2. März 2009 12:48 na ja, ich hatte die genauen daten auch nicht so im kopf, aber ich weiß, daß mir imemr wieder solche eckdaten um die ohren gehauen wurden, die ich langweilig finde. ja, sonntag geht wohl nicht. ja, ja, die satzung. als ob die von gott geschaffen wäre und nicht zu ändern! die satzung teeibt so manchen entnervt aus dem verein.

Wir sind hier in Deutschland - und hier muß halt alles geregelt sein. Ist aber nicht nur in Kleingärten so. Es gibt immer mehr Neubaugebiete, wo es solche Vorschriften gibt (mindestens zwei einheimische Obstbäume, keine Zäune usw. usw.)
gartenfee am 2. März 2009 12:49 aber in kleingartenvereinen häuft sich diese spießigkeit, finde ich. ist vielleicht sogar "die letzte bastion" derselben.
ErsterSchnee am 2. März 2009 12:52 Weil sich da lauter Gleichgesinnte treffen. Die meisten, die damit nichts anfangen können, gehen früher oder später wieder, nur die "Hardliner" bleiben die ganze Zeit.
Genausowenig wirst Du auf einem Campingplatz viele Leute finden, die Camping für Kinderkram halten.

Diese Vereine haben eine Satzung die meistens sehr scharf ist. Und da Du ja selbst behauptest, das du nicht auch diese 1,80 Meter hohe Hecke achtest und der Rasen auch nicht so heilig ist. Somit sind das zwei ganz verschiedene Anschichten. Deshalb vesuche erst garnicht dort ein Grundstück zu bekommen - Es würde nur Ärger geben. Viele Städte und Gemeinden verpachten Grundstücke, teilweise dürfen dort auch kleine Hütten draufgestellt werden. Die Spielregeln sind recht locker und der einzige Spießer bist wenn dann überhaupt Du. Oft haben diese Grundstücke schon eine Hütte drauf, ein paar Obstbäume oder Sträucher. Leider kein Strom oder Wasseranschluss und die Problematik mit dem WC ist auch noch nicht gelöst. Aber Du bist dien eigener Herr und mit etwas optimismus kann auch soetwas ganz toll sein.
gartenfee am 2. März 2009 12:52 um das alles dann zu schaffen, da fehlt mir leider das geld dazu. (oder ich habe einen block im kopf und kann nur bis gartenhütte mit wasser und strom denken.)
aber im grunde denke ich auch so. eigentlich ist so ein kgv nichts für mich. ich sehe es als übergang, bis ich das geld für was eigenes zusammenhabe, oder zumindest eine idee, wie ich das hinbekomme.
Jardinieri81 am 2. März 2009 13:17 Pacht in Reutlingen für ca 300 ar 75 €uro pro Jahr. Plumpsklos sind zwar verboten aber funktionieren gut und Notstromagregate von Honda sind super leise aber leider auch teuer.
gartenfee am 2. März 2009 14:30 das wäre finanziell natürlich leistbar. 3ar= 3ha sind eigentlich schon zu viel zum beackern. da kann man ja schon pferde halten.
aber reutlingen ist schon weit weg von hier (berlin). mich ziehts nach norden, richtung meckpomm, wo ich herkomme. gibts denn da keine möglichkeiten?
also am sonntag ist rasenmähen, sowie jede lärmbelästigung streng in den kleingärten verboten! dafür findet dann der "frühschoppen" im vereinshaus statt!!meiner meinung nach sterben die spiesser in den KGV langsam aber sicher wegen überalterung aus und wenn du mal objektiv die gärten betrachtest, nehmen es viele pächter mit der umsetzung der gesetze, die nach dem krieg festgesetzt wurden, um kindereichen familien das anbauen von gemüse etc, zu ermöglichen, nicht so genau und das finde ich auch gut so. die meisten haben doch ihre gärten zugepflastert oder rasen angelegt.
habe meinen "spiesser-garten= busch" schon seit 1993 und gehe nicht zu den versammlungen, denn diese vereinsmeierei und sippenwirtschaft konnte ich noch nie ab und da ich mir nix gefallen lasse, habe ich meine ruhe!
bin der meinung, dass du mit deinen fragen schlafende hunde weckst! ist doch klar, dass sich die vereinsvorsitzenden profilieren wollen, denn wo sonst können sie es sonst noch?
in den wochenblätter werden doch oft kleingärten angeboten, vielleicht ist da einer für dich dabei? auf die sog. warteliste der vereine würde ich mich nicht setzen lassen, dann bist du von deren gnaden abhängig. meinen garten habe ich damals auch unter der hand erworben ;-?
gartenfee am 2. März 2009 13:05 hallo hamburgerin,
ich schau mich schon lange um, in anzeigen, im internet etc. genau wie du schreibst. drum habe ich mir auch schon den ein oder anderen garten angeschaut. aber am vereinsvorsitzenden kommt man nicht vorbei. der wacht wie ein bluthiúnd über seine regeln. hier in berlin sind die gärten sehr teuer (und begehrt, vor allem von jungen familien). ich kann sie mir gar nicht leisten.
ja, der alte verienstyp stirbt schon aus, das ist richtig. das ist die "alte garde", die schon ca. seit den 50ern ihre gärten hat. aber die haben auch so viel geld in ihre lauben gesteckt und alles sieht dabei so schrecklich aus. udn das alles (was für mich eher schrott ist) wollen sie auch noch teuer bezahlt haben. ich würde es eh nur rausschmeißen, weil mir das überhaupt nicht gefällt.
ich suche auch eher in meckpomm, an der küste. dort sind die gärten billiger, die gegend ist schöner, man ist weg aus der stadt. aber die vereinsvorsitzenden sind typischerweise aus deiser "alten garde".
wenn ich erst mal einen garten hätte, würde ich es ähnlich wie du machen. ich glaube, sie hätten auch kein problem mit mir, weil ich dort auch nur "meine ruhe" suche. und so lange sie mich in ruhe lassen, haben sie von mir auch nichts zu befürchten.
hi gartenzwergin, danke für deine antwort. dass es in berlin noch schwieriger ist als in hamburg einen garten zu bekommen, hab ich nicht gedacht. ihr habt doch viel hinterland ;-). was meinst du mit teuer? ich zahle im jahr für 450 qm incl. versicherungen etc. 265,- €. es schwankt immer weil oft noch ein aufschlag für nicht teilgenomme "gemeinschaftsarbeit" dazu kommt. bei uns wohnen viele in sog. nach dem krieg errichteten behelfsdatschen, das sind dann die schlimmsten mit ihrer villa haha. ich kann dir nur raten, nach einem garten unter der hand zu suchen, der verein muß dich dann aufnehmen. schleim dich erst mal ein und dann machst du was du willst. mein garten habe ich von einem alten mann übernommen, er ist schön zugewachsen mit hohen koniferen und buchsbäumen und rhododenren. einen teich habe ich auch angelegt, er ist aber ohne fische, die wurden immer geklaut, entweder von fischreihern oder... nun badet mein hund immer drinnen. leider werden meine tulpenzwiebeln immer von wühlmäusen gefressen na und maulwürfe gibt es auch. ich lasse alles wachsen und pflanze wenig, weil ich nicht jeden tag zum giessen in meinen garten will. na ich wünsche dir, dass du glück hast und einen schönen garten findest!
gartenfee am 3. März 2009 11:17 hi hamburgerin, hach das hört sich alles so schön an. ich will auch mein kleines paradies für mich finden, wohin ich mich zurück ziehen kann von der alltags- und arbeitshektik, wenigstens ab und zu. und ja, solch einen garten "unter der hand", das suche ich hier schon eine ganze weile. aber die gärten hier sind zunehmend sehr begehrt. ja, berlin hat schon viel hinterland. das stimmt und auch ne ganze menge grün, auch in der stadt. das macht sie halbwegs erträglich. aber gärten sind teils uralter familienbesitz, mit jedem schnickschnack (einschließlich gartenzwerge;-) ) ausgestattet und dann richtig teuer verkauft(mehrere tausend euro bis in den zweistelligen tausenderbetrag). also ich schau schon viel rum, aber bis jetzt ist mir noch kein nettes älteres mütterlein begegnet, die mir ihr gärtchen anvertraut oder mitackern läßt. aber vielleicht wills ja der zufall irgendwann....
viele grüße nach hamburg! an die waterkant, die mich auch sehr anzieht.
Hallo ... ich nehme an, damit alle sich an die >> Regeln << halten, und für alle gleich sind, dann ist es halt in den Jahrzehnten zu einem Vorschriftenpaket angewachsen; ich liebe z.B. Koniferen - die sind so viel ich weiß garnicht mehr erlaubt, es sind die qm Gemüse / Blumen/ Zierobst/ Baumhöhe / Heckenhöhe / Laubengröße/ mit Strom ohne Strom / Gerätehäuschen/ genau angegeben; ob man da auch übernachten kann oder nicht / die Stundenzahl derleistenden Arbeit die für die Gemeinschaft geleistet werden muss. Ja so ist es halt - aber beim Schnatengang wird ja alles besprochen, für mich war / ist das auch nichts gewesen. Es gruesst Heidrun - Floriheidi89
gartenfee am 2. März 2009 14:32 die meisten vorgaben könnte ich ja sogar einhalten, problemlos. aber mir geht es auch um den zwang,d er dahinter steht. udn die kontrolle. und vor allem das getue von diesen vereinsmeiern, daß die sich um die einhaltung dessen so aufspielen. das ist nichts für mich, das kann ich nicht ausstehen.

Ich denke, das liegt a) daran, dass die meisten KGV-Satzungen so alt sind, dass sie schon zwei Weltkriege überlebt haben, b) das die Vorsitzenden nicht viel jünger sind als die Satzung und c) geht man davon aus, dass du den Garten nicht ewig behalten wirst. Und man befürchtet, den Garten nicht neu verpachten zu können, wenn dieser nicht der Norm entspricht. Ist zwar völliger Unsinn, aber an sowas beißen die sich gerne fest.
gartenfee am 4. März 2009 16:21 daß die sich gerne festbeißen, kann man wohl laut sagen. den eindruck habe ich allerdings auch. leider vertreiben sie damit neue interessenten mehr. und es stehen gärten lehr, die es nicht müßten. und dann beklagen sich die vereine, daß sie keinen nachwuchs, keine interessenten haben und sowieso die welt so schlecht sei. na ja, so ähnlich habe ich es jedenfalls öfter mitbekommen. es schlägt einem schon viel mißtrauen entgegen, wenn man sich nicht vollkommen den satzungsregelungen, die aus urzeiten stammen, unterwerfen will.
aber ich denke, die zeit wird da das ein oder andere schon richten.
du musst unseren KGV kennen lach
ja schlimm, oder? und das gerade, wo es doch eigentlich um natur geht. ich verstehe das eben auch nicht. daß hier dieser typus mensch, der "zucht und ordnung" haben will, so massiv vorherrscht.
ich war auch schon in anderen ländern. da ist man teils tatsächlich um einiges lockerer. nicht nur mit den gärten. überhaupt.
Ich hab mal bei einer Geschäftsreise in England meinen Kollegen von diesen Kleingärtnern und ihren Regeln erzählt - die haben es mir nicht geglaubt und konnten nur noch Lachen. Ja, ja, die Deutschen ;-)