Frage von Philippus1990, 92

Warum sind Intellektuelle bei einigen so unbeliebt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von mychrissie, 33

Wenn man Menschen, denen man geistig unterlegen ist, verbal nicht beikommen kann, beschränkt man sich eben auf bloßes Gefühl,  Hassgefühl eben. Als nächstes kommt dann Gewalt. Und Gewalt ist – wie Robert Musil schon gesagt hat – angewandte Dummheit.

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 59

Hallo! 

Es hängt oft daran, dass Intellektuelle von der breiten Masse - speziell auf dem Land - oft nicht oder nicht richtig verstanden werden & als "komische Käuze" oder "schräge Vögel" abgetan werden, deren Gedanken keiner nachvollziehen kann. 

Kommt dann noch beruflicher Erfolg hinzu mit finanziell guter Lage, schlägt sich auch das in jener "Unbeliebtheit" oder darin nieder, dass man Intellektuelle ohne sie zu "hassen" eben mit spitzen Fingern anfasst --------> Stichwort Sozialneid.

Antwort
von Flimmervielfalt, 58

Viel schlimmer finde ich die, die nicht intellektuell sind, aber so tun, als wenn sie es wären, indem Sie sich Möchtegern-Eloquent ausdrücken. Bestes Beispiel: Michael Wendler. Schau dir mal Interviews mit dem Spacken an. Da kommts einem hoch.

Antwort
von voayager, 40

Es ist oftmals der Neid jener, die gerade mal `nen bloßen Hauptschulabschluß vorweisen können. Sie haben gegenüber Intellektuellen einfach Minderwertigkeitsgefühle, die schnell in Wut gar Haß umschlagen.

Kommentar von mychrissie ,

Oft ist es eigentlich Hass auf sich selber, weil sie plötzlich erkennen, dass es besser gewesen wäre, wenn sie früher nicht so gefaulenzt hätten sondern ihren Arsch hochgekriegt. Und da Hass auf sich selber unersprießlich ist, übertragen sie ihn eben auf den, der bei der Ausbildung nicht versagt hat.

Kommentar von voayager ,

genau so isses. Es iss aber nicht nur Faulenzerei, es gibt zahlreiche Ex-Hauptschüler, die sich einfach nicht konzentrieren können. Es herrscht bei etlichen zudem eine innere Unruhe vor, die sich ungünstig auf das Lernen auswirkt.

Man braucht als Kind geordnete Verhältnisse, klare Regeln, keine bloßen Launen, Zuwendung und kein bloßes in den Tag hineinleben. Ist all das und einiges Anderes mehr nicht für ein Kind gegeben, dann wird nix groß aus ihm, sofern es kein Praktiker-Typ ist, der lebenstüchtig sich durchschlägt, was aber in einem solchen Falle eher selten ist.

Kommentar von mychrissie ,

Es ist eben so, dass man zwar an Ritalin was verdienen kann aber nicht an Liebe und Konsequenz. Und es zählt eben nur noch die Kohle. Es hat schon seinen Grund, warum aus der Sozialen Marktwirtschaft fast unbemerkt eine Freie (?) Marktwirtschaft geworden ist.

Und wow! ich bin ja so ungeheuer frei! Ich werde noch nicht mal verhaftet, wenn ich das kritisiere.

Das ist aber keine Freiheit sondern eine Selbstverständlichkeit.

Antwort
von Tavtav, 52

"Angeber"
"Rechthaberisch"
"Nerd"
"Zu schlau für die dummen"
Etc...

Kommentar von latricolore ,

Intellektuelle untereinander sehen sich nicht so.
Solche Äußerungen kommen aus der anderen Ecke.

Kommentar von ETechnikerfx ,

Mit hoher Wahrscheinlichkeit sehen einige Intellektuelle auch andere so, wie es "Tavtav" angibt. Verallgemeinernde Aussagen können keiner detailierten Natur entsprechen. 

Antwort
von kubamax, 46

Weil viele dazu erzogen werden bzw sich zwischen intellektuellenhassern aufhalten. Es gibt keinen Grund, intellektuelle zu hassen. Richtige intellektuelle halten sich im Hintergrund auf. Man kennt sie kaum.

Antwort
von Sachsenbruch, 45

"Intellektuell" ist erstmal ein Adverb, das ein Adjektiv genauer bestimmt, etwa in der Kombination, jemand sei "intellektuell orientiert" oder aber "intellektuell nicht zugänglich". Da ist das Wort nicht wertend, sondern verweist auf das Maß, in dem sich jemand den Wechselfällen des Lebens mit dem Verstand zu nähern versucht.

Jemand der - als Eigenschaft - "intellektuell" ist, gibt es also gar nicht, nicht in dieser Ausschließlichkeit. Es gibt aber Menschen, die sich ihren Problemen vordringlich mit dem Verstand widmen und versuchen, damit ihre Emotionen bei der Problemlösung auszubalancieren.

"So unbeliebt" sind die eigentlich gar nicht ...


Antwort
von Herb3472, 46

Auch Nicht-Intellektuelle sind bei einigen unbeliebt.

Oder, anders ausgedrückt: niemand ist bei allen beliebt.

Antwort
von WPOAS, 34

Weil Intelligenz von unten arrogant aussieht 

Antwort
von ETechnikerfx, 64

Weil sie immer recht haben.

Kommentar von latricolore ,

Du bist betroffen?

Kommentar von ETechnikerfx ,

Wie meinst du das?

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