Frage von Herzschmerz19, 117

Warum sind in Österreich fast alle großen Lebensmittelketten in deutscher Hand?

zB. Rewe Group: Billa, Adeg, Merkur, Penny, Bipa. Spar ist der einzige, größere Lebensmittelkonzern in österreichischer Hand.

Antwort
von Effigies, 80

Weil,  wie beim Monopoly,  die größeren die kleinen nach und nach einkassieren (aufkaufen) . Und ein österreichischer Lebensmittelhandel kann alleine von der Bevölkerungsgröße Österreichs niemals groß genug werden um es mit nem deutschen auf zu nehmen.

btw is Spar nicht in östereichischer Hand. Der Spar konzern ist von Anfang an Niederländisch. Firmenzentrale ist in Amsterdam und Filialen gibt es hier : https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e8/Spar_world_map.png

Kommentar von Herzschmerz19 ,

Siehst du, dass wusste ich nicht mal. Monopoly also :-) 

Kommentar von Effigies ,

Jep, deswegen muß auch jede soziale Marktwirtschaft eine Regulierungsbehörde haben (Kartellamt) das verhindert, daß jemand final gewinnt. weil wie man auch vom Monopoly weis, ist das Spiel zu Ende wenn einer alle Straßen besitzt.   ;o)

Kommentar von Herzschmerz19 ,

Danke, da soll ein Normalsterblicher noch durchblicken können. Sachen gibt's, die gibt's gar nicht. 

Kommentar von Effigies ,

Aber was für den Motorradfahrer irgendwo zwischen Ärgerniss und ernster Bedrohung liegt, bleibt für deinen Nationalstolz als Trostpflaster.  Im Bereich Geländesportmotorräder sind es die Ösies (KTM) die die Konkurenz ausradieren und ne Monopolstellung ansteuern. 

Einige kleine Unternehmen haben sie einfach verdrängt und in die Pleite getrieben (VOR, Vertemati, Maico usw) und die beiden schärfsten Konkurenten Husaberg und Husqvarna haben sie über den Kapitalmarkt vernichtet. Sprich sie haben die Unternehmesanteile  aufgekauft und dann von innen heraus die Länden vernichtet, wobei sie die jeweilige Marke vorübergehend ihrer eigenen einverleibt haben um vor der Öffentlichkeit zu maskieren was da abgeht.

Antwort
von lesterb42, 36

In Hand von wem ? Das sind meist Aktiengesellschaften und die Nationalität der Anteilseigner ist im Normalfall nicht bekannt.

Antwort
von vogerlsalat, 80

Weil die Rede Group halt alles kauft und auch das nötige Kleingeld dazu hat. Bipa, Billa war ja eine österreichische Firma. Hat dem Wlaschek gehört.

Kommentar von Herzschmerz19 ,

Weißt du zufällig auch, wie das mit den Großhändlern wie: Metro, C&C Pfeiffer aussieht ? 

Kommentar von vogerlsalat ,

Wenn mich jetzt  nicht alles täuscht, gibt es den Pfeiffer nicht mehr, der wurde zu Unimarkt und der gehört einem Schweizer. C&C war ja Pfeiffer. Metro ist ein internationales Unternehmen.

Kommentar von Herzschmerz19 ,

Danke :) 

Kommentar von Effigies ,

Metro ist einer der Globalplayer. Der werden nicht geschluckt, die schlucken selbst. z.b. Saturn, Mediamurks, Real, Kaufhof. 

Allerdings sind die anders Aufgestellt als Rewe oder Edeka. Denen ihr Schwerpunkt liegt mehr bei Konsumgütern/Elektronik. Lebenmittel sind nur ein Beigeschäft. Und die wissen genau warum sie ihre Lebensmittel fast nur über die B2B Schiene verkaufen und sich ned mit  Edeka im Endkundengeschäft anlegen.

Kommentar von Herzschmerz19 ,

Der Maximarkt hängt auch noch am Spar dran, oder umgekehrt. 

Antwort
von Brunnenwasser, 30

Das waren alles kleine "Happen" im Vergleich zum deutschen Einzelhandel. Es gab Angebote, und die Inhaber wurden schwach. Tröste Dich, das ist nicht nur in Österreich so.

Penny war schon immer deutsch, die sind halt nur in andere Länder expandiert.

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