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Warum sind Immobilien die sicherste Geldanlage?

gefragt von gruenbaum am 08.07.2008 um 11:54 Uhr

...kann jemand den Grund dafür nennen?

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Geld x 22.423 Immobilien x 969 Geldanlage x 559

anonym
beantwortet von Mietnormade am 8. Juli 2008 11:58
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Zunächst mal stellt sich die Frage was ist sicher? Wenn die Immobilienpreise auf 20 Euro/Haus sinken hast Du auch mit Immobilien einen Verlust gemacht. Der einzige Vorteil den eine Immobilie bietet ist das man Notfalls selber darin wohnen kann und die entsprechende Miete spart. Ansonsten ist eine Immobilie nicht sicherer wie Gold, Bargeld, Festgeld oder sonstige sogenannte sichere Anlagen. Man geht nur davon aus das der Wert gehalten wird das es nicht sicher so sein muß sieht man in den USA.

Kommentar von immobaer am 2. April 2009 14:06

Wohneigentum ist stets eine sichere Geldanlage. In der Regel ist es sogar günstiger, eine Immobilie zu kaufen und den Kredit abzubezahlen, als jahrelang das Geld dem Vermieter in den Rachen zu werfen. Nach ca. 20 Jahren ist man entschuldet und kann ein Haus sein Eigentum nennen. Eine bessere Altersvorsorge kann man sich kaum vorstellen. Rechenbeispiele zum Verhältnis Miete/Eigentum gibt es auf http://bau-mir-ein-haus.com


anonym
beantwortet von FrankoNero am 8. Juli 2008 11:56
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Das war einmal. Gilt nur in Ländern, bei denen die Bevölkerung zunimmt. Also Deutschland nach 45, heute die Schwellenstaaten. In Europa werden langfristig die Immobilien nicht so stark steigen, oder wie in Spanien sogar stark fallen.


anonym
beantwortet von Bluce am 8. Juli 2008 11:57
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Weil Land und Haus nicht von der Inflation betroffen sind.

Steigen die Preise für alles andere, kann man auch die Miete erhöhen bzw. man zahlt nicht mehr Miete, wenn es das eigene Haus ist.

Fest angelegtes Geld kann durch die Inflation trotz Zinsen, welche man darauf bekommt zum Minusgeschäft werden, wenn die Inflation höher ist, als die Zinsen.

MfG!

Kommentar von Mietnormade am 8. Juli 2008 12:06

Nun sinkt die Bevölkerung ist das Wohnungsangebot höher als die Nachfrage und die Mieten sinken. Wenn man mal die Zahlen für Deutschland nimmt haben wir jetzt 80 Mio Einwohner und entsprechenden Wohnraum. In 10 Jahren sind wir bei 75 Mio Einwohner. Welche Mietssteigerung leiten wir bei Angebot (80Mio) Nachfrage (75Mio) und Preis her? Gibt schon Städte die Wohnraum abbauen um den Mietverfall zu reduzieren.

Kommentar von Bluce am 8. Juli 2008 12:14

Das mag ja stimmen, aber wie du sicherlich unschwer erkennen können solltest, ist dies nur 1 Punkt meiner Aussage gewesen.

Ich schrieb auch, dass man nicht mehr(sowohl i.S.v. "viel" (bspw. wegen Mietererhöhung), als auch im Sinne von überhaupt (wegen Eigennutzung) Miete zahlen muss, wenn man selbst drinnen wohnt und die anderen Lebenshaltungskosten steigen.

PS: Bei uns im Süden Deutschlands merke ich übrigens nichts von diesem Trend - hier ist eher das Gegenteil der Fall.

MfG!


anonym
beantwortet von bigbro am 8. Juli 2008 11:57
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Geld ist unsicher, weil ja die Währungen sinken und steigen, bei Immobilie hat man über die Finanzkrisen hinweg einen Wert.


domchef
beantwortet von domchef am 8. Juli 2008 12:49
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auch eine immobilie kann schnell an wert verlieren. ein bekannter von mir wohnt in einer wohnanlage aus 20 18parteienhäusern. als er 1990 einzog hatte die eigentumswohnung einen kaufpreis von umgerechnet 120.000 euro. in der zwischenzeit sind viele wohnungen leerstehend und es ziehen immer mehr die sozialfälle ein die auch ärgen mitbringen. ständige polizeistreifen, etc. vor drei jahren wollte er für 90000 verkaufen und ist sie nicht los geworden. jetzt versucht er sie für 60000 zu verkaufen. -auch so kann es mit immobilien gehen.


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 8. Juli 2008 12:04
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Sie sind ein Sachwert (kein Geldwert) und daher weniger von Inflation betroffen.

Ihr Wert kann aber schwanken (Angebot/Nachfrage) und ist von der Lage (attraktive Gegend) abhängig.


anonym
beantwortet von tigeroli am 8. Juli 2008 12:03
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Die Zeiten, in denen man mit Immobilien seine Altersversorgung absichern kann, sind leider vorbei. Wenn Du Pech hast, brauchst zum Erhalt der Immobilie mehr Geld als sie an Miete einbringt.

Anders ist es noch, wenn Du selbst drin wohnst. Du sparst die Miete, aber die Neben- und Unterhaltskosten hast Du in jedem Fall.

Es kommt also darauf an, wieviel Geld man anlegen will und wie man die Immobilie nutzen will. In jedem Fall sollte man sich beraten lassen und sehen, wie der Mietspiegel vor Ort aussieht. In manchen Gegenden sind die Mieten so niedrig, dass ein Immobilienkauf schon jetzt nicht lohnt, egal wie die Immobilienwelt in 20 Jahren aussieht.


anonym
beantwortet von anjanni am 8. Juli 2008 12:02
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Das galt sicherlich in einer Zeit, in der man nie sicher sein konnte, wann die nächste Währungsreform kommen würde. Wenn Dein Geld plötzlich nicht mehr da ist, ist die Immobilie immer noch da.

Immobilien sind so lange eine sichere Geldanlage, wie die Preise immer nur steigen. Sobald die Immobilienpreise kräftig fallen - was sie in vielen deutschen Städten in den letzten Jahren taten - dann ist das eben auch keine sicherere Geldanlage als alles andere. Da ist das Sparbuch sicherer.


anonym
beantwortet von frank72 am 8. Juli 2008 11:56
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Sicher, aber mit viel Verantwortung verbunden, vor allem wenn man die Immobilie vermietet!


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Immobilien als Geldanlage
Immobilien glaten lange Zeit als sicherste Geldanlage, doch wie so vieles, hat sich auch das verändert.

Wer sein Geld in einer Immobilie anlegt, ist besser vor der Inflation geschützt und kann ein Leben lang mietfrei wohnen. Die Vorteile dieser Umstände liegen auf der Hand. Dennoch sollte beachtet werden, dass sich die demographischen Veränderungen auch auf den Immobilienmarkt auswirken, so dass die Anschaffung einer Immobilie gründlich durchdacht sein sollte.




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