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Warum sind immer diese lange Wartezeiten in der Notaufnahme?

gefragt von Mimi081Mimi081 am 08.07.2007 um 9:15 Uhr

Habe gestern geschlagene 4 Stunden (trotz offenem Bauch) mit meinem Mann in der Notaufnahme im Krankenhaus herumgehangen. Letztendlich hat man ihn sowieso dabehalten. Egal ob Wochenende oder nicht, warum dauert das blos immer so lange. Die Aufnahmeprozedur kann man doch auch noch später machen, wenn der Patient versorgt ist, finde ich. Es ist zum Haareraufen! Wer hat das auch schon erlebt?

12 Stimmen : Geht bei uns schnell (4) ; Dauert bei uns auch so lange (3) ; Geht gerade noch (3) ; Was dauert, das dauert eben (2) ; Hatte ich noch nie damit zu tun (0)
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Krankenhaus x 701 Patient x 56 Notaufnahme x 6 Ärzte x 1

Vom Fragesteller als hilfreichste Antwort ausgezeichnet


evistie
beantwortet von evistie am 8. Juli 2007 09:45
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Hilfreichste Antwort

Was ich in Berliner Notaufnahmestationen erlebt habe, war immer nach dem Motto "nur die Harten komm' in' Garten!" - soll heißen, man mußte schon recht zäh sein, um die Wartezeiten dort zu überleben... Einmal wäre ich - der Notfall -in meinem dünnen Nachthemd fast erfroren während des Wartens, und als man mir Blut abnehmen wollte, war alles eingefroren und mußte erst mit warmem Wasser aufgetaut werden!

abgestimmt für: Dauert bei uns auch so lange

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gri1su
beantwortet von gri1su am 8. Juli 2007 09:27
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Ich denke, das ist wohl etwas unglücklich gelaufen. Bei uns ist es (bisher) in der Regel so, daß zunächst eine ärztliche Versorgung stattfindet und die Daten nebenbei oder hinterher aufgenommen werden. Allerdings kommt auch schon eine Schwester, um die Daten aufzunehmen, wenn noch auf den Arzt gewartet werden muss. Die ärztliche Versorgung hat aber immer Vorrang.

Aber bei dieser Gesundheitspolitik fürchte ich, dass es bald genau umgekehrt sein wird: Erst die Daten, dann die Behandlung. Oder auch eben nicht, wenn der Patient nicht in das Raster passt.

abgestimmt für: Geht bei uns schnell

ETEAM
beantwortet von ETEAM am 8. Juli 2007 10:30
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Im Januar hat sich mein Mann den Fuß gebrochen und wir waren in der Notaufnahme bei uns! Haben ca. 2 Stunden dort verbracht und konnten dann nach Hause gehen. Für mich war es schon ziemlich lang, da ich ja nichts machen konnte ausser im Wartezimmer sitzen! Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, sind 2 Stunden in Ordnung! Immerhin sind wir ja nicht die einzigen und mit Röntgen und allem drum und dran sind schnell 2 Stunden zusammen...

abgestimmt für: Geht gerade noch

elkera
beantwortet von elkera am 8. Juli 2007 09:28
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Wir haben das lange Warten auch schon erlebt, aber zum Glück keine 4 Stunden. Da war hier ein Fest mit einer Hüpfburg und anderen Attraktionen. Unsere Tochter hatte sich auch wie viele andere Kinder bei der Hüpfburg verletzt und da viele Eltern mit ihren Kindern zur Notaufnahme in das nächstgelegene Krankenhaus sind, war natürlich ein großer Andrang an diesem Tag. Ein Kind mit einem gebrochenen Bein mußte sogar 3 Stunden Wartezeit in Kauf nehmen, bis die Ärzte Zeit hatten. Das war aber an diesem Tag sehr extrem.

Ansonsten wartet man hier in der Regel je nach Tag bis zu 1 Stunde. Kann auch kürzer sein oder auch länger sein. Habe alles schon erlebt.

abgestimmt für: Geht gerade noch

igormil
beantwortet von igormil am 8. Juli 2007 09:22
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Ich habe selber in einem Krankenhaus geschafft und war auch mit vielen Kindern in der Notaufnahme. Bei uns in Pforzheim (BW) geht es nach der Regel:

Zuerst die Schwerverletzte und die jenige die mit dem Rettungsdienst gebracht werden und dann die jenigen, die alleine kommen und nicht schwer Verletzt sind.

Vielleicht habt ihr ja eine andere Situation in eurem Krankenhaus...

abgestimmt für: Was dauert, das dauert eben

critter
beantwortet von critter am 8. Juli 2007 10:48
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Mich hatte eine Hummel in den dicken Zeh zweimal gestochen. Daraufhin hatte ich mein Herz 5 m vor mich gefühlt und bekam keine Luft mehr. Habe mich ins Krankenhaus geschleppt (war unterwegs gewesen). Obwohl ich mich so gut wie gar nicht wegen Atemnot artikulieren konnte, meinten die, ich soll mich schön hinsetzen und warten. Da waren sie unerbittlich. Nach wenigen Minuten habe ich mich aufgerappelt und bin mit letzter Kraft heimgefahren und habe den Notarzt angerufen und mich vor die Haustür draußen hingesetzt. Bin dann in wenigen Minuten versorgt gewesen. Ich hatte nicht gewusst, dass ich auf Hummelstiche allergisch reagiere und habe seitdem ein Notfallspray. Der Notarzt schwieg, als ich ihm die Geschichte vom Krankenhaus erzählte.

abgestimmt für: Dauert bei uns auch so lange

juekor
beantwortet von juekor am 8. Juli 2007 12:27
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abgestimmt für: Geht gerade noch

stefvol
beantwortet von stefvol am 8. Juli 2007 09:44
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Tja - man darf sich halt nicht alles gefallen lassen bei den Halbgöttern in Weiß. Ich hatte da mit meinem Vater auch schon so manche Kämpfe auszustehen und hab denen ordentlich die Meinung gegeigt und dafür gesorgt, das der Patient in dem notwendigen Ummfang und mit der gehörigen Portion an Respekt für einen KUNDEN versorgt wird. Und damit die Schlauberger vor Ort erst gar nicht in Versuchung kommen, ihn nachts unversorgt herumliegen zu lassen, war ich einige Nächte vor Ort. Vom Job ins Krankenhaus - dann schnell heim und wieder Job. Strengt an aber geht. Bloß dem Personal nicht vertrauen - die machen oft nur ihren Job und das Schicksal der Patienten ist vielen leider egal.

abgestimmt für: Geht bei uns schnell

anonym
beantwortet von Bruno am 8. Juli 2007 13:29
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Da fallen mir aber die Augen aus dem Kopf. Musste auf Lesbos eine Bekannte als Notfall ins Spital bringen (letztere ssind hier chronisch ueberfuellt). Behandlung wurde Minuten nach Eintreffen gestartet. Was dann spaeter, bei Aufenthalt passiert, ist ganz andere griechische Geschichte. Notfall top, Aufenthalt flop.

abgestimmt für: Geht bei uns schnell

Eppendorf
beantwortet von Eppendorf am 10. Dezember 2008 11:50
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abgestimmt für: Dauert bei uns auch so lange

schlossgeist
beantwortet von schlossgeist am 29. August 2008 19:45
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abgestimmt für: Was dauert, das dauert eben

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