Frage von DerDieDasDash, 80

Warum sind immer die anderen Schuld?

Die Schuld liegt nie bei einem selbst.

Antwort
von Hyaene, 14

Es gibt da so einen ganz tollen Spruch:

"Manche Menschen merken erst, wie sie mit anderen Menschen umgehen, wenn sie selbst so behandelt werden und plötzlich ist das Leben unfair!"

Diesen Satz sollten sich einige Leute mal zu Herzen nehmen. Allerdings auch man selbst. Niemand ist perfekt, aber es sollte doch wenigstens versucht werden seine Mitmenschen so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte. 

Das Problem ist, wie deine Frage schon heißt: "Es sind immer nur die anderen". Man selbst kennt seine Fehler, arbeitet daran, hat auch schon einiges geschafft, doch dann begegnet man immer wieder Menschen, die nur auf andere zeigen können, statt auch mal eigene Fehler einzusehen. 

Und dann wird man irgendwann genauso stur, wie die meisten anderen und man beginnt sich zu fragen: "Warum versuche ich bloß immer nur an mir zu arbeiten, wenn andere auch nicht dazu bereit sind? Warum kann man als Freunde nicht auch mal zusammen an sich arbeiten, wenn es immer nur Knatsch gibt, man aber nach Kompromissen sucht?" 

Dadurch kann einem alles wieder zusammenbrechen und ab dann sollte man sich die Frage stellen: "Möchte man sich für sich selbst oder für andere ändern? Könnte es mir trotz immer wiederholenden Enttäuschungen durch meinen Mitmenschen, etwas bringen, dass ich an mir gearbeitet habe? Vielleicht mal für jemand ganz besonderen, den ich nur durch mein neues Auftreten dazu gebracht habe mich zu mögen?" 

Mach was draus. :-)

Antwort
von AkaXain, 30

Interessant, dass du direkt von der These ausgehst, es wären immer die anderen Schuld. Besser wäre gewesen zu fragen, wieso man sich selbst selten die Schuld eingesteht, da du dir nicht sicher sein kannst, ob wirklich alle so handeln. Mein Antwort richtet sich demnach auch der "neuen" Frage.

Nun es hängt oft vom Charakter ab, dass man seine eigene Schuld nicht einsieht. Das liegt oft daran das man voreingenommen, gegenüber sich selbst ist, das du also dich selbst zu subjektiv betrachtest. Daher ist es auch wichtig seine Handlungen etc. zu reflektieren und auf einer Metaebene zu bewerten.

Antwort
von Jukaye, 42

Weil man immer perfekt sein will und nie Fehler begehen möchte. Es könnten sonst andere meinen, dass man nicht perfekt ist und somit nicht in diese Gesellschaft gehört.

Antwort
von SupposedToBe, 41

Es wird (immer) automatisch versucht die schuld auf andere zu schieben, aber bei manchen ist es (manchmal) auch andersherum.

Antwort
von nuehm, 22

Ich finde das ist eine Frage des Selbstbewusstseins. Jemand der sehr selbstsicher ist, z.B. ein Filialleiter (der muss ja auch selbstbewusst sein für diesen Job) gesteht selten den eigenen Fehler ein, einerseits weil sein Stolz es nicht zulässt, andererseits weil der Job es erfordert.

Nehmen wir ein verschrecktes Entlein, eine Teenagerin z.B. die keinerlei Selbstwertgefühl hat und es allen immer Recht machen will, gesteht manchmal sogar Fehler ein, die gar nicht ihre waren.

Ich finde es ist auch eine Frage von Realitätsbewusstsein und Charackterstärke, es ist sehr mutig einen Fehler sich selbst und auch anderen einzugestehen, und damit die einhergehenden Konsequenzen und Dämpfer für das Ego in Kauf zu nehmen.


Antwort
von Aylinkci1, 49

Das stimmt doch nicht die Schuld kann auch an dir liegen

Kommentar von GodblessHim ,

NEIN!

Kommentar von AkaXain ,

Es wäre sinnvoll, du würdest das auch begründen. Es sei denn es war nicht ernst gemeint. wobei dies dann nicht wirklich zu Vorschein kommt.

Antwort
von tachyonbaby, 33

Nö, sehe ich nicht so. Es gibt auch Menschen, die die Schuld ständig bei sich selbst suchen. Genau so nervig.

Kommentar von Jukaye ,

das ist nicht nervig, diese menschen haben meist n selbstwertproblem...

Kommentar von tachyonbaby ,
diese menschen haben meist n selbstwertproblem.

Yup, genau wie die, die anderen ständig die Schuld geben. Sag ich doch: Einfach nervig!

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