Frage von Kyokujitsuki, 136

Warum sind gerade oft die Menschen gegen Cannabis, die aber viel Rauchen und trinken?

Also vorweg: Ich habe nichts gegen Leute die gegen Cannabis sind, aber ich verstehe Eines nicht: Ich kenne Leute die rauchen alle 10 Minuten eine Zigarette und oder trinken oft Alkohol, aber sagen "Nee, Cannabis ist nicht gut" oder "Nee, Cannabis ist nichts für mich". Ich meine ok gut, ich habe jetzt kein Problem damit, aber das Rauchen von Zigaretten oder häufiges konsumieren von Alkohol ist doch 1000x schlimmer als ab und zu mal einen zu kiffen. Ich möchte Gras nun nicht völlig verharmlosen, aber im Gegensatz zu Alk oder Zigaretten haben diese kaum Nebenwirkungen. Es sei denn man ist süchtig danach. Aber bei Zigaretten und Alkohol ist das doch genauso und Gras richtet keine körperlichen Schäden an.

Was meint Ihr? Natürlich können auch Cannabis-Gegner oder gar Leute antworten die das selbst betrifft. Jede Meinung wäre interessant zu wissen. Also was meint ihr?

Antwort
von brentano83, 62

Ob jemand raucht oder trinkt spielt hier keine rolle.

Die Jahrelange verteufelung und fehlinformation ist schuld. Man siehe doch nur mal mit welchen argumenten dagegen gehalten wird, obwohl Zahlreiche Studien das gegenteil belegen. Und dann gibt es jene die sich auch nicht belehren lassen, für die ist es Teufelswerk und da ändert auch keine Studie was dran. Ideologie und Intolleranz lässt Grüßen...

Aber Gott sei dank kann der großteil in DE selbst denken und die Meinungen sind ja durchweg Positiv gestimmt. Man betrachte den Artikel bzgl Hessen und Legalisierung, der zeigt ja erneut sehr gut das nur noch die CDU dagegen hält.

Antwort
von tschaeaen, 27

Die meisten Leute denken, dass Weed gefährlicher ist als der Konsum von Alk und Tabak.

 Allerdings, hört man oft auch mal, ist Alkohol zum Beispiel viel schlimmer. Laut einigen Studien sterben in Deutschland die meisten durch Alk und durch Weed ist weltweit noch kein einziger Todesfall registriert worden (meines Wissens nach, falls mittlerweile doch einer an weed gestorben ist bitte korrigieren).

Ich persönlich bin der Meinung, dass Weed viel harmloser ist als Alk oder Tabak. Meine Begründung: Von Weed wird man nicht so schnell abhängig, hinterlässt keine physischen Schäden, ist ein Schmerzmittel und hilft manche Krankheiten zu bekämpfen. Des weiteren kann aus Hanf viel hergestellt werden (z.B Papier, Flaschen....) und ist um einiges billiger als Holz. Hab auch mal was gehört, dass Weed in Deutschland nur als illegal eingestuft wurde da damals die Holzindustrie in der Hanfindustrie einen potenziellen Konkurrenten gesehen hat.

Hoffe ich konnte dir helfen. Rechtschreib- und Grammatikfehler könnt ihr behalten und falls jemanden falsche Fakten auffallen bitte korrigieren (aber nur mit Gegenargumenten).

Antwort
von FlyingCarpet, 46

Gerade diese Menschen wissen, was eine Abhängigkeit bedeuten kann.

Antwort
von Hyaene, 13

Ob Cannabis nun wirklich gefährlich ist oder nicht, aber warum zum Teufel, braucht man denn Dinge, die einen zudröhnen? Bekommt man denn sonst nichts auf die Reihe? Das ist nämlich zum Beispiel auch so etwas, warum ich mich, neben dem Gestank, schäme, dass ich etwas brauche das mich beruhigt, wenn etwas schwierig wird. Nämlich diese blöden Zigaretten! ;-D 

Ist eigentlich nicht toll, wenn man sich so etwas eingestehen muss, wenn man auch nur ein Fünkchen Stolz besitzt. Aber Mist! Die Zigarette ist nun einmal eine Droge von der man schlecht wegkommt. Wie wird das dann wohl bei Cannabis sein, denke ich mir da. <--- Da hast du deine Antwort. ;-) 

LG 

Kommentar von Hyaene ,

So, habe mich mal hier ein bisschen durchgelesen. Ob es körperlich abhängig macht, weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall psychisch, wenn man sich mal die ganzen Pro - Cannabis Beiträge durchliest. Mein lieber Schwan! =O

Da werden Vergleiche gezogen... Einmal heißt es sogar schon, es solle der Entkrimminalisierung dienen... 

Nur mal so als Frage. Von Cannabis wird man müde und ruhig. Wie ist das dann am Steuer? Wieviele Unfälle würde es denn dann noch zusätzlich zum Alkohol geben? Wie ist es, wenn die eigenen Kinder mit ansehen müssten, wie die Eltern nichts mehr richtig mitbekommen? Was ist, wenn das Kind sich schwer verletzt oder sogar mit Feuer spielt? Können dann die Eltern unter Einfluss vom beruhigenden Cannabis überhaupt noch richtig reagieren? 

Eine Droge ist es allemal und das beweist es schon, wie sehr sich hier für die Legalisierung eingesetzt wird. Wie sage ich immer so schön? Wenn man nicht süchtig ist, dann sind Drogen uninteressant. ;-)

Mir zum Beispiel wäre es piep egal, wenn Alkohol verboten werden würde. Im Gegenteil, ich wäre sogar froh! Beim Verbot von Zigaretten sieht es NOCH anders aus. Denn meine Sucht würde mir da Striche durch die Rechnung machen. Wenn ich es irgendwann mal schaffe den Mist los zu werden, dann liebend gern!

Ich finde nichts so schlimm, wie seine Selbstkontrolle zu verlieren und nicht mehr klar im Kopf zu sein - es reicht schon, dass es Krankheiten gibt, die dafür sorgen - und eigentlich ärgere ich mich auf für meinen Suizid auf Raten. Ich hoffe, dass ich es eines Tages schaffe ein unabhängiger, freier Mensch zu werden, der mit Stolz sagen kann "Ich verstecke mich nicht hinter einer Droge, wenn ich Probleme habe, ich packe sie an, weil ich einfach stark bin!" 

Antwort
von Wuestenamazone, 38

Also ich erlebe das immer wieder. Leute die Cannabis konsumieren werden müd und ruhig. Das ist beim Alkohol anders denn die werden aggressiv. Gesund ist alles nicht aber wenn dann lieber einen Joint. Noch keiner meiner Bekannten ist ausfällig geworden. Für den Eigenbedarf ok

Antwort
von xo0ox, 71

Ganz einfach Alkohol/Tabak ist Legal = kann nicht schlimm sein

Cannabis illegal= ganz ganz schlimm und gefärhlich.

Das hat aber nichts damit zu tun, dass sie häufig rauchen oder Tabak trinken. Das liegt ehr an ihrem Bildungsstand bzw. sie verlassen sich einfach darauf was Medien und Regierung ihnen sagen, anstatt sich zu informieren und sich selbst ein Bild davon zu machen.

Ich empfehle auch dir, dich zu informieren, denn Cannabis hat körperliche Schädigung , je nach Konsumart. Hat viele Nebenwirkungen, manche werden aber als ''normal'' betrachtet (z.B. Rote Augen, Fress-Flash)

Man wird nicht Süchtig wie beim Alkohol, es ist eine andere Sucht eine Psychische, diese kannst du auch von Gamen kriegen.

Kommentar von Climatewarming ,

Danke.. wenigsten mal einer der kein Müll verzapft.!

Kommentar von Kyokujitsuki ,

Es ist auch legal unbegrenzt schnell auf deutschen Autobahnen zu fahren. Kann ja also nicht gefährlich sein.

Kommentar von xo0ox ,

Ich hoffe du hast meine ganze Antwort oder wenigstens mehr als die ersten 2 Zeilen gelesen bevor du hier kommentierst.

Antwort
von BetonMC, 53

Ich denke nicht, dass es etwas damit zu tun hat ob jemand trinkt oder raucht. Dadurch das es auf dem Index steht haben die Leute die Meinung, dass es nicht gut ist.

Diese Annahme ist natürlich nicht falsch, steht nicht umsonst auf dem Index. Das Tabak und Alkohol gesellschaftlich akzeptiert sind tun ihr übriges.

Ob legal oder illegal schädlich ist alles davon. Jedem steht es frei sich für ein gesundes, oder ungesundes Leben zu entscheiden.

Kommentar von Leonider ,

warum steht es denn deiner Meinung nach auf dem Index? Was rechtfertigt, erwachsenen Menschen zu verbieten ihrem eigenen Körper Substanzen zuzuführen?

Kommentar von BetonMC ,

Es steht zum Schutz auf dem Index. Nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene müssen hier und da vor Gefahren geschützt werden.

Meiner Meinung nach gehört Tabak und Alkohol genau so auf den Index. Fordert aktiv und passiv extrem viele Tote.

Alleine schon wie viele Leute vom Passivrauchen erkranken, wie viele Unfälle durch Alkohol oder Drogeneinfluss entstehen.

Wenn du der Meinung bist nicht bevormundet werden zu wollen, dann nur zu tu was du nicht lassen kannst, steht dir frei.

Wenn du das ganze auch noch legal machen möchtest solltest du in die Länder auswandern wo es erlaubt ist. Alternativ hast du ein Restrisiko welches überschaubar ist. Also wenn du wirklich konsumieren möchtest wirst du es auch tun.

Antwort
von areaDELme, 52

ich persönlich finde, dass man cannabis durchaus mit alkohol gleichsetzen kann, wobei alkohol die härtere droge ist. zigaretten sind eher mit schokolade gleichzusetzen, da man zwar abhängig werden kann (klar beim rauchen schneller), aber es hat keinen einfluss auf die wahrnehmung eines menschen.

ein kontrollierter, nicht täglicher gesuss von cannabis wäre also gleichzusetzen mit hier und da mal ein klein wenig über den durst zu trinken. ein häufiger genuss von cannabis (mehr als 1-2 mal /monat) ist schon eher einem alkoholiker gleichzusetzen und daher ist das für mich schon verwerflich. 

alkohol + auto fahren => straftat ("max." 24h im blut)
cannabis + auto fahren => straftat (bis zu 10 tagen nachweisbar [häufiger genuss])
daher der intensive vergleich des alkoholikers mit einem der mehr als 2 mal im monat kifft. da sei die wirkungsdauer dahingetellt!!, wenn man einmal am steuer erwischt wird, kann (muss nicht) es einem das ganzen leben ruinieren
(führerschein weg -> vorbestraft -> job weg -> partner weg -> wohnung weg -> ...)
egal ob mit deutlichem promillewert oder eben mit cannabis, wobei letzteres in der gesellschaft noch schlechter aufgenommen wird. allerdings leben wir in deutschland nunmal in dieser gesellschaft, und solange sich hier nichts an der einstellung und der rechtlichen lage ändert kann man einen häufigen cannabisgenuss nur scharf verurteilen. ein solcher konsument stellt nicht nur eine gefahr für sich dar, sondern auch für soziales umfeld, insbesondere seine familie.

wer aber jemanden, der wirklich nur selten mal einen raucht desshalb veruteilt, sollte sich fragen ob er nicht auch mal einen über den durst getrunken hat, denn im prinzip ist es nicht anderes, außer dass er seinem körper damit kaum schadet.


Kommentar von howelljenkins ,

ich will dir gar nicht grundsaetzlich widersprechen, aber bei "kontrollierter genuss von cannabis" muss ich regelmaessig lachen.

cannabiskonsum wie auch alkoholkonsum verfolgt die absicht, in gewissem umfang die kontrolle zu verlieren: das ist ziel eines rausches. 

cannabis nach dem franzbranntwein-prinzip einzusetzen ist die ausnahme und nicht die regel.

Kommentar von areaDELme ,

so war es auch nicht gemeint :D
habe es ja auch mit "über den durst" trinken verglichen und nicht mit einem bier.
"kontrolliert" sollte mehr auf die häufigkeit hindeuten.
hier und da mal partymachen ist auch etwas anderes als jeden freien tag feiern zu gehen und sich abzuschießen.
und auf das maß, also nicht soviel kiffen, dass man nicht mehr laufen kann (das ist durchaus möglich).

Kommentar von kalippo314 ,

zigaretten sind eher mit schokolade gleichzusetzen, da man zwar abhängig werden kann

Willst du mich verarschen? Zigaretten sind Todesursache Nr. 1 unter den Drogen, mit großem Abstand (110.000 Tote im Jahr in Deutschland). Die Rückfallrate bei Zigarettensucht ist >98%. Tabak ist eine der gefährlichsten Drogen, die es gibt und du setzt es gleich mit Schokolade... Dass ich nicht lache...

Kommentar von areaDELme ,

ich habe es nich in bezug zur gesundheit gestzt, sondern in den bezug der wahrnehmungsveränderung von drogen. und die liegt bei zigaretten nunmal nicht vor.
das gesundheitsschädlich ist und die haupttodesursache ist, ist jedem bekannt und damit einhergehend gebe ich dir auch vollkommen recht. der vergleich diente lediglich dazu die drogen auf die wahrnehmungswirkung des kosumenten, und die position der gesellschaft dazu, zu vergleichen.
es tut mir leid wenn ich das missverständlich geschrieben habe. in einer knappen antwort zu so einem komplexen thema, und meinen gedanken fest vor augen habe ich es so nicht verstehen können, da ich es ja anderes gemeint hatte.

Kommentar von Kodringer ,

Nachweisbar heißt nicht gleich unter Einfluss stehend. 

Kommentar von Climatewarming ,

@Area:
Was redest du für ein Müll ?

Kommentar von areaDELme ,

@kodinger -> ich habe geschrieben "da sei die wirkungsdauer dahingetellt!!"

@Climate -> was genau meinst du?, ich habe versucht meine meinung zu erklären, was daran stört dich? -dass die formulierungen nicht ganz ausgeführt sind gebe ich gerne zu, aber meine sichtweise sollte nachvollziehbar sein-
was man davon hält ist jedem selsbst überlassen.

Kommentar von WastedYout ,

Ich definiere einen Alkoholiker nicht dadurch wie oft er trinkt sondern wieso und ob drauf noch klar kommt das selbe gilt für mich auch bei Kiffern

Kommentar von areaDELme ,

das ist ein ganz anderer punkt den ich auch nachvollziehen kann. aber damit denkt man nur wieder an sich und nicht an die etwaigen folgen die es für sein soziales umfeld haben kann.
ich habe bewusst den begriff des alkoholikers gewählt, da es mir um den bezug zu seinen mitmenschen, vorallem der familie, geht. und ein alkoholiker kann seinen "drang" (egal warum er trinkt, er sollte sich anders hilfe holen wenn er nur so damit klar kommt) des alkoholkonsums nur sehr selten hinter seine familie stellen.

solange es strafbar ist auto zu fahren solange cannabis nur nachgewiesen werden kann und es nicht nur um die tatsächliche wirkung geht, sollte man eben auch an seine mitmenschen denken und nicht nur an sich selbst. ich stehe auf dem standpunkt dass man seine bedürfnisse/gelüste hinter das wohlergehen seiner direkten umwelt anstellen sollte. sprich vorallem menschen mit kindern sollten sich dem bewusst sein was es evtl. anrichten könnte, und eben die kinder vor den cannabiskonsum zu stellen sind!

Kommentar von brentano83 ,

Du bist irgendwie auf dem falschen Dampfer unterwegs...

Alkohol mit Cannabis gleich zu stellen, und das auch noch im zusammenhang mit einem Alkoholiker ist so ziemlich das absurdeste was ich seid langem gelesen/gehört habe. Hast du dich mal genauer über jene beiden Substanzen Informiert? Inhaltstoffe, Toxine, Nebenwirkungen, Überdosierung usw ?!

Mal einen über den Durst zu trinken ist definitiv schädlicher als einmal die Woche was zu rauchen, selbst öfteres rauchen wäre nicht so schädlich. Ich versteh unter über den Durst trinken: Einmal lichter aus. Einmal vollrausch bitte. Dies würde bedeuten das du dir mit dem einmal über den Durst trinken , mal eben zig Tausend Hirnzellen "vernichtest", da regeneriert sich nix mehr, weg is weg. Das erklärt die frage wieso ein Alkoholiker das stottern beginnt uvm. Von der Leber reden wir erst gar nicht. Cannabis hingegen hat nicht einmal eine Neurotoxische wirkung, sprich es wird auch nichts vernichtet, es betäubt aber, jedoch klingt eine betäubung auch wieder ab und die Zellen - der Körper kann sich regenerieren. Soll nicht heißen das Cannabis gänzlich Harmlos ist, sicher hat es seine Risiken, jene sind jedoch überschaubar und sind bzgl Körperlicher schädigung nicht mit Alkohol gleich zu stellen.

Auch die abhängigkeit und der Entzug könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Alkohol Psychisch und stark Physisch abhängig machen, bringt Cannabis eine vergleichsweise schwache ausschließlich Psychische abhängigkeit mit sich. Der Entzug bei Alkohol muss in aller regel Ärztlich betreut werden und dazu muss der Patient Medikamentös eingestellt werden, um den Entzug halbwegs erträglich zu machen. (ein alkoholiker auf entzug ohne medikamente willst du nicht sehen, das ist pures leiden und elend). Extrem zittrig bzw Schüttelfrost, Schweisausbrüche, Aggresivität, Haluzinationen, Wahnvorstellungen uvm.... Hinzu kommt der starke suchtdruck in diesem stadium...... Bzgl Cannabis, etwas abgeschwächter Hunger, ein paar Tage schlechter schlaf. Eher selten aber kommt vor, reizbarkeit. Das wars... Hier ist weder eine Ärztliche betreuung nötig, und auch keine Medikamente. Zwischen Cannabis und Alkohol, liegen in allen belangen, Welten! Nein da liegen sogar Galaxien ! Sorry aber das ist wirklich sehr absurd.

Das mit der Nachweisbarkeit spielt hier auch keinerlei Rolle, denn hier wird auch auf "nicht Psychoaktive abbauprodukte" getestet. Das jemand seinen Lappen verliert weil er aktiv berauscht am Steuer sitzt, ist vollkommen richtig. Wenn jedoch auf Stoffe getestet wird, die einen nicht beeinflussen, und man allein auf grund dessen den Lappen abgibt, das ist mehr als lächerlich! Und das ginge theoretisch auch bei Alkohol, wir testen jetzt einfach von jedem die Leberwerte und so, und allein auf grund der nachweisbarkeit von vergangenen (tage zurück liegenden) Konsum nehmen wir jedem den Lappen weg. Ich glaub 3/4 der DE Bevölkerung wäre Zukünftig ohne Auto unterwegs. *würde sogar der umwelt helfen lol*

Ich würde dir echt ans Herz legen da mal ein bisschen mehr zu lesen, und deine meinung mal zu vergessen....

Antwort
von howelljenkins, 49

ich bin gelegenheitsraucher oder sagen wir regelmaessiger wenig-raucher und trinke selten bis nie alkohol. 

kiffen fand ich schon immer bloed und zwar vorwiegend wegen der klientel und wegen des gestanks. 

generell ist mir wurscht, ob cannabis verboten ist oder nicht. mir leuchtet allerdings nicht die notwendigkeit ein, eine WEITERE droge frei verkaeuflich zu machen. ist ja nicht so, als ob es problematisch sei, an cannabis heran zu kommen.

in der beziehung erinnern mich viele kiffer an viele veganer. es wird so ein drama daraus gemacht, dass die jeweilige lebenseinstellung oder vorliebe angeblich so verrufen oder schlecht angesehen ist. dabei nerven bloss die leute, die das staendig thematisieren.

dass jetzt vorwiegend leute, die rauchen und/oder trinken was gegen cannabis haben, konnte ich bisher nicht beobachten.

Kommentar von 2pacalypse2 ,

der legalisierung ist meiner Meinung nach sinnvoll, damit die Konsumenten nicht ständig stress mit der Polizei haben, da es ja deren entscheidung ist, ob sie nun konsumieren wollen oder nicht. schadet ja in dem fall nur einem selbst (man sollte dann auch natürlich nicht überall rauchen dürfen). anders ist es bei zigaretten, da man durch das passivrauchen auch andere schadet...

Kommentar von howelljenkins ,

passiv-kiffen ist deiner ansicht nach unschaedlich?

Kommentar von Leonider ,

wesentlich weniger schädlich als passiv-rauchen

Kommentar von kalippo314 ,

mir leuchtet allerdings nicht die notwendigkeit ein, eine WEITERE droge frei verkaeuflich zu machen.

Entkriminalisierung der Verbraucher (weniger kosten für Strafverfolgung), kontrollierte Qualität, Steuereinnahmen?

Das ist keine Notwendigkeit, aber du sagst doch selbst, es ist eh überall erhältlich und viele Leute machen es. Warum also weiter illegal halten?

Kommentar von howelljenkins ,

du sagst doch selbst, das ist keine notwendigkeit ...

nur darum geht es. es besteht keine notwendigkeit der legalisierung, denn es gibt keine notwendigkeit, cannabis zu konsumieren. 

entkriminalisierung fuer drogen, die koerperlich abhaengig machen, kann ich verstehen. entkriminalisierung bei drogen, die koerperlich (zumindest angeblich) nicht abhaengig machen und die ja  u. a. auch aus genau dem grund legalisiert werden sollen, ist doch quatsch.

und du willst jetzt nicht tatsaechlich alles das, was von hardcore nichtrauchern rauchern als billiges pro-tabak argument vorgeworfen wird, fuer cannabis-konsum als positiv-argument anbringen ...

Kommentar von Kodringer ,

Wenn man nur mehr von Notwendigkeiten ausgeht, könnten wir doch gleich ohne Kleidung auf Bäumen leben und Früchte fressen.

Das Argument mit der weiteren Droge funkt nicht, es ist wie zu sagen: Wenn sie keine Strafe wollen sollen sie doch aufhören zu kiffen; über die Diskussion ob konsumiert wird ist man schon längst hinaus. Die WEITERE Droge haben wir schon, das hier ist ja keine Diskussion ob Cannabis bei einer Legalisierung plötzlich existiert. Man kann nicht festlegen, ob gekifft wird oder nicht. Man kann nur die Bedingungen beschließen, unter denen das passiert. Und nach empirischen Erkenntnissen bringt der legale Status mehr Vorteile.

Kommentar von howelljenkins ,

ja, genau, wenn sie keine strafe wollen, sollen sie halt nicht kiffen ...

dein vergleich mit ohne kleidung auf baeumen leben ist doch komplett am thema vorbei. ein besserer vergleich waere fahren ohne sicherheitsgurt. 

es hat einen realen sinnvollen hintergrund, dass das strafbar ist. manche tun es trotzdem. wenn sie erwischt werden, werden sie bestraft. wenn sie nicht bestraft werden wollen, sollen sie halt mit gurt fahren.

fahren ohne sicherheitsgurt existiert, war frueher sogar normal. hat sich aber geaendert ... manche empfinden das als bevormundung und ja, dann sollen sie halt ohne gurt fahren. kann schief gehen, muss nicht schief gehen, kann ggf. erwischt werden und ggf. strafe geben. 

mir persoenlich ist das wurscht. nur nach wie vor steht fuer uns beide fest, dass es keine notwendigkeit gibt.

Kommentar von brentano83 ,

Und was ist Sinnvoll an dem Verbot? Nichts... Konsumiert wird trotzdem. Und der Konsument wird sogar bestraft obwohl er weder High is und auch nichts dabei hat. Wo is da der Sinn? Bis zu wenigen gramm wird die Anzeige fallen gelassen, was aber egal ist,da der führerschein mit hoher wahrscheinlichkeit weg ist, und damit im schlimmsten fall der job.

Cannabis war mal Legal, und wurde nicht auf grund seiner schädlichkeit oder so verboten, das sollte man ebenfalls mal bedenken. Und hinterfragen was es damit auf sich hat.

Hinzu kommt verbraucher u. Jugendschutz... Wer hier nicht an die Jugend denkt oder meint das wird schon, soll sich doch bitte mit seiner naivität im Keller einschließen und sein Egoistisches leben weiter führen... Verbote sind nur gut solange sie schäden vermeiden bzw helfen, anstatt mehr schaden anzurichten.

Eine legalisierung hätte, wie Studien belegen, mehr vorteile als das aufrecht erhalten des Verbotes, was mehr schaden anrichtet als das es Helfen würde.

Kommentar von howelljenkins ,

Und was ist Sinnvoll an dem Verbot? Nichts... Konsumiert wird trotzdem.

mit anderen worten: wenn verbote von einigen leuten uebertreten werden, kann man sie auch gleich abschaffen.

kiffer und nicht-kiffer werden nie einer meinung sein.

mir ist vollkommen wurscht, ob cannabis verboten oder erlaubt ist. meine hauptaussage ist, und das schreibe ich gern noch einmal:

es besteht keine NOTWENDIGKEIT eine weitere droge zu legalisieren. man kann sie naemlich auch einfach NICHT nehmen. wirklich, nicht kiffen ist ganz leicht.

das ganze drumherum aendert doch an dieser sache nichts.

Kommentar von mairse ,

Es geht hier um die Freiheits- und Persönlichkeitsrechte die im Grundgesetz verankert sind.

Ein Kiffer schadet niemanden außer sich selbst, warum sollte man für selbstbestimmung bestraft werden, das ist unsinnig.

Zu sagen es besteht keine Notwendigkeit es freizugeben weil es dafür ja keine Notwendigkeit gibt ist wie zu sagen es ist nicht nötig die Ehe zwischen Homosexuellen zu legalisieren. Jeder Mensch hat eben andere Bedürfnisse, auch was die Berauschung angeht. Solange man niemanden mit seinem Verhalten schadet sollte man nicht bestraft werden, das sagt einen doch schon der gesunde Menschenverstand.

Kommentar von howelljenkins ,

oh mann, jetzt wird's bizarr.

du willst jetzt allen ernstes legalisierung von cannabis mit der gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen partnerschaften vergleichen? da ist diskriminierung abgeschafft worden. das ist ein vollkommen anderes thema.

wenn die pro-cannabis-lobby hier vergleiche zieht, dann bitte welche, die sinn ergeben.

aber ganz ehrlich. es ist von vorn herein abzusehen gewesen, dass eure lobby hier mit zaehnen und krallen und "persoenlichkeitsrecht" und "cannabis ist viel weniger schaedlich als ..." etc. fuer die legalisierung plaedieren wuerden. ist doch immer die alte leier.

wie jetzt schon zig mal gesagt. kifft weiter, meinen segen habt ihr und wenn's legalisiert wird, toll. aber bitte nicht auf dem balkon unter mir kiffen. der gestank nervt naemlich.

Kommentar von DerNeueimBlock ,

Lobby, ja klar.

Und du bist ernsthaft der Meinung Kiffer werden nicht diskriminiert wenn sie vor Gericht gezehrt werden, weil sie eine Pflanze geraucht haben die hier mal wild gewachsen ist?

Kommentar von howelljenkins ,

okay, ich geb' auf. 

kiffer werden entsetzlich unterdrueckt und ungerecht behandelt. wir sollten alle fuer ein grundrecht aufs kiffen auf die strasse gehen. 

es sollte in der apotheke pluspunkte fuer den erwerb von cannabis geben payback-punkte bei ihr platz.

vielleicht koennen wir auch erreichen, dass kiffen in bussen und bahnen erlaubt wird. ist ja irgendwie auch diskriminierung, wenn jemand nicht mitfahren darf, bloss weil er gerade das beduerfnis zu kiffen verspuert. hardcore-diskriminierung ist das.

wie bin ich bloss auf den gedanken gekommen, dass kiffen unnoetig sein koennte?

Kommentar von mairse ,

Wenn man keine Argumente mehr hat kommt man halt mit so einem Quatsch daher, oder?

Übrigens: Hättest du meine Kommentare sorgfältig gelesen würdest du wohl selber drauf kommen, das ich nicht das Kiffen in Bus oder Bahn fördere, da dort Dritte geschädigt werden. Genau wie beim normalem Zigarettenrauchen.

Kommentar von howelljenkins ,

sarkasmus und ironie kommen in deinem universum vielleicht nicht mehr vor ... 

ich frage mich, woran das liegen koennte ^^

Kommentar von Leonider ,

kiffen ist genau so unnötig wie rauchen, Alkohol trinken, Kaffe trinken, ins Kino gehen, Musik hören, Spaß haben, ...

Kommentar von Kodringer ,

Der Vergleich mit dem Sicherheitsgurt ist nicht angebracht, da hier dritte gefährdet werden, beim kiffen nicht.

NICHTS auf der Welt hat eine Notwendigkeit, und ALLES hat eine. Das lässt sich damit erklären, dass jeder eine Notwendigkeit anders definiert; um aber über diese Lächerlichkeit hinauszukommen: Du sagst einfach nur "Wenn es denen nicht passt dass sie nicht die selben rechte haben, haben sie eben Pech gehabt!"

Du lässt es also bewusst verantworten, dass Menschen die niemand gefährden ins Gefängnis kommen, weil sie nicht deiner Meinung sind, und das trotz eindeutigen Erkenntnissen dass das gegenteilige System mehr Vorteile hat.

Es soll nicht legal werden weil manche das Gesetz nicht einhalten, sondern weil das Gesetz den Zweck nicht erfüllt: Den Konsum und die Produktion zu stoppen.

Kommentar von Leonider ,

etwas illegal halten, weil es "nicht problematisch ist" ist einfach falsch. Was ist wenn ein Polizist gerne kiffen will? Wenn es raus kommt kann er seinen Job vergessen.

Kommentar von Hyaene ,

Der letzte Kommentar setzt neben all den anderen wirklich die Krone auf und zeigt mir, dass Cannabis wohl... Pech beim nachdenken bringt. ^^'

Erst war es mir eigentlich relativ egal, ob dieser Mist legalisiert wird oder nicht. Wenn ich mir aber angucke, was es aus Menschen macht, so hoffe ich, dass es niemals legalisiert wird! ='-/ 

Antwort
von Climatewarming, 22

Informier dich lieber selber über das Thema..
Nicht hier!
Du kannst dir viele Videos(Yt) und Berichte anschauen wo es anschaulich erklärt wird.
Und dann bildest du dir eine eigene Meinung über das Thema.

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