Was genau passiert im Körper, wenn man sie zu sich nimmt?
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Das ist bisher überhaupt gar nicht geklärt. Man vermutet (aus Tierexperimenten - aber Tiere sind eben keine Menschen), dass die Genmanipulation auch Erbschädigungen etc. hervorrufen könnte. Sicher ist hier jedoch gar nichts - da einfach Studien fehlen. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, sollte man gemanipuliertes Gemüse etc. meiden (aber es besteht auch die Möglichkeit, dass man das vollkommen umsonst tut). Bei den X-Strahlen (Röntgen) war es damals ähnlich: Einige hielten sie für gefährlich, andere machten Witze auf dem Jahrmarkt damit: Erst heute wissen wir von den schädlichen Nebenwirkungen der Strahlung; zur Zeit der Entdeckung war aber alles Spekulation.
das kann leider noch niemand mit Gewissheit sagen. Das merkt man erst nach einigen Jahren. Deshalb versuche ich "genfrei" zu essen, so gut es geht.
WIkipedia schreibt dazu: (http://de.wikipedia.org/wiki/Gentechnischver%C3%A4ndertesLebensmittel)
m Tierversuch wurde bewiesen, daß Genfragmente aus GVOs in das Blut und innere Organe des Konsumenten gelangen, aber es ist unbekannt, welche gesundheitlichen Folgen dies langfristig haben kann. Obwohl bisher keine Fälle bekannt sind, in denen zugelassene gentechnisch veränderte Lebensmittel Schäden am Menschen verursacht haben, könnten die Schäden langfristiger Natur sein oder noch nicht entdeckt sein.
Die gesetzlich geforderte bestmögliche wissenschaftliche Risikobewertung ist bislang nicht gegeben , denn
chronische Tests (Laufzeit 2 Jahre und länger) auf Krebserzeugung und auf toxikologische Effekte auf Fortpflanzung und Nerven werden nicht durchgeführt,
oft werden nur von Bakterien erzeugte Proteine geprüft anstelle der gesamten Pflanzen (im Gegensatz zum Vorgehen bei Pflanzenschutzmitteltests)
im Gegensatz zu Medikamenten, werden die Auswirkungen genveränderter Lebensmittel nicht am Menschen geprüft, sondern nur an Tieren (Fütterungsversuche nicht länger als 3 Monate).
Sophist am 19. November 2007 11:57 Ja, Tiere sind aber keine Menschen, das sollte man bedenken, wenn man "stellvertretend" Versuche macht...!
viele Tiere haben aber die gleichen Stoffwechseleigenschaften wie der Mensch.
Rolf u. Högemann am 19. November 2007 16:07 ÄHNLICHE Stoffwechseleigenschaften - 100%ige Gleichheit zum menschlichen ist NICHT gewährleistet...
die Problematik bei genetisch manipulierten Lebensmitteln ist doch nicht auf dem Teller oder im Körper, sondern auf dem Acker bzw. im Tier zu sehen. Die Wahrscheinlichkeit eines Gentransfers von Lebensmitteln in das Genom des Verbrauchers ist als null anzusehen, anders, als dies möglicherweise bei Prionen der Fall ist (BSE). Schwierig allerdings ist es, den Gentransfer von manipulierten Pflanzen (und Tieren) auf Artgenossen in der Natur auszuschließen, und hier liegt die Problematik genetisch manipulierter Lebensmittel: der erwünschte Effekt kann u.U. dazu führen, daß die natürliche (oder traditionell gezüchtete) Form von der künstlich manipulierten Form verdrängt wird. Trotz großer Fortschritte ist die Genetik an Pflanzen immer noch eine empirische Wissenschaft, sprich es wird ein Gen eingebaut und das Ergebnis studiert. Nebeneffekte zum gewünschten Ergebnis sind dabei nicht völlig auszuschließen, vor Allem, wenn das manipulierte Gen in den natürlichen Genpool eindringt.
pj
was und welche Folgen es im einzelnen haben kann ist noch gar nicht erforscht. Das bedeutet aber nicht daß es unschädlich ist. Ich wäre dafür in Europa für die nächsten 50 Jahren komplett auf Gennahrung zu verzichten. Danach kann man anhand des Genkonsum in den USA und anderen Ländern ganz gut die Auswirkungen betrachten. Das wäre mal ein ganz netter Großversuch

Der Mensch ist ein sehr anpassungsfähiges Wesen und doch sehr spezialisiert. Vielleicht können sich einige Menschen auf genveränderte Lebensmittel einstellen. Ob genveränderte Lebensmittel gefährlich für die Gesundheit sind ist möglich bis sehr wahrscheinlich. Doch in den meisten Fällen fehlt ein Beweis. Der ist ziemlich schwierig zu erbringen. Unter anderem deshalb, weil sich eine nachteilige Wirkung erst nach vielen Jahren bemerkbar machen kann. Ich schließe allerdings aus den durchgeführten Studien an Tieren (bevorzugt Ratten) auch auf Nachteile und gesundheitliche Gefahr für mich selbst. In einigen Studien wurden erhebliche Nachteile von z.B. genverändertem Mais aufgedeckt. Wir bekommen heute bereits eine ganze Reihe von Lebensmitteln mit genveränderten Inhalten, ohne besondere Hinweise. Zum Beispiel Käse und Brot (Käsebakterien Lab, Hefe,). In vielen Lebensmitteln, vor allem Süssigkeiten, ist Soja enthalten. Und das billigste Soja auf dem Weltmarkt ist das genveränderte. Da, wo nicht gesondert drauf steht, dass es unverändertes Soja enthält, ist oft genverändertes drin. Heute sind wir soweit, dass wir keine Gewähr mehr haben, ob genveränderte Grundstoffe im Lebensmittel enthalten sind. Nach der geltenden EU-Richtlinie dürfen bis zu 0,9% genveränderte Anteile enthalten sein ohne Deklaration. Weil kaum noch ein Lieferant sortenrein liefern kann.