Warum sind Gefühle so unwichtig geworden oder haben die meisten Angst vor einer ernsthaften Beziehungen?

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3 Antworten

Der Mensch ist von Natur aus kein monogames, sondern ein polygames Wesen, sprich alle unsere Instinkte sind darauf ausgelegt mit vielen Partnern Kinder zu zeugen.

Die "ewige Bindung" ist ein soziales Konstrukt, welches vor allem durch die drei monotheistischen Religionen ausgelegt und durch viele Kulturreferenzen gefesitgt wurde.

So zum Beispiel Märchen

"Sie lebten glücklich bis an ihr Ende"

Und vieles mehr.

Heute gilt eine lebenslange Bindung als weitaus weniger wichtig wie früher. Das Leben ist schnell geworden, Wohnorte, Berufe und Lebensstile können sich im Jahres, bis Monatstakt wechseln und eine dauerhafte Bindung hält so etwas nur selten aus.

Viele Partner zu haben gilt schon lange nicht mehr als verrufen, weder bei Männern noch bei Frauen, daher verlieren die Menschen auch die Scheu vor einem Partnerwechsel und sind eher dazu geneigt verschiedene Beziehungstypen auszuprobieren.

Kinder werden ebenfalls immer unwichtiger. Wenn man jetzt mal von den Teenager-Müttern absieht, haben immer weniger Menschen Kinder und die immer später.

In der Generation meiner Eltern war es noch üblich 2-4 Kinder zu bekommen bevor man 30 ist, meine Generation hingegen hat bis zu diesem Alter höchstens 1 Kind.

Vieles hat sich in den letzten 20 Jahren verändert und es wird sich in den nächsten 20 Jahren wieder viel verändern, wer weiß was für Beziehungsformen dann die Norm sein werden.

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Kommentar von NorthernLights1
21.03.2016, 16:53


Der Mensch ist von Natur aus kein monogames, sondern ein polygames Wesen, sprich alle unsere Instinkte sind darauf ausgelegt mit vielen Partnern Kinder zu zeugen.


Haben wir keinen freien Willen ? Die meisten Menschen scheuen es nicht mehr, nicht weil wir es in unseren Instinkten haben, sondern weil man es uns vorlebt.

Jeder Mensch entscheidet für sich selbst. Ich bin bzw möchte ich lieber ein monogamer mensch sein und dass ist nicht wider der natur :)

PS: Viele nehmen Fremdgehen auch als evolutionäre / biologische Ausrede, aber dies hat nur etwas mit dem Charakter / freien willen zu tun !


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Ja die gibt es tatsächlich immer wieder...gute Frage warum. Ich denke das hat mehrere Ursachen. Zum einen ist es nicht mehr so krass wie früher,dass du mit 24 den Partner fürs Leben finden "musst",ihn dann heiratest, und selbstverständlich dann auch bald Kinder kriegst. Außerdem musst du dir nur einen Liebesfilm aus Hollywood anschauen,da is auch immer gleich jeder die "große" Liebe und ich denke davon lassen sich viele junge Frauen auch sehr beeinflussen und erwarten das es bei ihnen auch so sein muss...

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Keiner will sich mehr festlegen, alle wollen sich alle möglichkeiten freihalten. Traurig aber wahr..

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Kommentar von NorthernLights1
21.03.2016, 16:25

Auf was kann man denn noch bauen / vertrauen bei so einem Verhalten ? Auf nichts :(

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