Frage von Sobaron, 327

Warum sind Fortpflanzungs- und Ausscheidungsorgane beim Menschen (wie bei den meisten Tierarten) eigentlich aneinander gekoppelt?

Das frage ich mich schon lange, gibt es da eine plausible evolutionstheoretische Erklärung für???

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Wuestenamazone, 82

Klingt zu einfach und banal aber es hat tatsächlich mit der Evolution zu tun. Das kann man ganz schnell googlen. Hab das auch nur überflogen. Aber es ist wirklich Evolutionsbedingt so entstanden

Antwort
von Ifosil, 216

Die Natur denkt extrem praktisch. Wo schon mal Düsen und Kanäle vorhanden sind, werden diese auch anders benutzt. Ein neues Organ mit entsprechender Infrastruktur würde unnötig Ressourcen kosten.

Antwort
von kindvbahnhofzoo, 196

Wegen der sehr ähnlichen embryonalen Entwicklung, google einfach "Embryologie Urogenitaltrakt" da findest du genaue Erklärungen.

Direkt "gekoppelt" sind die beiden Systeme nur beim Mann durch die Harnröhre, das primäre Auscheidungsorgan ist die Niere

Antwort
von klugshicer, 171

Ich denke es hat praktische Gründe ein Kanal der z.B. nur für Sperma verwendet würde, könnte verkleben und dadurch unbrauchbar werden mit dem Ergebnis das si eine Spezies aussterben würde.

Antwort
von Askomat, 64

Stell dir den Einzeller vor der nur eine Öffnung hat, spart z.b. Energie, und da geht's halt rein und raus. Und so sind die Sachen miteinander verbunden geblieben, weil sie einen gemeinsamen Ursprung haben.

Antwort
von Hamburger02, 68

Die Evolution hat das Bestreben der Optimierung. Die Zusammenlegung der Organe ist aus religiöser Sicht ein Konstruktionsfehler, aus evolutionärer Sicht ist es eine Gewichts- und Platzersparnis.
Bei Vögeln, wo es noch mehr aufs Gewicht ankommt, werden sogar Fortpflanzung sowie die Ausscheidung von Fest und Flüssig zusammengefasst.

Kommentar von Franz1957 ,

Die Zusammenlegung der Organe ist aus religiöser Sicht ein Konstruktionsfehler

Inwiefern?

Kommentar von Hamburger02 ,

Weil dadurch Sex zu etwas schmutzigem wird.

Kommentar von Franz1957 ,

Was Religion angeht, kann ich hier nur für das Christentum reden. Daß Sex etwas schmutziges sei, ist eine irrsinnige Ansicht, diese ist jedoch weniger kennzeichnend für das Christentum als für das Bürgertum, das seine Ideologie allerdings immer gern als "christlich" etikettiert hat und damit wiederum bei denjenigen Christen Resonanz findet, die ihren Glauben seit dem Röm. Kaiserreich immer mit der Ideologie der jeweils herrschenden Klasse durcheinanderbringen und das Gemisch dann als ihre Glaubenslehre präsentieren.

Das Argumentationsmuster mit dem Konstruktionsfehler (argument from poor design) ist ohnehin zwar dem Ansatz nach theologisch, es wird aber typischerweise nicht aus religiöser Sicht vorgebracht, sondern umgekehrt mit der Intention, eben diese Sicht anzugreifen.

Antwort
von voayager, 70

Stimmt nur zur Hälfte. Bei der Frau erfolgt die Harnausscheidung nicht aus ihrem Fortpflanzungsorgan der Vagina, wohl aber aus ihrem Genital der Vulva.

Antwort
von mighty20, 146

Weil es so praktischer und einfacher ist, schätze ich mal. also 2 in 1  :D

durch den Mund können wir ja auch atmen und essen und sprechen. 

Antwort
von kami1a, 106

Hallo Auch wenn die Antwort banal klingt - sie ist richtig : Es hat sich eben so in der Evolution durchgesetzt.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Kommentar von Comment0815 ,

Ja, das ist klar. Aber warum? Was ist der Vorteil daran? Evolution ist ja kein Zufall.

Kommentar von daCypher ,

Wahrscheinlich einfach, weil es keinen evolutionären Vorteil gebracht hat, die Organe zu trennen. Wobei wir hier ja im Prinzip nur vom Penis und der darin liegenden Harnröhre reden. Alles andere ist ja getrennt.

Antwort
von Bodaway, 32

Menschen sind keine Kloakentiere.

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