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Warum sind Fehlzeiten im Lebenslauf solch ein no-go?

gefragt von Abacero am 03.07.2009 um 11:37 Uhr

Kann doch immer mal sein, dass man in einer Lebenskrise steckt und 2 Jahre einfach mal "nichts" gemacht hat, ausser sich um sich selbst zu kümmern. Muss man denn heutzutage nur noch Funktionieren wie ein Roboter?


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BruenoDerStar
beantwortet von BruenoDerStar am 3. Juli 2009 11:39
8x
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Hier werden schon kleine Kinder gedrillt, damit sie funktionieren. Kranke Gesellschaft!


anonym
beantwortet von steffi12345 am 3. Juli 2009 11:38
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ja leider

Kommentar von B72cd78d1282e0bf0a32f82322debc51smallMaja99 am 3. Juli 2009 11:40

So ist es!


Swisslady
beantwortet von Swisslady am 3. Juli 2009 11:39
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Wichtig ist einfach, dass die Fehlzeiten aufgeführt sind. Man kann ja schreiben, dass man pausiert hat um dies und das zu tun. Aber man sollte den Zeitraum nicht einfach auslassen.

Kommentar von 384d0d8bec4788c27071b49a4f0ffa3csmallBrigadoon am 3. Juli 2009 11:40

Ja, in jedem Falle muss etwas reingeschrieben werden. Er ist zum Glück in der Autobranche, da fällt die Argumentation sicherlich nicht sehr schwer.


matze9881
beantwortet von matze9881 am 3. Juli 2009 11:39
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ja so ist es...

du sollst zuverlässig sein - und nicht wie es dir gefällt von der großen weiten welt träumen


Drikk
beantwortet von Drikk am 3. Juli 2009 11:39
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Ja muss man. Der Mensch is ne Batterie die vom Arbeitgeber genutzt und bezahlt wird. Und diese muss funktionieren. Wer kauft ne Batterie die immer mal wieder nich funktioniert, oder gefahr läuft defekt zu gehen.


Kommentar von Simple_avatar2smalltachyonbaby am 3. Juli 2009 11:57

Schönes Beispiel: Die Batterie!


tachyonbaby
beantwortet von tachyonbaby am 3. Juli 2009 11:44
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Du sprichst mir aus der Seele. Aber genauso ist es: Wir müssen immer funktionieren!
2 Jahre "Auszeit" dürften aber keine Schwierigkeit im Lebenslauf darstellen. Ich habe meine vielen Jahre mit "Selbständigkeit" und "Reisen" erklärt.

Kommentar von Abacero am 3. Juli 2009 11:49

Das ist in der Tat ne gute Erklärung, versuch sich selbstständig zu machen, etwas aufzubauen - ist gescheitert. Und nun möchte man eben wieder als Angestellter tätig werden, DANKE. Das ist wirklich gut.


anonym
beantwortet von matzeallwissend am 3. Juli 2009 11:39
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die antwort bezieht sich auf ide fragenstellung: :-)weil man da garnichts gemacht hat, da denkt der sich man saß den ganzen tag vor der glotze


anonym
beantwortet von Mister0086 am 3. Juli 2009 11:39
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Für einen Firmenchef macht es aber häufig den Eindruck, als ob du faul bist, und keine richtige Arbeitsqualität leisten kannst.


sonnenlady
beantwortet von sonnenlady am 3. Juli 2009 11:40
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Dann schreibt man halt rein, dass man sich ausprobiert hat oder Familienmanagement betrieben hat oder sonst irgendwas.

Aber wenn die Fehlzeiten gar nicht kommentiert werden, kann der Verdacht aufkommen, der Bewerber hat was zu verbergen (Knast oder so).


jobo22
beantwortet von jobo22 am 3. Juli 2009 11:44
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Man munkelt, dass ein oder das Leben für die Arbeit nur zur Ausnutzung der Menschen erfunden wurde xD


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Pinguin
beantwortet von Pinguin am 3. Juli 2009 11:39
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leider :(


jobo22
beantwortet von jobo22 am 3. Juli 2009 11:41
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Ich denke in Berufen, wo eine stabile Persönlichkeit besondere Voraussetzung ist, kann man das verstehen.

Aber z.B gerade in kreativen Berufen usw. sollte man das nicht zu streng sehen!


MarcSu
beantwortet von MarcSu am 3. Juli 2009 11:42
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Die sogenannten Fehlzeiten können unter Umständen und mit etwas bösem Willen auch anders interpretiert werden, als nur "um sich selbst kümmern".

Angefangen von Knastzeiten über normale Arbeitslosigkeit gibt es da viele Auslegungsmöglichkeiten. Deshalb ist es ratsam, gute Erklärungen dafür zu haben.

Kommentar von Abacero am 3. Juli 2009 11:47

Ich finde selbst eine gute Erklärung wäre, dass man es sich einfach geleistet hat - wenn man von erspartem gelebt hat. Solange man Leistung gebracht hat, als man noch gearbeitet hat. Ich sehe es so oft, viele schleppen sich zur Arbeit und Hauptsache den Tag herum bekommen - solch einen Arbeitnehmer würde ich lieber nicht haben wollen - stattdessen jemand der sich ne Auszeit genommen hat und jetzt wieder ranklotzen will wäre mir wesentlich sympathischer.


preguntame
beantwortet von preguntame am 3. Juli 2009 11:49
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es kann aus allem gutes und schlechtes gemacht werden - also: "um sich selbst kümmern" positiv beschreiben als Selbstfindungsprozess, durch den deine Bewerbung bspw. umso entschiedener/reflektierter etc. wurde...

außerdem gibt womöglich Ehrenämter in der Zeit oder Themen, die man "vertieft" hat... Okay, "vor der Glotze hocken" ist vielleicht nicht gerade mit "Auseinandersetzung mit Bild-Medien" zu umschreiben... aber für irgendwas wird's schon taugen, vorrausgesetzt man denkt über sein Tun nach.


MikeMolto
beantwortet von MikeMolto am 3. Juli 2009 11:38
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Nein, aber das könnte ja wieder kommen.


Kommentar von B72cd78d1282e0bf0a32f82322debc51smallMaja99 am 3. Juli 2009 11:43

Ist doch schon da,Der einzelnde Arbeitnehmer ist nicht mehr viel wert,weil er jederzeit austauschbar ist.


uwe8888
beantwortet von uwe8888 am 3. Juli 2009 11:40
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alles ist besser als ein "loch" in deinem Leben , wie du es umschreibst ist wichtig


anonym
beantwortet von blnemre am 3. Juli 2009 11:40
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fehlzeiten sind da ob du zuverlässig bist und wenn du nicht zuverlässig bist würde ich als ein arbeitsgeber dich sehr ungern aufnehmen! und Ja zu deiner frage heut zu tage muss man wie ein roboter laufen... oder du wirst ein star... dann kannste allet machen


Brigadoon
beantwortet von Brigadoon am 3. Juli 2009 11:40
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Nein, ich glaube nicht unbedingt no-go. Vielmehr ist es ärgerlich, weil es die erste Fehlzeit ist. Ich denke, man sollte die Wahrheit sagen wie bspw. arbeitssuchend etc..

Kommentar von Abacero am 3. Juli 2009 11:42

Aber genau das ist es ja, ich denke 2 Jahre arbeitssuchend sieht schlechter aus, als wenn man direkt sagt, man KONNTE NICHT MEHR, und musste erst mal sein Leben wieder neu Ordnen sich erholen und kann JETZT MIT VOLLER KRAFT wieder an die Arbeit gehen! Quasi ne Auszeit, auftanken und jetzt mit 100% ranklotzen statt die ganze Zeit beim Arzt sein und nur 30% Leistung bringen...und danach gar keine Leistung mehr weil man KAPUTT ist (physisch als auch psychisch).


anonym
beantwortet von pumi001 am 3. Juli 2009 11:40
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dann kannst ja reinschreiben das du da nichts gemacht hast. bisschen positiv formuliert natürlich....

eine lücke zeigt das du in der zeit etwas gemacht hast das du verheimlichen musst. was soll der arbeitgeben da denken ?? das ist keine basis für ein vertrauensverhältnis


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 3. Juli 2009 11:41
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Lücken im Lebenslauf geben immer Raum zu Vermutungen und Spekulationen. Und das dabei nichts Gutes rauskommt, dürfte ja bekannt sein! Außerdem ist "einfach mal zwei Jahre nichts tun" nicht gerade das, was in einer strebsamen Gesellschaft gut ankommt!


MikeFFM
beantwortet von MikeFFM am 3. Juli 2009 11:48
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Ein Roboter wäre sicherlich nichtg kreativ genug, um Lücken im Lebenslauf plausibel und sogar nutzbringend zu erklären... Meine "Auszeiten" haben mir nie geschadet, eher das Gegenteil ist der Fall!


MissMaas
beantwortet von MissMaas am 3. Juli 2009 12:25
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erstens: ja, so ist das leider. der mensch soll funktionieren, mehr interessiert nicht.

zweitens: es wurden ja schon einige vorschläge gemacht, wie man diese lücken gut erklären kann. ich habe auch einige in meinem lebenslauf, die ich aber nie als "lücken" darstelle - im sinne von "nichts machen" - sondern als reise/familien/informelle ausbildungszeit erkläre.


anonym
beantwortet von xxxDiegoxxx am 4. Juli 2009 20:26
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Wenn da besonders viele Fehlstunden (o.Ä.) eingetragen sind, zeigt das dem Arbeitgeben, dass der Bewerber nicht wirklich zuverlässig oder ehrgeizig sein muss. Auch wenn es nicht so ist, kommt es immer so an.


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