Frage von suitman1230, 22

Warum sind fast immer in der nähe von kirchen parks?

Antwort
von LiselotteHerz, 19

Nicht dass ich wüsste, ich kenne ohne lange nachzudenken, drei Kirchen in meinem Viertel, da ist kein Park drumherum. Das ist wohl eher Zufall. lg Lilo

Antwort
von nowka20, 2

um sich in der natur zu ergehen und nicht an das angst- und streßmachende erdenleben zu denken

Antwort
von fiwaldi, 6

Aufgegebene Friedhöfe wurden schon genannt.

Einige Kirchen wurden bewusst so angelegt, dass drumherum eine repräsentative Fläche frei bleibt. Bei großen Kirchenfesten gab es dann dort Veranstaltungen für die Masse der Gläubigen

In Städten gab es auch den Markt im Zentrum neben Kirche und/oder Rathaus. Jetzt rennen alle in den Supermarkt und die Fläche bietet sich als Park an.

Vorwiegend Klöster hatten fast immer einen Küchengarten oder Anlagen zur Erholung/Meditation. Auch die wurden umfunktioniert

Kommentar von suitman1230 ,

die kirchen wurden fast alle nach 1950 mit park errichtet

Antwort
von josef050153, 6

Früher war der Friedhof um die Kirche herum. Später hat man dann diese innerörtlichen Friedhöfe aufgelassen und sie aus hygienischen Gründen außerhalb des Ortsgebietes verlegt.

Antwort
von ColleenChambers, 11

Wenn die Kirche schon sehr alt ist, kann es sein, dass früher angrenzend ein Friedhof war, den man dann viel später zum Park umgestaltet hat und den Friedhof lieber an einen dezentralen Ort an den Stadtrand verbannt hat.

Das ist zumindest bei einigen Kirchen in unserer Stadt der Fall.

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Kommentar von suitman1230 ,

naja die kirchen wurden fast alle um 1950 mit park errichtet

Kommentar von ColleenChambers ,

1950 war noch eine "andere Zeit", das Freizeitprogramm war verhältnismäßig dünn, die Kirche hatte einen ganz anderen Stellenwert.

Da ging man (die Familie) sonntags zur Kirche. Die Kirchen waren im Gegensatz zu heute richtig voll.

Somit war es vermutlich damals völlig normal, dass eine solche "Event-Hochburg" mit entsprechend schönem drumherum in die Landschaft gestellt wurden. Die Kirche (als Institution) hatte Geld, fünf Jahre nach dem 2. Weltkrieg waren die meisten Städte vermutlich froh, wenn die Kirche ein entsprechend großes Grundstück erwarb und bebaute.

Und die Geschichte mit den Friedhöfen (siehe Antwort oben) wäre ebenfalls denkbar, insofern die Kirche den Platz dafür eingeplant und vorgesehen hatte, sich im Nachhinein mit der Stadt auf einen anderen Platz geeinigt hatte.

Manche Friedhöfe wurde auch erst später (70er / 80er Jahre) umquartiert, weil die Stadt inzwischen gewachsen ist und der alte Friedhof dann zu klein war oder / und an einer ungünstigen Position lag.

Sind natürlich alles Spekulationen. Ein Kirchenbüro in deiner Stadt, ein älterer Pastor / Pfarrer oder jemand von der Stadtverwaltung, Amt für Bebauung und Grünflächen könnte Dir mit Sicherheit mehr dazu sagen. Kannst ja mal nachfragen!

Und wenn Du die Antwort hast, schreib mir mal - würde mich interessieren, ob ich mit der Vermutung richtig liege.

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