Frage von poppedelfoppe, 148

Warum sind Erfinder nur Männer und Frauen haben nichts erfunden, würden wir ohne Männer noch die Technik der Steinzeit besitzen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von finn1123, 17

Ohne Männer würden wir nichts besitzen, weil Frauen sich nicht alleine Fortpflanzen können.

Antwort
von Nayes2020, 52

erstens ist es garnicht eine Tatsache das nur Männer Dinge "Erfunden" haben.

Marie Curie ist ja wohl das bekannteste Beispiel gegen deine These

2. Ist es einfach Gesellschaftlich für eine Frau damals schwierig gewesen "Erfinderin" zu sein. Die Wissenschaft war damals nur Männer vorenthalten weil man die Frau eben am Herd sah. Desweiteren war Bildung teuer und man wollte Frauen diese nicht bezahlen da sie am Ende eh Hausfrau und Mutter wären.

das kommt hinzu. ein Mann hat damals nie den Haushalt geführt. Selbst wenn er arbeitslos war und im Gartenschuppen an einer Erfindung gebastelt hat. Eine Frau konnte sich also das nichtstun und in den Tag leben nicht erlauben ( Ich klammere mal die zufälligen Erfindungen aus wie die Entdeckung von Penicilin)

Aber es gab Frauen die eben trotz aller Schwierigkeiten ihren Weg gegangen sind. und ich denke in der heutigen Zeit wird die Frauewelt uns einige Erfindungen und Endeckungen präsentieren

Antwort
von Arkaine, 46

So ein Blödsinn. Frauen haben auch einige wichtige Dinge erfunden.

Das Fallschirmpaket von Fallschirmspringern wurde von Katharina Paulus erfunden, den Scheibenwischer für Autos hat Mary Anderson erfunden, Camembert Käse wurde auch von einer Frau erfunden und sogar das allererste Computerprogramm hat eine Frau namens Ada Lovelace erfunden. Auch viele andere Dinge stammen aus den Köpfen von Frauen. Hier noch ein paar Beispiele:

Bier, Kaffee-Filter, Korrekturflüssigkeit (die weiße aus dem Tippex), der Schnellkochtopf, die Wegwerfwindel, der Geschirrspüler, das allererste Computerprogramm, die allererste Programmiersprache "COBOL", der ARM-Mikroprozessor, BHs und mehr

Außerdem hat Marie Curie Meilensteine in der Forschung mit radioaktiven Materialien und Strahlung gelegt.

Antwort
von woflx, 14

Das ist ein komplexes Thema.

Zunächst mal zu dem Standardargument, "man" hätte Frauen in früheren Zeiten die Bildung verweigert. Aus mehreren Gründen kann man das so nicht stehen lassen: Zum einen steckt in der Formulierung ein Vorwurf, der nicht gerechtfertigt und gegenüber Menschen aus anderen Zeiten anmaßend ist. Genauso könnte man sagen, man hätte Frauen den Kriegsdienst verweigert und ihnen damit die Möglichkeit genommen, militärischen Ruhm einzuheimsen, der bekanntlich lange Zeit in weit höherem Kurs stand als wissenschaftlicher Ruhm.

Zum anderen war Bildung lange Zeit ohnehin das Privileg der Reichen oder der Begabten, die das Glück hatten, reiche Förderer zu finden. Schließlich waren Erfinder nicht unbedingt studierte Leute, und wenn, dann oft nicht auf dem Gebiet, in dem sie ihre Erfindungen gemacht haben.

Die Idee, eine Erfindung mit dem konkreten Namen einer Person zu verbinden, die die Erfindung gemacht hat, stammt eigentlich aus der Neuzeit (auch wenn es bereits antike Vorbilder gab). Als es der Buchdruck möglich machte, Schriften in beliebiger Zahl zu erstellen, entstand eine Art "Personenkult" um den Urheber einer Entdeckung und Erfindung, durch das Patentrecht hatte der Erfinder dann bessere Möglichkeiten, sich und seine Erfindung in der Öffentlichkeit zu präsentieren, ohne dadurch "Ideenklau" befürchten zu müssen.

Wenn wir von Erfindungen reden, meinen wir also in erster Linie neuzeitliche Erfindungen. Vorher waren Innovationen das Ergebnis einer Gemeinschaftsarbeit, die gute Ideen einzelner Personen aufgegriffen und weiter verfolgt hat, heute sind größere Fortschritte auch wieder die Arbeit großer Forschungsgruppen und mit viel Aufwand verbunden, die einzelne Person, ob Mann oder Frau, tritt dabei in den Hintergrund. Die Zeiten, in denen einzelne Tüftler bahnbrechende Entdeckungen gemacht haben, dürften vorbei sein.

In der "großen" Zeit der Erfindungen waren es in der Tat meist Männer, die sich hervorgetan haben. Teilweise kann man das durchaus mit den gesellschaftlichen Verhältnissen erklären. Aber es steckt offensichtlich auch eine psychologische Komponente dahinter, daß bei Männern einerseits der Experimentierdrang stärker ausgeprägt ist, andererseits aber auch das Bedürfnis, sich für eine Forschungsleistung feiern zu lassen und zu verewigen.

Antwort
von Malavatica, 41

Ohne Männer wär die Menschheit schon ausgestorben. Punkt eins. 

Punkt zwei hat man Frauen fast zu allen Zeiten Bildung verweigert, bis auf ein paar Ausnahmen. 

Punkt drei. Wer sagt, dass das so schlecht wäre?  Vielleicht wären wir heute alle zufriedener. Anstatt immer höher, weiter, schneller zu streben. 

Antwort
von Walum, 41

Die Frauen haben in der Steinzeit die Lebensmittel-Konservierung und die Medizin erfunden. Frauen erfanden und erfinden ständig Dinge, die einfach nicht genauso bejubelt werden, ohne die wir aber noch in der Steinzeit wären. Allein der Scheibenwischer ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Ingenieurinnen

Antwort
von suziesext08, 22

vllt sollte man sich mal wieder dran erinnern, dass in den patriarchalischen Ländern Frauen jahrhundertlang von höherer Bildung ausgeschlossen waren? zb durften Frauen sich erst 1908 an einer preußischen Universität immatrikulieren. An der Uni Zürich war es etwas früher: liberale Akademiker aus DE die nach der Niederschlagung der Revolution von 1848 in die Schweiz gegangen waren und gegen die Teilnahme einer Frau keinen Widerspruch einlegten, dass Frauen, auch aus dem reaktionären Ausland, studieren durften, zb Medizin.

Und was den Erfindergeist von Männern in DE nach 1945 angeht: verglichen mit den Innovationen 1919-1945, wo DE mit an der Weltspitze war, na ja ich weiss ja nicht - wir haben in der EDV und Kommunikationstechnologie nicht eine einzige marktfähige Erfindung, wir sind bloss noch Kundschaft von Samsung und Sony.

Wir haben nicht mal eine einzige Firma in DE, die sowas triviales baut wie Fernseher, PC, Laptop oder Monitore. Den letzten deutschen Autobauer, VW, läßt man seelenruhig kaputtmachen. Und Technologie für erneuerbare Energiequellen, die muss an die Chinesen verscherbelt werden, weil für deutsche Innovationen kein Geld in der Bundeskasse ist. Lieber lädt man sich denn Millionen Einwanderer, praktisch die ganze bildungsferne Unterschicht aus islamischen Ländern, hierher ein.

Und Siemens? Ist längst keine deutsche Firma mehr. Das mittlere und höhere Management - natürlich lauter Männer - spricht bei seinen Arbeitsbesprechungen ausschließlich nur noch Englisch. Deutsch ist für die längst ne tote Sprache.

Kommentar von thetee99 ,

...bis 1945 war ja noch ein bisschen was anderes los. Wie willst du diese Forschungs- und Produktionsleistung mit Zwangs- oder Kinderarbeit in der heutigen Zeit umsetzen? Unnötige Verharmlosung dieser Epoche.

Kommentar von suziesext08 ,

in der Frage oben gings um den männlichen Erfindergeist. Und die Erfindungen und Innovationen zwischen 1920-1945 waren natürlich nicht das Produkt von zwangsverpflichteten Kindern. Das ist ein ganz anderes Thema.

Kommentar von woflx ,

Mit Deiner Argumentation schießt Du Dir ein bißchen selbst ins Knie: Seit der Zeit, in der Universitätsbildung nicht mehr eine Männerdomäne ist, geht es also bergab mit Bildung und Wirtschaft in Deutschland? Da spielen doch sicher noch andere Faktoren mit rein.

Tatsache ist aber sicher, daß mit solchen Studiengängen wie Gender-Studien die Weltspitze in Wissenschaft und Technik nicht erreicht werden kann.

Antwort
von Nenkrich, 63

Ich sag nur mal so den Namen Marie Curie. War auch nicht so ganz unbedeutend;)

Kommentar von Muarhuhn ,

Sie hat nichts erfunden :) nur entdeckt

Kommentar von MCFritty ,

Und der mobile Röntgenwagen zählt nicht? 

Antwort
von m01051958, 57

.. abgesehen waren früher Frauen mit Aufgaben beschäftigt mit denen sich heute die KopfunterGeneration nicht mal beschäftigen möchte.. Hätte die früheren Generationen ihre Zeit in Smartphone und Internet gelegt , wäre wir heut ein Hinterland..Beginnende mit Kinder bekommen..sie selber erziehen..putzen , waschen bügeln kochen uvm.Trotzdem ist irren ist menschlich ..http://www.meinhard.privat.t-online.de/frauen/patent.html

Antwort
von iddontkcree, 5

geh zur schule dann weißt du dass es durchaus auch viele Frauen gab/gibt die die Technik und wissenschaft nach vorn gebracht haben

Antwort
von qwertz0815, 49

Weil Frauen früher keine Rechte hatten und sich nicht selbst verwirklichen durften konnten sie natürlich nichts großes erfinden. Denoch gibt es einige Erfindungen von Frauen: http://www.brigitte.de/aktuell/gesellschaft/beruehmte-erfinderinnen-10088860.htm...

Kommentar von m01051958 ,

Frauen hatten früher auch Rechte.. Sie hatten nur besseres zu tun als Smartphone und Co zu bedienen.. mit der jetzigen KopfunterGeneration wäre Deutschland nach dem Krieg zu einem Slum geworden.. 

Kommentar von qwertz0815 ,

Welche denn?

Antwort
von Kandahar, 52

Hätten Männer die Frauen schon früher an Wissenschaft und Forschung teilhaben lassen, dann wären auch viele Erfindungen von Frauen gemacht worden.


Antwort
von Vivvien1996, 61

Frauen hatten damals wenig Chance und Mittel um zur schule zu gehen und sich zu bilden

Lg

Antwort
von Manuel129, 27

... naja.. wenn der Mann sich statt der Frau an den Herd hätte stellen müssen und für die Aufzucht der Kinder verantwortlich gewesen wäre, hätten die Frauen alle wissenschaftlichen Erkenntnisse erlangt

Antwort
von AceTheMaskedMan, 64

Es ist wirklich so. Ohne Männer hätte es weniger Kriege gegeben. Aber genau diese Kriege haben uns den technologischen Fortschritt gebracht. Der beste Beweis ist der erste Weltkrieg. Er fing mit Pferden und Gewehren an und endete mit Panzern und Flugzeugen. Ohne dies alles hätte man einfach weitergelebt wie immer. Ohne Krieg müsste man niemanden überbieten und würde nie von der Stelle fortkommen.

Antwort
von Socat5, 54

Warum ist deine Allgemeinbildung so schlecht?

Antwort
von MCFritty, 27

Das stimmt so nicht ganz! 

Am besten schaust du mal nach Marie Curie, Katharina Paulus,...

Oder schau doch mal bei Google.

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