Frage von Amoremia, 81

Warum sind einige Ausländer gut integriert und andere wiederum nicht?

Warum sprechen einige Ausländer schon nach einem Jahr Aufenthalt in Deutschland die deutsche Sprache besser, als die die seit zehn Jahren in Deutschland ihren gewohnten Wohnsitz haben?
Von welchen Faktoren hängt das ab? Vielleicht das man die Sprache schon im Ausland konnte?
Hat man Respekt vor solchen Menschen bzw.Ausländer?

Antwort
von tanztrainer1, 17

Manchen wird es auch total schwer gemacht. Es gib ja leider auch Paralelgesellschaften. Und wenn dann zum Beispiel ein Mädchen in so eine Familie hineingeboren wird, hat die es nicht so leicht, wenn sie sich gerne integrieren will. 

Eine Bekannte von mir ist Türkin und mit einem ehemaligen GI (Afroamerikaner) verheiratet. Für ihren Vater ist sie sozusagen gestorben. Er verbietet auch seiner Frau und ihren Geschwistern den Kontakt zu ihr. Nur die halten sich daran nicht. Aber sie treffen sich immer nur heimlich. Das ist doch richtig traurig.

Werft jetzt bitte nich alle in einen Topf. Ich kenn jede Menge Türken, denen man gar nicht anmerkt und ansieht, dass sie Türken wären, so gut haben sie sich integriert.

Deb nag ich zum Beispiel besonders gern:


Antwort
von Leonards98, 36

Dies liegt einerseits an dem Wille sich zu integrieren. Wenn jemand diesen Wille hat, dann wird er selbstverständlicher Weise auch mehr Einsatz zeigen um die deutsche Sprache zu erlernen. Andere jedoch, welche sich nicht viel daraus machen sich anzupassen und auch meinen so ganz gut zurecht zu kommen werden natürlich nicht so viel drann setzen sich zu integrieren, wozu das erlernen der Landessprache ja nunmal Grundbaustein Nummer 1 ist. Andererseits ist es möglich, dass bestimmte Personen nicht beabsichtigen länger in deutschland zu wohnen und demnach auch nicht den Drang verspüren deutsch zu lernen. 

Möglich ist jedoch auch, dass der eine eben schneller lernt als der andere. Und da man in jungen Jahren schneller lernt ist wohl vermutbar, dass jüngere Immigranten welche auch wohl einerseits mehr darauf setzen sich zu integrieren, da sie sich eine Rolle in unserer Gesellschaft vorstellen und erwünschen können, und andererseits die Sprache einfach dank ihrem besseren Auffassungsvermögen schneller lernen.

Antwort
von grisu2101, 45

Ich habe viele Ausländer in meinem Leben kennengelernt und kenne auch viele, bin auch mit einigen befreundet. Meiner Meinung nach ist das so:

Einige wollen sich integrieren, lernen die Sprache relativ gut in kurzer Zeit. Sie fragen "Macht man da so oder so..." um unsere Gepflogenheiten auch richtig anzugehen usw., sind halt bemüht, alles richtig zu machen.

Einige wenige lernen unsere Sprache in 30 Jahren nicht, ich habe es erlebt. Sie pflegen nur Kontakte untereinander, ansonsten nur das allernötigste.
Ich denke mal das sind die wenigsten, aber diese wollen sich leider nicht integrieren, da kann man leider nichts machen.


Kommentar von Amoremia ,

Ich denke das ist die Mehrheit

Kommentar von grisu2101 ,

Das kann sein, das kann sogar unter verschiedenen Lebenssituationen oder Wohnbereichen variieren. Ich finde es nur schade.

Kommentar von Amoremia ,

Und ich erst

Antwort
von cheviol, 14

Ich bin selber eine Ausländerin und ich bin mit 32 Jahre nach DE gekommen. Man kann nicht ein normales Leben führen ohne Sprache zu beherrschen. Ohne Sprache kannst du nicht arbeiten, neue Leute kennen lernen, Freunde aussuchen, eigene Interesse verfolgen und das gibt dem Leben Qualität. Von anderen Seite  es muss klar sein dass Sprache lernen braucht Zeit und Geduld. Es geht nicht so schnell auch wenn man lernfähig und motiviert ist. Viele Deutsche finden mich toll aber ich habe auch schlecht erlebt, genau solche super motivierte Ausländer werden als alle größte Gefahr angesehen. Angeblich wegen  solchen Ausländer bleiben Deutsche ohne Arbeit???  Und das ist bitter für mich heutzutage immer noch 

Antwort
von Viktoria15rus, 29

Ich wohne seit 2 Jahren in Deutschland und spreche sehr gutes Deutsch. Ich denke das liegt daran, dass ich unbedingt schnell gutes Deutsch lernen wollte, um mich halt gut mit den Menschen hier verständigen zu können und gute Zukunftschancen in Deutschland zu haben, dafür war ich ja schließlich auch her gekommen. Für mich war das einfach selbstverständlich und meinen Eltern war dies auch sehr wichtig. Ich habe 5 mal die Woche 2 Stunden am Tag einen Deutschkurs besucht und auch so in meiner Freizeit mich viel damit beschäftigt habe, was sich auch schnell für mich ausgezahlt hat. Ich denke, dass es einfach eine einstellungs Sache vom Migranten oder wie du es gerne nennen möchtest ist. Enteeder er/sie ist willig die deutsche Sprache zu lernen oder nicht. An den Mitteln fehlt es ihnen hier in Deutschland aber sicher nicht. Es hängt einfach mit der Willenskraft und dem Angaschmo hier in Deutschland gut integriert zu sein zusammen, welches der Migrant/ Zuwanderer mitbringt. Ich konnte auf jeden Fall noch kein deutsch als ich her kam. (Ich komme aus Russland).

Antwort
von MindShift, 37

Ich finde ein großer Faktor ist das Umfeld. Wenn du in Frankreich ein Auslandssemester hättest und viele Deutsche mit dir in Frankreich sind, wirst du zu einer hohen Wahrscheinlichkeit eher mit denen deine Zeit verbringen. Wenn du aber der einzige Deutsche in der Umgebung bist, musst du eben mit Franzosen verkehren und lernst somit die Sprache besser. Das nennt man Parallelgesellschaft.

Antwort
von soprahin, 20

Respekt nur weil jemand die Sprache lernt, in dessen Land er eingewandert ist? Nein. Ist das nicht eine Selbstverständlichkeit?

Manche können nach 10 Jahren die Sprache nicht, weil sie es entweder nicht können oder nicht wollen.

Antwort
von Terminator1212, 43

Es könnte sein dass ein Ausländer die Sprache besser können weil sie vielleicht Verwandten in Deutschland haben oder mansche lernen gut durch Gestik und Mimik.

Antwort
von willom, 9

Der entscheidende Faktor ist  in den meisten Fällen der Islam.

Migranten aus dem christlich europäischen oder asiatischen Kulturkreis schaffen es meist problemlos sich zu integrieren.

Und das oft schon innerhalb der ersten Generation.

Migranten und ihre Nachkommen aus dem islamischen Kulturkreis bekommen es oft aber selbst nach mehreren Generationen nicht hin, sich zu integrieren.

Junge Menschen die in Deutschland geboren sind,die aber die Sprache nur gebrochen beherrschen wird man unter Nachkommen asiatischer Migranten hingegen kaum finden.

Das liegt daran, dass Migranten aus nicht islamischen Kulturen wenig dazu neigen in Deutschland Parallelgesellschaften zu bilden.

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