Warum sind die Turbinen in Kraftwerken in der Mitte schmaler als außen?

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2 Antworten

Du hast am anfang noch komprimierten Dampf. Stell dir, vereinfacht, die Zwischenräume zwischen den Schaufejnblätter-Reihen als Volumen vor, die eine gewisse Menge an Dampf einnimt. So, anfangs kommt der komprimierte Dampf, der braucht nur wehnig Platz, der Dampf will sich aber ausdehnen und in den Bereich reinkommen, der Mehr Platz bietet, dafür muss er aber die Schaufelblätter passieren. So geht das weiter, bis zum ende.

Mit diesem Aufbau kriegt man halt sehr viel aus der Energie raus. Bei einem Triebwerk, nem Düsentriebwerk, siehst du so nen ähnlichen Aufbau, nur umgekehrt, also anfangs ist viel Raum zwischen den Reihen mit Schaufelblättern, dann immer wehniger, weil die Luft quasi zusammengedrückt wird.

In der Turbine im Bild kommt der komprimirte Dampf in die Mitte rein und breitet sich auf beiden Seiten quasi aus. Deswegen in der Mitte dünner, am Rand dann aber Dicker.

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Bei einer Kraftwerksturbine wird der unter hohem Druck über die Mitte an die Turbine geführt, damit sich die Schubkräfe, welche in der Turbine entstehen ausgleichen.

Das die Schaufeln immer größer werden hat damit zu tun, das die Schaufeln zusammen mit den Statoren (nicht zu sehen) die im Dampf gespeicherte Energie, welche aus Wärme und Druck besteht, in eine Rotation umgewandelt. Durch diese Energieumwandlung wird der Dampf entspannt. Also der Druck reduziert.

Durch diese Druckreduzierung an den Schaufeln benötigt der Dampf nun mehr Raum. Würde der Raum gleichgroß bleiben, müsste der Dampf schneller werden, was dazu führt, das man nichtmehr so viel Energie aus dem Dampf hohlen kann.

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