Frage von Neelan, 68

Warum sind die Teenis heute so mit der Pubertät überfordert, dass es normal bzw. cool ist in Therapie oder angeblich depressiv / Selbstmord gefährdet zu sein?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Philomenno, 32

gebe dir recht. zuweilen hat man den eindruck, dass sie lieber hören oder lesen wollen "ja, du bist krank" statt "das ist in der pubertät halt so"..

Kommentar von Neelan ,

Ja, und in den ganzen Netzwerken pushen die sich gegenseitig hoch. Finde ich sehr erschreckend.

Kommentar von Seelentraum ,

Ihr habt überhaupt keinen Plan vom Thema und redet echt nur Müll.
Wahrscheinlich seid ihr 12-jährige Kiddies, die irgendwo mal sowas von einem Möchtegern-Experten aufgeschnappt haben und deshalb meinen, sich übelst mit sowas auszukennen, ohne es in der Realität wirklich selbst mal erlebt zu haben.
Peinlich.

Kommentar von Neelan ,

Sorry, aber persönlich angreifen brauchst du hier keinen. Die 12 habe ich auch schon längst weit überschritten. Ich habe diese Frage aus persönlichen Erfahrungen gestellt und hoffte eigentlich auf Antworten die mir diese Situation verständlicher machen.

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Eine jahrelange gedrückte Stimmung, mit andauerndem Stress im letzten Jahr, so dass man nicht mehr runterfahren kann, Antriebslosigkeit, das Gefühl null Energie zu haben und dazu Schlafstörungen ist natürlich nur die Pubertät.

Ja, es gibt welche, die nur Aufmerksamkeit wollen und sich deshalb ritzen. Aber deshalb sind noch lange nicht so und es ist jammerschade und wie schon Seelentraum geschrieben hat: peinlich. Es ist peinlich, dass ihr hier alle in einen Topf schmeißt.

Heute ist eure Meinung noch so, aber wenn ihr plötzlich mal ein einschneidendes Erlebnis habt (plötzliche Arbeitslosigkeit, Unfall und ihr seid von nun an plötzlich behindert, Sucht, Tod eines lieben Menschen ...), dann wollt ihr auf einmal Verständnis?! Und wenn euch das plötzlich in eurer Jugend passiert wäre, dann seid ihr die letzten, die wollt, dass man euch noch negativ runtermacht und eure Probleme nicht ernst nimmt.

Aber ja, man kann natürlich immer große Reden schwingen, wenn man selbst nicht betroffen ist.

Kommentar von TheTrueSherlock ,

@Neelan: Stell doch keine Fragen, wenn du eh nur deine Meinung bestätigt haben willst und anscheinend die Gegenseite gar nicht anhören willst.

Antwort
von TheTrueSherlock, 20

Das tut mir sehr leid, wenn du so ein falsches Bild hast.

Als depressiver Teenie will ich dir mal was erzählen. Nicht jeder Jugendlicher ist depressiv, in Therapie und mit der Pubertät überfordert. Heutzutage wird nur mehr über Depression etc. gesprochen und der Leistungsdruck im Leben wächst. Sicher gab es früher auch schon Menschen mit psychischen Störungen, aber es wurde weniger diagnostiziert.

Es ist sehr lustig, wie du denkst, dass man in Therapie geht / depressiv ist, nur weil es "cool" ist. Ja, es ist echt cool, wenn man jahrelang immer wieder eine bedrückte Stimmung hat, wenn man sich nicht aufraffen kann, seine Freunde etc. zu besuchen, wenn man sich wegen seinem Vater total hilflos fühlt und oft von ihm verletzt wird, wenn man in der Schule gemobbt wurde und ja, es ist sehr witzig, wenn man immer und immer wieder verletzt wird und sich nicht mehr zu helfen weiß. Es ist richtig cool, wenn man sich wünscht einfach einen Unfall zu haben, damit alles vorbei ist. Und es ist natürlich total normal, dass man mit heftigen Stimmungsschwankungen problemlos sein Abitur macht ohne im geringsten überfordert zu sein.

Hach wie witzig ist die Zeit, die meine Lebensfreude geraubt hat, mein Selbstbewusstsein nahe null gebracht hat und die der Grund ist, dass ich heutzutage (trotz Therapie) in jeder beschissenen sozialen Situation Angst habe. Ja, du hast recht, es ist total cool, wenn man solche Modekrankheiten vorgaukelt - man will ja nur Aufmerksamkeit ^^

Antwort
von Russpelzx3, 31

Warum verallgemeinerst du so? Die meisten Jugendlichen sind NICHT so. Die Negativbeispiele stechen eben mehr heraus. Und solange du keine Ahnung hast, was in deren Leben vor geht, solltest du nicht so extrem respektlos urteilen!

Antwort
von Kitharea, 41

Vermute, dass sich ihre Eltern zu wenig kümmern zum Beispiel und sie nicht gelernt haben sich um sich selbst zu kümmern weil zu wenig Aufmerksamkeit von Seiten der Eltern kam ... muss nicht - kann aber.
Ansonsten - alles mal ausprobieren

Antwort
von joheipo, 25

Jugendliche sind leicht zu beeinflussen.

Ihnen wird durch Werbung, Medien und sogar durchs Elternhaus suggeriert, daß wir in einer Vollkasko-Spaß- und Freizeitgesellschaft leben.

Wenn dann plötzlich die grausame Realität zuschlägt -Leistungsdruck in der Schule, in der Ausbildung oder Gruppendruck hinsichtlich Plünnen, Handy usw.usw. -, sind sie darauf nicht vorbereitet und flüchten in Depressionen.

Es gibt natürlich noch weitere Ursachen: kaputte Familie, Patchwork-Familie, Familie in Existenznot. und noch so einiges mehr.

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Man flüchtet in eine Depression? Ja, natürlich. Das würde heißen, dass man es selbst entscheidet, depressiv zu sein und die Depression nur ein ausgedachtes Konstrukt ist. Lies dir mal meinen Absatz dazu durch ;)

Depressionen können Gründe haben wie du es unten schreibst, aber sie können auch keine (ersichtlichen) Ursachen haben. Das macht sie ja so tückisch.

Antwort
von Altenberger, 37

Ich denke da habe die "Qualitätsmedien" einen großen Einfluss.

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Aha? Die Aussage stimmt noch nicht mal.

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