Ich weiß, diese Aussage ist jetzt etwas subjektiv. Aber Rotkohl mögen die wenigsten Kinder, der ist gesund. Pommes Frites mögen fast alle, das ist total ungesund. Das gleiche mit Salat und Hamburger, et cetera. Irgendwie fasse ich das so auf: Je beliebter etwas ist, desto ungesünder ist es. mfG Member007
Ich kann mich noch an meinen ersten Hamburger erinnern: Den hatte ich (ich war ca. 6 od. 7 Jahre alt) nur zur Hälfte runtergewürgt, der Geschmack hat mich irgendwie irritiert/ befremdet. Heute bekomme ich nicht genug von dem Zeug. Ähnlich war es mit Lyoner: Meine Oma wollte mir immer eine Freude machen und hat sich von der Fleischtheke immer ein Stück für mich geben lassen. Ihr zuliebe hab ich es immer soweit ich konnte gemampft, immerhin sah ich, daß jeder verrückt danach ist, war ein schüchterner Junge und wollte keinen verwundern bzw. in Verlegenheit bringen. In späteren Jahren lief mir dann das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur an den Herrn der Ringel dachte...
Dasselbe gilt aber auch für andere Sachen, die ich erstmal nicht gewöhnt war: Oliven, Rindfleisch, Lammfleisch, verschiedene Käsesorten, bestimmte Vollkornprodukte, Rohkost..
Der Geschmackssinn gewöhnt sich wohl an das, was man häufiger isst, und die Nahrungsmittel, an die man in seinen ersten Lebensjahren gewöhnt wird, haben sicher die einpägsamste, nachhaltigste Wirkung... Hat mal einer Alete-Gläschen für die ganz Kleinen probiert? Ich letztens aus Interesse, die Sorte Spinat-Kartoffel! Null Gewürz, habe es mir fast runterzwingen müssen... Aber die Kleinen, die ja sowieso keine gewürzten Speisen gewöhnt sind, denen schmeckt's; sind sie intensivere Gewürze jedoch gewöhnt, dann kriegen die den Alete-Spinat auch schlechter runter.
Derselbe Vorgang funktioniert aber auch umgekehrt: Ich verzichte seit 2 Jahren auf Schwein (mit äußerst seltenen Ausnahmen) und Zucker (häufiger Ausnahmen). Ob man es glaubt oder nicht: Schweinefleisch hat für mich jetzt einen stark jauchigen Beigeschmack, und viele Süß- und Backwaren aus dem Geschäft sind mir mitlerweile VIEL zu süß!
Ich denke also es kommt darauf an, was man gewöhnt ist. Leute aus anderen Ländern würden einige unserer hiesigen Leibgerichte garnicht vorwärts essen können, selbiges gilt aber auch, wenn Unsereiner bestimmte dortige Leibgericht probiert. Von den meisten Nahrungsmitteln kann man also wohl garnicht sagen, daß sie "von Natur aus schmecken" oder "von Natur aus nicht schmecken"... Wobei auch meine Erfahrung ist, daß die kleinen Kinnas weniger Probleme damit haben, sich an was Gesundes zu gewöhnen, vorausgesetzt wie gesagt, sie wurden noch nicht an andere Sachen gewöhnt.

Fett und Salz sind Geschmacksträger.
Auf Zucker reagiert das Gehirn mit Glücksgefühlen.
Auch Glutamat und andere Geschmacksverstärker gaukeln dem Körper vor, dass das Verzehrte oberlecker ist.
Die Lebensmittelindustrie weiß schon ganz genau, wie sie den Körper austricksen können. :-)
Obst ist lecker
meistens wird den Kindern der Instinkt für etwas gesundes zu essen ab erzogen. Wenn Du bei kleinen Kindern den Test machst und Obst oder Rohkost servierst und irgend etwas süßes, werden die meisten Kinder erst einmal zu den gesunden Sachen greifen. Mein Sohn (8 Jahre) liebt Gemüse und Salat.

naja immer ist das ja nicht soo... äpfel schmecken ja auch gut.. und sie sind gesund

es kommt darauf an, was die Kinder von ihren Eltern für eine Ernährung gelernt bekommen. Nehmen sich die Eltern mit den Kindern gemeinsam Zeit für die Zubereitung und den Genuss gesunder Speisen, lernen die Kinder diese auch lieben und kaufen sich das FastFood Zeug nur im Notfall.


es alles gelernt wird, so auch wie man sich ernährt und was einem persönlich schmeckt! Der Geschmacksinn entwickelt sich individuell...was man nicht kennt (z.B. Pommes) -- vermisst man auch nicht

"Ungesund" ist relativ ! Alles kann "ungesund" sein, es kommt da meist auf die Menge an. So lange Du "ungesund" in Maßen genießt und ab und zu auch ein wenig "gesund" dazu isst sollte alles im grünen Bereich bleiben ! ;-)

Ich schätze mal, das ist genetisch bedingt: Früher haben die Menschen gegessen, um zu überleben, da waren fetthaltige Sachen genau richtig. Ich könnte mir vorstellen, dass es deshalb in unseren Genen liegt, dass wir süße/fettige Sachen gerne essen.
ist aber doch oft so. Mit kleineren Happen von mehreren guten Sachen geht es doch auch.
Im Übrigen: Alles, was Spaß macht, ist entweder ungesund, verboten oder macht dick!

die Kinder einfach viel zu früh an Süßigkeiten etc herangeschubst werden. Wenn man den Kindern lieber einen Apfel geben würde, anstatt einen Lutscher dann würde es natürlich besser werden. Aber meinst du die meisten Familien haben Zeit dafür? Nein, und das obwohl sie Hartz 4 kriegen und nicht arbeiten brauchen (es gibt immer ausnahmen..)..

aber ungesundes essen hat halt fett und zucker und das macht den geschmack aus...
Logisch. Alles was lecker ist macht dick und umgekehrt.
meine Kinder mochten immer total gerne gesunden Salat und Spinat
auch beim Essen/beim Geschmack wird man von zu Hause geprägt (nachweislich schon in der Schwangerschaft) - und wenn Eltern sich das bewußt machen würden, würden sie auch den Geschmack der Kinder auf "gesund" miterziehen
das kann daran liegen, weil du sie schon immer mit gesunden sachen ernährt hast, und sie habn sich dran gewöhnt und es schmeckt ihnen :)