Warum sind die meisten nur so egoistisch und rassistisch?

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9 Antworten

Egoismus steht zwischen den Menschen.

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Viele Menschen haben Ängste, vor allem vor etwas was Sie nicht kennen. Leider werden diese Ängste dann auch noch von populistischen Parteien geschürt.
Was uns fehlt es Aufklärung, Verständnis und Respekt....

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Hallo, 

Mir tut das auch mega leid.

Manche Menschen sind so, weil sie es von ihren Eltern nicht anders kennen, sie wurden so erzogen oder manche haben Angst vor denen oder so es kann verschiedene Gründe haben aber dir genau sagen wer welches problem hat kann ich nicht. Aber du kannst ja mal fragen warum sie so denken.

LG

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Ich lebe in einer ländlichen Gegend und kann hier keine Feindlichkeiten erleben. Sehe zwar neu zugezogene Leute, die mit Haut und Haar südlicheren Gefilden zugeordnet werden könnten, aber eigentlich ist es hier ruhig.

Was mich stutzig macht ist allerdings, dass man fast nichts mehr hört von Griechenland-Finanzkrise - Grexit und so.

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Kommentar von 0815Interessent
16.11.2015, 11:39

Grexit ist halt nicht mehr aktuell und spannend. So ist die besorgte Bürgerschicht in Deutschland, aktuelle Themen werden heiß diskutiert, aber nur solange bis etwas neueres und spannenderes auftritt.

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Der Egoismus wird uns schon von klein auf gelernt. Schon in der Grundschule arbeiten wir nicht miteinander sondern gegeneinander jeder Versucht die besten Noten zu haben, am beliebtesten zu sein. Dies ist eben die Grundeinstellung des Kapitalismus "Jeder muss sehen wo er bleibt". Wer kollektiv denkt bleibt oftmals auf der Strecke. Am besten lässt sich das an großen Unternehmen sehen nur die, die am billigsten Produzieren und somit die größte Gewinnspanne und damit Gewinn haben sind erfolglich andere hingegen gehen unter. Viele, zumindest glaube ich es, beziehen die immer "kältere" werdende Arbeitswelt auf ihr Privatleben aus und sehen nur noch sich.

Der Rassissmus hingegen kommt aus der Angst vor Fremden von dem man nicht abschätzen kann welche Folgen es mit sich bringt. Keiner kann sagen, ob die Flüchtlinge eine Bereicherung für Deutschland in wirtschaftlicher, kultureller Hinsicht sein werden. Daher kann ich viele verstehen die der unbegrenzten Zuwanderung skeptisch gegenüberstehen.

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Kommentar von kayo1548
13.11.2015, 01:40

"Der Egoismus wird uns schon von klein auf gelernt."

das braucht man nicht gelerht bekommen, das ist angeboren

"Schon in der Grundschule arbeiten wir nicht miteinander sondern gegeneinander"

und schon weit vorher gibt es Konkurrenzkämpfe (wer ist besser? wer ist stärker?), das ist ganz maßgeblich für eine Position in der Gruppe und für Statuskonflikte.

.

"andere hingegen gehen unter"

logisch - was hilft dir ein gutes Produkt wenn du kein Geld damit machst bzw es niemand kaufen kann oder will?

Das kannst du kaum verhindern

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" dass sehr sehr viele Leute Flüchtlinge überhaupt nicht mögen "

gegen Flüchtlinge an sich haben wohl nur die wenigsten etwas (nicht jeder der da kritisch eingestellt ist hat da auch etwas gegen die Flüchtlinge an sich)

" In meiner Arbeit machen Flüchtlinge ein Praktikum, auch hier werden sie gehasst von meinen Kollegen"

Das kann man natürlich nur im Einzelfall beurteilen:

-> werden sie wirklich gehasst oder kommt dir das nur so vor (vllt sind da ja auch einfach Berührungsängste da?)

-> wie genau sind die Umstände? Wenn die Flüchtlinge es im Betrieb einfacher haben oder mehr Geld bekommen kann (und wird) das natürlich zu Neid führen (das wäre dann natürlich personaltechnisch fragwürdig)

-> Was für persönliche Erfahrungen haben deine Kollegen bisher mit FLüchtlingen gemacht?

-> Was für eine Meinung haben deine Kollegen über Flüchtlinge und woher beziehen sie ihr Wissen bzw auf was basiert die Meinung?

Letztendlich gibt es da viele Möglichkeiten - mehr als raten können wir hier im Internet allerdings auch nicht ;)

"Wieso sind die Menschen nur so rassistisch?"

Ob das was mit Rassimus zu tun hat kann hier niemand beurteilen.

Das jeder Mensch Stereotypen ("Vorurteile") hat und entwickelt ist die andere Sache; das hat aber nicht unbedingt etwas mit Rassmus zu tun.

Was genau da für eine Situation vorliegt, kann man als Außenstehender schlecht beurteilen.

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Menschen reagieren bei Unsicherheit typischerweise mit Abwehr. Dahinter steht die Angst, dass das (oder eben: der/die) Fremde einem einen Schaden zufügen könnte oder den eigenen Lebensraum einschränken oder etwas wegnehmen könnte.

Unsicherheit besteht eben vor allem bei Unkenntnis oder der Unfähigkeit, das Fremde einschätzen zu können. Deswegen findet man Rassismus auch eher auf dem Land als in der Großstadt, wo man sich an Ausländer längst gewöhnt hat, und man findet Rassismus eher bei weniger intelligenten Menschen, die die Situation eben nicht einschätzen und abwägen können.

Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch die gesellschaftliche Komponente. Jeder Mensch sucht seine Identität vor allem durch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, und durch nichts kann ich leichter ein Zugehörigkeitsgefühl bekommen, als wenn ich einfach ein bestimmtes Gedankengebilde oder auch einfach nur bestimmte Sprüche übernehme und weitertrage.

Deswegen findet man rassistische Grundeinstellungen vor allem bei Menschen, die ansonsten wenig zu bieten haben, um ihre Identität zu finden.

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Kommentar von tevau
12.11.2015, 19:29

Interessant, dass meine Darstellung negative Bewertungen hat, ohne dass die Kritiker in einem Kommentar eine sachliche Gegenposition vertreten. Das bestätigt meine These: Rassisten sind eher dumm und weichen Argumenten aus, weil sie keine haben, die einer Diskussion standhalten.  

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Kommentar von Dunacsilla
12.11.2015, 20:19

Lieber Tevau, Ich glaube, diese Darstellung WAR richtig, und trifft auch heute noch teilweise zu. Aus Angst erwächst Abwehr, Aggression. Das war ja in der Urhorde stammesgeschichtlich sinnvoll. Unser evolutionäres Erbe haben wir ja nie ganz überwinden können. 

Du schreibst: "Unsicherheit besteht eben vor allem bei Unkenntnis oder der Unfähigkeit, das Fremde einschätzen zu können. Deswegen findet man Rassismus auch eher auf dem Land als in der Großstadt, wo man sich an Ausländer längst gewöhnt hat, und man findet Rassismus eher bei weniger intelligenten Menschen, die die Situation eben nicht einschätzen und abwägen können."

Ich glaube, dass diese Einschätzung mittlerweile überholt ist, obwohl sie sicherlich lange Gültigkeit hatte. Heute sehe ich es so, dass es gerade umgekehrt ist: am meisten wehren sich jene gegen den Zuzug von Flüchtlingen, Fremden, Immigranten, die das Fremde sehr wohl einschätzen können. Sie beziehen sich auf das vorhandene Zahlenmaterial der Ifo (in diesem Jahr werden die Ausgaben für die Flüchtlingen um die 20 Milliarden liegen, und nur 15% der Flüchtlingen haben Aussichten in den kommenden 5-6 Jahren eine Stelle zu übernehmen, mit der sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Dazu sind 70-80% alleinstehende Männer, die fast ausnahmslos Moslem sind, und sich schon in den Erstaufnahmeeinrichtungen nicht gerade als anpassungswillige Neubürger zu kennengeben). Auch die auf Erfahrungen gestützte Warnungen der Polizeigewerkschaft und die Berichte der Freiwilligen (ich gehöre dazu) lassen nicht darauf schliessen, dass hier "Angst für das Fremde" immanent ist, sondern ein stetig wachsendes Unbehagen, was gerade damit einhergeht, dass man das Fremde kennenlernt. Und leider längst nicht immer von einer positiven Seite.

Auch ist es nicht (mehr) so, dass die Sorge der Landbevölkerung größer ist als jene in den Großstädten. In Berlin hatten wir auch vor Ankunft der Flüchtlingen der letzten Monaten schon gewaltige Probleme im Schulwesen, bei den Arbeitslosenhilfe, die Sozialeinrichtungen  Ein Buschkowski hat seine Bücher ja nicht einfach aus Lust am Lästern geschrieben, sondern weil er die Fehlentwicklungen anprangern wollte. Natürlich gibt es die viele Tausende gut integrierte Menschen mit Migrationshintergrund. Die tun mir oft Leid, denn sie werden in der jetzige Zeit oft mit "Neuen" verwechselt, und bekommen die ganze Ablehnung gleich mit ab. Gerade in den großen Städten, wo die Bevölkerung schon etwas freier und ruppiger miteinander umgeht (nichts gegen "Berliner Schnauze", ich schätze meine Berliner sehr) kommt es dann schon öfter zu Verbalinjurien den Flüchtlingen gegenüber. Auf dem Lande kann ich das nicht so ausgeprägt feststellen. Ich reise sehr viel, und bin oft in der Eifel, im Allgau, in der Rhön und im Schwarzwald unterwegs. Dort ist die Akzeptanz noch größer als in den Städten, die ja schon vor der neuen Flüchtlingswelle vorbelastet waren. Gerade auf dem Land steht man den Fremden eher unbefangen gegenüber. Bedenken oder Proteste gibt es meistens wegen den Kosten, oder eine belegte Turnhalle, aber nicht so sehr weil man die Menschen ablehnt.

Fremdenfeindlichkeit als eine fast exklusive Eigenschaft der etwas weniger Intelligenten zu bezeichnen finde ich nicht richtig. Es mag zwar sein, dass die schlichtere Gestalten sich aus Angst eher von den Flüchtlingen distanzieren, aber die Oberschicht ist mindestens ebenso ablehnend, und kann dazu ihre Abneigung in Worte fassen, und überzeugend darstellen. 

Die Frage ist gar nicht so sehr, wer von uns beiden nun Recht hat, sondern wohin das Ganze führen wird. Obwohl ich (freiwillig) Deutsch unterrichte und sehr gerne mit "meinen" Syrern zu tun habe, nehme ich auch die Zeichen der Verrohung wahr, und ich sehe mit Sorge, dass das Unvermögen der Zuständigen wächst. Die Bevölkerung nimmt diesen Schlingerkurs auch wahr. Da die nächste Wahlen noch lange auf sich warten lassen, lassen sie ihre Wut an den Flüchtlingen aus. 

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Vielleicht haben sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht mit Menschen arabischer Kultur, die sich nicht integriert haben und finden es deswegen nicht so toll wenn wir noch mehr ins Land holen, weil es ja in der Vergangenheit schon nicht so gut klappte. In diesem Falle wäre es trotzdem noch etwas egoistisch, denn es geht ja immer noch um Menschenleben.

 Es sei denn, und das wäre Punkt zwei, sie glauben nicht dass die meisten Flüchtlinge wirklich unter Lebensgefahr fliehen. Diesen Glauben kann man entweder auf falsche Informationen zurückführen, oder auf eine berechtigte Skepsis aufgrund der nicht neutralen Berichterstattung der Medien. Achso, und ich habe Punkt drei vergessen, vielleicht sind sie einfach nur Idioten.

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Es nervt das jeder der was gegen einen flüchtlinge sagt gleich als rassist oder nazi bezeichnet wird. Man muss es doch verstehn das man von diesen brutalen menschen die nichts anderes als wie gewalt vergewaltigung und kriege kennen angst haben muss.  

Es passiren jetzt schon mehr einbrüche und vergewaltigungen aber das wird in den nachrichten verschwiegen weil sonst ein zu grosser aufschrei durchs land gehen würde.

Flüchtlinge sind ja angeblich auf der flucht vor krieg und überqueren bei der flucht soviele sichere länder aber dort beantragen sie nirgends asyl weil sie dort keine soziahilfe bekommen  fast alle wollen nach deutschland und das land ausnehmen.Es gab immer schon arme und reiche leute dass muss man akzeptieren und dagegen kann man nichts tun

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