Arbeiter in Ost und West sollten doch m. E. bei gleicher Arbeit in gleicher Branche auch gleichhohen Lohn bekommen! Damit könnte man sicher viel Ärger und Neid aus der Welt schaffen.
Ich wäre schon dafür, dass die Löhne und Gehälter gleich sind! Nur müsste der Soli ganz schnell abgeschafft werden, denn diese Gelder werden missbräuchlich verwendet! Wie kann es sonst sein, dass viele Kommunen im Osten schuldenfrei sind, während die Kommunen im Westen von Schuldenbergen erdrückt werden!?!

Könnte man, aber wo das Hemd zu kurz ist, ist es zu kurz. Das wird wohl noch ein paar Jahre dauern bis beide Lohngefüge auf den gleichen Stand sind.
Das sehen die Menschen im Osten auch so, aber das heißt nichts. Es ist auch ineterssant, daß viele Menschen im "Westen" diesen Umstand gar nicht wissen, sie hören nur, daß sie immer noch den OSten aufbauen..., dabei sind die Menschen dort auch sehr intensiv am Aufbau beteiligt. MAn sollte sich auch einmal bewußt machen, daß man zwar nur irgendetwas um die 80% des "Wesrgehaltes" bekommt, die laufenden Kosten aber die selben sind, besonders was die Nebenkosten betrifft und die täglichen Lebenshaltungskosten. Auch das Märchen mit den Mieten ist leider nur ein Märchen. Wenn man mal die Mieten der Städte sieht, dann denkt man nicht, daß man im "OSten" ist. Auf dem Land gibt es im Vergleich zu sehr ländlichen Regionen hier im "Westen" auch keine Unterschiede. Gut, daß das Thema mal diskutiert wird...
Warum es diese Unterschiede noch gibt? Weil es immer noch West und Ost in unserem vereinigtem Deutschland gibt.

Angeblich sind die Lebenshaltungskosten im Osten niedriger. Das kann ich nicht beurteilen. Aber ich denke nicht, dass ein z.T. recht hoher Unterschied gerechtfertigt ist.
wj2000 am 21. Dezember 2007 14:48 Stimmt nicht, da ich hier lebe kann ich es einschätzen.

Weil selbst in unserer Bunderegierung die Deutsche Einheit nur mündlich, aber noch nicht praktisch umgesetzt wurde. Nach 18 Jahren sollte das eigentlich einheitlich sein. Ein Armutszeugnis unserer Volksvertreter in Berlin.
Angeblich soll die Arbeitsproduktivität in den alten BL höher sein als in den neuen BL, ebenso sollen die Lebenshaltungskosten in den alten BL höher sein. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass das politisch so gewollt ist - divide et impera. Nichts ist für die Herrschenden gefährlicher, als ein Volk, das im Wesentlichen einig ist.
wj2000 am 21. Dezember 2007 14:53 Ich habe diese Aussage schon öfters gehört, die leider jeder Grundlage entbehrt.

der liebe gute altkanzler onkel helmut k. hat vor 18 jahren mal gesagt: in 5 jahren geht es unseren mitbürgerrinnen und mitbürgern in den neuen bundesländern bald genauso gut wie in den gebrauchten. das stimmt ja auch fast. in sachen infrastruktur hat der osten den westen eingeholt ohne zu überholen, wie der herr honni immer zu sagen pflegte. aber der rest, also das soziale und die löhne usw. da ist wohl was auf der strecke geblieben. allerdings kann ich als wossi sagen das es im osten schon firmen gibt die westgehälter zahlen um das abwandern zu stoppen. jetzt müssen blos noch alle anderen nachziehen.
zum Thema schuldenfreie Komunen: Berlin "arm aber sexy" ist mit mehreren Milliarden in der Kreide, Leipzig genauso. Das sind keine ZAhlen und ist keine gute Statistik und sagt eigentlich nichts aus, sind nur zwei Gegenbeispiele.