eltenjohn am 28.12.2007 um 17:27 Uhr

Weil Religionen zu Realitätsverlust führen.

Weil man immer alle Gründe zusammenkramt um das Unrecht zu begründen und da gehört halt die Religion dazu. Ist oft nur ein Vorwand, aber man kann ganze Volksmassen dazu bekommen, mitzumachen.

Woher diese Statistik.
Jede Ideologie kann politisiert werden und zum Krieg führen.
Weder 1. noch 2. Weltkrieg waren religiös. Auch in Korea, Vietnam u.v.m.
Religiöse Meinungsverschiedenheiten können bei geringer Toleranz zu Konflikten führen. Bei einem Anspruch auf alleinige Wahrheit für den eigenen Glauben und dem Anspruch, eine daran ausgerichtete Lebensweise auch mit Zwang durchzusetzen, können Kriege entstehen. Eine rationale Verständigung und Kompromisse können bei einer solchen Zuspitzung, die anderen Religionen keine Daseinsberchtigung einräumt, scheitern. Bei einem anderen Religionsverständnis ist aber ein friedliches Neben- und Miteinander gut möglich.
Kriege haben jedoch oft auch andere Ursachen gehabt: machtpolitische Interessen, soziale Gegensätze, übersteigerter Nationalismus oder politisch-weltanschauliche Gegensätze.

Andere Meinungen und Ansichten können, wenn sie sehr gegensätzlich sind, zu Streit, Kämpfen oder heftigen Gefühlsausbrüchen führen. Davor ist niemand gefeit.
Wir sind ja alle "nur" Menschen...

Religion mag bei vielen Konflikten ein Aspekt sein, doch die alleinige Verantwortung würde ich den Religionen hierbei nicht geben. Sind doch viele Kriege auch durch Erbfolgestreitigekiten oder gezielte Provokationen begonnen worden, von der Gier nach Reichtümern und der Lust am Zerstören ganz abgesehen.
Außerdem müsste man dann vielleicht auch formulieren:
"Warum sind denn so viele Kriege durch religiöse Beweggründe beendet worden?"
weil religionen immer wieder fanatische irre hervorbringen, die meinen, ihre religion hätte den alleinigen anspruch weltreligion zu sein und alle anderen sind die ungläubigen. aktuelles beispiel: der heilige krieg der islamisten.
(was an einem krieg heilig sein soll, wird mir immer ein rätsel bleiben....)

Weil Religion als Hintergrund für Krieg und vor allem für Randale bequem ist. Es wird nicht lange begründet, sondern der "Gegner" ist einfach "ungläubig". Das reicht vollkommen.
Weil sich sehr viele Religionsgemeinschaften von ihrem Ursprung entfernt haben und nur noch Machtgelüste haben.

Wegen weniger Menschen, welche der Versuchung des Machtmissbrauchs mit Hilfe ihrer Intelligenz mittels einer Religion nicht widerstehen konnten. Oder, weil sich Rel. einfach herrlich dazu benutzen lässt. Man muss nur viel und gut reden, nichts beweisen, ...
DH
Das ist doch weder historisch noch anthropologisch fundiert. weder führt jede Religion zu Realitätsverlust, noch ist alleine den Religionen jedwede Aggression der Menschheit in die Schuhe zu schieben.
Das ist ein Erfahrungswert, den jeder nichtreligiöse Mensch nach einem Gespräch mit religiösen Menschen bestätigen kann, denn wie soll man es anders nennen, wenn man aufgefordert wird, etwas zu glauben, was niemand beweisen kann. Jedwede Aggression muss man natürlich nicht den Religionen anlasten, aber die überwiegende Zahl der Kriege der Menschheit hatte religiöse Hintergründe. Ohne Religion gäbe es keine rituellen Menschenopferungen - Grund genug, gebührenden Abstand zu Religionen zu halten . . ...