Frage von Selina99Kp, 165

Warum sind Beziehungen selten für immer?

Warum ist es oft so klar, dass man eh eines Tages Schluss macht.

Antwort
von LiselotteHerz, 42

Soo selten sind langjährige Beziehungen nun auch wieder nicht.

Dass so viel Paare bei den kleinsten Problemen auseinander gehen, liegt wohl zum einen daran, dass Mädchen heutzutage schon mal so erzogen werden, dass sie eigeständig ihr Leben fristen können. Allerdings wird diese Selbständigkeit auch häufig mit Egoismus verwechselt.

Die Menschen heutzutage sind oft einfach nicht bereit, mal auf den Partner einzugehen und auch mal nachzugeben. Gilt allerdings auch für die Männerwelt. Mit dem Kopf durch die Wand und dann knallt es halt eines Tages.

Bei manchen jungen Frauen tun mit die Männer fast schon leid, die wissen wahrscheinlich nicht, wie sie mit diesen zickigen Damen umgehen sollen.

Und dann gibt es natürlich auch jede Menge Männer, die immer noch gerne den Macho raushängen lassen. Das passt nunmal nicht zu einer Frau, die im Beruf Erfolg hat und evtl. sogar mehr verdient als er.

Bei uns um die Ecke wohnen ein junges Pärchen, Italiener. Sie darf nur dann den tollen BMW fahren, wenn der Herr ein paar Gläser zuviel getrunken hat. Wenn er fährt, reißt er ihr allerdings jedesmal die Beifahrertür auf, als wäre sie zu schwach, allein die Autotür zu öffnen. Das sind die Machos, da muss man als Frau entsprechend drauf eingehen können, ist nicht jedermanns Sache. Der Typ von Mann sorgt allerdings auch für seine Familie, wahrscheinlich darf sie noch nicht mal Wasserkästen tragen.

Jetzt bin ich ein bißchen abgeschweift. Im Grunde kann man sagen, dass viele Paare einfach nicht die Geduld für den anderen aufbringen, nicht genug auf ihn eingehen wollen oder können und dann geht man eben wieder auseinander. lg Lilo

Antwort
von zahlenguide, 16

wenn Beziehungen scheitern, dass aus den folgenden Gründen:

1. irgend wann beginnen Paare nur noch über kleine Oberflächlichkeiten zu sprechen, wie über Zahnpasta, die offen rumliegt usw. - einmal die Woche sollte man mit seinem Partner über das Innenleben, was einen gerade stark beschäftigt reden. Man soll dabei nicht über Fernsehen, Streitigkeiten oder über die Beziehung reden, sondern jeder redet nur über sich selbst und was ihn diese Woche beschäftigt. So baut man eine Bindung auf, die über die Zahnpasta hinausgeht.

2. Sexuelle Geheimnisse werden von beiden, in einer Beziehung oft verschwiegen. Aber eine Studie aus Oxford hat ergeben, dass 98 Prozent aller Männer und Frauen sich letztlich trennen, weil sie ihre sexuellen Geheimnisse nicht ausleben konnten. Wenn ich weiß, dass meine Freundin es liebt, über den Rücken gestreichelt zu bekommen und gerne am Hals gepackt wird und sie die Gefahr mag entdeckt zu werden, kann ich als Freund den Sex ganz anders gestalten, als wenn ich davon ausgehe, dass meine Freundin nur den Standardsex will.

3. Oft scheitern Beziehungen, weil andere zu der Beziehung befragt werden. Es gibt irgend ein Problem in der Beziehung und dann werden plötzlich Freunde oder Eltern gefragt, wie sie mit dem Problem umgehen würden. Eltern und Freunde raten sehr schnell zum Trennen und meinen es auch damit gut, aber jeder Mensch führt eine völlig individuelle Beziehung. Oder würdet Ihr gerne Eure Beziehung so führen wie es eure Eltern tun? Wohl kaum.

4. Geheimnisse müssen Geheimnisse bleiben. Es ist nicht nur nicht angebracht z.B. über das Sexualleben des Freundes mit seiner besten Freundin zu reden; es führt zusätzlich auch zu einem unterbewussten Konflikt zwischen dieser Freundin und deinem Freund. Dies liegt daran, dass ca. 80 Prozent der gesamten Beziehungen, die wir führen non-verbal stattfinden - also die Körpersprache und die Stimme anzeigen, dass die Freundin ihn nicht mit vollem Respekt behandelt. So habe ich es schon zig mal gesehen, dass ein Junge in einer Gruppe von einer Freundin von unten angeschaut wurde (Hundeblick), was eindeutig auf mehr als Freundschaft hinweist oder weibliche Freunde, die vermeintlich mit Ihm herumflachsen, was er auch am Anfang so versteht, bis sie sich zu viel raus nimmt und er sich überhaupt nicht ernst genommen fühlt. dann muss oft eine Freundin sich zwischen der besten Freundin und ihrem Freund entscheiden. Am Ende ist der Mann der böse. Außerdem können sexuelle Geheimnisse genutzt werden um Ihn zu verführen. Wenn ich weiß, dass eine Frau es mag, dass Ihr Rücken gestreichelt wird, Männer mit dunkler Lederjacke mag und schmutzigen Humor mag, habe ich sie schon so gut wie im Bett. Mögen einige nicht glauben, aber so ist es nun mal. Deshalb redet man generell nicht über Geheimnisse mit Freunden. Ansonsten verliert man am Ende nicht nur den Freund sondern auch einige Freunde und ist tot unglücklich.

5. Männer und Frauen haben eine andere Streitkultur und deshalb fliegen oft die Fetzen. Ein Beispiel: Ein Paar streitet sich. Er geht dann eine Runde spazieren um sich abzuregen (er tut etwas). Sie wartet auf ihn um mit ihm zu reden. Wenn er sich beruhigt hat, kommt er wieder zurück. Sie ist auf 180. Er versteht die Welt nicht mehr, weil er ist schon wieder in einer friedlichen Stimmung. - Frauen müssen reden um Ihren Druck abzubauen; Männer müssen handeln um Ihren Druck abzubauen. Frauen lösen Ihre Probleme in dem sie es aus allen Perspektiven mit anderen beleuchten; Männer ziehen sich meistens (nicht immer) in Ihre eigene Gedankenwelt zurück und lösen das Problem für sich selbst. Hierfür muss in einer Beziehung eine Lösung gefunden werden, die für beide in Ordnung ist.

6. Streitigkeiten, die immer wieder kehren (z.B. wegen Arbeiten im Haushalt), sollten eine Weile z.B. einen Monat oder zwei nicht mehr angesprochen werden. Wenn die Emotionen auf beiden Seiten wieder völlig normal sind, kann man dann nüchtern nach einer Lösung suchen. Dabei sollte man beachten, dass wenn der Mann Aufgaben im Haushalt übernehmen soll, dass das dann sein Feld ist und sie ihm nicht reinreden sollte, weil das bedeutet: Du traust mir nichts zu. - Auch sollte man in Haushaltsdingen keinen strengen Plan machen - also z.B. jeden Montag muss gesaugt werden. Lieber verteilt man so eine Aufgabe auf drei mögliche Tage (Sonntag, Montag, Dienstag) - so kann er frei wählen, wann er es tun möchte und fühlt sich nicht bemuttert.

Antwort
von Worf3333, 48

Meine Meinung: Weil sich viele Menschwn einfach keine Mühe mehr geben in die Beziehung zu investieren

Es heißt nicht umsonst: In guten wie in schlechten Tagen, man muss halt auch in schlechten Zeiten zusammenhalten und versuchen einen Weg zu finden, aber viele Menschen rennen lieber weg als ein Problem zu lösen.

Aber: 50% der Ehen halten für immer, bei Beziehungen mag das anders sein, da die Ernsthaftigkeit meist fehlt.

Antwort
von Nashota, 31

Weil die Menschen untereinander unehrlich sind, zu wenig miteinander reden oder, wenn sie reden, das Gesagte bewusst ignorieren.

Dann entwickeln sich viele Paare, besonders in jungen Jahren, in unterschiedliche Richtungen, besonders beruflich.

Und es werden sich viele Dinge schön-oder eingeredet, obwohl klar ist, dass es Selbstbetrug ist oder es werden viele Chancen auf Veränderungen vertan, was dann auch zu innerer Abkehr führt.

Nur sehr wenige Menschen, die sich verpartnern, bemühen sich immer wieder umeinander. Und in unserer Wegwerf - und Leistungsgesellschaft ist der Wert eines Menschen sowieso stark gesunken.

Antwort
von beangato, 28

Menschen ändern sich.

Aber das

ist es oft so klar

trifft nun nicht so oft zu. Wenn man den passenden Partner gefunden hat, können Beziehungen durchaus bis zum Lebensende andauern.

Antwort
von DerGuenther80, 60

Das Beziehung nicht immer klappen liegt daran, dass man erst über Wochen, Monate oder Jahre den anderen immer besser verstehen lernt. Manchmal sind es kleine Ticks, mit dem der Partner einfach nicht zurecht kommt. Oder man lebt sich einfach auseinander. Es gibt so viele Faktoren, warum eine Beziehung nicht für immer halten kann, dass ich sie hier nicht alle aufzählen möchte.

Ich finde es aber ganz normal, dass eine Beziehung nicht für immer hält. Irgendwann findet man eben heraus, dass es eben nicht der Partner ist, mit dem man sein ganzes Leben verbringen möchte.

Antwort
von Parnassus, 45

Das hat sich gefühlt in den letzten ca.15 Jahren erst so richtig etabliert. Ich habe gerade bei sehr jungen Menschen oft das Gefühl, das es einfacher ist sich den nächsten zu suchen und alles mit zu nehmen was sich bietet sobald es mal schlechter in einer Beziehung läuft und man immer nur den Weg des geringsten Widerstandes gehen möchte. Klar muss man nicht den ersten Heiraten und eine Familie gründen, aber irgendwie bekommt man oft das Gefühl alles wird immer oberflächlicher..

Antwort
von Panazee, 56

Ähm. Also bei mir war das nie so. Ich habe zwar immer in Betracht gezogen, dass die Beziehung nicht ewig halten könnte, aber es war nie der Gedanke mit dem ich in eine Beziehung gegangen bin.

Ich sehe meine Freundin zwar aufgrund meiner Erfahrungen als "Lebensabschnittspartnerin", aber das schließt nicht aus, dass dieser Lebensabschnitt bis zu meinem oder ihrem Tod andauern könnte und ich hoffe, dass es auch so kommt.

Antwort
von FragTony1, 20

Weil jeder Mensch sich im Laufe seines Lebens in eine andere Richtung entwickelt - und oftmals unterscheiden sich die Richtungen zu stark - vorallem wenn man jung ist muss man erstmal seinen Weg finden, und oft merkt man eben dass sich die Interessen doch sehr auseinanderfahren.

Antwort
von HalloRossi, 32

Man verändert sich ja. Oder aber ( so war es bei mir): viele Macken kommen erst später zu Tage, wie zB Spielsucht oder dramatische Finanzielle Probleme, eine Sektenzugehörigkeit  oder ein Hang zu übermäßiger Aggressivität oder zum Fremdgehen o.ä.. Meine Beziehungspartner konnten solch krassen negativ Merkmale monatelang verbergen. Dann hat es noch mal weiterer Monate gedauert bis ich es wahrhaben wollte! Ja, deshalb mehrfach getrennt.

Antwort
von cappuccino1809, 45

Weil der Mensch sich verändert.

Zu Beginn passen beide super zusammen.

Im Laufe der Zeit entfernen sie sich voneinander,

bis sie irgendwann kaum noch Gemeinsamkeiten haben, oder das, was sie am Anfang am Anderen toll fanden, verloren gegangen ist.

Bei manchen kommt das schneller, bei Anderen dauert es länger.

Und bei einigen glücklichen spielt die Veränderung des Anderen keine so große Rolle, so das sie zusammen bleiben.

Antwort
von TheAllisons, 42

Das ist eben nicht so klar, das kann man nie voraussagen, und den Grund weiß auch niemand, warum das so ist. Manche Beziehungen halten ein Leben lang, manche nur ein paar Tage, manche etwas länger ???

Expertenantwort
von Phantom15, Community-Experte für Liebe, 34

Zuerst einmal,  am Anfang einer neuen Liebe denkt man nicht daran das es scheitern könnte. Auch weil man sich natürlich wünscht das es  klappt. Man ist frisch verliebt, hat die rosarote Brille auf. Alles Super. Dann Peu a peu kommen die ersten negativ Erscheinungen des jeweils anderen zum Vorschein. Ab dem Moment hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man akzeptiert diese, oder man kapituliert. 

Und dann kommt erschwerend hinzu das es heute viel zu viele Möglichkeiten gibt sich neu zu verlieben.

Antwort
von natalia33, 104

Weil sich Menschen verändern mit der Zeit und es ist selten dass sich 2 Menschen gleich verändern und deshalb merkt man irgendwann dass diese Person mit der man zusammen ist nicht mehr die gleiche ist in die man sich verliebt hat ..

Antwort
von Wuestenamazone, 5

An Beziehungen muß gearbeitet werden die funktioniert sonst nicht. Tut man das nicht ist es das aus

Antwort
von CaptnCaptn, 15

Bis zu deinem Lebensende wirst du dich immer wieder mal verändern, selten ist es der Fall das sich 2 Menschen in dieselbe Richtung entwickeln und irgendwann teilen sie eben nicht mehr die gleichen Ansichten und trennen sich. Das sieht man auch unter Freunden.

Mein bester Freund aus der Realschule, damals schüchtern und zurückhaltend, ist heute ein verurteilter Gewalttäter man erkennt ihn nicht wieder.

Antwort
von ThalesKnowsShit, 103

Weil Menschen sich von ihrem bis zu ihrem letzten Tag entwickeln. Du bist jeden Tag anders drauf als den Tag davor. Auch wenn du es nicht merkst.

Wenn zwei Menschen sich aneinanderketten, entwickeln sie sich trotzdem individuell weiter. Und in den allermeisten Fällen geht diese Entwicklung auseinander.

Antwort
von xlaura15, 21

Ich denke mir immer wie es sein kann das deine Großeltern schon so lange zusammen sind und das die Leute von heute nichmal es 1 Jahr zusammen aushalten... ich denke das die Leute von damals mehr mit einander geredet haben und die von heute sehen gleich keine andere lösen mehr ... Mehr miteinander reden heißt die Lösung 💬

Antwort
von offeltoffel, 37

Weil der Mensch nicht direkt für eine monogame lebenslange Beziehung geschaffen ist. Das wird nur durch entsprechende Sozialisierung erreicht.

Antwort
von SunRiseEB, 40

Der gesellschaftliche Druck steigt immer weiter und durch die Technik werden die meisten Menschen immer emotionsloser. Viele ziehen da das Smartphone dem Partner/der Partnerin vor.

Antwort
von natusxy0, 25

Weil die Beziehung meistens nicht genügend gepflegt wird.

Antwort
von mervoooo, 35

Weil die alle oberflächlich geworden sind und sonst gar nichts mehr beachten und merken f*ck die oder den will ich ja doch nicht. Sche*** auf die. irgendwann findet man was, auch wenn du wie ich warten musst oder sogar schon gefunden hast. ;)

Antwort
von BlauerSitzsack, 45

Weil man mit der Zeit immer mehr Dinge am Partner findet, welche einen stören.

Antwort
von Fragenwacht, 62

Weil der Mensch kein monogames Wesen ist und irgendwann die Schnauze voll hat.

Kommentar von Nashota ,

Als ob das, was da zwischen den Beinen baumelt oder dazwischen verborgen ist, beim Nächsten eine Überraschung hervorrufen......

Monogamie hat mit dem Thema so gar nichts zu tun. Das Beziehungs - Leben besteht aus mehr, als stumpfer Rumvögelei (auf Teufel komm raus).

Antwort
von Januar07, 27

Weil den allermeisten Leuten das Durchhaltevermögen, vor allem aber der unbedingte Wille fehlt, Krisen gemeinsam zu meistern.


Antwort
von Gummipirat, 55

Weil die Natur es so vorgesehen hat das Männlich und Weiblich nur zusammen sein kann, wenn man ein Familie groß zieht. Beziehungen wie wir Sie heute kennen sind rein von der Natur her nicht möglich. Vor allem über so einen langen Zeitraum.

Kommentar von LiselotteHerz ,

Na, jetzt aber. Ich kenne jede Menge kinderlose Ehepaare, die schon jahrzehntelang verheiratet sind. Ich habe meinen Sohn erst mit 41 bekommen, ich hätte mich jetzt nicht scheiden lassen, falls unsere Ehe kinderlos geblieben wäre. Und was ist das für eine Partnerschaft, wenn man nur wegen der Kinder zusammen bleibt?

Antwort
von DJFlashD, 35

Kein sche*ß! Ich hör immer das argument "ja was ist wenn wir mal schluss machen?" diiiiggaaahh dann fang keine bz an wenn du nicht dran glaubst!!

Antwort
von Eisotter, 54

Weil die Gesellschaft im Bezug auf Partnerschaft stark gestört ist!

Antwort
von natalia33, 29

Uund weil man meistens mit den Partner zu wenig redet und nur dummes zeug redet und man mit den Freunden mehr über die Probleme in der Beziehung quatscht als mit dem eigenen Partner

Antwort
von Flash8acks, 16

Immer, Ewig, auf alle Zeit, etc... Warum denn dieses Maaslose, oh man...

Die Menschen sterben auch irgendwann mal. Ausserdem wer will denn schon irgendwas für Ewig oder Immer? Bzw. woher will man wissen was man in 100 Jahren will oder brauch?

Nichts ist so beständig wie die Veränderung ;-) ...

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten