Warum sind bei religiösen Fragen besonders Atheisten immer so schnell unfair?

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22 Antworten

Das fragen sich auch wahre Atheisten. Glaube es. Bemühe dich zu differenzieren, zwischen echte Atheisten und Nachplapperer.

Der echter Atheismus erkennt den Glaube an und versteht mehr davon als manchem lieb sein dürfte. Schliesslich hat er sich damit eingehend beschäftigt, bevor er Atheismus für sich wählte.

Er respektiert Glaube und Gläubige. Weiter noch. Er versteht und erkennt die Notwendigkeit von Glaube - und hat eine nachvollziehbare Erklärung dafür.

Der echter Atheist erkennt auch, wann eine Frage spöttisch, diffamierend, provokant pp oder aus Bedürfnisse an Aufklärung heraus gestellt wird. Im letzten Fall wird er nicht darauf eingehen - weder positiv noch negativ. Das überlässt er Gleichgesinnten. Ansonsten, wird der Atheist wahrscheinlich Stellung beziehen, aber keine Diskussion anfangen, so wie hier immer wieder zu sehen.

Es ist natürlich ein Unterschied, ob ein Gläubiger, unter Verwendung religiöse Thesen, in Bereiche wie Physik, Medizin pp vorstosst, um Aufklärung zu erhalten bzw. Ungewissheit auszuräumen, oder, ob ein Gläubiger so ausgerüstet erscheint, um Fakten zu leugnen.

Aber, auch solche Debatten - die es ja gibt - verlaufen sachlich und resultieren weder in Hass noch in Bekämpfung. Ein echter Atheist wird nicht die Fundamente des Glaubens abwerten (ob Thora, Bibel, Koran pp spielt keine Rolle). Er kann auf bestimmte Sachverhalte hinweisen, Unstimmigkeiten, Widersprüche, aber immer sachlich.

Atheisten beschimpfen keine Gläubige als Idioten oder Ignoranten. Es existeren ausreichend Kapazitäten in der Welt, die gläubig sind, aber sie gehen nicht damit hausieren. Atheisten bezeichnen o.g. Fundamente des Glaubens nicht abwertend als Märchenbücher. Der Atheist geht auch nicht auf Missionsreise, sondern lebt eher nach dem Motto: dir das Deine; mir das Meine.

Das Problem, das Atheisten mit Menschen der Ich-Bin-Dann-Mal-Dagegen Einstellung haben, ist im Kern das, dass sich jene Menschen als Atheisten bezeichnen und daraus irgend ein Fachwissen oder Autorität ableiten. Gibt es überall. Wieviele Fussballexperten oder Trainer hast Du im Fussballstadion? 30, 40, 80.000? Je nach Kapazität.

Versuche dir so zu vermitteln, dass wahre Atheisten eigentlich ganz angenehme Menschen sind. Der Beruf des Arztes muss eine Portion Atheismus und Glaube mit sich bringen. Geht nicht anders. Genauso der des Richters, des Anwaltes, des Physikers usw.

Fundamentalismus ist leider nicht zu vermeiden - auch nicht im Atheismus. Kann nur reduziert werden. Aber, was spricht dagegen, dem Fundamentalist die Grenzen zu zeigen?

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Eine der Gründe ist sicher, die erschreckende Naivität mancher Fragen.

"Ist es haram, wenn ich in meinen Gebetsteppich furze? Ich habe es versehentlich getan und nun Angst vor Allahs Strafe"

Da kommt bei rational Denkenden Empörung auf, wie ein Mensch durch religiöse Indoktrination so in Angst versetzt werden kann, wenn es um ganz natürliche körperliche Vorgänge geht. Protest vorprogrammiert.

Manche Fragen sind auch einfach übertrieben fanatisch formuliert:

"Weshalb verbietet niemand die satanischen Harry Potter Bücher? Sie verleiten den Menschen zum Okkultismus und unendlich Bösen!"

Diese Frage ist provokativ, pauschaliert und widerspricht gleichzeitig dem rationalen Denken, in dem es so etwas wie "Satan" gar nicht gibt. Sie kann zudem labile Menschen verunsichern. Protest vorprogrammiert.

"Ich bin Christin, mein Freund ist Muslim, seine Familie akzeptiert mich nicht. Hat unsere Liebe eine Chance?"

Hier kommt beim rational denkenden Menschen Wut darüber auf, dass Menschen durch eine religiöse Ideologie stigmatisiert und in ihren persönlichen Freiheiten eingeschränkt werden. Protest vorprogrammiert.

Auch Vorbehalte gegen bestimmte religiöse Gruppen werden geschürt, weshalb solche Fragen durchaus auch reine Provokationsfragen zur Stimmungsmache gegen Gläubige sein können.

"Ich war in einer verzweifelten Lage und habe Jesus gesehen, was mir Kraft gegeben hat. Er lächelte mir zu und winkte. Was hat das zu bedeuten?

Hier kommt bei rational denkenden Menschen häufig Spott auf, da die Religiosität der Person nicht akzeptiert, sondern sie als geistig rückschrittlich angesehen wird - man rät zum Psychiater, oder leugnet die Existenz Gottes.

In letzterem Fall könnte man den "Atheisten" tatsächlich mangelnde Toleranz vorwerfen - in ihrem Bekehrungseifer zum "Rationalismus" sind sie dann von religiösen Fanatikern  kaum zu unterscheiden.

Das Problem zwischen Gläubigen und Atheisten sehe ich vor allem dann gegeben, wenn absolute Ansichten und Aussagen aufeinander treffen.

Der Gläubige stellt beispielsweise eine Aussage auf, die er für unumstößlich hält, äußert sie aber nicht übertrieben fanatisch oder missionarisch. Er ist einfach von seiner Religion überzeugt und hat diesbezüglich eine Frage.

Anstatt nun zu akzeptieren, dass diese Person eben bestimmte Überzeugen hat und sich daher anderen Fragen zuzuwenden, beginnen manche Atheisten dann mit ihrer "Aufklärung" - und reden damit an der Frage vorbei.

Manchmal wäre es vielleicht klüger nichts zu sagen - aber auch Atheisten können an Geltungsdrang, Selbstdarstellung und Wichtigtuerei leiden.

Ich selbst bin sowohl religiös als auch atheistisch und kann daher beide Seiten recht gut nachvollziehen, denke ich.

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Kommentar von VanesLavin
27.02.2016, 23:56

Danke ich finde das ist sehr gut erklärt. Zumindest plausibel. 

Darf ich fragen wie man religiös und atheistisch sein kann? Das finde ich gerade sehr intetesant, da ich so eine Aussage zum ersten mal höre 😊

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Nun ist die Frage, was ist unfair? Häufig empfinden Gläubige alleine schon Kritik an ihrem Glauben als Beleidigung und Sachargumente als persönlichen Angriff.

Beleidigung würde ich auch ablehnen, aber die Religion und deren Dogmen als lächerlich zu bezeichnen, sehe ich nicht als unfair sondern eher als Tatsachenfeststellung aus dem Blickwinkel eines Atheisten. Und da meine ich, sollten sich Gläubige nicht so empfindlich anstellen angesichts der Tatsache, dass sie solche Leute noch vor kurzem verfolgt und ermordet haben und auch heute noch feststellen, dass Atheisten ohne Moral seien und außerdem mit dem Satan im Bunde, weswegen ihnen ewige Verdammnis drohe.

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Ich halte es so: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

Es ist aber sehr wichtig, zwei Sachen auseinander zu halten. Die Person und ihre Weltanschauung.

Jeder Mensch hat meinen Respekt. Das gilt aber nicht für seine Meinungen. Es ist gerade häufig ein Problem von Gläubigen, dass sie diese Trennung nicht hinbekommen.

Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung. Aber niemand kann für sich fordern, dass diese Meinung unkommentiert bleibt. Wenn ich eine Einlassung für Unsinn halte, benenne ich das auch so. Ich mache mir aber meist auch die Mühe, das zu begründen.

Wenn mir aber z.B. mit der Hölle droht oder die Evolution in Frage stellt, ist der Smaltalk zu Ende. So jemand wird nicht mehr ernst genommen.

Das hat mit unfair überhaupt nichts zu tun. Ich teile dann aus, kann aber auch sehr gut einstecken.

Ich bin immer bemüht, möglichst sachlich zu sein, wenn mein Gegenüber das auch ist. Es gibt aber Grenzen, bei deren Überschreitung ich kratzbürtig werde.

Schau Dir meine Antworten hier im Kontext, in dem sie stehen an.

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Kommentar von VanesLavin
28.02.2016, 00:05

Danke für die Antwort. Ich bin ein sehr geduldiger mensch. Und ich bin sehr harmoniebedürftigt. Wenn ich jemanden über meinen glauben erzähle dann versuche ich eigentlich nur diesen menschen zu erklären warum ich mich zu jener religion zugehörig fühle und warum ich gerade diese religion plausibel finde. Dh ich versuche nicht irgendwem von irgendwas zu überzeugen. Ich versuche nur das mein gegenüber versteht wie und warum ich so denke.. während ich bei den meisten anders gläubigen menschen viel verständins erhalte reagieren die meisten atheisten so völlig hysterisch als ob ich ihnen mit weihwasser hinterher rennen würde. Und da reisst mir dann der geduldsfaden und ich beende due diskussion finde es aber immer sehr schade.. ich werde mir sehr gerne deine kontexte in einer ruhigen minute durchlesen. Vielen dank nochmal

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Es gibt nur einen Grund an Gott zu glauben und viele nicht an ihn zu glauben. Der eine Grund an Gott zu glauben wäre der, dass man Gott nicht widerlegen kann. Doch diesen Grund kann man leicht Entkräftungen indem man einen Vergleich aufstellt:

Zwar kann man Gott nicht widerlegen, doch kannst du widerlegen das ein Monster unter deinem Bett haust? Der Vergleich funktioniert nur, wenn du nicht an Monster unter Betten glaubst. Wenn schon kann ich dies mit vielen weiteren Dingen machen. 

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genauso ist es. als atheist kann man mitleid haben, aber man beleidigt nicht diejenigen, die eine gotteskrücke brauchen. deshalb vermeidet man auch nutzlose diskussionen.

PA: man ist nicht sozusagen sein eigener gott - man ist selbstbestimmt. das ist was ganz anderes.

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Ich bin Atheist und ich bin überhaupt nicht so. Also erstens sehe ich mich selber nicht als meinen "eigenen Gott" und zweitens rede ich sehr gerne über Religionen. Nur ist es sehr schwierig mit religiösen Leuten zu reden, weil die immer gleich eingeschnapt sind wenn man etwas gegen ihre Religionen sagt!

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Stell dir die Sache folgendermassen vor:

Du versuchst einem Kind wieder und wieder zu erklären, weshalb es den Osterhasen nicht gibt, doch es will und will dir einfach nicht glauben, egal was du ihm sagst. So fühlt es sich für Atheisten meist an, wenn sie mit religiösen Leuten diskutieren. 

Dazu ergibt sich noch das Problem, dass Atheisten ihren Gegner mit Logik zu übertrumpfen versuchen. Leider sind religiöse Leute oft von Logik und Rationalität weit entfernt, und dies ist für Atheisten äusserst schwer verständlich.

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Kommentar von VanesLavin
28.02.2016, 00:18

Warum kann man denn dieses kind nicht an den osterhasen glauben lassen wenn es ihm hilft bzw frieden gibt? Warum müssen wir immer rational denken? Manchen gibt die religion eben ein gewissen ausgleich man erhofft auf gerechtigkeit die sich wenn nicht hier dann im jenseits erfüllen wird... wer allerdings eher frieden darin verspürt wenn er glaubt das es keinen jenseits gibt dann soll er es si handhaben. Als religiöser mensch diskutiere ich gerne mit anderen religiösen aus anderen glauben. Es geht mir dabei nicht darum wer recht hat. Sondern ich möchte einfach das die standpunkte klar gezeigt werden. Aber in atheistische gespräche mische ich mich nicht ein da wir eh anders denken. Aber sobald ein atheist dazukommt wird es in der regel beleidigend. Das finde ich swhr schade beleidigungen sind ein absolutes no go für mich.

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Ich denke die Antwort liegt daran, dass sich die 
wirklich charakterstarken Atheisten  ohnehin aus
Religionsfragen raushalten.

Nun - das hat i.R. weniger mit Charakterstärke zu tun, als mit Intelligenz.
Dies kann man anhand der "Einmischungen"  (mit teils verblödeten Inhalten) hier auf der Plattform klar belegen.
Es gibt auch intelligente Atheisten, welche ganz normal mit "Gläubigen" oder über Religion reden. Aber dies sind Ausnahmen, jedenfalls auf dieser Plattform. Viele Atheisten interessiert dies einfach nicht - warum auch - deshalb halten die sich raus, jedenfalls mit schwachsinnigem Gefasel.
Oft sind es auch persönlichkeitsgestörte Personen - die können nichts dafür.
Solche Typen gibt es aber auch und besonders unter den fanatischen "Gläubigen". Auch dies läßt sich auf dieser Plattform belegen.

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Kommentar von realsausi2
27.02.2016, 00:36

Ja Viktor. Dein Beitrag ist ein mustergültiger Beitrag zur Fairness.

  • das hat i.R. weniger mit Charakterstärke zu tun, als mit Intelligenz.
  • mit teils verblödeten Inhalten
  • Es gibt auch intelligente Atheisten, .... Aber dies sind Ausnahmen,
  • schwachsinnigem Gefasel.
  • persönlichkeitsgestörte Personen

Alles in einem Beitrag. Reife Leistung.

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Es kam eine Frage "Welcher Gott hat die Welt erschaffen"....entschuldigung. Als wissenschaftlich interessierter Mensch weiß ich zufällig die Antwort: Nämlich KEINER!

Alle eure religiösen Thesen sind widerlegt....aber ihr glaubt trotzdem an solche Märchen. Ich will nur anderen Menschen zeigen, dass Gott mit alledem NICHTS zu tun hat!

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Kommentar von VanesLavin
28.02.2016, 00:33

Hey hallo so sieht man sich also wieder 😊 omnivore bei allem respekt keiner weiss wer nun wirklich recht hst. Du sagst zwar das alles wiederlegt wäre ich sehe das aber nicht so. Warum willst du das denn nicht einfach so akzeptieren? Ich könnte jetzt genauso behaupten das ich dich von meinem glauben überzeugen will da du mir wichtig bist und ich möchte das es dir im jenseits gut geht.. aber ich tu es nicht. Ich zwinge dir nichts aif. Ich mische mich nicht in deinem leben ein.du hasst deinen frieden gefunden. Somit freue ich mich für dich.. wenn leute wegen der religion durchdrehen und schlrchtes empfehlen dann wünsche ich mir sehr das ihr euch auch einmischt. Dann auch ich stelle mich dann vor einem religiösen wahn. Aber solang es nur um banalitäten geht wie wer hat die erde erschaffen sueht mich gott fliegen engel in meinem haus oder ähnliches sehe ich es eigentlich eher unnötig das daraus meist beleidigende töne rauskommen..

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Also erstmal sind "Atheisten" die jenigen, die komplett GEGEN den Glauben an Gott, bzw. an Götter (Hinduismus z.B.) sind, ich selbst bin Agnostikerin, das heißt ich finde es unwichtig und irrelevant an eine höhere Macht zu glauben, hab aber keinerlei Problem wenn jemand an etwas glaubt und versuche auch nicht das mit Diskussionen hat mandem aufzuzwingen (sehr grob vereinfacht)
Hoffe es hilft ein bisschen^^ LG

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Kommentar von Ryuuk
27.02.2016, 00:41

Nein, Atheisten sind Menschen die nicht an einen oder mehrere Götter glauben. Das ist das einzige Kriterium und die einzige Definition.

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Kommentar von realsausi2
27.02.2016, 01:09

erstmal sind "Atheisten" die jenigen, die komplett GEGEN den Glauben an Gott, bzw. an Götter (Hinduismus z.B.) sind,

Mit wieviel Inbrunst bist Du gegen Polospielen? Oder spielst Du Polo? Eher nicht. Wann hast Du Dich entschlossen, kein Polo zu spielen? Was unternimmst Du so alles gegen das Polospiel?

Merkst Du was?

Etwas nicht zu tun hat keinerlei Bezug zum Nichtgetanen (ist das so richtig geschrieben?). Nur weil ich nicht zum Mond geflogen bin, bin ich kein Gegner der Mondfahrt.

Atheismus ist völlig neutral, ohne eigene Aussage, ohne Dogma.

Viele Atheisten sind das von Geburt an. Die haben bezüglich eines Gottesglaubens niemals eine Entscheidung getroffen. So wie Du Dich niemals entschieden hast, nicht Polo zu spielen. Ich habe drei Brüder, bei denen das so ist.

Nur ich habe mich verführen lassen und viele Jahre an einen Gott geglaubt. Ich habe also aktiv ein Bekenntnis zu einem Gott vorgenommen. Und seit wieder vielen Jahren tue ich das nicht mehr. Ich lege kein Bekenntnis für einen Gott ab. Das macht mich zum Atheisten. Und nicht etwa ein Bekenntnis gegen einen Gott.

Ein Bekenntnis gegen einen Gott legt der Antitheist ab. Ein solcher bin ich auch. Als solcher argumentiere ich hier. Es ist aber wichtig, diesen Unterschied zu begreifen

Ich bin auch Agnostiker. Und ebenso Ignostiker. Passt alles unter eine Mütze. Aber jedes davon hat einen anderen Kontext, eine andere Konnotation.

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Kommentar von sarahj
27.02.2016, 12:16

Immer wieder diese Einteilung in Schubladen...

Ganz generell: Atheisten glauben einfach nicht an Götter.

Darunter gibt es Leute die es schlicht als unentschieden, als unentscheidbar oder gar als erwiesen sehen, daß es keine Götter gibt.
Es gibt eine Bandbreite und Abstufungen; keine exakt definierte Schublade.

So gesehen sind Agnostiker eine Untergruppe der Atheisten.

Deine Definition ist auch falsch.
Man muss unbedingt unterscheiden zwischen dem Glauben an Götter und dem Glauben an Glauben.

Selbst ein Atheist kann positive Argumente für den Glauben am Glauben anbringen (soziale Gruppe, Bindungen, soziales Engagement, Moral, sofern sie seiner entspricht etc.) ohne an Gott selbst zu glauben.
Ich würde sogar soweit gehen, zu konstatieren, daß eine Mehrheit der sich als gläubig bezeichnenden, tatsächlich mehr an den Glauben selbst glauben, denn an Götter.
Dieser ist wohl in der Angst vor einem Zusammenbruch der Gesellschaft begründet. Darüber kann man rational diskutieren, und einige dieser Argumente sind auch für Atheisten nachvollziehbar.

Es gibt darunter natürlich auch mehr oder weniger missionarische. Und auch hier sollte man differenzieren. Es ist unbestritten, daß Religion gefährlich ist, und sie könnte durchaus zur Selbstvernichtung von Gesellschaften oder gar der zivilisierten Menschheit führen.
Angesichts dessen, ist verständlich wenn manche dies Ernst nehmen. Und man sollte auch sehen, daß die fundamentalistische Minderheit, die 150% Überzeugten, in der Masse der harmlosen Beführworter schwimmen.
Und die vermeintlich Harmlosen diese auch - sicher unabsichtlich - stützen. Zum Beispiel, indem sie in den Kanon gegen Religionskritik allzu freudig einstimmen. Oder Widersprüche und Bosheiten in ihren Schriften vehement wegdiskutieren, anstatt sie offen zu diskutieren und damit den weniger gefestigten zeigen, wie sie zu interpretieren sind.

Ein konkretes Beispiel: in welchem Dilemma steckt ein Muslim, der einerseits davon ausgeht, daß der Koran das absolut wahre Wort Gottes steht, dem lange erzählt wurde, der Koran wäre nur Frieden, und der dann irgendwann mal auf gewisse Sprüche trifft, die zu Gewalt aufrufen. Oder er trifft auf einen, der unsere Gesellschaft als heidnisch, damit ungläubig, damit unwürdig, damit feindlich definiert, und dies mit Koransuren belegt?
Er muss nun entweder am Absolutheitsanspruch - sprich Wahrheit - zweifeln, oder sich überzeugen lassen.

So gesehen, ist es nicht gut, nicht darüber zu diskutieren.
Wie anders sollte eine Diskussion ohne Gewalt erlernbar sein?

Ein letzter Punkt:
es ist keineswegs so, daß Atheisten im Allgemeinen missionieren wollen. Man lässt sie aber nicht in Ruhe, und daher ist Kontra durchaus angesagt.

Viele unserer Gesetze, vieles Verhalten von Politikern (insbes. USA und Islam) sind von zweifelhaften moralischen und theologischen Leitlinien beeinflusst, und haben auch auf nicht-Christen/nicht-Muslime große Auswirkungen.

Es fängt bei "Kleinigkeiten" wie dem Arbeitsrecht, Steuerrecht, Redefreiheit, usw. an, bei denen offensichtlich für Religionen andere Regeln gelten
(welch ein Aufschrei, wenn eine Firma in ihrer Stellenausschreibung schriebe: "keine Muslime, keine Christen". Aber welche Stille, wenn das umgekehrt für christliche Institute und Organisationen gilt, die ja keinesfalls von der Kirche finanziert werden).

Und es endet beim Einfluss auf Gesetze wie Homoehe, Stammzellenforschung, Sterbehilfe u.a.m. die direkte Auswirkungen haben.
Wie lange ist es her, daß Schwulsein noch unter Strafe stand?

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Ich bin selber atheistin und erwische mich selbst manchmal dabei :"D das passiert mir immer, weil ich einfach so starrköpfig bin und einfach nicht nachvollziehen kann, wie man an Gott glauben kann..

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Kommentar von VanesLavin
28.02.2016, 00:23

Wenigsten bist du ehrlich 😂👍

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das musst du gerade fragen?........lächerlich echt..............ich habe dir gestern zum beispiel mit deinen eigenen schriften geantwortet und du schreibst dann, dass ich deine religion beleidige, nur weil ich deine schriften zitiere und dir zeige, dass in diesen genau dass steht, was ich geschrieben habe?.............und deine antwort war ja dann wohl mehr als lächerlich, denn du hast geschrieben:

"Ausserdem woher willst du wissen wie lange damals ein jahr gedauert hat?
Es ist bestätigt das die erde ihre geschwindigkeit geändert hat."

mal im ernst, in 1500 jahren soll sich die geschwindigkeit so verändert haben, und was hatte das eigentlich mit meiner antwort zu tun?.............*g*

und mir zu unterstellen, dass ich ein paar texte aus einem kontext herausgerissen habe, ist schon deshalb falsch, weil ich den ganzen text genommen habe und sogar die erklärung des muslimischen schreibers noch dazu, die genau dass belegte was ich geschrieben habe............
deine frage hier zeigt mal wieder den versuch, euch in einem besseren licht und uns als die schlimmen darzustellen...........

und dein wunschdenken, dass sich die "charakterstarken" atheisten aus euren diskusionen heraushalten würden, zeigt auch, dass ihr alle, die euch paroli bieten, als charakterschwach anseht...........und mal im ernst, zeige mir mal eine echten atheisten, der sich aus glaubensfragen raushält..........denn gerade das würde kein atheist machen, im gegenteil........aber deine aussage zeigt genau das problem mit euch, ihr wollt nämlich am liebsten keinen, der euch die stirn bietet, ihr wollt nur menschen, die euren glaubenswahn ohne nachzudenken tolerieren und sogar noch beifall klatschen..........das passt auch zum monotheistischen gott, der nämlich die menschen dafür bestrafte, dass sie erkenntnis erlangen wollten...............auch er wollte nur dumme menschen, die ohne nachzudenken seinen quark glauben............

mach dich erstmal mit der geschichte der religionen vertraut, bevor du antworten als beleidigung betitelst, die deinen eigenen schriften entnommen wurden..................*g*

und mal im ernst, das meine antwort gelöscht wurde, zeigt genau dass was ich dazu geschrieben habe...........zum glück speicher ich immer ab und konnte sie nocheinmal reinstellen..............:)

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Kommentar von VanesLavin
28.02.2016, 00:56

Hallo buddha. Das du mir jetzt bereits hinterher stalkst finde ich lustig. Ein kleiner tipp: bitte fühle dich nicht so wichtig. Bei dieser frage ging es mir ganz und gar nicht um dich oder um unseren gespräch. Zumal ich noch nicht mal wusste das du ein atheist bist. Der name buddha läsdt nämlich nicht darauf deuten.. das du behauptest ich könnte deine kommentare hier löschen ist schon fast lächerlich. Ich kann noch nicht einmal nach 3 minutdn meinen eigenen post lösche wie sollte ich dann deine post löschen können zumal ich auch erst jetzt die zeit gefunden habe hier votbeizuschauen..

Nun zu unserem gespräch von gestern. Ich habe diesen jungen mann und auch sonst niemanden zu etwas schlechtes geraten. Ich habe erhofft ihn etwas druck abnehmen zu können. Ich habe weder gesagt zu ihm werde moslem noch Allah bestraft dich oder ähnliches. Ich habe ihn gesagt wenn er an gott glauben will dann soll er das machen. Homo zu sein ist kein hindernis. Aber er ist noch sehr jung mlglicherweise ist er nicht schwul. Ich dachte auch mal ich sei lesbisch bin ich aber nicht..

Das ich pädophilie erwähnt habe war nur ei  beisoiel dafür das nicht jedes sexuelle empfinden die der mensch hat auch gleich gesund sein muss. Von da her ist es ok wenn man seine gefühle hinterfrsgt.

Und dann komnst du her und trollst rum. Es tut mir leid das ich das so sagen muss aber das bringt es suf den punkt!  Du hast  getrollt! Es ging in dem gespräch weder um meinen propheten noch um meine religion. Du hast das thema verfehlt und hast versucht eine polemie zu erzeugen. Ich habe dir erklärt das aisha einiges vorgeworfen wurde. Ich habe dir erklärt das es im osmanischen reich 12 jährige suoer archtiekten gab das noah 900 jahre lt koran gelebt hat. Ich habe dir aber auch erklärt das wir nicht wissen ob die damals auch schon mit unseren jahren so wie wir sie kennen gerechnet haben. Noch heute weicht der islamische kalender ab.. 

Aber ich merke das dein horizont begrenzt sein muss und du deswegen nicht verstehen kannst das wenn es heisst das aisha 9 jahre war es nicht unbedingt eine neunjährige sein muss wie wir es kennen. Warum fragst du nicht wie es 12 jährige archtiekten gab? Oder 900 jährige propheten? Nein es geht dir nur darum zu trollen. 

Und ich weiss schon das du mich wieder nicht verstehen möchtsst. Aber das ist ok ich vergebe dir. 😊

Ps meine frage hier bezog sich auf eine diskussion mit türkischen atheisten auf facebook.das problem mit den atheisten scheint ebenfalls international zu sein. 😉

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Ich bin mein ganzes Leben bis heute fast ausschließlich von Atheisten umgeben, obwohl ich Christ bin.

Mein Fazit: 90% der Atheisten haben kein Herz und sind grundsätzlich feindlich gesinnt!

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Kommentar von VanesLavin
28.02.2016, 00:22

Wahrscheinlich irre ich mich aber ich habe das gefühl das es in deutschland generell nur sehr wenige echte chridten gibt. Ich hatte lange zeit eine freundschaft mit einem pfarrer der in istanbul 7 jahren in der kirche tätig war. Er war tatsächlich der einzige christ denn ich kannte. Ein sehr lieber mensch. Leider vor einigen jahren verstorben. Möge er ihn frieden ruhen.

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Hab die Erfahrung auch gemacht.
Dennoch gibt es Ausnahmen.. meine beste Freundin ist Atheistin, und sie sagt einfach immer nur: "Ich glaube nicht daran. Meine Meinung." Es ist halt schwierig für sie über etwas zu reden, an das sie nicht glaubt. Aber dennoch sollte man (wie viele) nicht einfach ausfallend werden

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Atheisten sind Gläubige. Sie glauben, daß kein Gott existiert. Wie unter allen Gläubigen, so gibt es auch unter den Atheisten unangenehme Fanatiker, die sich für etwas besseres halten und andersdenkende herablassend behandeln.

Ob es bei Atheisten übermäßig häufig vorkommt, sei mal dahin gestellt. Fakt ist jedenfalls, daß Fanatiker einer jeden Glaubensgemeinschaft, die sich ihren Glauben offensiv auf die Fahnen schreiben, öfter und unangenehmer auffallen, als die breite Masse derer, die einfach an (k)einen Gott glauben, ohne anderen die eigene Überzeugung aufdrängen zu wollen.

Am meisten fallen Dir wahrscheinlich Atheisten auf, weil Du als Gläubige zur Oppositionsgruppe von Atheisten gehörst. Wer nicht an Gott glaubt, wird von atheistischen Fanatikern garnicht so sehr behelligt, dafür von religiösen Fanatikern.

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Kommentar von realsausi2
27.02.2016, 00:55

Atheisten sind Gläubige. Sie glauben, daß kein Gott existiert.

Völlig falsch. Atheisten glauben nicht, dass ein Gott existiert.

Atheismus kann niemals ein Glaube sein. Das ist unmöglich. Das wäre so sinnvoll, wie nicht Fahrradfahren als Sport zu betrachten oder Nichtrauchen als Sucht.

Atheismus ist eine Negativdefinition. Nicht theistisch.

Ich nehme mal an, dass Du kein Polo spielst. Wann hast Du Dich dazu entschlossen? Warum ist es Dir wichtig, kein Polo zu spielen? Welche Glaube liegt Deinem Nichtpolospiel zu grunde?

Atheisten sind Gläubige. Sie glauben, daß kein Gott existiert.

Atheisten sind wir aber letztlich alle. Du, der Fragesteller, Frau Merkel und der Papst.

Alle von uns glauben an die meisten Götter nicht. Wir glauben nicht an Odin, wir glauben nicht an Teutates, wir glauben nicht an Ra und auch nicht an die Regenbogenschlange.

All diesen Göttern gegenüber sind wir atheistisch. Ist als Dein Atheismus gegenüber Wotan ein Glaube?

Ich bin halt einem Gott mehr gegenüber atheistisch. Bringt mich das in dieser Sache irgendwie in eine andere Position als Dich?

Nein. Atheismus ist absolut passiv, hat keine Aussage, kein Dogma, keine Idee.

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Kommentar von sarahj
27.02.2016, 13:15

Die Atheisten die ich kenne glauben nicht, "daß kein Gott existiert", sondern sie glauben nicht "daß ein Gott existiert".
Das ist ein Riesenunterschied.

Was ist Glauben?

Um etwas zu Glauben, muss ich Hinweise dafür oder besser "Beweise" haben. Niemand wird sich einfach einen rosa Hasen Namens Harvey ausdenken, und daran glauben. Reines Wunschdenken im Sinne von "ich glaube A, weil es mir besser gefällt oder mehr nach dem Tot verspricht als B" ist absolut irrational, und hoffentlich (;-) nicht weit verbreitet. Der reine Wunsch kann also nicht das Argument sein.

Die Hin- und Beweise müssen ihrerseits glaubhaft sein.

Bei den allermeisten ist es eine persönliche spirituelle Erfahrung. Meist so etwas wie ein "seeliges Glücksgefühl". Dieses sollte man mit Vorsicht geniessen. Das Hirn spielt einem gerne etwas vor, und man sollte genau prüfen, ob es nicht selbstgemacht ist.

Dann kommen dazu die Überlieferungen. Wie glaubhaft sind die? Nun, jeder der sich damit beschäftigt erkennt schnell, daß sie wenig glaubhaft sind. Schon ihre Entstehung ist teils zweifelhaft. Ganz zu Schweigen von der Überlieferung, Verfälschung (ob absichtlich oder nicht), Zensur, Weglassungen, Hinzufügungen usw.
Jeder mag sich selbst fragen, warum er an Bibel/Koran/Bücher Mormon/Hubbard etc. glaubt, und an die jeweilig anderen nicht.

Gute Hinweise wären mess-, fühl- oder sichtbares Einwirken der Götter. Aber leider gibt es hier allzu viel Scharlatanerie und Leute, die im Sinne von "der Zweck heiligt die Mittel" alles tun, um hier etwas zu konstruieren. Und dabei gerne schlichtweg fälschen. Es war übrigens auch in der Frühzeit des Christentums die gängige Ansicht. Und manchmal auch banale finanzielle und machtpolitische Interessen (man denke nur an die Reliquien, oder den Ablaßhandel...)

(könnte noch weiter schreiben aber das führt jetzt zu weit...)

Zusammenfassung:
Wer diese "Hinweise" für wenig stichhaltig ansieht, muss, wenn er rational darüber nachdenkt, zum Agnostiker werden. Damit läßt er die Beurteilung offen, bis bessere Hinweise kommen.
Damit ist er aber bereits Atheist: er glaubt nicht. Er mag es zwar offen lassen, glaubt aber dennoch gerade nicht daran.

Und, diese Hinweise als nicht stichhaltig einzustufen, und dies zuzugeben ist eine legitime - vielleicht sogar ehrlichere Konsequenz.

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Nachwort:
dies nachzuvollziehen scheint vor allem denen schwer zu fallen, die sich weniger intensiv mit der Sache beschäftigt haben. Oder einen schwachen bzw. allzu naiven unreflektierten Glauben haben.
Ich jedenfalls habe mich schon mit diversen Leuten unterhalten, die vom Pfarrer, über Lehrer, bis hin zu höheren Würdensträgern diese Zweifel verstehen, nachvollziehen und sogar bestätigen.

Im Gegensatz zu den "Hinterbänklern" der Gläubigen, die gerne mal eine Diskussion abbrechen, mit einem Spruch wie:
   "du hast halt nicht lange genug gesucht",
   "du must erst mal die Bibel lesen",
   "Gottes Wille ist für uns nicht verständlich"
oder auch mit
   "du wirst anders denken, wenn Du in der Hölle sitzt"
   "ich lache wenn du dann in der Hölle landest"

Manche sagen auch einfach "ich bete für dich", was aber im Grunde nichts anderes bedeutet.

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Weil es sie einfach nervt gegen etwas argumentieren zu müssen was es nicht gibt.^^

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Kommentar von casala
26.02.2016, 23:50

JAIN - die pöbler sind eher diejenigen, die auch sonst nicht viel mit gesetzen und respekt am hut haben.

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Naja, liegt wohl daran, dass es Menschen gibt, die "gottlos" glücklich sind und ihr Leben leben, und es gibt genauso "fanatische" Atheisten, die ihren Nicht-Glauben anderen mitteilen müssen, genau wie es "fanatische" religiöse Menschen auch tun.

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Kommentar von vepsch
26.02.2016, 23:42

Und ein weiterer Punkt ist, dass der Atheist schnell an seine Argumentationsgrenzen stößt, weil ein gläubiger Mensch keine rationalen Begründungen liefert und der Atheist das nicht versteht, wie man nicht rational argumentieren kann!

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Das kommt immer drauf an wen du genau meinst es gibt genauso fanatische Atheisten wie es fanatische Gläubige gibt und die sind genauso nervig^^

Aber wer wirklich diskutieren will wird nur als falsch Bewiesenes vollkommen ablehnen und da muss ein Gläubiger auch einlenken, denn es ist zwar ok zu glauben, aber Fakten kann man nunmal nicht mit Glauben verschwinden lassen.
Egal was man glaubt man sollte immer offen sein für Verbesserungen und nur weil man etwas nicht beweisen kann seine Existenz gleich ablehnen.....sagte er und dachte sich das der christlich, jüdisch, islamische Gott definitiv Murks ist^^

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Wie Vegetarier neigen Atheisten dazu, jedem ihre Meinung aufdrücken zu wollen.

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Kommentar von realsausi2
27.02.2016, 00:59

Du hast aber schon davon gehört, dass wir in diesem Land Meinungsfreiheit haben, oder? Und nicht nur eine zu haben, sondern diese auch zu äußern. Und vor allem die anderen Meinungen gegenüber zu stellen.

Oder möchtest Du unser Grundgesetz abschaffen?

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Kommentar von casala
27.02.2016, 01:03

dummheit oder ahnungslosigkeit?  atheisten gehen nicht hausieren und müssen keinem die nichtexistenz eines gottes beweisen. umgekehrt ist gewöhnlich brauch und bigottes gehabe, selbst wenn man zb. seit der taufe keine kirche mehr von innen gesehen hat.

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Kommentar von Sally270797
27.02.2016, 10:20

Wann habe ich bitte gesagt, dass wir die Meinungsfreiheit/das GG abschaffen sollen?! Ebenfalls sprach ich nicht davon, dass Atheisten "hausieren" gehen. Wieso du also von "Dummheit" und "Ahnungslosigkeit" sprichst (die man übrigens beide groß schreibt) ist mir unverständlich. Ich habe lediglich sagen wollen, dass in einem Gespräch über Religionen Atheisten dazu neigen, ihre Meinung als die einzig richtige darzustellen und versuchen anderen die Idee eines Gottes oder einer höheren Macht auszureden, während andere da viel entspannter mit umgehen.

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Kommentar von sarahj
27.02.2016, 12:27

Stimmt!

Gerade vor ein paar Tagen standen zwei vor meiner Tür und wollten mir ihren Atheismus aufdrängen, und hatten so komische Antibibeln in der Hand: "Wehrturm" oder so ähnlich.

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