warum sind Atheisten der festen Überzeugung das es keinen Gott gibt obwohl sie die nicht-Existenz eines gottes nicht beweisen können?

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42 Antworten

Wenn man an Dinge glauben sollte, nur weil deren Nichtexistenz nicht bewiesen ist, warum sollte man dann aus den unendlich vielen phantastischen Möglichkeiten ausgerechnet an den einen Gott der Bibel glauben?

Wenn der nicht erfolgte Beweis der Nichtexistenz Gottes Beleg sein soll, dass er/sie/es doch existiert, wie kommen dann die Gläubigen auf die Idee, dass ihr Gott existiert, alle anderen übernatürlichen Konkurrenten aber nicht, obwohl deren Nichtexistenz ebenso wenig bewiesen ist? Demzufolge müsste doch jeder andere Gott oder jede andere Göttin von den zigtausenden anderen Göttern gleichberechtigt in der Akzeptanz ihrer Existenz sein.

Wie verträgt sich das aber mit dem Wahrheitsanspruch des Christentums und der Behauptung, dass es nur einen Gott gibt. Woher nehmen die Christen und die anderen Anhänger monotheistischer Religionen ihre Gewissheit? Haben sie etwa Beweise der Nichtexistenz anderer übernatürlicher Wesen einschließlich Elfen, Feen, rosa Einhörnern und Rumpelstilzchen?

Legen sie an ihren Glauben etwa andere Maßstäbe an, als an den Glauben anderer? Doppelstandards und Doppelmoral haben ja bis heute Tradition in unserer christlich-abendländischen Wertegemeinschaft.

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Kommentar von Fantho
14.02.2016, 14:30

Diese Fragen werden schon seit Jahrhunderten diskutiert und sind sehr wohl berechtigt, gestellt zu werden, denn darin liegt das Crux bei den Religionen...

Und Deine Ausführungen und Gedankengänge bzw. Fragen sind vollkomen richtig dargelegt...

Doch trotz aller kulturell-religiösen Unterschiede, aller alten und neuen Vorstellungen von Gott, Göttern, Götterwelten usw. usf. bleibt eines stets bestehen: Der Glaube, sprich die innere Überzeugung, das innere tief empfundene Gefühl, die innere Sehnsucht usw. an eine Höhere Macht, an eine Höhere Quelle, an eine Einheit, und wie auch immer man dies bezeichnen mag...

Religionen sind ein Machtinstrument gewesen (und bleiben auch heut noch ein solches), um eine Kontrolle über die gläubige Masse zu besitzen. Mit Gott haben Religionen nichts zu tun; sie sind Kreationen der Priesterkasten...

Es gibt nur den Allmächtigen Gott, wenn es diesen gibt, und dieser ist für jeden einzelnen Menschen auch der einzig wahre Gott, denn jeder Mensch (Seele) entstammte aus dieser einen Gottheit...

Ob nun jene Höhere Macht, sprich jener Allmächtige Gott auch tatsächlich noch wahrnehmbar ist und bleibt, wenn man sich von den Religionen löst, muss man selbst bei und an sich überprüfen. Erst dann wird man wisssen...

Doch dazu muss man sich von den Religionen lösen...

Gruß Fantho

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Kommentar von Abahatchi
14.02.2016, 22:51

Wenn man an Dinge glauben sollte, nur weil deren Nichtexistenz nicht bewiesen ist, warum sollte man dann aus den unendlich vielen phantastischen Möglichkeiten ausgerechnet an den einen Gott der Bibel glauben?

Mein Gedanke aber von Dir wesentlich besser formuliert, als ich es je könnte. Glückwunsch.

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ganz einfach...

auf der welt passiert täglich so unendlich viel leid und elend. kinder verhungern, werden getötet, ertrinken bei der flucht im meer, frauen werden von ihren männern für ehre ermordet, zivilisten im krieg weggebombt, frauen vergewaltigt...

entweder, dein gott lässt all die schlimmen dinge geschehen, weil er nicht eingreifen will,

oder, dein gott lässt all die schlimmen dinge geschehen, weil er nicht eingreifen kann.

in beiden fällen, bin ich also besser dran, wenn ich auf mich selbst aufpasse, und mein leben nicht in die hände dieses vermeintlich allmächtigen lege.

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Kommentar von Tortuga240
14.02.2016, 02:31

und was wenn gott sehen will, wie die menschen damit umgehen ?

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Kommentar von Pokhorny
25.03.2017, 17:43

Aus Christlicher Sicht ist es sogar richtig das er nicht eingreifen will, denn er hat uns die Freiheit gegeben selber zu Entscheiden was wir tun. 

Was wiederum die Frage aufwirft, warum man an einen Gott glauben soll, der eh nichts macht ausser einen in Ruhe lernen zu lassen?

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Im Lauf der Geschichte gab es tausende Götter.
Und auch aktuell gibt es immer noch einige - man schaue nur mal Richtung Osten... An die meisten glauben die meisten von uns nicht.

Warum sind alle hier der festen Überzeugung, das es diese Götter nicht gibt, obwohl sie deren nicht-Existenz nicht beweisen können?

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Kommentar von Tortuga240
14.02.2016, 11:49

weil es mitsicherheit nur einen Gott gibt, und die götter von denen du redest, das Waren ein paar größenwahnsinnige, die sich als Götter Verehren ließen

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Kommentar von UrielKatzer
15.02.2016, 00:17

Warum sind alle hier der festen Überzeugung, das es diese Götter nicht gibt, obwohl sie deren nicht-Existenz nicht beweisen können?

Weil kaum ein Mensch die Gedanken Einsteins nachvollziehen kann. Im Ernst - das hat sehr viel mit deiner Frage zu tun.

Auch heute noch sind die meisten Menschen wie Isaac Newton und Immanuel Kant der Ansicht, es gäbe genau eine Zeit und einen Raum. Daraus folgern sie, dass es auch exakt einen Gott geben müsse. Aber Einstein hat gezeigt, dass jedes Inertialsystem seine eigene Zeit und seinen eigenen Raum hat.  

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Es ist von der Logik her nur in wenigen Ausnahmefällen möglich eine Nichtexistenz zu beweisen. Es ist aber leicht möglich die Existenz von etwas zu beweisen das existiert.

Ein aktuelles Beispiel sind die Graviationswellen. Von Einstein vorausgesagt und durchaus auch sehr plausibel. Da aber nicht nachgewiesen waren alle Hypothesen dazu nur wage Gedankenspiele für Theoretiker. Mit dem Nachweis gibt es nun einen ganz neuen Teilbereich der Astronomie, die Gravitationswellenastronomie.

Ebenso geht der Atheist davon aus das ein Gott eine wage Möglichkeit ist die aber im Gegensatz zu den Gravitationswellen recht unplausibel ist. Da ein substanzieller Gottesbeweis bisher aber nicht erbracht werden konnte bleibt Gott einfach nur eine literarische Figur.

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Kommentar von nachdenklich30
15.02.2016, 14:35

Gravitationswellen sind etwas, dass man vom Grundsatz nachweisen kann. Auch wenn Einstein der Meinung war, dass es technisch so etwas nicht wird nachweisen können, weil die Effekte zu gering sind.

"Gott" ist etwas, was vom Grundsatz her unbeweisbar sind. Nur wenige Menschen machen sich klar, dass etwas, was beweisbar ist, niemals Gott sein kann. Ein beweisbarer Gott ist ein Widerspruch in sich. Insofern ist er/saie/es auch keine "Möglichkeit" oder "plausibel" oder "unplausibel".

Ansonsten hat mir die Antwort sehr gut gefallen. :-)

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Warum sind Katholiken der festen Überzeugung dass es einen gibt..?
Weil sie Glauben. Das ist auch beim Atheismus nicht anders.

Atheismus ist auch lediglich eine Form des Glaubens.

Wie hier - und auch sonstwo - immer so schön angeführt:
Der geneigte Atheist glaubt nicht dass es einen Gott o.Ä. gibt.
Etwas nicht zu glauben und zu glauben dass etwas nicht existiert sind nämlich durchaus zwei sehr unterschiedliche paar Schuhe.

Wie ja hinlänglich bekannt ist, lässt sie die Nichtexistenz von etwas (beispielsweise einem Gott) ungleich viel schwerer Beweisen als dessen Existenz, weshalb auch die Einstellung dass es unmöglich einen Gott geben kann ein nicht zu überschätzendes Maß an Glauben erfordert.

Glauben in diesem Sinne ist ja lediglich die Überzeugung von einem Sachverhalt welcher nicht bewiesen oder nicht zu beweisen ist. Und da gibt es eben keinen nennenswerten Unterschied zwischen Atheisten und Religösen.

Es gibt allerdings auch andere Einstellungen welche diesem Problem etwas praktischer entgegengehen, beispielsweise der Agnostizismus, welcher auf der simplen Annahme beruht dass sich Theorien, welche das Vorhanden- oder Nichtvorhandensein einer höherem Macht bzw. einem Gott postulieren, schlicht und ergreifend nicht verifizieren lassen oder es einfach (noch) nicht ausreichend sind.

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Wegen dem Bösen in der Welt-sie meinen das dies nicht geschehen würde wenn es einen Gott gäbe(stimmt jedoch nicht; denn die Menschen sind an dem Bösen schuld und die die es dulden oder decken

Weil sie keinen Sinn für das Spirituelle haben oder das Höhere auch in der Natur nicht spüren...(Auch Übersinnliche Erlebnisse nur rational deuten..)

Weil sie oft schon atheistisch erzogen wurden oder sehr negative Erfahrungen mit Christen hatten

Wegen den schlimmen Geschehnissen und Kriege, Verbrechen welche im Namen Gottes geschehen sind und noch geschehen

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Warum sind viele Menschen der festen Überzeugung, dass es kein Spaghettimonster gibt, obwohl sie dessen Nichtexistenz nicht beweisen können?

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Ich spreche hier nicht für alle atheisten, aber die meisten sind nicht der festen Überzeugung, dass es keinen Gott gibt, sondern glauben nur nicht daran. Nimm das Wort mal auseinander: A-theismus. Nicht-GLAUBE. Also eher eine Art agnostischer atheismus. Natürlich gibt es welche, die fest überzeugt sind...das kann Ich dann wiederrum nicht ganz nachvollziehn

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Kommentar von Feathery
14.02.2016, 03:21

Ne man, Theo heißt Gott, nicht Glaube. Denk an das Französische Adieu, das heißt, Mit oder zu Gott. Theologie Lehre von Gott. Atheismus Nicht Gott, Kein Gott. 

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Weil Atheisten auch nur glauben, dass es keinen Gott gibt, denn beweisen können sie das auch nicht. Aber weil Atheisten davon überzeugt sind, dass das, was nicht bewiesen werden kann, auch nicht existiert, deshalb sind sie davon so überzeugt. Deshalb kommen sie auch nicht auf die Idee, ihre Überzeugung als Glauben zu bezeichnen im Unterschied zu den gläubigen Menschen, die die Existenz Gottes ebenfalls nicht beweisen können und deshalb glauben, dass Gott existiert.

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Sie sind davon überzeugt , das es keinen Gott gibt, sagst du ??!! Nun , wenn sie wirklich davon überzeugt wären, dann könnten sie auch keine Atheisten sein; denn: vor wem oder was wollten sie ihren Atheismus auch erweisen ? Vor dem im Nachhinein nichtigen Gott, den sie von Vornherein schon ausgeschlossen haben ? Was sollte es auch für einen Sinn ergeben, das, was es grundsätzlich nicht gibt, für Nichtexistent zu erklären, und sich auf diese " Erkenntnis " noch etwas einbilden zu wollen ??  So bewahrheitet sich der Spruch Jesu : " Laß die Toten ihre Toten begraben , du aber folge mir ! "

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Warum sind religiöse menschen der festen überzeugung das es einen gott gibt obwohl sie die existenz gottes nicht beweisen können ist die bessere frage

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Kommentar von bonamassa23
14.02.2016, 02:35

die bessere frage?beide fragen haben den gleichen wert.warum stellst du auserdem ne Gegenfrage?

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Es gibt so viele ungeklärte Dinge auf der Welt. Gott kann man beweisen!

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Können Christen denn beweisen, dass es Gott gibt? 

Es gibt mehr Beweise gegen einen Gott als für einen.

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Kannst du denn beweisen, dass sich die nicht-Existenz Gottes nicht beweisen lässt? Z.B. Stephen Hawking ist da anderer Ansicht.

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Kommentar von sarahj
14.02.2016, 22:05

welche Relevanz hat die persönliche Meinung von Stephen Hawking?
Wenn ich Dir einen anderen hochkarätigen Wissenschaftler nenne,der anderer Meinung ist (oder war), würde das Deine Ansichen dann beeinflussen?

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die existenz eines gottes widerlegt sich selbst in der geschichte der religionen und entstehungsgeschichte der götter................also schon mal eine falsche behauptung, zu schreiben, dass die nichtexistenz nicht beweisbar wäre...............*g*

im märchenbuch sieht man auch ganz eindeutig viele dinge, die zeigen, dass entweder gott der teufel selbst wäre, denn er wird mit genau diesen eigenschaften im märchenbuch beschrieben, oder aber, wenn gläubige dass nicht zugeben können, dann sind die märchen nicht wahr/real...............kann sich jeder selbst aussuchen...............

nimmt man dann doch die geschichte der erde, die geschichte der menschheit dazu, dann kann man sehr wohl beweisen, dass es keine götter gibt.........die frage zur beweisbarkeit würde ich also anders stellen:

WARUM kann der gläubige nicht zugeben, das es sehr wohl möglich ist, die nichtexistenz seines gottes zu beweisen?............denn genau dass ist der springende punkt, echte fakten und beweislagen werden immer abgelehnt..........:)

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Ich war mal Christ gewesen, aber dann hab ich mein Hirn eingeschaltet und mir wurde einiges klar. Wenn es ein Gott gäbe und er nur das tut was er die letzten zweitausend Jahre getan hat, nämlich NIX, dann will ich mit so einem Faulpelz von Gott nichts zu tun haben, geschweige denn ihn anbeten. Und da braucht man mir nicht kommen, dass Gott die Liebe und die Babys erfunden hat und all die Naturwunder. Denn das kommt alles von der Natur, da ist rein gar nichts göttliches dran, sondern einfach Biologie und Physik. Und genau deswegen bin ich Atheist. Ich muss nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt, mir reicht das was ich sehen kann. Damit kann man arbeiten, und nicht mit irgendwelchen Gottheiten die sich angeblich nur dann einmischen wann sie es für richtig halten.

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Kommentar von bonamassa23
14.02.2016, 02:42

wo Gott in den 2000 jahren war? dort wo die menschen ihn haben wollen!

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Ganz einfach - weil sie die Suche nach Gott aufgegeben haben. Da kamen andere, die nachzuweisen versucht haben, dass es keinen Gott geben könnte - und nun sind sie das Sprachrohr dieser Menschen geworden. Nun haben sie die Seiten gewechselt. Sie haben die Suche nach Gott aufgegeben und verteidigen nun die Ansichten derer, die nachzuweisen versuchten, dass es keinen Gott geben könne.

Und nun lassen sie den Gedanken nicht mehr aufkommen, dass es vielleicht doch Gott geben könnte.

Ich sage mir - wenn ich an Gott glaube, und die Lehre der Liebe von Jesus annehme - und nach meinemTod geht es wirklich nicht weiter - nun dann habe ich trotz allem ein erfülltes Leben hinter mir.

Wenn ich aber nicht an Gott glaube und nach meinem Tod erkenne ich, dass es tatsächlich weitergeht - dann habe ich das Leben umsonst gelebt, weil dann erkenne ich ja, dass mein Leben einen Sinn gehabt hat.

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Kommentar von Bleihorn
23.09.2016, 03:25

Wenn es wirklich ein Gott geben sollte? Wieso sollte irgendjemand nach ihm suchen? Es heißt doch immer: Gott ist überall! Also wieso sollte irgendjemand mit Verstand auf die Idee kommen nach ihm zu suchen wenn er doch angeblich ÜBERALL ist? Das zum Thema: Gott und Wiederspruch.

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Erlaube mir, mich hier zu wiederholen:

Das hat mehrere Gründe:

.) Die Geschichte des Glaubens

.) Paradoxen und Logikfehler im Wesen Gottes

.) Unvereinbarkeit Göttlicher Intervention oder die Unterlassung selbiger

.) Wissenschaft vernichtet Gott

.) Jesus VS Horus

.) Die Bibel ist von Anfang bis zum Ende frei erfunden

.) Der Anti-Jesus-Beweis anhand der Bibel

.) Der Ursprung Gottes

.) Haushaltsgegenstände beantworten Gebete genau wie Gott

etc.etc.

Die Liste ist lang.

Es gibt unzäglige Beweise gegen Gott, aber nicht einen einzigen der dafür sprechen würde.

Und das obwohl man die Nichtexistenz nicht beweisen muss, solange die Existenz nicht bewiesen ist. (Russels Teekessel).

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Kommentar von bonamassa23
14.02.2016, 02:29

die Wissenschaft vernichtet Gott? es ist viel mehr so das die frage für die Ursache der Ursache der Ursache des urknalls die Wissenschaft vernichtet.

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Kommentar von bonamassa23
14.02.2016, 02:33

die Wissenschaft vernichtet Gott? es ist viel mehr so das die frage der Ursache der Ursache der Ursache die Wissenschaft vernichtet

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Fehldefinition des Wortes Atheist! Atheisten glauben nicht, dass es keinen Gott gibt, sondern, dass die Natur Gott ist. Die Natur und alles was sie uns gibt ist laut den Atheisten Gott. Atheisten glauben an die Physik an die Chemie und an alle Naturwissenschaften, weil das Gott ist. Mit diesem wissen ist deine Frage hinfällig. Bitteschön

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Kommentar von openWeb74
14.02.2016, 08:28

Genau da liegst Du aber weit daneben... A-Theist -> "Ohne Gott"... Atheisten (je nach "Level") denken bzw wissen dass es keinen Gott gibt, alleine aus der Tatsache heraus, dass der Beweis für seine/ihre Existenz nie erbracht wurde. Ebensowenig wie die Existenz Thors, Poseidons, der Zwerge oder Einhörner je bewiesen wurde...  

Auch muss man nicht an Physik oder Chemie "glauben", denn diese Wissenschaften erbringen Nachweise für ihre Thesen. Deswegen auch "Wissen"schaft und nicht "Glauben"schaft ;-)

Atheisten glauben auch eher nicht daran, dass die Natur Gott sei, das wäre eher in die Ecke der Esoteriker zu schieben...

Eigentlich unterscheiden sich Gläubige Menschen von Atheisten auch gar nicht soooo sehr, lediglich um einen Gott mehr oder weniger... Wie sagte schon Dawkins:

“We are all atheists about most of the gods that humanity has ever believed in. Some of us just go one god further.”

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Kommentar von sarahj
14.02.2016, 13:37

Was Du meinst ist "Pantheismus".

Allerdings könnte man das schon als eine Art "Atheismus" bezeichnen, da sie nicht an einen personifizierten Gott glauben, der spezifische Wünsche bezüglich unseres Verhaltens hat, und uns nach dem irdischen Leben belohnt oder bestraft.

Aber auch hier gibt es alle möglchen Ausprägungen - und vielleicht bezeichnen sich die meisten auch einfach als Pantheisten, damit sie Ruhe haben vor denen, die denken "egal was einer glaubt - Hauptsache er glaubt an irgendwas" und sie sich somit nicht als "ungläubig" outen müssen (z.B. würde ich Albert Einstein so einordnen) ;-D.

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Es ist genauso wahrscheinlich, dass wir nach dem Leben alle als Regenbogen über Wiesen kriechen und dabei blaues Gras rauchen, wie in den Himmel zu kommen...

Es gibt 1.000.000- Möglichkeiten wie es nach dem Tod aussieht.
Wieso sollte man sich auf eine Version festlegen.

Für die Existenz eines höherstehendem Wesen gibt es ja übrigens auch keine Beweise.

Und was bringt es mir daran zu glauben?
Maximal ein bisschen Zeitverschwendung

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Kommentar von bonamassa23
14.02.2016, 10:05

Was es dir bringt? Es gibt drei optionen.glaubt man an gott und es gibt ihn nicht so verliert man nichts.glaubt man nicht an gott und es gibt ihn doch zieht man den kürzeren.glaubt man an gott und es gibt ihn hat man gewonnen.die dritte option ist daher die praktischte.was hat man schon zu verlieren.lg

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Kommentar von Stkuber
14.02.2016, 10:07

Wenn ich in die Kirche gehe, etc verliere ich außerdem viel Zeit.

Und die Wahrscheinlichkeit ist so gering, dass ich durchs beten in den Himmel komme, dass es sich nicht lohnt

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Kommentar von Stkuber
14.02.2016, 11:35

Und wenn man wirklich an den richtigen Gott glaubt und sein Leben nach ihn richtet.

Was hat man dann nach dem Leben für Vorteile? ;)

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