Frage von shvartza, 63

Warum sind Aromkraftwerkzeuge schlecht für die Umwelt?

Antwort
von Discipulus77, 46

Du meinst wohl Atomkraftwerke?

Dann suche doch mal nach:

  • Radioaktiver Abfall
  • Unfälle und GAUs
Antwort
von DrPanzerfaust, 14

Du meist anstatt "Aromkraftwerkzeuge" sicherlich "Aromakraftwerkzeuge", wie diesen Dampfgarer mit Aromaverstärker von Phillips.

http://www.pfannen-test.de/philips-hd914091-dampfgarer-mit-aromaverstaerker/

Es ist wie bei jedem modernen Elektrogerät: Die vergammeln schlecht auf der Müllhalde und sollte besser durch Menschenhand in ihre einzelnen Wertstoffe zurück gebaut werden.

Kommentar von sarahj ,

LOL. Immer wieder gut!

Antwort
von sarahj, 25

Du meinst sicher Atomkraftwerke (oder, weil das Wort "Atom" ja so einen schlechten Ruf hat, neuerdings "Kernkraftwerke").

Das Problem ist der radioaktive Abfall, der sehr gefährlich ist.
Der entsteht sowohl im normalen Betrieb, als auch beim Rückbau, da die zentralen Teile des Kraftwerks ebenfalls radioaktiv werden, und entsorgt werden müssen.

Wobei "entsorgen" ein Euphemismus (=Schönreden) ist, denn die Sorgen ist man damit keinesfalls los. Es strahlt ja radioaktiv (*).

Und das noch sehr lange Zeit. Man muss also sicherstellen, dass dieser Müll über tausende Jahre sicher gelagert wird, und er nicht irgendwie wieder in die Umwelt kommen kann. Dazu hat man tatsächlich noch keine wirkliche Lösung gefunden, denn bei den bisherigen Versuchen hat sich gezeigt, daß so manches sicher geglaubte Lager noch nicht einmal ein paar Jahrzehnte sicher ist
(google nach Salzbergwerke+Atommüll).

(man stelle sich nur mal vor, die Steinzeitmenschen hätten uns ein ähnliches Problem hinterlassen, daß sie mit damaligem Wissen und in ihrer damaligen Technologie als "sicher" verbuddelt hätten...)

--

Im Moment verfolgt man die sehr "beruhigende Strategie": aussitzen.
Nicht darüber reden. Nach mir die Sintflut.
Und als Politiker und Firmenchef: "ich bin hoffentlch schon in Rente, wenn was passiert".

Daß die beteiligten Firmen große Angst haben, sieht man schon daran, daß sie die Gefahren in eigenständige Unterfirmen auslagern (wollen), um dann eben nur diese kleinere Firma konkurs gehen zu lassen.

Im Moment wird der Dreck überhaupt nicht sicher gelagert. Er steht z.T. quasi offen in der Landschaft herum: auf Abstellplätzen in den Kraftwerken selbst, oder in sog. Zwischenlagern.

Was passiert, wenn der radioaktive Müll in die Umwelt gelangt, sieht man an Tschernobyl, Three Miles Island oder Fukushima. Wobei das lediglich die spektakulärsten Unfalle waren. Was passiert, wenn z.B. ein Lager das Grundwasser großflächig verseucht, mag sich kaum einer vorstellen.

Aktuell versucht man ja, mit "schädlichem CO2" die Gefahren des Atommülls wieder herunterzuspielen, um in der Bevölkerung die Zustimmung dazu wieder zu erhöhen. Darauf sollte man sich nicht einlassen.

(*)
Nochwas zu Radioaktivität: schädigt Erbgut, sorgt für Krebs, Missbildungen etc. Im Extremfall kann es eine Gegend für tausende Jahre unbewohnbar machen. Siehe Googel.

Kommentar von Karl37 ,

Nicht der Steinzeitmensch hat uns Kernreaktoren hinterlassen, es war die Natur höchstpersönlich.

Zum Glück gibt es die Naturreaktoren z.B. in Gabun und anderorts, denn daran kann man über Milliarden Jahre die tatsächliche Schädigung studieren. Selbst das Plutonium stellte in wasserführenden Schichten keine Gefahr dar.

Möglicherwiese und das ist jetzt Spekulation von mir, hat die Radioaktivität mit zum Sprung in der Evolution beigetragen, denn es sollte doch einen Grund dafür geben, dass ausgerechnet in Afrika sich der Mensch entwickelte.

http://scienceblogs.de/wasgeht/2015/05/04/oklo-ein-wirklich-alter-kernreaktor/

Kommentar von sarahj ,

da ist was dran.

Aber diese Reaktoren waren natürlich auch weit schwächer, und außerdem lange vor dem modernen Menschen schon wieder soweit abgeklungen (wenn man mal das Alter des modernen Menschen auf zw. 200 und 500 Tausend Jahre legt). Auch hat die Radioaktivität nach 1-1.3 Mrd Jahren auch schon wieder soweit abgenommen, daß selbst bei langen Halbwertszeiten fast nichts mehr übrig war, als der moderne Mensch entstand.

Heute will man sicher nicht, daß die Evolution (bei den Menschen) so große Sprünge macht (also zumindest will ich das nicht für mich und meine Kinder; das mögen die Nachfahren in 100000Jahren vielleicht anders sehen ;-)

Antwort
von Omnivore08, 8

Sind sie doch gar nicht! Atomkraftwerke ist das sauberste, was man machen kann.

Probleme macht halt nur der radioaktive Abfall. Den müsste man sicher irgendwo an einer entlegenden Gegend verstauen. Und zwar so, dass auch keine Feuchtigkeit den Schutzkörper mit Rost zerfrisst!

Antwort
von Luftkutscher, 25

Was verstehst Du unter "Atomkraftwerkzeuge"? Meinst Du Werkzeuge, die mit Atomkraft betrieben werden? Also z.B. eine Bohrmaschine, die mit Atomstrom angetrieben wird?

Du solltest Deine Frage etwas konkretisieren, wenn Du eine verwertbare Antwort erwartest. 

Kommentar von sarahj ,

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