Dann sollen Kurse stattfinden, tun es aber nicht. Dann finden Kurse statt, die nich angekündigt sind. Dann muss man sich für Kurse anmelden und taucht aber auf keiner Liste auf. Dann haben sich 50 Leute angemeldet und bekommen einen Raum in den nur 20 rein passen. Die Liste wäre noch ewig fortzuführen. Aber warum ist das so? Man sollte doch davon ausgehen, dass sich dort gebildete und intelligente Menschen bewegen, aber immer wieder scheint sich das Gegenteit zu beweisen. Warum?
Meinem Eindruck nach, gehört das Chaos zum Auswahlverfahren "Wer darf in Deutschland studieren". Nur, wer sich noch irgendwie durchwurschteln kann, hat die Möglichkeit, einen Abschluss zu erlangen.

Warum sind Studenten immer so unorganisiert?
Sie melden sich zum Seminar an - kommen aber nicht. Sie melden sich nicht an, das Seminar findet also vermutlich gar nicht statt - und auf einmal hab ich 30 Leute vor mir sitzen.
Sie melden sich für Veranstaltungen an - und stellen dann fest, dass sie da eine andere Pflichtveranstaltung haben. Sie wissen, dass sie alle zwei Wochen ein Thesenpapier abliefern müssen - und verschlampen jedesmal den Termin. Sie wissen, dass die Prüfungen zu bestimmten Zeiten sind - und kommen zwei Tage vorher zu mir mit einem weinerlichen "ich hab das alles nicht verstanden".
Sie wissen, dass sie Seminararbeiten selbst verfassen müssen - und beleidigen dann meinen Geist mit aus dem Internet geklauten Texten - und sind dann auch noch sauer, dass sie dafür eine 5 bekommen und die Androhung der Exmatrikulation wegen des Plagiats.
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Studenten und Dozenten passen einfach nicht zusammen!
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Studienorganisation ist schwer - es muss so wahnsinnig viel parallel laufen und so viel bedacht werden, jemand hat auf einmal noch Kapazitäten frei, während an anderer Stelle wegen der plötzlichen Krebserkrankung der Frau Kurse ausfallen müssen.
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Es mag für Studierende manchmal chaotisch aussehen - aber glaube mir, das Ergebnis ist so gut, wie es irgendwie geht.