Frage von neugierwissen21 03.05.2012

Warum sieht man die weibliche Sexualität allgemein als dreckig und böse an?.

  • Hilfreichste Antwort von Gelinda 04.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Es gab und es gibt sehr wohl auch ein Matriachat. Auch in unseren Breiten war vor der Sache mit dem Jesus ein Matrichat. Die Frau ist die Mutter der Sippe und hat die Kraft der Heilung und der Vorausschau. Das hat nur die Sache mit dem Jesus von Nazaret, dann später über die Römer durcheinandergebracht.

    Die Sache mit der Jungfrau, die angeblich "unbefleckt" ein Kind bekam, ist eine Mißverständnis der Übersetzung, denn damit ist eine junge Frau gemeint gewesen. Es ist und war aller Welt bekannt, daß ein männliches Wesen mit einem weiblichen Wesen zusammenkommen muss um einen Nachkommen zu zeugen. Das ist und war in der höherentwickelten Tierwelt immer schon so gewesen.

    Am Ende ist es eine Frage der Macht gewesen, daß die Männer die Nachkommenschaft kontrollieren können, wozu sie nicht in der Lage waren, als die Frauen über ihren Köper selbst bestimmen durften, wie es vor dem der Fall war. Der Ritus der grausamen Beschneidung der Afrikanerinnen zeugt von der Ohnmacht über die Geburtenkontrolle in den wasserarmen Gebieten.

    Das in bestimmten Gebieten die Frauen sich total verhüllen müssen, zeugt von der Zügellosigkeit der Männer allein vom Anblick einer Frau. Davon müssen sich die Frauen in diesen Regionen selber befreien, was heutzutage unter der Verwicklung der geistig beschränkten Männerherrschaft und Vorbehalt des Wissen vor den Frauen trotz Globalisierung schwierig ist, weil das Beispiel des westlichen Kulturverfalls auf die östliche Welt auf die Männer beeinträchtigend, wie auch abstoßend wirkt.

  • Antwort von fastlink 03.05.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weil die Oberreligioten zumeist Männer mit Sexualkomplex waren und das so bestimmt haben, da sie einen an der Waffel hatten.

    Und weil Andere, die auch einen an der Waffel haben, so bescheuert sind, den Quatsch, den die Religioten verzapfen, auch noch zu glauben.

  • Antwort von Zwischenton 04.05.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo - diese "Frauenfeindlichkeit" hat mehrere Gründe.

    • Schon in der Antike galt die lebenslängliche Enthaltsamkeit als tugendhaft, denn die Fleischeslust entziehe dem Körper wertvolle Energie. Platon, Aristoteles und Hippokrates sahen den Sexualakt als gefährlich und gesundheitsschädigend an.

    • Im Altertum galt die Frau als Besitz des Mannes und wurde mit dem Beginn der Fruchtbarkeit – also als Mädchen – vergeben oder besser verkauft. Sex vor der Ehe aus freier Entscheidung war für sie gar nicht möglich, lediglich die Dirnen - die gab es schon immer und sie galten nicht als schmutzig - konnten mit Männern jederzeit verkehren.

    • Das Weitergeben des eigenen Samens an die Nachkommen war überaus wichtig. Deshalb galt das Jungfrauengebot nur für die Frauen. Es diente einzig der Sicherheit, nur den eigenen Samen zu verbreiten.

    • Den frühen Kirchenmännern galt die Frau als willensschwach und leicht verführbar, eine Einstellung, die kulturell bedingt war und sich deshalb in den männlich dominierten Religionen wiederfindet. Hier wird dieser "Männerwahn" noch verschlimmert, denn er gilt noch als von Gott gewollt.

    Gegen diesen Wahn hilft nur Bildung, Bildung, Bildung.

  • Antwort von Enki40 04.05.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dies ist keineswegs der Fall. In vielen Religionen und Kulturen wurde im Gegenteil die weibliche Sexualität hoch geachtet. Das Wort Bastard war kein Schimpfwort. Im Gegenteil. Einen Bastard von einem Helden zu bekommen, war sogar für den Ehemann eine Ehre und es gab frisches Blut in die Sippe. Es gab Kulturen, bei denen es sogar üblich war sich vor der Ehe anderen Männern hinzugeben. In der Regel waren diese Ehen dann auch dauerhafter. Genauso war es mit dem Kinderwunsch, dem man gezielt nachkommen konnte.

    Unsere heutige Freizügigkeit ist allerdings auch keine Antwort, denn gelebte Sexualität ist ein starker Austausch von Energien und ich denke, dass man sich sehr genau auswählen sollte mit wem man den GV betreibt. Richtig gelebte Sexualität ist die Grundlage für ein gesundes Immunsystem, für unsere Kreativität und Lebensfreude. Und das gilt für die Frauen genauso, wie für die Männer. Allerdings sollte man Sexualität nicht vom Alter abhängig machen. Es gibt Frauen, die sind bereits als Kind erwacht und ich kenne Frauen, die mit 30 noch nicht erwacht waren.

    Ich verehre regelrecht die Frau. Der weibliche Körper ist für mich der Inbegriff von Sexualität und Lebensfreude. Der ganze Körper ist auf Liebe ausgerichtet und für Liebe empfänglich. Viel mehr, als der männliche Körper. Für mich ist die Frau die Erde und es liegt an uns Männern, ob sie zur Wüste wird oder zum blühenden Garten.

    Nehmen wir an die biblische Schöpfungsgeschichte stimmt, weshalb hat Gott dann Adam GT gegeben? Der weibliche Körper könnte sicherlich auch ohne den Mann Kinder gebären, wenn es plötzlich keine Männer mehr gäbe. Beim männlichen Körper hätte ich umgekehrt meine Bedenken.

    Diese Umkehr des Denkens zum Patriarchat hat sicherlich seinen Ursprung nicht nur in den Religionen, sondern auch in den Kriegen, in denen die Männer sich gegenseitig abgeschlachtet haben und dadurch seltener als Frauen wurden.

  • Antwort von wheuhx 04.05.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das Problem hatte mit der Religion ursprünglich nichts zu tun. In der Vorzeit war es den Männern wichtig, einen eigenen Sohn zu haben, Das konnte man aber früher nur garantieren, wenn die Frau Jungfrau war. Und da die Frau als Besitz des Mannes galt, machte man sich zu den Frauenrechten und der Gleichberechtigung keine Gedanken. Da ist bis heute doch schon Einiges besser geworden, obwohl auch heute noch die Frauen in vielen Staaten und Religionen unterdrückt werden.

  • Antwort von quopiam 04.05.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das hat weder mit den Religionen zu tun noch mit den Frauen, sondern damit, daß Sexualität in den alten Zeiten nicht verstanden wurde. Man glaubte, daß beim Mann die Funktionen völlig klar seien, er lege seinen Samen in die Frau. Aber wie es dann weitergeht, wie die Frau das "mache" mit dem Kinderkriegen, ob sie so eine Art "Mutterboden" sei oder einen eigenen Anteil an der ganzen Sache habe und was überhaupt die Menstruation damit zu tun habe, das war nicht bekannt. Deshalb wurden diese geheimnisvollen Vorgänge mit Tabus umstellt. Dazu gehört z. B. der Kontakt mit Menstruationsblut, die Vorstellungen von "Unreinheit" und so weiter. Die Religionen haben diese Tabus nicht geschaffen, sie haben die Tabus, die bereits vorhanden waren, aufgenommen. Dabei erfolgte teilweise eine Mäßigung, teilweise eine Verschärfung der Ge- und Verbote in den verschiedenen Religionen. So alte und gefestigte Vorstellungen kann man nicht einfach in ein paar Jahrzehnten auflösen. Deshalb gibt es noch heute merkwürdige Vorstellungen über die "Natur der Frau", obwohl wir weit über 150 Jahre Emanzipationsbewegung hinter uns haben. ;-) Gruß, q.

  • Antwort von Melanie19880203 04.05.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nicht jede Religion sieht die Frau als etwas schlechtes an. Die Bibel selbst ehrt die Frau und fordert den Mann auf sie zu lieben und zu respektieren.

    Es gibt aber natürlich sehr viele Religionen die vorgeben sie würden sich an die Bibel halten oder an das was Gott zu ihnen sagt, stattdessen aber ihre eigene menschliche Ideologie verbreiten. Da diese Menschen sehr Macht hungrige Individuen sind und die Frau eine nicht zu unterschätzende Konkurrenz darstellt, weil sie einfach nur ihren Mund aufmacht und die Dinge so bloßstellt wie sie in Wahrheit sind (Wörter haben eine Menge Macht), versuchen sie die Frau zu unterdrücken. Man siehe nur die Länder wo die Frau nichts mehr Wert ist, wo sie sogar "beschnitten" wird (absolut krank!).

  • Antwort von Enders9 04.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Zusätzlich zu dem was "wheuhx" gesagt hat kommt noch, daß die Ernährung damals nicht wirklich sicher war besonders im Winter und schwere körperliche Arbeit nötig war. Kein Mann würde für das Kind eines anderen arbeiten wollen, wenn das arbeiten für die eigenen Kinder schon schwer genug ist.

    Die wenigsten Leute waren wohlhabend genug, daß sie ohne Probleme die Kinder anderer ernähren konnten.

    Die Ehe war dazu da zu gewährleisten, daß die Kinder tatsächlich vom Ehemann stammen. Und da man nicht feststellen konnte wie lange vor der Ehe eine Frau Sex hatte konnte man nicht ausschließen, daß das Erstgeborene nicht vom Ehemann stammt; also war Sex vor der Ehe verpönt.

    Übrigens gibt es auch Tiere bei denen Kinder anderer Männchen nicht geduldet werden, z.B. ist das bei Löwen der Fall.

  • Antwort von Azizamasrya 04.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hoppla? Also von der Bibel kannst Du ja wohl nicht gesprochen haben: Lies mal das Hohelied der Bibel. Da ist nichts dreckiges an der Liebe! NUR positives! Die katholische Kirche allerdings hat festgestellt, dass man über Sex-schlechtes-Gewissen die Leute besser manipulieren kann - und hat davon --- so etwa ab dem 12. Jhdt. ---- schön viel Gebrauch gemacht... Mit Christentum haben die sowieso sehr wenig zu tun... ausser dem Namen vielleicht.

  • Antwort von nightingale 04.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das hängt mit dem Frauenbild zusammen. Die Frau wird in vielen Kulturen, bis vor kurzem auch bei uns, als minderwertig bis wertlos und natürlich als Eigentum des Mannes betrachtet. Und dann natürlich nur noch etwas "wert", wenn sie nicht schon "verbraucht" ist.

    Schau mal zurück, es ist noch garnicht so lange her, dass Frauen nicht studieren, nicht wählen durften und auch ohne Genehmigung des Mannes auch nicht arbeiten durfte...

  • Antwort von Anna198 04.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Überall dort, wo keine Gleichberechtigung herrscht, steht es einer Frau nicht zu, Dinge zu tun, und das ist egal was - die ein Mann tut, oder angeblich nur tun darf. Wir leben hier Gott sei Dank in GLeichberechtigung und müssen uns mit einem solchen Schwachsinn nicht herumschlagen- Schwachsinn deshalb, weil anderswo der Unterschied bei Schwerstarbeit nicht Halt macht, was im Normalfall wirklich Männer besser können.

  • Antwort von Injure 04.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die meisten Religionen wurden irgendwann patriarchalisch vereinnahmt.

    Und die Jungs merkten von Anfang an, dass sie triebiger sind als die Weibchen der Gattung Mensch und schon durch den Anblick einer Frau komplett biologisch ausgeknockt werden können - und oh, Wunder, sie musste einfach nur Titis und Po haben und auch nur da sein. ohne Interesse an ihm - schon waren bei ihm die Gebete vergessen.... das war doch schonmal ein Indiz...

    Natürlich habe ich das krass überzeichnet. ich denke, die Form verschiedener Gotteshäuser, getrennte Gebetsbereiche etc. haben dort den Ursprung...

    Dazu kam der Neid des nicht Reproduzierenkönnens (das nicht Überprüfenkönnens von wem das balg ist, das sie da trägt...) und die Angst vor der Menstruation der Frau - kombiniert mit der Gier nach der Frau als solches - konnte die Frau ja nur vom Bösen ersonnen worden sein. Und da über Aeonen das System der Patriarchen gut gefruchtet hat -sind Frauen in das Abseits gedrängt worden.

  • Antwort von ziuwari 03.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    wo lebst du denn?

    was ist dein umgang?

  • Antwort von nowka2 05.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    das gibt es nur bei verklemmten männern

  • Antwort von Rudi1963 04.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Eine Religion, die so etwas behauptet, kann keine gute Religion sein!

  • Antwort von MeisterGlanz 04.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Für den Katholizismus gesprochen ist die Behauptung Bockmist. Dort wird auch Sex nicht allgemein als etwas Schlechtes angesehen. Wer etwas anderes behauptet hat keine Ahnung und sollte mal die Enzykliken Humanae Vitae oder Deus Caritas Est lesen.

  • Antwort von relief 04.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Vielleicht hat es auch damit zu tun dass Maria angebich noch Jungfrau war als sie schon schwanger war.

  • Antwort von Hugoneu 03.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Weil die FRau riskiert ein Kind zu kriegen. Also eine noch direktere Verantwortung für ein Kind da ist. Das steckt hinter dieser Einstellung.

  • Antwort von topfelchen 03.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Als Abschreckung, damit sich die Frauen es sich überlegen ob es wirklich so eine tolle Idee ist voreheliche Sexualität auszuüben.

  • Antwort von FifiDog 03.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    weil es meist so ist dass diese person dann mit mehreren personen sex hat bis sie die ehe eingeht, wenn du jedoch sagst, ok, das ist der Typ, den ich gesucht habe, musst du nciht verheiratet sein um ihm dies "Nähe" zu zeigen, du musst dir nur selbst bewusst sein, wem du deinen körper schenkst.

  • Antwort von Destroyer69 03.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    wegen der periode werden frauen in vielen religionen als unrein bezeichnet.

    schade, dass solche meinungen heute noch bestand haben

  • Antwort von Francisc0 03.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    sowas "weiß" man, da man somit erzogen wurde und es sozusagen gesetz ist in der Religion.

  • Antwort von Aldoka01 04.05.2012

    Ich bin die Allgemeinheit und ich sehe das nicht so.

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