Warum sehen es die Menschen nicht ein, dass Homöopathie viel besser ist als die Schulmedizin?

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18 Antworten

Hallo AlufolieX,

weil diese Menschen die besseren Argumente haben. Warum sollte man seinen homöopathiekritischen Standpunkt aufgeben, wenn man bessere Argumente hat als die Homöopathen?

Die Homöopathie stellt sich selbst als nebenwirkungsfreie aber dennoch gezielt wirksame Arzneimittellehre dar - und das stimmt halt einfach nicht.

Homöopathika (also die "Globuli") sind Placebos. Die Homöopathie "wirkt" als sprechende Medizin über die besonders ausführlichen Patientengespräche und über den Faktor Zeit - die meisten Infekte klingen tatsächlich spätestens mittelfristig von selbst ab. Wenn Homöopathen aber behaupten, ihre Präparate seien gezielt wirksam, dann steht diese Aussage nicht im Einklang mit der naturwissenschaftlichen und medizinischen Beleglage.

(Quellen:

http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/45/4504.htm#a14
(Zitat von Jayne Lawrence, Professorin für Biophysikalische Pharmakologie am Londoner King's College:Ich denke, es wäre wahrscheinlich sehr revolutionär, wenn sich Homöopathie als richtig herausstellen würde, denn sie widerspricht einer Menge fundamentaler wissenschaftlicher Erkenntnisse, so wie sie sich heute darstellen)

http://motherboard.vice.com/de/read/studie-entzaubert-homoeopathie-forscher-finden-keinen-beleg-fuer-wirksamkeit-749?utm_source=vicefbde&utm_medium=link

(Zitat: "Eine Gutachtergruppe des australischen Rats für nationale Gesundheit und medizinische Forschung (NHMRC) hatte 57 systematische Übersichtsarbeiten zu 68 Krankheitsbildern ausgewertet, die insgesamt 176 Studien umfassten. Sie konnten keinen einzigen echten Beleg für die Wirksamkeit homöopathischer Behandlungsmöglichkeiten finden.")

https://www.researchgate.net/publication/279966284_Complementary_and_alternative_drug_therapy_versus_science-oriented_medicine

(Zitat: ""Die Auswertung dieser Studien mit Methoden der evidenzbasierten Medizin, also durch Metaanalysen und systematische Reviews, ergab nach hoher internationaler Übereinstimmung, für  Homöopathika keine der Placebogabe überlegene Wirksamkeit")

Es gibt sogar Studien, die explizit nachweisen, dass es die Gespräche sind, die den Patienten helfen - nicht die Globuli.

Den Patienten nicht selten mit schlicht falschen Behauptungen (wie z.b dass es bei Tieren oder Kleinkindern keine Placeboeffekte sein

könnten

, wenn es Besserungen gibt) oder schlicht wissenschaftsfeindlichen Aussagen (wie z.B. die Methode eines wissenschaftlichen wäre hier nicht zuständig)  trotz bester anders lautender Evidenz (siehe Links) Globuli als gezielt wirksam anzupreisen, widerspricht den Grundsätzen des Verbraucherschutzes.

Der Verbraucherschutz sieht nämlich vor, dass ein Patient vom Therapeut nicht nur über die Risiken einer Behandliung aufzuklären ist, sondern auch über deren nach bestem Wissen zu erwartenden Nutzen.

Jürgen Windeler, Arzt und Professor für Medizinische Biometrie und Klinische Epidemiologie, seit 2010 Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, hat einmal geschrieben:

"Die These, Außenseitermedizin sei nichts als Placebo-Therapie, ist eigentlich eher ein Lob als ein Vorwurf. Denn der Mensch heilt sich in einem hohem Maß selber, Hauptsache, er wird auf irgendeine Weise behandelt und glaubt daran. Also: Placebos einsetzen, sofern keine wissenschaftsmedizinisch bewährte Therapie bekannt ist: uneingeschränkt ja. Aber, damit verbunden, pseudowissenschaftlichen Unsinn verbreiten: nein."

Und das ist eine erheblich realistischere Beschreibung der Homöopathie.

Grüße

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Kommentar von Marigoldi
12.04.2016, 11:43

Es stimmt nicht das sie keine Wirkung haben. Vor 2 Wochen erst musste mir schulmedizinisch 1 Liter Wasser aus dem Pleuraspalt entnommen werden weil ich keine Luft mehr bekam. Die Schulmedizin kennt hier nur die Pleurapunktion und das Wasser wurde danach weitergebildet so das ich wieder Angst hatte keine Luft mehr zu bekommen.

Am Freitag war ich bei einem guten homöopathischen Arzt und er hat mir passende Globuli gegeben. Seither bildet sich die Wasseransammlung zuück. Wenn ich meine schwere Krankheit überlebe dann kann ich euch einiges erzählen wie Schulmedizin und Homöopathie sich sinnvoll ergänzen könnten.

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Mit Homöpathie kann man durchaus was falsch machen, nämlich dem Patienten eine wirksame Therapie vorenthalten..

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Moin,

dein Problem liegt ganz klar auf der Hand: Du bist in deiner Meinung eingefahren und von ihrer Richtigkeit überzeugt. Dies ist allein in der Aufmachung deiner Frage erkennbar.

Um ein Beispiel aufzuzeigen:

Mir ist kein einziger Fall bekannt in dem die Schulmedizin überlegen ist.

Folgende Situation: Ein Patient (Alter bzw. Geschlecht sind unerheblich) erleidet aus ebenfalls unerheblicher Ursache einen Kreislaufstillstand. Eine "schulmedizinische" Therapie sähe eine Reanimation nach den geltenden ERC-Leitlinien vor, darunter u.a. rhythmusabhängig eine elektrische bzw. medikamentöse Defibrillation, die Applikation von intravenösem Adrenalin, die Atemwegssicherung durch endotracheale Intubation, die Beseitigung von reversiblen Ursachen und so weiter. Diese Therapie könnte (!) eine Chance auf Wiederherstellung der Kreislauffunktion bieten. Ein homöopathischer Therapieansatz würde absolut keinen Effekt zeigen und der Patient würde versterben.

Vergleichen wir nun die beiden möglichen Ergebnisse:
"Schulmedizin": Situationsabhängig reelle Chance für das Überleben des Patienten.
Homöopathie: Patient wird unter ausschließlich homöopathischer "Therapie" versterben.
In meinen Augen wurde die o.a. Hypothese damit eindeutlich widerlegt.

Es geht mir an der Stelle nicht darum, dich von Sinn oder Unsinn der Homöopathie zu überzeugen, sondern die Unsinnigkeit des Vergleiches dieser beiden Ansätze aufzuzeigen. Medizin ist eine Wissenschaft, die in Kooperation mit weiteren Gebieten wie Pharmazie, Chemie, Biologie, Biochemie, Molekulargenetik etc. Wissen über Krankheit, Behandlung und so weiter erlangt hat. Dieses Wissen zugunsten der wenig wissenschaftlich erforschten Homöopathie anzuzweifeln ist sehr fragwürdig. Selbstverständlich hat die Medizin auch Nebeneffekte, was allerdings darin begründet ist, dass kleinste, auf molekularer Ebene stattfindende Prozesse im Körper quasi mit einem Holzhammer bearbeitet werden. Diese Methode ist zwar nicht elegant, allerdings nicht zu vermeiden, da keine Alternative zur Verfügung steht. Auch die Homöopathie bezieht sich in ihrem Behandlungskonzept nicht auf die komplexen biochemischen Vorgänge.

Lieben Gruß

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Weil sie es wirklich in keinster Weise auch nur im emtferntesten ist. 

Homöopathie ist Scharlatanie, der schamlose Versuch leichtgläubigen Narren ohne jedwedes nennenswerte Wissen über Medizin und Naturwissenschaften ihr Geld aus den Taschen zu ziehen. 

Es gibt keinen einzigen wissenschaftlich haltbaren Beleg für die Wirksamkeit von Homöopathie, dafür eine ganze Reihe von Studien welche das Gegenteil demonstrieren.

http://www.nhmrc.gov.au/_files_nhmrc/publications/attachments/cam02_nhmrc_statement_homeopathy.pdf

https://www.theguardian.com/science/2015/mar/11/homeopathy-lack-of-effectiveness-is-no-surprise

Die viel wichtigere Frage ist also: Warum gibt es immer noch Menschen welche auf diese Abzocke hereinfallen. 

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Kommentar von Huflattich
03.04.2016, 20:30

Homöopathie ist Scharlatanie, der schamlose Versuch leichtgläubigen Narren ohne jedwedes nennenswerte Wissen über Medizin und Naturwissenschaften ihr Geld aus den Taschen zu ziehen. 

Ach ist Schulmedizin billiger ? 

Da merkt man die überzogenen Rechnungen doch nur nicht, weil Sie von der Krankenkasse übernommen werden.

Ich würde mit normalen Beschwerden lieber einen Heilpraktiker aufsuchen, als den Allgemeinmediziner vor Ort, nur den Arzt zahlt die KK - den Heilpraktiker nicht.

Die viel wichtigere Frage ist also: Warum gibt es immer noch Menschen welche auf diese Abzocke hereinfallen. 

Ich finde die Frage wichtiger warum fängt nicht endlich ein Umdenken in Richtung Homöopathie an 




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Weil Homöopathie außer dem Plazeboeffekt absolut nichts bringt.

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Homöopathie ist ein über 200 Jahre altes Konzept, dessen Wirksamkeit nie bewiesen wurde, vom Placebo-Effekt mal abgesehen. 

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Kommentar von AlufolieX
03.04.2016, 19:56

Natürlch wurde es bewiesen.

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Diese Frage ist 1. rhetorisch und 2. dämlich, weshalb sich eine Beantwortung wohl erübrigt.

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Liebe(r) Alufolie,

du hast viele Antworten von Homöopathiegegnern erhalten - ziemlich massiven Hoöopathiegegnern.

Leider sind die genannten Argumente nicht ganz so stichhaltig und da merkt man dann, dass ute und malnachgedacht nicht ganz so viel wissen, wie man vermuten könnte.

Ein paar gute Argumente für die Homöopathie:

- In vielen Ländern der Welt wird Homöopathie praktiziert - besonders gern in den armen, Homöopathie ist nämlich billiger als die westliche Schulmedizin. So kommt es, dass es zum Beispiel in Indien eine gute Datenlage gibt, was die Behandlung mit homöpathischen Medikamenten angeht. Oft wurden diese verändert (Banerji-Protokolle), so dass die Anwendung eben nicht mehr klassisch hom. sondern fast schon schulmedizinisch ist, obwohl es sich natürlich weiterhin um hom. Medikamente handelt.

Als Beispiel für eine Erkrankung, bei der die Schulmedizin schlechter abschneidet als in diesem fall die Banerji-prot. nenne ich hier das Glioblastom - exemplarisch.

Das NCI äußert sich entsprechend dazu.

Ich stelle der Schulmedizin nicht in Abrede, dass sie mit Antibiose, Chirugie und Sulfonamiden eine ganze Menge tun kann - warum es aber Schulmedizinern so schwer fällt, die Biographie eines Patienten mit zu berücksichtigen und diesen nicht nur als chemischen Organismus, sondern als ein menschliches Wesen, bestehend aus Physis und Psyche, zu begreifen, ist mir schleierhaft.

Übrigens ist die Schulmedizin nicht immer gar so weise - ich denke an Ignaz Semmelweis, dessen Erkenntnissen man sehr kritisch gegenüberstand und an andere große Geister, die die Schulmedizin verändert haben, was ein langer Weg war.... . das spricht nicht für einen Verein von besonders offenen Akademikern.

Diese Dinge hat ja nicht Hahnemann erfunden, die Ansätze sind viel älter. Und da liegt der Hase im Pfeffer - macht es wirklich Sinn, bei einer Neurodermitis Cortisonsalben zu verabreichen, wenn die Nebenwirkungen bei Daueranwendung letztlich die Symptome verstärken werden? Wo soll da der positive Effekt sein?

Und wo ist jetzt der Beweis, dass Homöopathie da besser hilft? Passende Studien können nicht angefertigt werden, da ja jeder Patient seine eigenen Mittel in eigener Dosierung erhält - das ist keine Grundlage für eine klinische Studie.

Da gibt es dann nur noch die Personen, die eben am eigenen Leib erlebt haben (zum Beispiel nach Jahren mit Cortisonsalben), dass es ihnen mit Homöopathie besser geht, ihre Lebensqualität steigt und die Beschwerden sich verringern.

Aber alles nur Placebo, klar, auch bei Babys und Tieren -  denn meine Katzen sind immer besonders glücklich, wenn ich Ihnen mehrmals am Tag gewaltsam das Maul öffne und vor lauter Glück werden sie deswegen gesund......

Nun ja.

Man mache sich (im Zeitalter der Globalisierung) klar, dass es nicht nur Deutschland gibt und nicht nur die westliche Welt mit ihrer teuren, aber nicht immer hilfreichen Apparatemedizin.

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Kommentar von uteausmuenchen
21.04.2016, 01:31

Naja, vielleicht weiß ich ja doch nicht sooo wenig, wie hier unterstellt... ;-)

Banerji-Protokolle:

Richtig ist, dass das, was Banerji macht, nichts mehr mit klassischer Homöopathie zu tun hat. Er gibt allen dieselben Mittel.

Falsch ist, dass irgendwo bestätigt sei, dass er damit bessere Ergebnisse erzielt als seriöse medizinische Therapien.

Tatsächlich schreibt Banerji in seinem "Best-Case-Report" an das NCI von 2008:

""At that time we had in our records 1260 cases of different types of cancers. (...) Four of these cases had an independent confirmation of the diagnosis and radiographic response and were accepted as sufficient information for the NCI to initiate further investigation.""

Von 1260 Fällen hat Banerji also ganze 4 dokumentiert. Tatsächlich hat das NCI sich für die Banerji-Arbeiten interessiert und diese zeitweise gefördert - VOR Einreichen der zitierten "Best Case Arbeit". (2004 findet sich im Bericht des NCI der entsprechende Hinweis darauf: "Practitioners are asked to submit documentation and original pathology slides and radiographic films on patients who have had objective antitumor responses while receiving unconventional therapies. Therapies that show promise may undergo further study with support from NCI. Such a study is being planned as a follow-up to a case series presented by the P. Banerji Homeopathic Research Foundation in Calcutta, India.") Danach wurde es ruhig um Banerji, er taucht dann auch in den Förderlisten nicht mehr auf. Anscheinend hat die Dokumentation so weniger Fälle dann doch aufgezeigt, dass es sich nicht um das versprochene Wundermittel handelt.

Semmelweis:

Übrigens ist die Schulmedizin nicht immer gar so weise - ich denke an Ignaz Semmelweis, dessen Erkenntnissen man sehr kritisch gegenüberstand und an andere große Geister, die die Schulmedizin verändert haben, was ein langer Weg war

Richtig. Diese Erkenntnisse brauchten Zeit, sich durchzusetzen - sie haben sich aber durchgesetzt. Dank sauber durchgeführter klinischer Studien, die den Nutzen der Hygiene klar belegten.

Die Homöopathie scheitert dagegen seit 200 Jahren am Nachweis einer Placeboüberlegenheit - und hat sich in diesem Zeitraum auch nicht entwickelt, weil sie nicht bereit ist, ihre eigenen Aussagen zu hinterfragen.

Das Schlechtmachen der Medizin ist im Übrigen kein Argument FÜR die Homöopathie...

Zur klinischen Studie:

Und wo ist jetzt der Beweis, dass Homöopathie da besser hilft? Passende Studien können nicht angefertigt werden, da ja jeder Patient seine eigenen Mittel in eigener Dosierung erhält - das ist keine Grundlage für eine klinische Studie.

Das ist falsch. Eine oft gehörte Schutzbehauptung von Homöopathen. (In diesem Zusammenhang besonders peinlich, da oben auf Banerji verwiesen war, der keineswegs individualisiert vorgeht).

Claudia Witt war von der homöopathiefördernden Carstens-Stiftung bezahlte Stiftungsprofessorin für Komplementärmedizin - also unverdächtig, eine unsachliche Kritikerin der Homöopathie zu sein. Inzwischen ist sie in Zürich tätig.

Sie schreibt zu diesem Thema:

"Kann man die Homöopathie in placebo‐kontrollierten Studien erforschen?

Wenn es um die alleinige Wirksamkeit der homöopathischen Arzneimittel geht, kann man diese selbstverständlich in randomisierten placebo‐kontrollierten Studien untersuchen. Selbst die Form der ausführlichen Anamnese und Auswahl der individuellen Arznei lässt sich in diesen Studiendesign berücksichtigen, was auch schon mehrfach gemacht wurde. In diesem Fall erhalten Patienten beider Gruppen die Anamnese und der homöopathische Arzt sucht die passende Arznei aus. Die Apotheke schickt dann entweder die Arznei oder Placebo an den Patienten. Arzt und Patient wissen beide nicht, wer was bekommt."

Also: Geht bestens und wird auch regelmäßig so gemacht. Auch zum Ergebnis kann man bei  Claudia Witt nachlesen:

"die wichtige versorgungsrelevante Information ist: Es konnte nicht gezeigt werden, dass homöopathische Arzneimittel besser wirken als Placebo."

Neurodermitis:

 Ja, auch das geht mit Placebos, wie Martin Lambeck eindrucksvoll in seinem Buch "Irrt die Physik?" beschreibt:

"Ein Journalist, der mich zur Homöopathie interviewte, berichtete, er selbst sei durch einen Homöopathen mittels des Hochpotenzhomöopathikums Schwefel D30 von seiner ihn jahrelang quälenden Neurodermitis befreit worden. Meine Rückfrage ergab, dass der Homöopath ihn aber keineswegs nur mit dieser Arznei behandelt, sondern 25 weitere Maßnahmen ergriffe bzw. verordnet hatte. Dazu zählten eine vollständige Umstellung der Ernährung (...), bestimmte Sportübungen, Wasseranwendungen, weniger Duschen, nur bei bestimmter Temperatur, Entspannungsübungen usw. Außerdem hatte der Journalist während der Zeit der Behandlung seinen Beruf und seine  Familienverhältnisse geändert."

Aber weil das Augenmerk des Patienten auf die Globuli gelenkt war, erzählt er allen, ihm hätten die Globuli geholfen...

2

Troll-Detection: 100%.
Irrtusmwahrscheinlichkeit: 0%.

Handlungsempfehlung: Füttern, bis er platzt. KORREKTUR: Ach genau das will er ja! :/

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Das ist eine ziemlich platte Frage, da Beide Ihre Berechtigung haben.

Es hat z.B. noch niemand einen Blindarmdurchbruch mit Homöopathika heilen können.

Sehr wohl können aber homöopathische Mittel bei chronischen Erkrankungen gute Hilfe leisten.

Auch unterstützend zur Schulmedizinischen Behandlung wirken Hömöopathie oder diverse Naturheilverfahren sich positiv auf den Heilungsprozess aus.

Das ist meine Meinung dazu, alle weiteren Kommentare der Homöopathiegegner zu meinem Beitrag beantworte ich aus Prinzip nicht mehr.

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Kommentar von MalNachgedacht
03.04.2016, 20:38

Sehr wohl können aber homöopathische Mittel bei chronischen Erkrankungen gute Hilfe leisten.

Nenne eine einzige chronische Krankheit bei der homöopathische Mittel dem Patienten belegbar besser helfen als Zuckerpillen.

Oder gar eine einzige chronische Krankheit bei der Homöopathie bessere Resultate erzielt wie die wissenschaftliche Medizin?

Wie ist den die Lebenserwartung von HIV-Infizierten bei homöopathischer Behandlung?

Wie gut schlägt sich den die Homöopathie als Alternative zu Insulin bei Diabetikern?

Die Syphilis war zu Hahnemanns Zeiten (und auch noch lange nachdem er sich die Homöopathie ausgedacht hat) eine chronische Krankheit -  dass die Homöopathie bei Syphilis "gute Hilfe" geleistet hätte muß wohl erstaunlicherweise in Vergessenheit geraten sein - obwohl es seinerzeit genügend Menschen gab die an Syphilis litten und sehr froh über eine "gute Hilfe" gewesen wären.

Die kam dann "etwas" später in Form von Penicillin....

Homöopathen behaupten in schöner Regelmäßigkeit Homöopathie hätte gerade bei chronischen Krankheiten Vorteile gegenüber der "Schulmedizin".

Nur kommen sie dabei nie über Behauptungen hinaus...

Auch unterstützend zur Schulmedizinischen Behandlung wirken Hömöopathie oder diverse Naturheilverfahren sich positiv auf den Heilungsprozess aus.

Hier geht es aber um Homöopathie - und die ist kein Naturheilverfahren.

Das ist meine Meinung dazu, alle weiteren Kommentare der Homöopathiegegner zu meinem Beitrag beantworte ich aus Prinzip nicht mehr.

Oder deswegen weil Du auf  Nachfragen keine Antworten hast...

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Kommentar von user8787
04.04.2016, 11:56

Klasse. :o) Ich bin 100 % bei dir. 

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Die Industrie will Geld machen
und Viele Menschen glauben es da es die meisten Machen

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Weil sie wirklich gesund werden wollen. Die Homöopathie hat in der Heilkunde ihren Platz, aber nicht in der ersten Reihe.

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Kommentar von CalicoSkies
07.04.2016, 05:33

Sondern in der letzten Reihe, zusammen mit allen anderen Placebomitteln...

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Homöopathie kann helfen - und zwar dem der daran glaubt - nennt sich Placebo-Effekt.

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Das sehe ich genau in dem moment ein, in dem ne offene fraktur durch globuli lutschen geheilt wird...

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Weil, im Gegensatz zur Schulmedizin, die Wirksamkeit von Homöopathie(und Schüßler-Salzen, Bachblüten usw.) nicht wissenschaftlich belegt ist. Und Geldmacherei ist bei allen mit im Spiel.

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Kommentar von Huflattich
03.04.2016, 20:14

Ist nicht "Geldmacherei" bei allen Branchen, die sich mit Medizin beschäftigen (wissenschaftlich bewiesen oder nicht)  heute immer oberste Priorität ?

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Weil es in vielen Fällen nicht stimmt.

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Kommentar von AlufolieX
03.04.2016, 19:55

Mir ist kein einziger Fall bekannt in dem die Schulmedizin überlegen ist.

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Kommentar von Schnuppi3000
03.04.2016, 19:58

@AlufolieX Du kannst also eine Lungenentzündung mit Homöopathie behandeln?

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Kommentar von Bube1602
03.04.2016, 19:59

Kann mann Krebs behandeln durch Homöopathie? Das wäre ja ein Ding

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Ich vertraue lieber auf die Schulmedizin

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Kommentar von AlufolieX
03.04.2016, 19:56

Die wirkt aber nicht, die macht nur kaputt.

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