Frage von WasTunJetzt, 84

Warum schwitze ich (als 16 jähriges Mädchen) so stark? Liegts an der Pubertät oder ist mein Körper einfach so?

Eigentlich hab ich schon immer ziemlich stark geschwitzt, selbst wo ich mich zb nur im Sportunterricht bewegt hab. Seit Januar hab ich ja viel abgenommen also weil ich da erst richtig mit Sport angefangen hab .. Auf jeden Fall werd ich immer knallrot und schwitze sehr stark (zb auch ob mit frisch gewaschenen Haaren oder nicht, hats überhaupt was damit zutun?),vor allem beim Fahrradfahren usw, obwohl ich das eigentlich regelmäßig mache also fast jedes Wochenende mehrmals ziemlich viele km und bin mittlerweile auch nicht mehr wirklich aus der Puste usw sondern eben nur total verschwitzt und rot. Woran liegt das? Kann man was dran ändern ,sodass man nicht mehr die ganze Zeit rot ist?

Antwort
von Odenwald69, 25

das ist normal , hat nix mit dick oder dünn zu tun.. Meine Freundin ist 180cm 36 jahre alt und 52 KG schwitz mehr als ich bei Sport (Joggen, Kraftsport, ausdauer)

sie wird auch sehr rot im gesicht das ist ganz normal wenn man sport macht.

Antwort
von zeerslecht, 8

Schweiß
Dieser Artikel befasst sich mit einem Sekret; weitere Bedeutungen siehe unter Schweiß.

Als Schweiß (griechisch ἱδρώς hidrós) wird ein von der Haut des Menschen und anderer Säugetiere über so genannte Schweißdrüsen abgesondertes wässriges Sekret bezeichnet. Man unterscheidet nach der Art ihrer Sekretion zwei Arten von Schweißdrüsen: sogenannte ekkrine und apokrine Schweißdrüsen.

Die ekkrinen Schweißdrüsen sind beim Menschen praktisch über den
ganzen Körper verteilt und können beträchtliche Mengen eines klaren,
geruchlosen Sekretes produzieren, das zu mehr als 99 Prozent aus Wasser
besteht und sonst vor allem Elektrolyte, wie Na+, Cl−, K+, Lactat und Aminosäuren sowie Harnstoff enthält.Daneben befinden sich im Schweiß noch Zucker und Ascorbinsäure in geringen Konzentrationen.Der pH-Wert liegt im sauren Bereich bei pH 4,5. Im Gegensatz dazu kommen die
apokrinen Schweißdrüsen nur in den behaarten Körperarealen der Achsel-
und Genitalregion sowie an den Brustwarzen vor. Sie produzieren geringe
Mengen eines milchigen Sekretes, das Proteine und Lipide enthält und annähernd pH-neutral ist (pH 7,2).


Frischer Schweiß ist völlig geruchlos. Erst der Abbau von langkettigen Fettsäuren zu kürzeren Ketten wie Buttersäure oder Ameisensäure sorgt für den typischen Schweißgeruch. Dafür sind verschiedene zur natürlichen Hautflora zählende Bakterien verantwortlich. Eine Ausnahme bildet die Pubertät: Durch verschiedene hormonell bedingte Vorgänge im Körper kann auch frischer Schweiß schon riechen.

Der Vorgang des Schwitzens wird auch Transpiration genannt. Eine übermäßige, krankhafte Absonderung von Schweiß wird als Hyperhidrose bezeichnet, bei einer reduzierten oder völlig fehlenden Schweißproduktion spricht man von Hypo- bzw. Anhidrose.


Zweck

Temperaturregulation

Schwitzen – medizinisch auch als Diaphorese (v. griech. διαφέρειν „hindurch tragen“) oder Transpiration bezeichnet – ist ein effektiver Mechanismus, um überschüssige Wärme abzugeben und damit die Körpertemperatur zu regulieren: Die Verdunstungswärme von Wasser beim Übergang zum Wasserdampf beträgt 2400 kJ/Liter.
Hierzu dient vor allem das volumenreiche wässrige Sekret der ekkrinen
Drüsen, die beim Erwachsenen bis zu 2–4 Liter pro Stunde bzw. 10–14
Liter am Tag produzieren können (10–15 g/min•m²). Das heißt, dass die Verdunstung dieser Schweißmenge eine Wärmeabgabe von 333 W/m² Körperoberfläche (KOF) bedingt – abtropfender Schweiß wird bezüglich Wärmeregulation vergeblich vergossen. Ohne starke körperliche Aktivität oder heiße Umgebung verliert der Mensch ca. 100–200 ml Schweiß pro Tag.


Schweiß kann allerdings nur verdunsten, wenn der Wasserdampfdruck der Luft geringer ist als der an der Hautoberfläche. Die Differenz der Wasserdampf-Partialdrücke von 1 kPa bewirkt eine Wärmeabgabe von 58 W/m² KOF bei Windstille. Je mehr Wind bläst, desto mehr Wärme kann abgeführt werden. Von der Außentemperatur ist die Wärmeabgabe mittels Schwitzen unabhängig.


Perspiratio insensibilis ist eine Form des Schwitzens, die mit
freiem Auge für gewöhnlich nicht sichtbar ist: Die vom Wasserdampf
gesättigte Atemluft und die unmerkliche Verdunstung (Diffusion durch die
Haut ohne Beteiligung der Schweißdrüsen) auf der Haut führen zu einem täglichen Wasserverlust von 400 bis zu 1000 ml Wasser und damit zu einer Wärmeabgabe, die ca. 20 % der täglich produzierten Körperwärme in Ruhe entspricht.Während der Flüssigkeitsverlust über die Atemluft ein unvermeidbares physikalisches Phänomen darstellt, dient die unsichtbare Schweißproduktion der Hydrierung der Haut und der Produktion des Säureschutzmantels.


Starkes Schwitzen mit kalter Haut, so genannten Kaltschweißigkeit ist häufig bei schwerkranken Patienten (Herzinfarkt, Lungenödem) anzutreffen. Hier dient das Schwitzen nicht der Temperaturregulation, sondern stellt ein Begleitphänomen dar.


Signalwirkung

Im Schweiß enthalten sind auch Sexualduftstoffe (Pheromone),
so dass dem Schweiß auch bei der Fortpflanzung bzw. der sexuellen
Erregung des Sexualpartners Bedeutung zukommt. Bei Tieren ist dies gut
erforscht, und Pheromone werden in der Tierzucht zur Steuerung der
Empfänglichkeit eingesetzt (siehe auch Wirbeltierpheromone).


Die Bedeutung beim Menschen ist umstritten, da sich das Vomeronasalorgan, das zur Wahrnehmung dieser Geruchsstoffe dient, während der Embryonalperiode zu einem Rudiment zurückbildet. Trotzdem gibt es zahlreiche wissenschaftliche Belege, dass Menschen in ihrem Verhalten durch Schweißgeruchskomponenten beeinflusst werden,insbesondere durch das Sekret der apokrinen Schweißdrüsen. Beim Menschen spielt dies insbesondere im Zusammenhang mit dem emotionalen oder stressbedingten Schwitzen eine Rolle.


Im Unterschied zum thermoregulatorischen Schwitzen (= Schwitzen zum Zwecke der Kühlung) tritt das Stress-Schwitzen
schlagartig auf. Stress-Schwitzen entsteht auch unabhängig von der
Umgebungstemperatur, z. B. bei Stress-Situationen im Büro, bei „Dates“
oder ähnlichen Situationen. Stress-Schweiß wird oft auch als „kalter
Schweiß“ bezeichnet. Die in der Stressreaktion freigesetzten Hormone Adrenalin und Noradrenalin verengen die Blutgefäße der Haut und sorgen so für eine Umverteilung des Blutes zugunsten der Muskeln. Die verminderte Durchblutung der Haut senkt deren Temperatur, und die Verdunstung von Schweiß führt zu einer weiteren Abkühlung. Im Gegensatz dazu wird beim thermoregulatorischen Schwitzen, z. B. bei körperlicher Anstrengung, die Hautdurchblutung gesteigert, um möglichst viel Wärme über die Körperoberfläche abzuführen.


Beim emotionalen Schwitzen in der Achsel sind sowohl ekkrine wie auch sogenannte apokrine Schweißdrüsen beteiligt. Apokrine Schweißdrüsen
findet man nur in Verbindung mit Haaren der Achsel- und Genitalregion
sowie im Bereich der Brustwarze. Sie spielen eine besondere Bedeutung
beim axillären emotionalen Schwitzen. Apokrine Drüsen produzieren ein Sekret, das Lipide und Proteine sowie Substanzen enthält, die von Hautbakterien zu flüchtigen Molekülen verstoffwechselt werden können. Diese nimmt man dann als typisch schweißigen Geruch wahr.


Es wird angenommen, dass solche apokrine Gerüche eine Rolle bei der nonverbalen Kommunikation spielen.Das zusätzlich von den ekkrinen Schweißdrüsen in der Achsel freigesetzte Wasser fördert die Verteilung des apokrinen Schweißes auf der Haut und auf den Haaren. Dadurch wird die benetzte Oberfläche vergrößert und die Freisetzung der Geruchsstoffe gesteigert.


Die axillären ekkrinen und apokrinen Schweißdrüsen werden bei Stress vom autonomen (also dem nicht willentlich kontrollierbaren) Nervensystem und durch Stress-Hormone im Blut (Adrenalin) zur Sekretion angeregt.
Der Nervenimpuls erreicht die Drüsen innerhalb von Sekunden, nachdem
eine Bedrohung wahrgenommen wurde, und löst unmittelbar eine starke
Schweißausschüttung aus. Hierbei werden bereits in den ersten Minuten
deutlich größere Schweißmengen freigesetzt (bis zu 70 mg/min je Achsel), als dies beim eher langsam einsetzenden thermischen Schwitzen der Fall ist.


Wissenschaftliche Untersuchungen

Schwitzen führt zu einer Senkung des Hautwiderstands. Dies lässt sich für wissenschaftliche und forensische Untersuchungen beim Einsatz des sogenannten Lügendetektors nutzen und wird als psychogalvanische Hautreaktion bezeichnet.



Schwitzen in der Sauna

In seltenen Fällen kann es durch die Einlagerung des Pigments Lipofuszin in die Schweißdrüsen zu einer bunten Verfärbung des Schweißes kommen (Chromhidrose). Diese Störung der normalen Schweißproduktion kann mithilfe von Capsaicin-haltigen Cremes oder durch eine Behandlung mit Botulinumtoxin behandelt werden.


Schwitzen in der Sauna

In der Sauna lassen sich die geschilderten Vorgänge am besten beobachten: Typischerweise wird in der Sauna eine Umgebungstemperatur von etwa 90 °C eingestellt. Dabei ist zwar die relative Luftfeuchtigkeit niedrig, der Wasserdampfdruck auf der schweißbedeckten Haut liegt aber dennoch weit unter dem der Umgebung, so dass der gebildete Schweiß nicht verdunsten kann, sondern (thermoregulatorisch ineffektiv) abtropft. Da unter diesen Bedingungen alle Möglichkeiten der Wärmeabgabe so gut wie unmöglich sind – die Wärmeregulation über Konvektion ist aufgrund der hohen Umgebungstemperatur ausgeschlossen, und auch die aufgenommene Wärmestrahlung ist größer als die strahlungsbedingte Wärmeabgabe – steigt die Körperkerntemperatur relativ schnell an.


Weil dabei Hautdurchblutung intensiviert wird, verdoppelt sich das Herzzeitvolumen, und der Puls steigt dementsprechend. Wird die empfohlene Dauer eines Saunagangs
nicht überschritten, hält sich der Flüssigkeitsverlust dennoch in
Grenzen, sofern danach eine sofortige Abkühlung erfolgt. Ein intaktes Herz-Kreislauf-System ist dabei eine Voraussetzung.


Allerdings können regelmäßige Saunabesuche ohne Aufguss und bei 60 °C laut einer Studie die Symptome von Patienten mit Herzinsuffizienz bessern.


Wird ein Aufguss vorgenommen, so führt dies zu einer zusätzlichen
Wärmezufuhr durch Wasserdampf, der auf der Haut kondensiert. Eine
wissenschaftliche Studie hat ergeben, dass das nach einem Aufguss vom
Körper des Saunabesuchers abtropfende Wasser - je nach
Versuchsbedingungen - zu 14 % bis 67 % aus Wasser besteht, das auf dem
Körper des Saunabesuchers kondensiert ist und somit nur 33 % bis 86 %
des Abtropfwassers tatsächlich vom Schweiß des Saunabesuchers stammt.


Schwitzen bei Tieren

Primaten, hier insbesondere der Mensch, Pferde, Hornträger und Kamele besitzen besonders viele Schweißdrüsen und schwitzen auch besonders viel. Bei Raubtieren beschränkt sich die Verteilung der Drüsen auf wenige Körperbereiche, insbesondere die Fußballen. Schweine und Nager besitzen keine funktionsfähigen Schweißdrüsen. Diese Tierarten nutzen andere Möglichkeiten zur Kühlung, z. B. Hecheln, Wälzen in oder Andrücken an (feuchten) Boden, Belecken des Fells.


Schweiß als evolutionärer Vorteil

Die Thermoregulation durch Schweiß brachte den frühen Menschen im Laufe der Hominisation einen klaren Vorteil bei der Jagd. Im Gegensatz zu vielen seiner Beutetiere besaß vermutlich bereits der Homo erectus ein Vielfaches an Schweißdrüsen und war somit in der Lage, sogenanntes "persistence hunting" zu betreiben. Während potentielle Beute (z. B. Antilopen) relativ schnell unter Erschöpfung litt, konnte er als Jäger problemlos größere Distanzen zurücklegen.





Schwitzen ist slecht.













Kommentar von zeerslecht ,

Wow danke für die Info :D

Du bist ein GENIE, du weisst viel mehr als z. B. Wikipedia

Antwort
von Yalux, 39

Das rot sein und schwitzen ist von Person zu Person verschieden. Jedoch kommt das Schwitzen schneller, wenn man oft Sport treibt. Das ist eine Vorreaktion des Körpers, um den Körper nicht allzu fest aufzuheizen, sondern von Beginn an normal zu halten. Die Röte lässt sich schlecht verändern, das geschieht häufig Genbedingt.

Antwort
von TheMizAwesome, 47

Einem Kumpel von mir geht es genau so. Dein Körper wird schnell warm und kühlt sich mit dem Schweiß wieder ab. Das ist weder schlimm noch lässt es sich beheben...wenn du nicht so stark schwitzen würdest, dann würdest du überhitzen :)

Schweiß ist dein Freund ^^

Antwort
von Issei2, 27

kann dich da beruhigen, allein wenn ich schon abends vor dem fernsehen (30 Grad draußen) sitze schwitze ich schon vor mich hin.

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